Für welchen Nachnamen...

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Forum: Hochzeit

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Beitrag von tokee21 24.03.11 - 21:09 Uhr

...habt Ihr Euch entschieden?

Guten Abend!

Nach 6 Jahren Beziehung und mit einer 3-jährigen Tochter ausgestattet, wagen auch wir nun den großen Schritt.

Einziges Problem: die Namenswahl... ER will auf seinen Namen keinesfalls verzichten, einen Doppelnamen will er auch nicht.
Bleiben also:
a) wir lassen alles so, wie es ist
b) ich nehme seinen Namen
c) ich nehme den Doppelnamen

Nun frag ich heute spaßeshalber meine Tochter (die SEHR genau ihren vollen Namen kennt), wie sie denn künftig heißen möchte.
Sie ganz empört "ich bin natürlich die Finnja P.!" Also der alte, sprich mein Name.
Meine bessere Hälfte hätte gerne ganz oldschool einen Namen für alle.
Im Prinzip hab ich mich schon für die Variante "ich lass es so, wie es ist" entschieden. Dann wäre er natürlich etwas bedröppelt...
Aber wenn es ihm mit dem einheitlichen Namen sooo wichtig wäre, könnte er doch auf seinen verzichten...

Wie seht Ihr das?!?!?!
Natürlich lass ich nicht meine Tochter entscheiden, das war nur noch das "Tüpfelchen auf dem i"...

LG Iris, die nun schon seit 40 Jahren mit ihrem Namen durchś Leben geht

Beitrag von allyl 24.03.11 - 21:23 Uhr

Hallo Iris,

wir hatten das Thema vor einigen Jahren ja auch. Allerdings haben wir kein Kind, was das Ganze doch vielleicht etwas einfacher machte.

Mein Mann wollte seinen Namen auch nicht aufgeben (komisch, die Männer, oder;-)?), aber mein Vorname zusammen mit seinem Nachnamen klingt so furchtbar, dass ich mich damit wirklich überhaupt nicht anfreunden konnte. Einen Doppelnamen finde ich persönlich schrecklich.

Also blieb bei uns alles so, wie es ist. Für die Faulen unter uns natürlich auch besonders praktisch, weil nichts geändert werden musste;-).

Es ist natürlich so, dass ich mal von Fremden, die nur meinen Mann vom Namen her kennen, mit Frau P. angesprochen werde oder er umgekehrt mit Herr L. Aber das stört uns nicht, und wir verbessern die Personen dann auch nicht. Wir sind ja schon irgendwie die Familie L./P., nur dass wir eben keine Doppelnamen haben.

Und das mit den 40 Jahren hab ich damals auch gesagt;-). Ich mag meinen Namen und laufe nun seit über 40 Jahren damit rum, da will ich ihn auch nicht mehr ändern...

Ihr werdet Euch schon irgendwie einigen. Wärst Du denn mit einem Doppelnamen einverstanden, und klingt er gut? Sonst wäre das sicher die Alternative, die Deinem Mann etwas mehr entgegenkommen würde, oder?

LG Ally#klee

Beitrag von tokee21 24.03.11 - 21:32 Uhr

Huhu Ally!

Trifft man sich auch hier ;-)!

Muss sagen, beide Namen sind nicht der riesen Brüller, ich würde mich weder verbessern noch verschlechtern.
Doppelnamen finde ich fast immer fies, kommt eigentlich nicht in Frage.

Mein "Mann" ist überall nur "der H...", deshalb kann ich ihn auch durchaus verstehen.

Aber warum soll ich nachgeben?

In der Tat: wenn man alles lässt wie es ist, muss man auch keine Dokumente etc. ändern.
Könnte mir vorstellen, dass das ne ganz schöne Rennerei ist, zumal auch das Kind einiges an Papieren hat...

Innerlich hab ich mich ja auch schon entschieden.
Finde es halt auch etwas schade, dass wir "nach außen hin" nicht als Eheleute zu erkennen sind. Und dass er eben enttäuscht sein wird. Auch weil er dann immer noch anders heißt als seine Tochter...

Menno- am Montag gehen wir zum Standesamt und ich komm nicht in die Hufe...

LG Iris

Beitrag von sommersternle 24.03.11 - 21:30 Uhr

Hallo Iris,

wir mussten uns nicht entscheiden :-D
uns war beiden schon immer klar (nach über 10 Jahren Beziehung) dass beide ihren Namen behalten...
Haben aber auch keine Kinder, sollten aber doch welche unser Glück vollkommen machen heißen die wie ich (also mein Nachname)

Das hat nur ziemlich Missmut bei meinem Schwiegervater ausgelöst als er das erfahren hat... aber da muss er durch :-D:-D:-D

LG
sommersternle

Beitrag von tokee21 24.03.11 - 21:36 Uhr

Danke für Deine Antwort!

Ja, da sind auch noch die lieben Verwandten...
Seine Mutter hätte auch gerne, dass er seinen Namen behält.
Mein lieber Opa wollte immer, dass ich den Namen fortführe (sonst ist da leider keiner mehr)

Momentan bestärkt Ihr hier mich in meiner Lieblingsvariante! :-D

LG #winke

Beitrag von matzzi 24.03.11 - 22:05 Uhr

Hallo

wir sind dieses jahr 9 jahre zusammen und haben 2 Kinder. Für uns war immer klar, dass wir irgendwann heiraten und ich seinen Namen annehme. Daher haben auch meine Kinder schon den Nachnamen des Vaters.

Allerdings kommt bei uns noch dazu, dass wir den Familienbetrieb meines Mannes weiterführen, und der Name hier fest verwurzelt ist. Außerdem häng ich nicht an meinem Mädchennamen... warum auch immer.

Doppelname finde ich persönlich nicht so schön und auch zu lang.

lg martina, die sich freut nun bald wie ihre Kinder zu heißen:-)

Beitrag von darkangel1986 24.03.11 - 22:21 Uhr

Also ich werde den Namen meines Freundes annehmen, auch auf die Gefahr hin damit aufgezogen zu werden. (der gleiche Name einer Schlagersängerin,nur anders geschrieben).

Bin da altmodisch. Wenn schon, dann richtig. Unser Sohn hat auch schon den Namen meines Freundes und ich freu mich,wenn wir endlich alle gleich heißen. Auch wenn das ne Menge Arbeit bedeutet es überall umzumelden.

Doppelnamen find ich doof und es ist ja nur ein Name:-)

Beitrag von yamie 24.03.11 - 23:51 Uhr

hallo,


die familie meines mannes ist riesig. ich allerdings, bin die letzte meines "stammes". deshalb hat mein mann meinen namen angenommen. so stirbt dieser nicht aus. unsere tochter hat natürlich auch meinen nachnamen.




lg
yamie


______________________________

dies ist KEINE signatur!

Beitrag von waseem 25.03.11 - 07:50 Uhr

Wir heiraten auch dieses Jahr und ich werde den Namen meiner Verlobten annehmen.

Als Kind hatte ich einen anderen Nachnamen als meine Eltern, durch Trennung, Neuheirat, das fand ich nicht so schön. Und mit meinem Nachnamen kann ich absolut nichts anfangen, keine Verwandte.

Wir haben noch keine Kinder, da ist es auf dem Gebiet etwas einfacher.
Nur eben auf der Arbeit, Kollegenkreis, Geschäftkontakte denke ich wird es knifflig. Aber ich fühle es ist für unsere Familie besser, einen gemeinsamen Namen zu haben.... Außerdem hören sich alle anderen Vor-/Nachnamen-Kombinationen echt schrecklich bei uns an....:-)

Beitrag von morgenstern66 25.03.11 - 10:31 Uhr

Genau so dachte die Frau des Sohnes meines Mannes.

Der Mann *musste* ihren Namen annehmen, damit dieser weiterlebt.
Nun erwarten sie ihre zweite Tochter:-)

Sohnemann hat sich wirklich überreden lassen damals-gegen seine eigene Vorstellung und wir grinsten nur dazu und wünschten ihnen viiiiiiiele Töchter.

Soviel dazu. Hoffe, die Kinder dürfen iwann selbst entscheiden und müssen nicht unter *Omas* Vorstellungen klein beigeben.

Bine

Beitrag von catch-up 25.03.11 - 08:46 Uhr

Guten Morgen!

Bei uns war die Sache Gott sei dank eindeutig:

1. Er musste seinen Nachnamen nach der zweiten Hochzeit seiner Mutter annehmen!

2. Er kann seinen Stiefvater nicht leiden!

3. Ich kann meine Schwimu nicht leiden

--> er nimmt meinen Namen an! #ole

Beitrag von valldemosa 25.03.11 - 09:24 Uhr

Also,ich denke,dass Kinder immer ihren Namen behalten wollen. Warum man nach einer Hochzeit auf einmal anders heißen soll,verstehen Kinder meist eher nicht.
Meine Eltern haben auch später geheiratet,da war ich 5.Mir gefiel der Name natürlich auch nicht.Hatte ja schließlich schon einen Namen;-)

Und jetzt? über 20 Jahre später? Gar nicht mehr weg zu denken meine NEUER Name.Und jetzt wo ich selbst heiraten werde,klingt selbst der Name meines Mannes doof mit meinem zusammen.Ist eben eine Umstellung.

Ich denke,das du erst wissen müsstest wie du heißen magst.

Liebe Grüße

Beitrag von morgenstern66 25.03.11 - 10:34 Uhr

Kann aber auch andersrum sein.

Die Tochter (5) aus erster Beziehung der Frau meines Sohnes war ganz stolz nun auch den neuen Familiennamen tragen zu dürfen.

Sie ist sehr weit für ihr Alter und konnte das durchaus selbst entscheiden.

Bine

Beitrag von happymarry 25.03.11 - 20:29 Uhr

hallo,

am einfachsten ist es natürlich wenn man alles so lässt,dann hat man nicht die ganze rennerei alles umschreiben zu lassen...perso,krankenversicherungkarte usw. :-D

wenn du dich eh schon für die varitane entschieden hast,dann lass es doch erstmal so. den namen von deinem mann kannst du nachträglich immer noch an nehmen. wenn du ihn aber einmal angenommen hast gibt es kein zurück mehr ;-)

so hat es zumindest unsere standesbeamtin gesagt...

lg

Beitrag von 123456engel 25.03.11 - 21:04 Uhr

Für mich stand schon immer fest, wenn ich Heirate behalte ich meinen Namen:-p
Mein Mann hatte damit überhaupt keine Probleme und ist stolz nun auch so zu heißen;-)

Beitrag von ichclaudia 01.04.11 - 11:07 Uhr

für meinen Nachnamen...
- Name ist schöner
- Name ist seltener
- Nachname passt zu all unseren 3 Vornamen
- wir kommen mit Schwiegis nicht klar und haben kaum Kontakt
- alle Familienmitglieder, zu denen Kontakt besteht, haben meinen Nachnamen...

alles in allem - eine einfache Entscheidung...