Verdacht auf Blasenmole

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von zgarni82 25.03.11 - 16:17 Uhr

Hallo bin ganz neu hier und ziemlich geschockt bin 9+4
War gestern zur Vorsorge bei FA und nach dem Ultraschall sagte er mir das der Verdacht auf eine Blasenmole besteht er hat mir ne Überweisung ins KKH gegeben für eine AS...der Termin ist nächte woche Mittwoch
Ist das nicht zu spät?
Ich habe Angst, auch hat er mir gesagt das ich dann ein Jahr warten muss bis zur nächsten Schwangerschaft...das ist so lang
Hat jemand von euch "erfahrung" damit und kann mir einen Rat geben?
Bin echt verzweifelt

Beitrag von bina-1983 25.03.11 - 16:22 Uhr

Hey, das tut mir leid für dich. Warum meint dein Arzt denn ein Jahr warten? Wegen der Blasenmole#kratz? Damit kenne ich mich leider nicht aus, aber wegen der AS müsstest du kein Jahr warten. Da schwanken die Meinungen zwischen gar nicht warten bis zu einem halben Jahr. Das entscheidet jeder selbst, aber ein Jahr habe ich noch nie gehört.

Wünsche dir alles Gute!

Sabrina mit #stern fest im #herzlich

Beitrag von taechst 25.03.11 - 17:31 Uhr

Hallo,
ich hatte vor 7 Jahren eine Blasenmole mit AS, musste gar nicht warten und war auch zwei Monate später wieder schwanger.

Beitrag von dydnam 25.03.11 - 18:42 Uhr

Hallo,

es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musst. #liebdrueck


Ich kenne mich mit der Materie nicht so wirklich aus, aber aus dem, was ich hier und in anderen Foren herausgelesen habe, ist eine Blasenmole leider etwas komplizierter als "lediglich" ein Missed Abort.

Es besteht bei einer Blasenmole wohl die Gefahr, dass die tumorösen Keimzellen (die Blasenmole) sich bösartig verändern. Es muss daher konsequent überwacht werden, dass der HCG definitiv auf 0 geht, da sonst jederzeit die Gefahr eines wuchernden Tumors besteht.

Von einer Wartezeit von einem Jahr habe ich schon öfters gehört, das wird aber wohl so gemacht, da die Gefahr eines Rückfalls in diesem Zeitraum akut vorhanden ist. Wobei das aber vielleicht auch davon abhängt, ob eine Chemo erforderlich ist, oder nicht. #kratz

Liebe Grüße

Mandy mit
Silas (*06.12.08) und Tamino (*12.06.10) an der Hand und 3 #stern (Okt. 2007, April 2009, Februar 2011) im Herzen

Beitrag von singa07 26.03.11 - 09:30 Uhr

Hallo.

erst einmal: #liebdrueck

Ich hatte vor acht Wochen eine AS in der 10.SSW - Abortivei/ Blasenmole war in der 9.SSW festgestellt worden.

Nach der AS sollten wir einen Zyklus warten, danach dürften wir wieder ss werden - das hcg wurde noch nicht einmal kontrolliert, aber ich wurde 14 Tage nach AS und einmal noch nach der ersten mens untersucht, dass alles Gewebe raus war.

Frage doch noch mal nach, warum ihr ein Jahr warten sollt.

LG
Singa

Beitrag von zgarni82 26.03.11 - 09:44 Uhr

Mein FA meinte das es min ein Jahr dauern würde eh der HCG wert wieder bei null ist....vorher wäre unklar es noch GEwebe oder eine neue SS wäre.
Ich versuche mich zu beruhigen und erstmal die AS abzuwarten und dann das Ergebniss.
Fällt mir nur sehr schwer da wir uns sehr auf das Baby gefreut haben.

Danke für euren lieben worte

Beitrag von golm1512 26.03.11 - 09:43 Uhr

Eine echte blasenmole ist sehr selten. In der Regel handelt es sich um partielle Blasenmolen. Das hatte ich auch mal und war acht wochen nach AS wieder schwanger. Der Verdacht auf diese Mole bestand schon relativ früh, wir haben aber trotzdem abgewartet bis der Befund sicher war. Auch dann war keine Eile angesagt. Ich hatte auch ein bisschen darauf gehofft, dass es von allein abgeht.
Ich hatte dann doch eine AS und war acht wochen später wieder schwanger. Die Schwangerschaft war locker und entspannt und der Knirps ist zuhause geboren und mittlerweile fünf Jahre alt. Ich hätte auf keinen Fall ein Jahr lang gewartet. Die Angaben dazu gehen auch sehr auseinander.

Echte Blasenmolen gehören so halb in den Bereich der bösartigen Erkrankungen, sind aber -wie gesagt- eher die große Ausnahme.