Frage an alle mamis die Vollmilch geben

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von mutti079 25.03.11 - 08:44 Uhr

Guten morgen zusammen,

Ich wollte einfach mal nachfragen ab wann Ihr den mit Vollmich angefangen habt.
Meine Mama redet mir die Ohren schon voll das Ich der kleinen schon Vollmich geben kann.
Ich kann mich garnicht errinern wann meine Jungs Volmich bekommen haben.

Freu mich auf viele Antworten.




Rosa mit Elisa fast 9 Monate

Beitrag von lilly7686 25.03.11 - 08:53 Uhr

Hallo!

Mit 9 Monaten würde ich noch keine Vollmilch "pur" geben.

Im ersten Lebensjahr kann dein Baby 200-300ml Vollmilch in verarbeiteter Form bekommen. Also im Brei, als Käse usw.

Lg

Beitrag von haruka80 25.03.11 - 08:55 Uhr

Hallo Rosa,

mein Sohn (knapp 2) kriegt reine Vollmilch erst seit 2 Monaten. Mit Milchprodukten, sprich Joghurt, Käse etc haben wir mit 11 Monaten begonnen.
Mein Sohn bekam bis er 22 Monate alt war immer noch 1er Milch morgens, da Kleinkinder maximal 300g/ml Milchprodukte am Tag zu sich nehmen sollen, mit mehr sind die Nieren überfordert (ist ja eigentlich ein Kälberprodukt).
Wir haben nun vor 2 Monaten angefangen Freitagsmorgens und Sonntags 100ml Vollmilch zu geben, mehr Milch trinkt er gar nicht mehr.

L.G.

Haruka

Beitrag von nele27 25.03.11 - 09:06 Uhr

Hi,

man kann ab 1 Jahr Vollmilch geben...

Allerdings kann man es auch genauso gut (oder besser ;-)) bleiben lassen. In Käse etc. ist ja auch Vollmilch drin, das essen die Kurzen hat irgendwann und das reicht vollkommen. Kuhmilch hat im Allgemeinen für Babys/Kleinkinder keinen Nutzen. Stillen bzw. Säuglingsmilch ist in jedem Fall besser.

Wenn Du unbedingt (warum auch immer) Vollmilch geben willst, wird nicht mehr als 200 ml empfohlen, da die Nieren sonst Schaden nehmen.

Mein großer Sohn hat ab 1,5 die erste Vollmilch aus dem Becher getrunken. Seit 1 Jahr bekam er Käse etc.

LG, Nele

Beitrag von sarahjane 25.03.11 - 09:07 Uhr

Mach' Dir mal keine Gedanken. Deine Mutter meint es sicher gut, weil Kuhvollmilch in der Regel ja sehr gesund ist (wenn man den Verzehr in Grenzen hält).

Aber:
Erst ab 7 Monaten ist es ratsam, Kuhvollmilch in verarbeiteter Form (also noch nicht pur) zu geben, und zwar 200 bis maximal 300 ml am Tag.

Ab 1 Jahr können und sollten gesunde Kinder 250 bis 300 ml Kuhvollmilchprodukte am Tag verzehren, wobei sie in diesem Alter auch Kuhvollmilch pur trinken können.
Allerdings gilt Kuhvollmilch nicht als herkömmliches Getränk, sondern vom Gehalt her eher wie eine ganze Mahlzeit.

Beitrag von nele27 25.03.11 - 09:12 Uhr

***
weil Kuhvollmilch in der Regel ja sehr gesund ist
***

Das stimmt nicht #nanana

Kannst Du mir mal erläutern, was Du meinst, was daran gesund ist??

LG, Nele
die auch zu viel Kuhmilch trinkt - leider

Beitrag von corky 25.03.11 - 09:23 Uhr

kannst du erläutern warum du meinst das sie ungesund ist? :-)

Kuhmilch liefert Eiweiß und Calzium z.B. was doch nun nichts schlechtes ist oder?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich einen viertel Liter Milch zu trinken.

Wenn man keine Milch verträgt ist das halt Pech aber ich vertrage sie gut und wüsste auch nicht warum sie ungesund sein soll.

Und ich rede hier von erwachsenen und nicht von Baby's

Liebe Grüße
Marie

Beitrag von nele27 25.03.11 - 09:42 Uhr

Hallo Marie,

hier ein Link, der sich auf Kinder bezieht:

http://www.babyernaehrung.de/flaeschchen/milchnahrung/kuhmilch

Und zu uns Erwachsenen: Die Milchindustrie hat keine Kosten und Mühen gescheut uns zum Milchtrinken zu bewegen - man denke an die Kampagne "Milch macht müde Männer munter" aus den 50ern.

Es wurde u.a. propagiert, dass durch den Kalziumgehalt Osteoporose vorgebeugt wird. Dem ist aber nicht so. In Ländern, in denen keine Kuhmilch verzehrt wird, gibt es sogar weniger Fälle von Osteoporose... so z.B. in Fernost.

Dazu ist sie hochallergen, sodass man jederzeit Probleme davon bekommen ksnn.

Milch hat keinen positiven Nutzen und in größeren Mengen schadets sogar..

Lg, Nele

Beitrag von corky 25.03.11 - 09:56 Uhr

naja mit der Babysache gebe ich dir ja Recht wie gesagt ich beziehe mich auf Erwachsene.

Aber die Sache das es in Fernost weniger Osteoporose-Fälle gibt liegt ja nicht daran das sie KEINE Milch verzehren. Man muss bedenken das die eine ganz andere Art der Ernährung haben und z.B. die vielen Sojaprodukte genauso Calzium liefern.

Also Cazziumzufuhr allgemein senkt das Osteoporoserisiko und somit kann man sein Calzium auch aus Milch beziehen :-)

Ich persönlich denke einfach das die postiven Dinge einem Allergierisko oder ähnlichem überwiegen. Und man sollte es wie alles natürlich in Maßen und nicht in Massen genießen.

Und die Milchindustrie ist mir egal ich mag das Zeug #mampf

Liebe Grüße
Marie

Beitrag von nele27 25.03.11 - 10:00 Uhr

Ich mag Kuhmilch auch - wurde auch seit der Babyzeit damit vollgestopft :-)

Klar ernähren sich Asiaten anders... es war auch nur auf die These bezogen, man "bracht" Milch z.B. für die Knochen. Das stimmt einfach nicht, denn sonst müssten ja Völker, die keine Tiermilch trinken, Probleme haben, gell?

Ich denke nicht, dass n Glas Milch am Tag schädlich ist - da essen wir ganz andere schlimme Dinge.

Ich weise nur immer gern drauf hin, dass sie eben auch nicht besonders gesund ist. Man kommt sehr gut ohne Milch aus. Kalzium etc. kann man sich auch deutlich schonender woanders holen... dort, wo man keine Unverträglichkeit riskiert.
Also man BRAUCHT sie keinesfalls, das wollte ich damit sagen.

Beitrag von corky 25.03.11 - 10:04 Uhr

ok da stimme ich dir zu ;-) Man braucht sie nicht aber ungesund ist sie halt auch nicht

Meine Mutter zum Beispiel isst keinerlei Joghurt oder Quark oder so. Käse ja ok aber nicht viel. Ich denke da ist es nicht verkehrt wenn sie einmal Abends ihr Glas Milch trinkt :-)

Beitrag von nele27 25.03.11 - 10:07 Uhr

Abgemacht :-)

Ich schätze allerdings, 70% der Erwachsenen trinken zu viel Milch. Aus Gewohnheit oder weil sie denken, sie tun sich was Gutes.

Ich selbst bekomme von Milch schlechte Haut und glaube auch, dass sie Mitauslöser für viele Unverträglichkeiten war/ist.

Beitrag von schullek 25.03.11 - 13:35 Uhr

ich finde das einleuchtender:

"Tatsächlich ist für die Bioverfügbarkeit von Kalzium nicht nur dessen Gehalt im Lebensmittel relevant. Entscheidend ist die Bilanz: Wie viel Prozent des aufgenommenen Kalziums wurde resorbiert, wie viel wieder ausgeschieden? Lebensmittel, die gleichzeitig viel tierliches Protein und Phosphat, aber wenig Kalzium enthalten, wirken sich am negativsten auf die Kalziumbilanz aus. Dazu zählen Fleisch, Fisch und Eier. Tierliches Protein enthält viele schwefelhaltige Aminosäuren, die den Kalziumverlust erhöhen. Auch in Kuhmilch kommen sie vor. Obwohl diese relativ viel Kalzium enthält, stellt sie – entgegen anders lautendem Image - also keine überragende Kalziumquelle dar, weil das Kalzium nur zu geringem Anteil vom Körper genutzt werden kann. "

oder noch krasser:

"Milch enthält viel Kalzium, welches jedoch durch seine Struktur nicht verwertbar ist. Das Kalzium der Milch ist an das (mikroskopisch betrachtet) große Kasein gebunden und ist zu groß um die Blutgefäße zu verlassen. Um dieses Kalzium zu spalten und abzubauen benötigt der Körper körpereigenes Kalzium. Ein wenig wird durch die Verdauung tatsächlich verfügbar gemacht, dies ist jedoch um ein vielfaches weniger als für den Abbau verbraucht wird; so entsteht eine Negativbilanz."

deshalb trinken wir keine milch, genißen höchstens mal deren produkte, wie wir es auch mit anderen dingen halten. eben als genussmilttel, aber sicherlich nicht, weil sie 'so gesund' ist.

lg

Beitrag von incredible-baby1979 25.03.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

Julian hat mit ca. 8 Monaten das 1. Mal Vollmilch bekommen - ich habe seinen abendlichen Milchbrei damit gekocht.

Pur hat er sie - glaube ich - erst mit 15/16 Monaten bekommen #kratz.

LG,
incredible mit Julian (fast 2 Jahre alt), der gerade Siesta macht