Bewerbung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von evenea 25.03.11 - 11:49 Uhr

Hallo,

ich muss heute mal eine Frage für eine Freundin stellen.

Sie möchte sich nun bewerben und hat ein Problem bei der Bewerbung, der vielleicht schon von Vorhinein zum Ausschluss führen könnte.

Letztes Jahr beendete sie ihre Ausbildung sehr erfolgreich. Leider war sie damals schon sehr krank und durch den Krankheitsverlauf ist sie nun erst wieder gesund.

Im Lebenslauf ist nun eine Lücke von einem Jahr. Wie kann man das jetzt schreiben?
Sie ist wieder komplett fit und ein Rückfall in nächster Zeit ist ausgeschlossen.
Dennoch wirkt es ja erst einmal auf einen potentiellen Arbeitgeber abschreckend.

Liebe Grüße und danke im Voraus
Evenea

Beitrag von angel2 25.03.11 - 12:24 Uhr

Hi

Ich bin da kein Experte aber vielleicht kann sie das Jahr als Familienzeit oder einfach als Arbeitssuchend verbuchen.

Wieviel sie dann dem zukünftigen Arbeitgeber über ihre Überstandene Krankheit erzählt bleibt dann ihr überlassen.

Gruß Angel

Beitrag von mama2003-2009 25.03.11 - 13:19 Uhr

Hallo

Ich wurde überlegen dem Arbeitgeber von vorne herrein davon zu erzählen.

Im Lebenslauf eventuell Arbeitsuchend oder wie wir es gelernt haben Berufliche Neuorientierung haben wir reinschreiben sollen....

Viel Glück !



lg mama2003-2009
<<< die nun auch ohne berufliche Erfahrung in einem Job ne Chance bekommt um zu zeigen was Sie kann und Will, und hofft das das Ihr neuer Arbeitgeber wird ;) Erster Eindruck war super, nun schauen wir mal wie da Probearbeiten nächste Woche läuft.....

Beitrag von 123bhtrsfe456 25.03.11 - 13:22 Uhr

Hallo,

hat sie in der Zeit wirklich gar nichts anderes gemacht?

Wenn doch, die Lücke damit füllen, Fortbildung, Praktikum etc.

Ansonsten erhlich sein. Es kommt natürlich auch auf die Krankheit an.

"Skiunfall, vollständige Genesung" sollte keinen Arbeitgeber abschrecken.

Entzug und anschließende Reha sollte so wohl eher nicht erwähnt werden.

Beitrag von evenea 25.03.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

#danke für die Antworten bisher.

Nein, sie hat in der Zeit nichts anderers gemacht. Sie musste einen schweren Verlust verkraften und ist in eine Depression abgestürzt, hat dies aber durch eine Therapie aufgearbeitet und verarbeitet.

Wenn sie nichts gemacht hat, kann sie ja auch schlecht Fortbildungen oder Praktika hinschreiben.

Dadurch, dass es direkt nach der Ausbildung war, liegt auch keine Arbeitserfahrung vor, was viele abgeschreckt. Das hat sie jetzt schon in ihrem Anschreiben gemerkt.

Gibt es hier vielleicht jemanden, der ein wenig mehr Ahnung davon hat und vielleicht auch mal einen Blick auf das Anschreiben werfen könnte ?

Beitrag von 123bhtrsfe456 25.03.11 - 14:29 Uhr

Also ich kann gerne mal einen Blick auf das Anschreiben werfen. Schicke Dir gerne per PN meine email-Adresse.

Ansonsten würde ich im Anschreiben gar nicht die Lücke im Lebenslauf erwähnen.

Es ist aber nicht besonders nett uns hier als Auskunftei benutzten zu wollen, nur sehr knappe Infos zu geben und dann zu monieren, dass wir keine Ahnung haben.
Woher soll ich denn wissen, was sie hatte? Ein Jahr zur Erholung kann ja alles sein vom komplizierten Beckenbruch, bei dem man sich ja eventuell per Fernstudium fortgebildet hat bis zu Koma, bei dem ich dann auch nicht erwartet hätte, dass ein Praktikum gemacht wurde.

Es kommt ja auch immer auf das Alter, die persönlichen Umstände und den Beruf an, wie man jetzt am besten vorgeht.

Beitrag von evenea 25.03.11 - 15:29 Uhr

Hallo,

Tut mir leid, wenn meine Nachricht irgendwie falsch herüberkam. Ich wollte keineswegs unhöflich wirken.

Wenn du noch magst, würde ich mich über einen Mailkontakt freuen.

LG
Evenea

Beitrag von martiena 25.03.11 - 19:07 Uhr

hallo,
ich würd auch sagen, entweder familienzeit, falls sie eine eigene familie schon hat. oder arbeitsuchend. wenn sie schreib sie hat praktika, weiterbildungen etc gemacht, muss sie einen nachweis dafür haben.
die krankheit würde ich nicht angeben. will sie es, dann sollte sie sofort hinter dem vermerkt krankheit klarstellen, das jetzt alles ok ist und keine rückfallgefahr besteht. das wäre ganz wichtig!
gruß