bin verzeifelt

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Forum: Baby

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Beitrag von sonyeric 25.03.11 - 09:02 Uhr

Hallo ihr lieben,

mein süßer zwerg ist nun 15 wochen, ein absolutes wunschkind #verliebt

weiß nicht so recht wo ich anfangen soll...
es heißt unser sohn hat die koliken, er kann schwer pupsen, verkampft sich, weint/schreit bitterlich lässt sich nicht beruhigen. So ein Schreikrampf dauert bis zu 40 Minuten#schmoll
wir haben vielen probiert fencheltee, kümmeltee, sab, lefax, wärmekissen,lavendelkissen, kümmelöl massage, carum cavi, rumtragen, nahrungsumstellung,bigaia nichts hilft...
es hieß es müsste sich lansam bessern, 3 monate sind ja rum, aber ehrlich mädels, es wird immer schlimmer...
hab mal durchgerechnet mein schatz schläft max (wenn er einen super tag hat) 5 stunden innerhalb von 24 h...

er schläft von 20-24 uhr dann schreit er bis 4/5 uhr fast durchweg, tagsüber nur minuten schlaf...:-( da kann doch irgendwas nicht hinhauen, bin langsam echt verzweifelt und fertig mit den nerven.
Die kia meint das ist eben so bei kliken da müssen wir durch :-[

jetzt haben wir am montag einen termin bei Kinderleben in München, und hoffe dass sie uns helfen können.

gehts jemand ähnlich? oder hat jemand tipps


Ganz liebe verzweifelte Grüße

Beitrag von hardcorezicke 25.03.11 - 09:08 Uhr

Hallo

versucht es doch mal mit einem osteophaten... vieleicht hat er ne blockade.. die osteophaten können auch schauen ob sie die puperei behadeln können.

LG

Beitrag von subsoil 28.06.11 - 10:13 Uhr

ich habe auch ein schreikind.. und heute endlich einen termin beim osteopathen habe ihn auch empfoheln bekommen weil ich es nicht mehr ertrage.. habe auch alles ausprobiert:(

Beitrag von lilalaus2000 25.03.11 - 09:09 Uhr

#liebdrueck

Also 5 Stunden ist zu wenig, selbst für einen Erwachsenen. Aber das nicht mal Kümmerlzäpfchen helfen. Und Nahrung hast du von Aptamil, die gegen Koliken? Ist schweineteuer, weiß ich....
Habt ihr geschaut ob er eine laktoseintolleranz hat? Das würde erklären wieso nichts hilft. (das wollen wir mal nicht hoffen)


Gute Besserung

Beitrag von sonyeric 25.03.11 - 09:10 Uhr

wie isst das den mit den Osteopathen? bekomm ich da ne Überweisung vom KiA?

Beitrag von zappelphillip 25.03.11 - 09:13 Uhr

nein, das ist ne privatleistung...wir haben auch dads problem mit dem schreien und haben nun am dienstag nen termin...unser leidet auch unter ganz starken blähungen....und ich zahle das gerne selber hauptsache es geht ihm besser....

Beitrag von lilalaus2000 25.03.11 - 09:13 Uhr

Normalerweise nicht.
Habe aber gehört, dass einige Kinderärzte auch die osteopathie beherrschen.
Das muss man selber zahlen, die Krankenkassen übernehmen das (meist) nicht.
Ich zahlte damals 50€ (war Verschwendung - half mal gar nichts)


Doch auf den Versuch würde ich es ankommen lassen :-)

Beitrag von sonyeric 25.03.11 - 09:12 Uhr

wir hatten die nahrung von nestle sensitiv gegen koliken, aber gebracht haats nix ausser nen leeren geldbeutel:-(

wir haben mittlerweile auch an ne intolleranz gedacht, kann man das bei babys schon testen lassen?

also die symtome waren bei jeder nahrung gleich sind wieder zu alete, da er da zumindest nicht spucken muss, wie bei allen anderen.

Beitrag von lilalaus2000 25.03.11 - 09:36 Uhr

Nicht weinen, er wird schon ein fröhliches und munteres Kind.
Frag deinen KiA ob man eine Tntolleranz testen kann. Oder kauf einfach mal eine Packung. (habe ich bei Real gesehen)

Aber als erste Anlaufstelle würde ich den Arzt bitten ob er das testen kann, ob sowas möglich ist.


#liebdrueck und Kopf hoch. Der Kleine bekommt von euch viel Liebe und Zuneigung, und DAS macht ein glückliches Kind aus, nicht die Bauchschmerzen. :-)

Beitrag von sonyeric 25.03.11 - 09:20 Uhr

er tut mir so leid, hat hochrote augen und kommt einfach nicht in den schlafen, unsere nachbarn klingeln bei uns und fragen , ob alles ok ist #zitter

mach mir echt sorgen, dass was anderes dahintersteckt...

war letzte woche beim arzt, wil ich einfach nicht mehr konnte sie hat gegeschaut, gemeint ja das ist eben so bei koliken, und gab mir den flyer von Kinderleben, das ist wohl eher auf der psychologischen schiene, hoffe dass es was hilft.

so wie er leidet habe ich irgendwie nagst dass er garkein fröhliches kind mehr werden kann#schmoll

Beitrag von lunait 25.03.11 - 09:49 Uhr

Hallo,
wir hatten auch lange Zeit solche Schreiphasen. Ich war damals auch sehr verzweifelt...habe wirklich alles versucht...
Bis ich den Tipp bekommen habe zum Osteopathen zu gehen. Er hatte damals festgestellt das unsere Süße eine Blockade des Halswirbel hatte , welches Kopfschmerzen verursacht hatte.
Nach nur 2 Sitzungen war sie wie ausgewechselt. Auf einaml schlief sie um 19 Uhr ein ohne einen Mucks ! Vorher war das undenkbar !!! Von 17 bis 22 Uhr schrie sie am Stück !!!
Ich kann dir nur den Tipp geben deinen Kleinen zu einem Osteopathen zu bringen.

Alles Gute und starke Nerven #klee
lunait

Beitrag von maerzschnecke 25.03.11 - 09:49 Uhr

Ich würde auch mal den Gang zum Osteopathen wagen. Muss man zwar selbst zahlen, aber wenn es hilft, war es das wert.

Ich war Mittwoch mit Emilia bei einer Osteopathin. Emilia ist oft irgendwie auf der Suche nach einem letzten Pups und quengelt dann viel rum. Raus kam, dass sie den Kopf sehr nach hinten überstreckt - wohl eine Folge der schnellen Geburt. Dabei wird der Nevus vagus dauernd belastet. Außerdem hat sie festgestellt, dass der Kanal, in dem die Nervenbahnen verlaufen, sehr eng ist.

Ein bisschen hat sich seit Mittwoch getan, wenn auch nicht so viel - aber ich erkenne Besserung. Zumindest hat Emilia heute Nacht mal 5 1/2 Stunden am Stück geschlafen.

Beitrag von engelshexle 25.03.11 - 10:24 Uhr

Hallo :-)

bei uns ist es zwar zum Glück jetzt fast 3 Jahre her, aber ich kann total nachvollziehen, wie es euch geht....

Unser Nicolay hatte auch totale Koliken, weinte/schrie sehr viel und ich war mit meinen Nerven total am Ende...

Zu aller erst : du kannst wirklich viel probieren (Nahrungsumstellung, Blähungstropfen, Fliegergriff usw..) aber es hilft nur wenig bis garnicht :-(

Versuch ne Osteopathin (schau, daß sie sich auf Kinder/Babys spezialisiert hat ) und gib deinem Schatz viel Nähe und Wärme (durchs tragen/nah an deinem Körper sein)...Leg dich immer wieder gemeinsam mit ihm hin, sing ihm leise etwas vor und vorallem versuche DICH zu beruhigen; deine Anspannung überträgt sich auf deinen Schatz...
Uns haben auch warme Wannenbäder geholfen zu entspannen...

Ich weiss, es ist im Nachhinein leicht gesagt, aber auch diese Zeit geht rum (bei uns dauerte es fast 5 Monate !!!), aber du wirst sehen, dein Kind wird trotzdem fröhlich und glücklich....

Leider kannst du wirklich nicht viel ändern, deshalb such dir Unterstützung; vielleicht kann deine Freundin/ die Oma/ ne Nachbarin mal für ne Stunde mit deinem Süßen um den Block und du hast etwas Zeit um deine Nerven zu beruhigen....

Die Schreiattacken brauchen Kinder auch um ihre Anspannung loszuwerden....Guck mal unter www.geburtskanal.de unter Wissen A-Z ein Artikel zum Thema " Schreikinder"; der hat mir in der damaligen Zeit viel geholfen...

Ich wünsch Euch ganz viel Kraft und daß du selbst etwas Entspannung findest und deinem Süßen, daß die doofen Koliken bald ein Ende haben !!!!

Beitrag von wattewolke7 25.03.11 - 11:28 Uhr

Erst einmal wünsche ich dir ganz viel Kraft und weiterhin gute Nerven, es ist eine ganz schöne Leistung, die du als Mama da bringen musst.

Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an, dass du unbedingt abklären musst, ob es eine medizinische Ursache gibt, die über die berühmten Koliken hinausgeht, der Weg zum Ostheopathen schadet sicher nicht, wenn die Allgemeinmedizin dir nicht weiterhelfen will/kann.

Aber er schläft eindeutig viel zu wenig und wahrscheinlich ist er mittlerweile total übermüdet und kann die ständig auf ihn eintreffenden Reize des Alltags nicht verarbeiten - da seid ihr in einer Spirale gefangen, aus der sich schlecht ausbrechen lässt. Daher mein Tipp, ihn zum Schlafen zu bringen: Denkt mal über die Anschaffung einer elektrischen Schaukel nach (unbedingt eine, die seitwärts schwingt) wie diese hier: http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=fisher+price+babynest

Die hat Bekannten, denen es ähnlich ging wie euch, super geholfen, die Kleinen lieben das rhytmische Schaukeln und schlafen wirklich gut ein. Natürlich sollten die nicht ewig da drin liegen, aber um auf die täglichen Schlafstunden zu kommen, sollte sie wirklich hilfreich sein. Wir haben sie von unseren Bekannten bekommen, müssen sie aber nicht oft nutzen, weil unser Kurzer recht gut schläft. Er liegt aber auch sehr gerne mal drin und schaut aus dem Fenster.

Einen Versuch ist es wert!
LG,
Watte

Beitrag von sonyeric 25.03.11 - 11:59 Uhr

hallo, danke für deine antwort


so eine schaukel haben wir schon#augen aber sobald ich ihn ablege, ists vorbei, er nimmt sie nicht an...

ich hatte ihn extra im laden gleich reingelegt um das dng nicht umsonst zukaufen da hat der kleine popel mit der sonne um die wette gestrahlt, kaum zu hause, findet er das ding doof.

achja zum thema ihn mal für ne stunde abgeben um kraft zu tanken... ich und mein mann leben alleine in München, keine Verwandtschaft hier, weder eltern, geschwister oder sonstige, freunde haben wir hier kaum, bzw haben alle selber kleine babys oder sind derzeit schwanger, also müssen wir das ganz alleine wuppen #zitter

Beitrag von wattewolke7 25.03.11 - 12:54 Uhr

Uff, das ist schon haarig! #liebdrueck

Wir haben auch jahrelang ohne Eltern und enge Freunde verbracht, ich kann mich da gut reinversetzen. Hat auch die Beziehung ziemlich belastet. Zusammenhalten und Zähne zusammenbeißen, ist die Devise!

Irgendwie spricht was du erzählst wirklich alles für ein medizinisches Problem, ich hoffe, du erhältst die Antworten, die euch weiterhelfen!

Viele Grüße,
Watte

Beitrag von marlen77 25.03.11 - 13:09 Uhr

Hallo,
ich kenne das auch von meinem Sohn (mittlerweile 12 Jahre). Er hat auch ständig geschrien und sehr wenig geschlafen. Irgendwann hat uns der KA zur Krankengymnastik geschickt.
Dort wurde festgestellt, dass er einen leichten Schiefhals hatte. Schon nach einer Behandlung, wurde es deutlich besser mit dem Schlafen.
Es muss nun nicht unbedingt ein Schiefhals sein, aber ich denke es wird eine körperliche Ursache haben und ich würde auf jeden Fall Druck beim Ka machen.
Heut zu Tage wird ja auch viel vom Osteopathen geredet, das war bei meinem Sohn damals noch nicht so verbreitet. Könnte vielleicht ja auch noch eine Option sein.
Lass dich bitte nicht abfertigen von deinem Kinderarzt.

LG