berufstätige mehrfachmamas - wie organisiert ihr die hausarbeit

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von matsel 25.03.11 - 12:21 Uhr

hallo mädels,
will euch mal von meinem "problemchen" erzählen. ich habe zwei kinder (1 u 4) und bin 30wochenstunden an 5 tagen berufstätig. mein mann ist viel beruflich unnterwegs, meist hat er eine 60h woche inkl. bereitschaftsdienst. ich unternehme viel mit den kindern - freunde treffen, spielplatz, im wald stöbern, basteln etc pp. nur mit meiner hausarbeit bekomme ich irgendwie nix in die reihe. es gibt doch so manche leute, da kannst du kommen wann du willst - es sieht immer top aus. bei uns komm lieber nicht unangemeldet. es wäre ja nicht so das ich hier nur am laptop sitze;-) ich räume, ich putze - aber kaum habe ich meinen hintern gedreht siehts hinter mir schon wieder aus. für die hausarbeit werde ich aber meine kinder sicher nicht zu meinen eltern o schwiegereltern bringen und meinmann ist ja auch nicht immer da. ich hatte eine putzhilfe zum staubsaugen und wischen. ihr war es zuviel noch bei uns aufzuräumen (hätte ich natürlich gezahlt) und somit mußte ich ihr kündigen.
...wenn ich das lese könnte man wirklich sonstwas denken...also wir sind schon chaotisch, aber bei uns ist es weder schmutzig, siffig oder eklig. wir legen aber auch nicht so viel wert auf penible ordnung, ich unternehm dann drei mal lieber was gescheites mit den kindern.
aber irgendwie muß ich mich ja trotzdm mal organisieren. unter der woche steh ich 5uhr auf, damit ich noch den geschirrspüler ausräumen, wäsche falten etc kann, sechs uhr wecke ich die kinder, schaffe sie 7uhr in den kiga und fahre auf arbeit. 14 uhr hole ich sie ab, gleich wenn ich vonder arbeit komme. abends geht die kleine 19.30, der große 20.30-21.00uhr ins bett. dann bin ich auch bettfertig, ehrlich. klar. zwischendurch macht man mal hier und da nen handgriff, aber zu mehr bleibt gar keine zeit. am we habe ich auch oft die kinder, weil mein mann auch bereitschaftsdienste hat und wenn ich mal zeit habe, ach das ist irgendwie alles so gehetze. versteht ihr was ich meine? wie organisiert ihr das? gebt ihr eure kinder imer zu oma damit ihr mal die möglichkeit findet loszulegen? oder ist das "normal" das das choas tobt?
ich komme ja weder dazu was im garten zu machen, noch mal für mich persönlich- sport zb.
bin grad bissel frustriert.
lg

Beitrag von tinemaus 25.03.11 - 12:27 Uhr

Hallo, nunja ich denke mal das ist normal wenn man arbeiten geht mit dieser Stundenzahl. Kann man sich ja ausrechen was vom Tag über bleibt.

Abends kannst du doch Sport machen, wenn die Kids im Bett sind.

Haushalt, nur das nötigste unter der Woche, dafür halt am We mehr.

Alles gute
Ciao
Tinemaus

Beitrag von anyca 25.03.11 - 12:28 Uhr

Bei uns ist es auch alles andere als perfekt. Was uns hilft, ist ein 10minütiges gemeinsames Aufräumen vor dem Abendbrot, dann sind schon mal die gröbsten Bauklotz-Endmoränen weg ;-)

Beitrag von cinderella2008 25.03.11 - 12:32 Uhr

Hallo,

ich war auch mit zwei Kindern (inzwischen hab ich so groß;-)) in Vollzeit berufstätig. Ich habe immer 40, anfänglich sogar 45 Stunden/Woche gearbeitet. In den ersten Jahren mit Ehemann, später dann alleinerziehend.

Mein Tagesablauf sah in etwa folgendermaßen aus:
4.00 Uhr aufstehen
4.45 Uhr Kinder wecken und fertig machen
5.30 Uhr "Abflug" in Krippe/Kita
6.30 Uhr Arbeitsbeginn
16.30 Uhr Kinder abholen

Dann Einkaufen, Freizeit mit den Kindern, Abendessen, Bettrituale. Dazwischen und danach die notwendigsten Griffe im Haushalt. Der Samstagvormittag war dann dem Wohnungsputz gewidmet.

Bei mir war es immer sauber, aber eben auch nicht immer alles aufgeräumt. Das war - zumindest bei mir - unmöglich.

Als die Kinder dann größer waren und zur Schule gingen, war der Tagesablauf nicht mehr ganz so straff. Unsere Tage fingen etwas später an, da sie nach der 1. Klasse alleine in die Schule gingen und auch alleine nach Hause kamen.

Ich denke, man muss sich einfach damit abfinden, dass der Haushalt einer Vollzeit arbeitenden Frau nicht so blitzt wie der einer Hausfrau.

LG, Cinderella

Beitrag von heike011279 25.03.11 - 12:37 Uhr

Hallo,
im Moment ist mein Mann in Elternzeit, da schmeißt er überwiegend den Haushalt, da ich VZ berufstätig bin. Ab Juni sind wir dann wieder beide Vollzeit berufstätig und werden es auch mit drei Kindern dann so handhaben wie vorher mit nur Zweien: Unter der Woche machen wir das Nötigste wie Küche aufräumen und säubern und Bad und Toilette putzen sowie ab und an noch ne Maschine Wäsche anschmeißen und aufhängen.
Tja, dann wird der Großkampftag wieder der Samstag werden. Volles Programm mit einkaufen und Großputz. Das muss dann einfach sein und die Kinder helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein wenig mit (die Kleine wird sich dann wohl erstmal damit begnügen müssen, dass sie mit nem Staubtuch wild in der Luft rumwedelt). ;-)

Sonntag ist dann absoluter Familientag: Da wird geschmust, gespielt, zusammen Ausflüge unternommen oder eben einfach nur fern geschaut.

LG
Heike

Beitrag von 1familie 25.03.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

ich arbeite auch 30 Stunden und hole die Kinder 14:30 uhr ab.

Ich finde du organisierst dich falsch, auch ein Kind muss lernen, das man zu Hause putzen muss, damit es ordentlich ist. Wenn du 3x in der Woche was mit ihnen machst, dann hast du ja noch 4 Tage Zeit zwischendrin immer mal was zu machen und auch wenn dein Mann mehr arbeitet sollte er daheim etwas machen können.
Immerhin sind es eure Kinder und eure Unterkunft. Auch für ihn wird es noch eine Kleinigkeit geben.

Wer bringt die Kinder weg?

Kinder kann man auch gut in die Gartenarbeit mit einbinden und im Sommer können deine Kinder sicher auch im garten spielen, wenn du mal was machst - denn auch das müssen sie lernen.

Ich persönlich bin um 13:45 Uhr daheim und mache das was im Haushalt anfällt und hole dann die Jungs eben 14:30 ab, dennoch mache ich auch was, wenn beide daheim sind.
Einmal die Woche kommt eine Haushaltshilfe und wischt das Haus durch und macht das Bad - das macht sie nciht, weil ich es nicht schaffen würde, sondern weil ich darauf keine Lust hab ;-)

LG

Beitrag von matsel 25.03.11 - 13:12 Uhr

hast schon recht. nur ist die kleine total die klette. sobald ich den raum verlasse geht das geheule los. oder der große hat klasse ideen, was er mit seiner schwester an schabernack so anstellen kann. mir wiederstrebt es auch völlig bei richtig tollem wetter hier in der bude zu hocken um zu putzen und die kinder irgendwie zu vertun.
klar sollte mein mann - macht er aber nicht.
ich bring die kinder weg und hole sie auch ab. mein mann geht 6uhr aus dem haus und ist kaum vor 17uhr da.
tja, die haushatshilfe hatte ich auch seit meiner ss. aber jetzt war ihr das hier zu unordentlich und zum aufräumen kommt sie nicht! was will ich dazu sagen, da wisch ich eben wieder selbst.
irgendwas mach ich "falsch" das ist mir klar. aber so lösungen: ihr spiel jetzt mal alleine- mama muß putzen, mißfallen mir einfach. es wird ja auch nicht die nächsten jahre so weitergehen. die kinder werden größer, bedürfen einfach nicht mehr so sehr der "dauerüberwachung". aber so eine harmonische lösung habe ich für mich eben noch nicht gefunden.
danke

Beitrag von 1familie 25.03.11 - 21:24 Uhr

Da ist schon eine Kleinigkeit die ich entdeckt habe (ist auch nciht böse gemeint ) ;-)

Du willst bei schönem Wetter nicht drinne hocken - genau, dann bist du eben im garten und machst in der Schön-Wetter Zeit etwas im Garten usw.

Das dein Mann nichts macht, geht gar nicht. Da musst/solltest du gegen wirken. Entweder er macht auch was oder du machst eben auch nichts mehr für ihn. was meinst du, wie schnell er was tun wird.

Du musst es nur duchziehen, dann klappt es - Mut und Konsequenz heisst es jetzt ;-)

LG

Beitrag von steferl1979 25.03.11 - 12:56 Uhr

Hallo,

ich bin zwar keine Mehrfachmami, aber auch bei mir bleibt unter der Woche nur das notwendigste im Haushalt zu machen - Küche aufräumen, Spielzeug aufräumen etc.

Am Samstag ist dann Großkampftag. Wohnungsputz und EInkaufen. Da hilft jeder mit.
Am Sonntag ist dann Familientag und denn genießen wir von vorne bis hinten.

LG

Steffi

Beitrag von orangeleseratte 25.03.11 - 13:02 Uhr

Sieh das ganze doch ein wenig entspannter! Es ist doch normal dass die Bude nicht mehr so sauber ist! Wichtig ist, noch Zeit für die Kinder zu haben und - nicht zu vergessen - für sich selbst! Man muss erst lernen über so manches hinwegzuschauen!
Mir fiel das am Anfang auch sehr schwer! (Hab drei Kinder und arbeite 29 Std/Woche) Mittlerweile seh ich das nach drei Berufsjahren etwas gelassener. An manchen Tagen stört es mich unheimlich und an anderen ist es egal. Mein Tagesablauf sieht so ähnlich aus wie deiner - morgens vor dem Aufstehen der Kinder schon das Gröbste erledigen, da ich da am meisten Elan habe! Nachmittags gönn ich mir dann nach der Arbeit einen Kaffee und danach gehts schon wieder leichter von der Hand! Ich mach halt vieles nebenher, z. B. Dusche putzen während die Kleinen Zähne schrubben usw. Ich hab übrigens auch niemanden für die Kinder und würde mich ehrlich gesagt schämen, sie zwecks der Putzerei irgendwo abzugeben!
Es kann nicht alles perfekt sein - wünsch dir ein schönes und entspanntes Wochenende!;-)

Beitrag von derhimmelmusswarten 25.03.11 - 13:23 Uhr

Wo steht denn geschrieben, dass man den kompletten Nachmittag die Kinder bespaßen muss? Ich würde es nicht schlimm finden, die Kinder für eine gewisse Zeit zu Oma und Opa zu bringen, um dann in Ruhe den Haushalt zu machen! Was ist schon dabei? Ich musste mich als Kind auch allein beschäftigen (natürlich nicht mit 1 Jahr) während meine Oma den Haushalt machte. Ich finde, dass Kinder auch mal merken müssen, dass die Mutter noch andere Dinge zu tun hat und dann eben warten müssen bis sie dran sind. Was nicht heißen soll, dass man den ganzen Tag putzen soll während man die Kinder dem Fernseher oder sich selbst überlässt. Aber einen festen Nachmittag pro Woche würde ich mir da schon einräumen!

Beitrag von matsel 25.03.11 - 16:44 Uhr

es geht ja nicht nur darum, das ich die kinder hier bespaße. aber die kleine kann ich weder zum badputzen (reinigungsmittel), noch staubsaugen gebrauchen. sie ist dazu tierisch anhänglich an mich und wenn ich doch "schnell mal" was erledige, ist sicher der große zur stelle um mit ihr schabernack zu treiben. der große hat ja zb seinen omatag, da wäre das kein problem. aber sonst war es eben so geregelt das ich am omatag lange gearbeitet habe. bei der kleinen wird das auch mal so werden. aber ich arbeitenoch nicht so lange wieder und wir sind mitten in der umstellung. dazu wird sie noch gestillt und "braucht" diese nähe noch sehr - ansonsten habe ich sie dann nachts aufgeladen. wenn die kinder etwas älter sind wird es mit sicherheit entspannter werden, aber immoment ist es eben ein ganz schönes gehetze.

Beitrag von docmartin 25.03.11 - 13:35 Uhr

Hallo,

ich habe eingeführt, dass die Kinder nache dem Nachhausekommen mittags (also anch dem Essen) für 45 Minuten eine CD anhören. Bei schönem Wetter kann das auch gerne draußen auf der Terasse sein. In der Zeit schaffe ich schon gut was weg. Immer in 10 Minuten-Abschnitten.
Aufräumen, Wäsche anstellen und in den Trockner werfen, Bad und Toilette machen etc. da kommt schon was weg. wir sind auch tendenziell eher undiszipliniert aber was uns mächtig hilft, für Dinge feste Plätze zu haben und Kleinkram gleich wegzulegen. Das klappt bei uns nicht immer aber wenn es klappt dann merken wir den Unterschied sofort. Also beim Heimkommen direkt Jacken an die Garderobe (das machen auch die Kinder), Schuhe ins Regal, Brotdosen direkt in die Spüle, Rücksack an die Kellertreppe. Dann ahben wir im Wohnezimmer für jedes Kind eine Box mit Spielzeug. Das sortieren wir am Woe auch mal um und aus aber so geht das Aufräumen im Wohnzimmer ganz fix. Alles was einem Kind gehört (oder thematisch geordnet Lego, Playmobil etc) fliegt einfach in die Kiste, Deckel drauf, gestapelt und sieht schon wieder ganz ordentlich aus.

Du siehst, den goldenen Tip ahbe ich auch nicht aber diese Kleinigkeiten machen, dass es besser geht. Wobei ich auch mal fünfe gerade sein alsse und an schönen Somemrtagen oder bei Rodelwetter mit den Kiddies direkt von der SHcule bzw. dem Kindergarten raus in den Wald ziehe...
Gruß dm

Beitrag von agostea 25.03.11 - 14:03 Uhr

Ich arbeite 40 Stunden die Woche. Ich habe Zwillinge im Alter von 5. Ich sach dir eins:

Der Haushalt tangiert mich nur noch am Rande. Abends bin ich echt am Ende und mach nur noch nötige Handgriffe (Waschmaschine anstellen. oder Spülmaschine einräumen) - alles andere *egal*.

Hat sich eingependelt, das ich - sofern wir nichts vor haben - Samstag oder Sonntagvormittag dann "in die Tiefe" gehe.

Fensterputzen oder so was gehört dann allerdings nicht dazu. #schein

Ich meine, irgendwo will ich noch Zeit für mich haben. Und das ist mir wichtiger, als der scheiss Haushalt.

Gruss
agostea

Beitrag von sweety03 25.03.11 - 14:45 Uhr

Das finde ich eine gesunde Einstellung.
Ich arbeite auch VZ mit 2 Kindern (7 und 5) und habe mich schon innerlich längst von einem top sauberen Haushalt verabschiedet.
Die Fenster sind auch meine Stiefkinder - das habe ich an meinen Mann abgetreten, der sich alle paar Monate mal erbarmt.
Bei uns ist es immer einigermaßen ordentlich. Schmutzig nie, aber man sieht, dass hier vier Leute leben, die sich hier sehr wohl fühlen :-).

Sweety

Beitrag von agostea 25.03.11 - 14:53 Uhr

Anfangs dachte ich: Oh Gott, du musst den Haushalt perfektionieren! *hektisch rumwisch*

Irgendwann war ich nur noch fertig. Ich kanns auch einfach rein konditionell nicht.
Bis ich Abends daheim bin, ists nicht selten halb sechs. Prompt trudeln die Kinder ein - dann folgt erstmal das übliche Programm, kennste ja.
Bis dann Ruhe im Karton ist, ists meist acht, halb neun.

Dann hab ich noch nix gegessen, bin noch nicht umgezogen, hatte noch keinen Fatz Zeit für meinen Partner (der ja auch irgendwo noch da ist) - und dann soll ich noch den Haushalt reinpacken?! Öhm, bin ich Wonderwoman?!

Ne, läuft nicht. Haushalt ist ok, ist nicht dreckig aber auch nicht blitzblank. Nur das ist vor dem Hintergrund meines Alltags echt vetretbar, finde ich:-)

Beitrag von accent 25.03.11 - 15:11 Uhr

Freund,wenn Du dieses Haus betrittst;
vieles nicht ganz sauber blitzt.
Du merkst,das es hier Kinder gibt,
die man mehr als Putzen liebt.

Da gibt es Spuren an den Wänden,
gemalt von flinken kleinen Händen.
Wir machen es mal später weg,
jetzt spielen wir erstmal Versteck.

Spielzeug liegt an jedem Ort,
doch eines Tages ist es fort.
Die Kinder sind uns kurz geliehen,
bis sie erwachsen von uns ziehen.

Dann wird auch alles aufgeräumt,
dann läuft der Haushalt wie erträumt.
Jetzt freuen wir uns an unseren Kindern
und lassen uns dabei nicht hindern

Beitrag von matsel 25.03.11 - 15:24 Uhr

diesen spruch haben wir schon auf unserem selbstbastelwillkommensschild im eingangsbereich hängen.
lg

Beitrag von mareliru 26.03.11 - 00:15 Uhr

Die Kinder sind 1 und 4.
Lass uns in 2 Jahren nochmal reden.
Wen interessiert es in 10 Jahren noch, ob es in den ersten paar Jahren mit den Kindern bei Euch manchmal chaotisch war?
Ich kann mich daran bei uns nicht mehr erinnern. Sehr wohl erinnern kann ich mich an Fahrradausflüge auf dem Lenker meiner Mama, an Spaziergänge und selbstgemachte Kuchen. Bei meiner frühesten Erinnerung bin ich circa 2 Jahre alt.
Meine Kinder sind jetzt fast 3 und 6 und es ist ein Riesenunterschied von der Zeit her, der Organisation und allem als noch vor 1-2 Jahren.
LG Mare

Beitrag von matsel 26.03.11 - 10:35 Uhr

ich möchte euch allen für eure antworten danken. ihr habt mir wirklich mut gemacht. leider habe ich hier nur überperfekte im umkreis wohnen und bei uns sieht halt immer chaotisch aus. da macht man sich eben schon so sine gedanken. und als dann noch letzte woche unsere putzhilfe hier eine "überfeundliche" mitteilung zu unseren wohnverhältnissen machte....naja.
also vielen dank noch mal
lg

Beitrag von tessy25 26.03.11 - 20:16 Uhr

Hallo,

ganz einfach: Einfach das schlafen abgewöhnen :-p

Ne ganz ehrlich. Ich habe auch 2 kleine Kinder und arbeite voll, aber so verteilt, dass trotzdem viel Zeit für die Kinder bleibt. Büroarbeiten mache ich immer abend, wenn die Kinder schlafen oder morgens um 4. 2 mal im Monate muss auch ein Wochenende drann glauben.

Ich habe eine Haushaltshilfe, die einmal die Woche durch wischt (240 Quadratmeter) und dann die Bügelwäsche mit nimmt und nächste Woche wieder bringt. Lebensmittel lasse ich liefern.

Alles andere mache ich. Die Kinder helfen auch mal, z.B. Spülmaschine ausräumen und Müll raus bringen. Was nicht geschaft wird, wird halt nicht geschafft. Es wird wohl kein Besuch auf die Idee kommen, die Holzdecken kurz abzuwischen, weil ich es seit 2 Wochen nicht geschafft habe.

Nimms gelassen. Alles kann man nicht haben.

Zeit für uns Mamas bleibt halt nicht. Kenn ich auch. (das wird aber wieder anderes, habe ich mir sagen lassen)

Liebe Grüße

Tess

Beitrag von knutchen 26.03.11 - 21:51 Uhr

Hallo,
ich bin im Außendienst und habe einen 32h Vertrag, wobei ich deutlich mehr arbeite, da ich in den Abendstunden bzw. WE noch meine Büroarbeit erledige.

Bei uns läuft es mittlerweile ganz gut, hat aber auch eine Weile gedauert. die Kinder sind jetzt 2 und 5 Jahre alt. In der früh bringt mein Mann die Beiden in den Kiga, so dass ich vor der Arbeit noch mal das ein oder andere erledige, sind aber nur Kleinigkeiten wie z.B. Saugen, Waschmaschine anstellen, Geschirrspüler.... Für mehr reicht meine Zeit dann auch nicht. Häufig stehe ich mit meinem Sohn als erstes auf, und da koche ich dann schon mal vor für den Abend. Das hat sich als ideal rausgestellt, da die Mäuse nach dem Kiga müde und hungrig sind.

Nach dem Kindergarten (meist 16.00) beschäftigen wir uns mit den Beiden, so dass wir bis die Kids ins Bett gehen nicht viel im Haushalt tun. Gegen 19.30-20.00 kehrt hier Ruhe ein, und das ist dann meine Zeit für Hausarbeit. Meist mache ich abends Haushalt und Büro, und bin dann spät abends gegen 22.-23.00 mit diesen Dingen fertig. Da ich im Außendienst bin, kann ich während meiner Arbeitszeit einkaufen gehen. Ich halte dann halt irgendwo unterwegs an und somit habe ich das nicht noch am Abend bzw. am Wochenende.

Wenn hier mal Land unter ist, dann kommt am WE mal eine Babysitterin oder ich bringe die Kids bzw. den Großen mal zu meiner Schwiegermutter, damit ich im Haushalt liegen gebliebenes wie z.B. Fenster putzen.... erledigen kann. Da nutze ich dann halt die Zeit des Mittagsschlafs unserer Tochter. Meist ist hier jede Minute genutzt und alles durchorganisiert. Aber ich denke nur so läuft es. Ich bin zumindest zufrieden und hier kann jederzeit jemand hereinschneien. Für mich selbst bleibt allerdings so gut wie keine Zeit, aber das habe ich mir ja so ausgesucht und dafür geht es uns hier auch recht gut. Eine Putzfrau möchte ich nicht, da diese hier wahrscheinlich jeden Tag erscheinen müsste :-p.

Wenn ich z.B. am WE arbeite, dann nehme ich mir dafür frei (kann ich aussuchen, Geld oder Freizeit), dann gehen die Kids vormittags in den Kiga und ich putze und zum Mittagessen hole ich sie ab. Das kommt aber nicht so häufig vor. Aber immerhin reicht die Zeit dann für ungeliebte und absichtlich ;-) liegengelassene Hausarbeit zu erledigen. Z.B. Jalousien reinigen.....

LG
knutchen

Beitrag von paula74 28.03.11 - 09:56 Uhr

Hallo
Wenn es dich stört, dann musst du versuchen, es zu ändern. Wenn es nur um besucher oder nachbarn geht, dann kannst du es ja so lassen.
chaos entsteht nun wirklich immer mit zwei kleinen kindern, das kenne ich (unsere sind gleich alt, mein mann arbeitet auch viel und auch an wochenenden).
was bei uns hilft: - mein mann packt mit an, wenn er da ist, so dass wir gleichzeitig feierabend machen können oder die freizeit am wochenende gleichzeitig beginnt. - wenn unsere putzfrau kommt, wird vorher aufgeräumt! das ist doch der zweite vorteil einer haushaltshilfe: man wird gezwungen, vorher klar schiff zu machen! das stresst mich oft auch am abend vorher, aber dann freue ich mich umso mehr, wenn es sauber und ordentlich ist! und unter druck geht es oft auch wirklich schnell ;-) - und die vielen kleinen handgriffe sind es doch, die einem helfen: wenn ich zu den schlafzimmern gehe und sehe dinge, die dort hingehören, dann nehme ich sie halt schnell mit. man muss es sich halt angewöhnen und es ist auch nicht immer gleich effektiv... - und warum lässt du deine kinder nicht einmal eine halbe stunde länger im kindergarten oder bei den grosseltern, wenn du in der zeit etwas zu erledigen hast, was mit kindern dreimal so lange dauern würde? ich finde das nicht verwerflich... - ich habe auch den eindruck: je mehr wir ausserhalt unternehmen, desto weniger chaos entsteht im haus, finde ich praktisch. allerdings versuche ich, das haus halbwegs ordentlich zu verlassen.
lg paula