Wo ist denn die Gleichberechtigung?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von jana083 25.03.11 - 08:16 Uhr

Guten morgen,

ich sitze grade auf der Couch und meine beiden Kinder schlafen neben mir. Eigentlich müsste ich in 20 Minuten anfangen zu arbeiten, aber meine Kleine hat seit gestern Fieber ( heut mogen 39,5 ) und die Große hat heute morgen angefangen zu spucken.
Gestern hat noch mein Chef gesagt, dass die Praxis nicht so gut läuft, und jetzt musste ich für heute auch noch absagen. :-(

Aber zum eigentlichen Anliegen von mir. Wie ist das bei Euch denn? Wie regelt ihr das mit dem Zuhause bleiben? Ich meine jetzt, wenn man, wie wir keine Großeltern in der Nähe hat.
Bisher bin meist ich Zuhause geblieben. Letztens hat sich mein Mann für 3 Tage einen Schein vom KIA geholt, und diese war ganz freudig überrascht, dass auch mal ein Mann sich um die Kinder kümmert und zuhause bleibt. Bis zum nächsten Frühjahr ist mein Mann noch bei der Bundeswehr und die können ihn ja nicht deswegen "mahnen" aber ein komischer Spruch von wegen " warum bleibt nicht ihre Frau bei den Kindern?" kam schon.
Aber auch er sagt, dass wenn er ab nächstes Jahr in der freien Wirtschaft arbeitet, dann wird es anders werden. Keine festen Arbeitszeiten mehr und auch das Zuhause bleiben wird bei den Männern wohl nicht gern gesehen.
Aber wie sollen sich denn die Frauen in der Arbeitswelt durchsetzen, wenn alle erwarten dass sie zuhause bleiben, falls etwas ist? Ich mache auch noch ein Sudium nebenher. Das heisst, wenn ich dann woanders arbeite und mein Mann auch, dann bleibt alles an mir hängen, wenn mal was ist. Muss immer punktlich raus, um in die Kita zu hetzen und wenn ein Kind krank ist, dann bleibe ich zuhause.
Dann ist es doch kein Wunder, wenn die Arbeitgeber lieber einen Mann einstellen. Würde ich ja auch machen, wenn in unserer Gesellschaft dieses Rollenverständniss herrscht.
Aber wie können wir etwas verändern, wie kann man Karriere und Familie zusammen harmonisch vereinen? Ich möchte nicht auf etwas verzichten. Ich habe nicht umsonst Schule, Studium etc. gemacht. Trotzdem liebe ich meine Kinder und will auch für sie da sein. Wie schaffe ich das?

Vielleicht abt ihr ja ein paar Anregungen für mich! Wie macht ihr das?

Liebe Güße und ein schönes Wochenende

Jana

Beitrag von wemauchimmer 25.03.11 - 08:35 Uhr

Hi Jana,

meine Frau ist, seit wir Kinder haben, ununterbrochen in Elternzeit und hat derweil höchstens halbtags gearbeitet (nicht jeden Tag die Woche). Daher kann sie es grundsätzlich leichter einrichten. Ansonsten geht es bei uns danach, wo es auf der Arbeit gerade eine größere Lücke reißen würde. Und wer überhaupt noch Kinderkranktage übrig hat. Aber ja, wir nehmen beide mal Kinderkranktage. Und nein, unsere Kinderärztin fand das nicht besonders ungewöhnlich, wenn ich (Mann) welche nehme.

Ich glaube, das mit dem "lieber einen Mann einstellen" liegt doch eher an den Themen Schwangerschaft/Mutterschutz als an den Kinderkranktagen.

Blöde Macho-Sprüche sind bei der Bundeswehr sicherlich nichts überraschendes. Und wie ein Arbeitgeber darauf reagiert, wenn jemand Kinderkranktage nimmt, dürfte doch nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Also wenn es eine Scheißfirma/Scheißchef ist, dann wird er auch bei einer Frau da Druck machen.
Ich bin bei einem großen AG und da ist das keine große Sache.
LG

Beitrag von sunny42 25.03.11 - 08:42 Uhr

Guten Morgen liebe Jana,

bei uns ist es genau anders herum.
Da ich Selbständig bin habe ich keine Kinderkrankheitstage.
Es bleibt bei uns also immer mein Mann zu Hause wenn die Kinder
krank sind. Sein Arbeitgeber hat sich inzwischen daran gewöhnt das er seine Kinderkrankheitstage nehmen muss.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von marion2 25.03.11 - 09:23 Uhr

Hallo,

wenn dich eure Regelung stört, dann änder was.

Wir sind uns da einig. Ich bleibe zu Hause, wenn die Kinder krank sind.

Steht was wichtiges an, bleibt natürlich auch Mal mein Mann zu Hause - aber der verdient zurzeit ein vielfaches von dem was ich nach Hause bringe. Sollte sich da was ändern - ändern wir auch die Regelung.

Gruß Marion

Beitrag von ug2712 25.03.11 - 09:52 Uhr

Hallo Jana,

ich kann deine Sorgen verstehen.

Wir sind beide Selbständig und müssen sehr viel arbeiten.
Wenn unsere Kleine krank ist, wird geschaut, bei wem es gerade am ehesten passt.
Manchmal teilen wir sogar den Tag noch auf und wechsel uns ab, so dass jeder die ganz dringenden Termine noch abarbeiten kann.
Zum Glück ist unser Kind relativ selten krank.

Du hast aber auch ins Bezug auf die Sicht des Arbeitgebers vollkommen recht. Ich habe auch eine Angestellte und habe schon geschaut, dass die Kinder schon etwas älter und aus dem gröbsten raus sind. Da es doch noch recht üblich ist, dass Frau dann ständig zu Hause ist, wenn die Kinder krank sind. Das kann man sich zumindest in einer kleinen Firma nicht leisten.

Alles Gute für die Kleinen.

Beitrag von mareliru 25.03.11 - 10:50 Uhr

Es gibt keine Gleichberechtigung!
Du kannst Karriere und Familie nicht harmonisch vereinen, wenn Du für jemanden arbeitest, es sei denn Du hast (wie 90% der Männer) einen Partner hinter Dir, der Dir den Rücken frei hält.

Du bleibst zu Hause und Dein Mann geht zur Arbeit, obwohl ihm kein Schaden droht, wenn er bleiben würde, Dir dagegen schon. Das ist der Drehpunkt.
Wir Frauen setzen uns nicht genug durch.

Beitrag von juniorette 25.03.11 - 12:29 Uhr

Hallo,

"Aber auch er sagt, dass wenn er ab nächstes Jahr in der freien Wirtschaft arbeitet, dann wird es anders werden. Keine festen Arbeitszeiten mehr und auch das Zuhause bleiben wird bei den Männern wohl nicht gern gesehen. "

das wird bei Frauen genauso wenig gerne gesehen.

Und ein Mann, der wegen seines kranken Kindes zu Hause bleibt, verliert deswegen genauso wenig seinen Job wie seine Frau. Klar leidet die Karriere darunter, und da müssen sich Mutter und Vater gemeinsam überlegen, wessen Karriere wichtiger ist (und das ist nun mal meistens die Karriere des Mannes, auch wenn ich zwei Hausmänner kenne).

LG,
J.

Beitrag von bille2000 25.03.11 - 12:49 Uhr

Hallo Jana,

also wir verscuhen schon es aufzuteilen aber es ist eher ein 60/40.
Mein Mann arbeitet Vollzeit ich nur Teilzeit, aber bei beiden ist es immer blöd, wenn jemand krankheitsbedingt ausfällt. Gottseindank ist unsere Tochter nciht so oft krank so daß es meistens mit jeder Mal einen Tag getan ist. Wir haben auch noch die Oma, die angereist kommt wenn Not am Mann ist. Wenn also abzusehen ist, daß unsere Tochter mehrer Tag krank sein wird, kommt sie - aber halt nicht für ein oder 2 Tage.

Ich denke, der Arbeitgeber meiens Mannes versteht, daß nicht immer die Frau zuhause bleiben kann wenn diese halt auch einen Job hat, aber toll findet das bestimmt kein Arbeitgeber.

Lg,

Bille

Beitrag von cybille 25.03.11 - 12:56 Uhr

Hallo,
also gern gesehen wird es wohl von keinem Chef, egal ob jetzt die Mutter oder der Vater zuhause bleibt. Aber ich denke mal, dass manche schon froh sind, dass sie vielleicht viele Männer beschäftigt haben, weil es in Deutschland doch noch so ist das in 90% der Fälle die Frauen im Krankheitsfall des Kindes zuhause bleiben. Und ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich bei uns auch eher zuhause geblieben bin, nicht weil ich es meinem Mann nicht zugetraut hätte, ganz im Gegenteil, aber wenn mal irgendwas ist im Betrieb meines Mannes, wenn sie mal Stellen abbauen, dann schaut der Personalchef vielleicht darauf. Ob er das nun darf oder nicht, man bekommt ja nicht immer gesagt weshalb man wirklich gehen muss. und im Betrieb meines Mannes sind viele Väter mit Kindern. Also Sozialplan schon mal schwierig. Und noch ist es so das Männer mehr verdienen und in einer Familie der Haupternährer sind.
LG

Beitrag von ppg 25.03.11 - 12:57 Uhr

Auch Frauen können nicht nach Belieben zu Hause bleiben:

Ich war ( und bin AE ) und seit Kleinkindalter voll berufstätig in Führungsposition. ich hatte keinen einzigen Kinder - krank-Tag: Aber ich hatte eine Tagesmutter, die im Krankheitsfall ins Haus kam, einen lieben Babysitter und zwei / drei Freundinnen die im Notfall einspingen konnten.

Der Kreis blieb über viele jahre lang erhalten, weil ich meinen Kindern nicht ständig neue Personen vor die Nase setzten wollte.

Ohne Notfall - Plan B, C und D kann eine Mutter heutztage eigentlich nicht arbeiten, egal ob als Arzthelferin, Verkäuferin oder im Management.

Ute

Beitrag von michback 25.03.11 - 14:26 Uhr

Hallo,

bei uns hat das nichts mit Gleichberechtigung zu tun sondern mit Karrierechancen von Mann und Frau.
Da mein Mann wesentlich mehr Möglichkeiten hat als ich, bleibe ich zu Hause und halte ihm den Rücken frei.

Wenn z. B. die Frau Arzthelferin ist und der Mann als Informatiker oder Ingenieur arbeitet und wesentliche höhere Aufstiegschancen hat, ist es logisch, wenn die Frau zu Hause bleibt.

LG
Michaela

Beitrag von fbl772 25.03.11 - 15:11 Uhr

Liebe Jana,

so lange wir Frauen daran glauben, wenn der Mann sagt "Das geht gar nicht, weil was sagen die anderen und der Chef - bei uns Männern geht das gar nicht." ... Genau so lange wird es auch in Zukunft noch weitergehen, dass Frauen ihr Arbeitsleben um die Familie herum strukturieren, während ihre Männer halt "die große Beute heimbringen" :-)

Wir hatten vor der Geburt unseres Sohnes auch einige Dinge ganz anders besprochen als es sich dann ganz allmählich ergab ....

Irgendwann hatte ich die Nase voll und lies meinen Mann morgens einfach mit unserem kranken Sohn zuhause. Seitdem sprechen wir uns mehr ab bezüglich Kranktage (wir sind privat versichert und so musste ich immer meinen Urlaub für die Krankbetreuung opfern, während mein Mann immer mehr Urlaubstage ansammelte ...).

Ach ja, ich arbeite ebenso wie mein Mann Vollzeit und in einer Führungsposition ...

VG
B

Beitrag von bine3002 25.03.11 - 22:16 Uhr

Meiner Meinung nach kann man Kinder und Karriere nicht wirklich harmonisch miteinander verbinden. Irgendwas oder irgendwer kommt immer zu kurz. Und wenn ich überlege, was ich mit meiner Tochter nachmittags alles erledige... ich bedauere die Frauen und Männer, die sich in der Zeit ihrer Karriere widmen (müssen oder wollen). Wenn sie arbeiten müssen, dann verstehe ich das. Dass sie das aber freiwllig tun, wird mir ewig ein Rätsel beiben. Für mich ist es kein "Opfer" mich um mein Kind zu kümmern, sondern ein Gewinn. Keine Arbeit dieser Welt könnte mich so bereichern und mir so viel Spaß machen, mich so herausfordern und manchmal auch so nerven ;-)

Ich arbeite auch, ich bin selbstständig. Aber ich halse mir nur das auf, was ich vormittags auch gut bewältigen kann. Vollzeit zu arbeiten kommt mir nicht ins Haus, wenn es finanziell nicht unbedingt sein muss. Und vorher würde ich noch auf einiges verzichten als auf mein Kind.

Ich finde, dass Frauen mal aufhören sollten, dem Ideal der gutaussehenden, karrieriemachenden Super-Mami hinterher zu hecheln. Es ist doch toll, einfach nur Mami zu sein und wenn man es "richtig" anstellt, dann ist das auch gar nicht langweilig oder "zu wenig".

Beitrag von leni.pfeiffer 26.03.11 - 03:27 Uhr

Liebe Bine,
das siehst Du so und es ist auch Dein gutes Recht, Dein Leben danach auszurichten. Allerdings greifst Du mit dem letzten Absatz ziemlich die Mütter an, die sich freiwillig für ein Berufsleben entscheiden. Es ist für Dich toll "nur Mami" zu sein. Ich fand es furchtbar. Ich liebe mein Kind sehr, aber auch meinen Beruf. Klar, ich könnte auch zu Hause bleiben oder halbtags arbeiten, wir könnten auch von einem Gehalt leben. Wir als Familie haben uns dagegen entschieden aus verschiedenen Gründen:
1. Auch mein Mann will etwas von seinem Kind haben und ihn nicht nur am WE sehen.
2. Ich war froh als die 7 Monate Elternzeit zu Ende waren und ich wieder arbeiten konnte. Mal wieder Leute treffen, die nicht ein kleines Kind um sich hatten. Ja, und auch geistig wieder gefordert zu sein.

Letztendlich trifft jede Familie die für sich passende Entscheidung. Und immer öfter werde ich mit genau solchen Aussagen konfrontiert:
"wenn man es "richtig" anstellt, dann ist das auch gar nicht langweilig oder "zu wenig". ". Es macht mich inzwischen echt wütend, dass Vollzeit-arbeitenden Müttern, quasi nachgesagt wird, sie würden irgendwas nicht richtig machen. Und wehe, diese Mütter arbeiten auch noch gern, dann läuft wirklich was schief.
Ist es denn so schwer, jeder Familie die Entscheidung selbst zu überlassen?

Ein schönes Wochenende, Leni

Beitrag von 1familie 25.03.11 - 22:48 Uhr

Hallo,

wir ahben es grundsätzlich so aufgeteilt : er Kotzkrankheiten und ich den rest ;-)
Mein Mann ist Hauptverdiener und deswegen bleibe ich öfter daheim, so ist es einfach.
Das einzig wo ich rebeliere sind eben Krankheiten mit Erbrechen -da mache ich mit und deswegen macht dies mein mann

LG

Beitrag von josili0208 26.03.11 - 01:00 Uhr

Glücklicherweise muss ich nur sehr selten mal mit einem kranken Kind zuhause bleiben, da mein Mann freiwillig einspringt. Er ist flexibler, also übernimmt er. Aber wir haben auch noch die Oma in der Hinterhand und wenns nichts ernstes ist, kann ich ein Kind auch sporadisch mit ins Büro nehmen.

Beitrag von leni.pfeiffer 26.03.11 - 03:32 Uhr

"Aber auch er sagt, dass wenn er ab nächstes Jahr in der freien Wirtschaft arbeitet, dann wird es anders werden. Keine festen Arbeitszeiten mehr und auch das Zuhause bleiben wird bei den Männern wohl nicht gern gesehen.
Aber wie sollen sich denn die Frauen in der Arbeitswelt durchsetzen, wenn alle erwarten dass sie zuhause bleiben, falls etwas ist?"

Ich glaube eher, die Frauen müssen sich erstmal zu Hause durchsetzen. Offensichtlich scheitert es doch daran. Warum sollte denn der AG bei Frauen das Zuhause bleiben akzeptieren und beim Mann nicht?

Wir arbeiten beide voll und teilen Kranktage auf, wer es gerade besser einrichten kann, nimmt den Tag, d.h. oft teilen wir dann auch innerhalb einer Krankheit, da es für jeden von uns schwierig wäre, eine ganze Woche auszusetzen.

Liebe Grüße, Leni

Beitrag von sillysilly 26.03.11 - 13:34 Uhr

Hallo

noch bin ich in Elternzeit - aber ich werde auch wieder arbeiten gehen.

Wenn ein Kind krank ist, werde ich wahrscheinlich eher daheim bleiben.
Warum
weil meine Arbeitsstunden der Stelle nicht so viel ins Gewicht fallen wie wenn mein Mann fehlt
Erstens ist die Zeit die mein Mann fehlen würde länger und würde mehr ins Gewicht fallen

Warum
wir arbeiten beide in einer Kindertageseinrichtung
wenn mein Mann fehlt mußen die 2 Kollegen 50 Kinder alleine betreuen
wenn ich fehle wird es nur enger in meiner Einrichtung, weil ich als Zusatzkraft zurück gehen werde


und da mein Mann immer frei bekommt wenn wir es als Familie brauche, früher gehen darf, unsere Kinder mitnehmen darf wenn ich krank bin, oder wenn ich wirklich total krank bin noch morgens anrufen darf um auf Überstunden zu Hause zu bleiben
würden wir aus Fairneß dann mehr für mich entscheiden.


Wir haben auch schon viel mit Gleichberechtigung erlebt, mein Mann hat im Kinderheim gearbeitet und ist da in der Probezeit gekündigt worden, weil er einen Monat Elternzeit nehmen wollte #zitter
und das obwohl sie genau für seine Stelle 1 Jahr lang niemanden gefunden hatte, der mit heilpädagogisch auffälligen, männlichen Teenagern arbeiten wollten.


grüße Silly

Beitrag von felix.mama 26.03.11 - 19:12 Uhr

Vielleicht bin ich da was altmodisch eingestellt, aber es ist doch so das Frauen sowieso nach der Geburt eher daheim bleiben (8 Monate - 3 Jahre) und daher der bezug auch ganz anders ist.
Wenn ich lieber Karriere machen möchte und mein Partner auch, dann schaffe ich mir keine Kinder an oder ich verdiene so gut jemanden einzustellen der sich um die Kinder kümmert. Ob das wiederum so toll ist bezweifel ich.
Ich habe meine Arbeit bewußt hinten angestellt, damit mein Partner wieder Fuss fassen kann nach langer Arbeitslosigkeit. Die Chance würde ich ihm nie verwähren. Andersrum ist es genau so. Daher bleibe ich dann auch zuhause wenne es dem Kind nicht gut geht!
Man sollte ganz einfach überblicken wer den hauptteil nach hause bringt. Wenn mein Kind dann am WE immer noch krank ist, dann kann auch mein Partner mal nach ihm schauen!

Beitrag von lexa8102 26.03.11 - 21:24 Uhr

Hallo Jana,

in der Akutphase - also wenn es unserem Sohn gar nicht gut geht - bleibe ich zuhause. Da ist er auch immer sehr mamabezogen gewesen.

Geht es ihm dann schon etwas besser, er darf aber noch nicht wieder in die Einrichtung gehen, bleibt mein Mann mit ihm zuhause.

Viele Grüße,
Lexa

Beitrag von widowwadman 28.03.11 - 22:55 Uhr

Wir arbeiten beide Vollzeit und bei Kind krank entscheiden wir kurzfristig wer gerade wichtigeres auf der Arbeit anstehen hat. Allerdings habe ich zusaetzlich die Moeglichkeit von daheim zu arbeiten im Notfall. Im Grossen und ganzen teilen wir 50:50