Baby und Geschwister mit 6 oder mehr Jahren Abstand. Erfahrungen??

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Beitrag von manimaxi 25.03.11 - 17:28 Uhr

Hallo liebe Urbianerinnen,

da wir erwägen demnächst (öhm in zwei Jahren, ich bin dann 34) ein drittes und letztes Baby zu bekommen und die beiden Großen dann schon 6 und 10 sind, wollte ich mal fragen, bei wem das vielleicht ähnlich war und ob ihr das als schwer empfunden habt oder eher als leicht?
Momentan kann ich mir beides vorstellen, denn zum einen bin ich ja mittlerweile eine sehr routinierte Mutter, zum anderen aber, ist beschäftigen sich die zwei Großen schön miteinander und derdiedas Nachzügler wäre ja schon mehr auf sich gestellt ...Und man müsste einer sehr großen Altersspane gerecht werden, bei Ausflügen und Urlauben etc.
Jetzt ist es aus beruflichen Gründen nicht möglich, ein Baby zu bekommen, aber 6 bzw. 10 Jahre Altersabstand wollte ich eigentlich nie....was denkt ihr?

Vielen Dank für Meinungen, Erfahrungen und auch für die üblichen unqualifizierten Kommentare (höhö)


Lieben gruß,

mani

Beitrag von germany 25.03.11 - 17:36 Uhr

Hallo,

also ich kann noch nicht so richtig mitreden, ich bin erst im 6. Monat schwanger, aber mein Sohn wird im Juli 7 Jahre alt und ich finde das bisher sehr entspannend. Mein großer versteht alles und freut sich auf seinen Bruder und vor allem stelle ich mir das nicht so anstrengend vor wie ein Kleinkind und ein baby. Mein großer ist ja jetzt aus dem gröbsten raus und ist meist sowieso draußen auf dem Spielplatz.

Mein Freund ist auch 15 Jahre jünger als seine Brüder und natürlich war das für die nervig wenn die Babysitten mussten usw. aber heute sitzt hier beinahe jeden Tag einer von den beiden...

Ich denke das die Zwei sich gut verstehen werden, auch wenn der große natürlich mittlerweile seine Freunde alle hat, aber durch die Krabbelgruppe/Kita wird der kleine ja auch Freunde finden.


Und mit so einem kleinen kann man ja eigntlich auch toll spielen, weil man denen ja noch alles beibringen kann.


Also, ich freue mich auf die Zeit und ich denke, dass es sehr scön wird, auch wenn ich unheimlich aufgeregt bin, weil die Babyzeit von meinem großen ja doch schon ein paar jahre her ist.



lG germany

Beitrag von connie36 25.03.11 - 17:48 Uhr

hi
ich habe bei meinen drei kinder einen altersabstand zum jüngsten von 9 und 10 jahren.
der kleine ist jetzt 8,5 wochen alt.
du hast super hilfen in den zwei grossen, geht mir zumindest so. sie halten ihn dann schnell, wenn er unleidig ist, und ich die flasche richte, oder sie bespassen ihn, er geniesst es von den zwei grossen mit umsorgt zu werden, und ich auch.
solange sie es freiwillig machen ist es mir recht.
ausserdem kann ich mal schnell einkaufen, wenn ich weiss, die grosse ist da, um ihn ggf. den schnulli zu geben, wenn er schläft.
lg conny

Beitrag von nani-78 25.03.11 - 18:25 Uhr

Ich kann nur positives berichten:-)

Ich habe vor einem halben Jahr(schon so lange wieder her)mein 4.Kind bekommen,und er ist ein Nachzügler nach fast 7 Jahren nach dem bis dahin jüngsten.
Lange Zeit wollte ich kein 4.Baby,lag zum einen daran,dass Nr 2+3 nur einen Unterschied von 1,5J haben,dazu war der jüngste lange "schwierig",und überhaupt hatte ich lange eh nur 3 Kinder geplant.
Die Zeit mit den 3en war schwieriger,wenn auch schön für die Kinder:-)

Jedenfalls,schlich sich der Wunsch nach dem Mini schleichend,lag sicher daran,dass ich mein 3.Kind mit gerad mal 25 bekommen hatte,und ich nun noch nicht "zu alt":-pwar,für dieses Baby.Muß aber dazu sagen,dass ich wenn eben bald mein Baby bekommen wollte,nachdem wir es "planten und angingen";-),denn mit meiner ältesten Tochter(wird 13 im Sommer)wollte ich nicht noch theoretisch gleichzeitig schwanger sein können,nene.
So ist es jetzt echt mega-schön#verliebt,alle lieben den kurzen abgöttisch,helfen mir echt(besonders natürlich die große,klar)aber auch die beiden Jungs(fast 9 und 7)helfen viel,und sind weder eifersüchtig noch sonstwas negatives.
Ich sage aber deutlich dazu,dass ich nicht fordere,dass sie helfen,ich bitte sie manchmal,aber eben nicht ständig.Wenn ihr das hinbekommt,wird es sicher einfach nur toll und schön.Sicher werden sie nicht in dem Sinne die gleichen Interessen und Spielideen haben,und der kleine wird ganz anders groß-aber die Geschwisterliebe ist ja trotzdem da;-)
Also ich sehe kein Hindernis im großen Altersunterschied:-)

Beitrag von trieneh 25.03.11 - 19:14 Uhr

meine beiden sind 5 jahre auseinander.lag daran,dass mein erster nicht so wirklich geplant war und ich somit,mit 19 mutter wurde.meine kleine wird jetzt in 8 wochen 1 jahr alt und ich hatte auch zuerst bedenken,wegen dem altersunterschied.aber ich muss sagen,besser gehts nicht.mein großer ist schon so selbstständig,dass ich wirklich viel zeit für die kleine hab und wenn die dann shcläft,ist zeit für meinen großen.

könnte mir garnicht vorstellen,jemals kinder kurz nacheinander zu bekommen.so wie es jetzt ist,werde ich allen beiden gerecht,und mein sohn ist ein richtig klasse bruder.er ist immer stolz wie bolle,wenn er helfen kann (was mir natürlich auch hilft).eifersucht war bei uns auch nie thema,weil er einfach versteht,dass die kleine noch etwas mehr aufmerksamkeit braucht.

also,keine sorge...wird alles gut #klee

Beitrag von nine-09 25.03.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

ich bin Mama von drei Kindern,die Große ist 13 Jahre,die Mittlere ist 5 Jahre und der Kleine ist 6 Monate.

Ich habe vormittags Zeit für den Kleinen,die beiden anderen sind in der Kita und in der Schule. Nachmittags gehen wir raus und die mittlere hat ihren Freund gleich nebenan(wir Mamas gehen zusammen auf den Spielplatz),mein Sohn liegt im Wagen oder ist auf Mamas Arm.

Doch für mich ist es so die beste Variante!
Es ist um einiges leichter wenn man den Arm nur für ein Kleines braucht.
Die Großen lieben ihren kleinen Bruder,keiner kommt zu kurz!!!

LG Janine

Beitrag von manimaxi 25.03.11 - 19:22 Uhr

Man, wer hätte das gedacht. So viele durch weg positive Erfahrungen;-)

Ich freue mich echt und es bestärkt mich darin, dass unsere Entscheidung richtig ist. Jetzt wird nur noch die Wartezeit bis zum Tag X komisch und echt lang, aber ich hab eigentlich bis dahin auch genug zu tun. Aber es passt dann auch ganz gut da ich zur Einschulung der kleinen in die Grundschule und zum Übergang der großen in die weiterführende Schule eh Stunden stark reduzieren wollte. So bleib ich dann halt zwei drei jahre ganz zuhause. Im Zweifel kann ich auch gut dosiert von zuhause arbeiten...ach ich danke euch....jetzt freu ich mich schon richtig;-)

Euch mit euren Großen und Kleinen alles alles Liebe;-)

Und nochmal DANKE!!

Mani#herzlich

Beitrag von gartenberg 25.03.11 - 20:03 Uhr

Hallo

unsere Kids sind 15 Jahre , 10 Jahre und 8 Monate ich finde den Unterscheid super , die zwei großen machen ihr "eigenes "ding so das ich sehr viel zeit habe für die kleine.

Wenn ich mit ihr spazieren gehe und nach hause komme stehen die beiden schon da und nehmen sie mir ab, Wir haben damals immer gesagt sie müssen nichts machen sie haben keinerlei Verpflichtungen gegenüber der kleinen wenn sie was machen wollen ist das ok und wenn nicht auch.

Daher habe ich das planke Paradies zuhause, ich kann jeden diesen abstand nur empfehlen.

Beitrag von alexa81 25.03.11 - 20:23 Uhr

Hallo,

meine Kinder haben zwar jeweils nur ca. 2 Jahre Abstand zueinander, aber zwischen meinen Geschwistern und mir ist eine recht große Altersspanne.

Mein Bruder ist 11 Jahr älter als ich, meine große Schwester 8,5 Jahre älter und meine kleine Schwester 7,5 Jahre jünger. Aus der Erfahrung heraus wollte ich das auf gar keinen Fall für meine Kinder.

Die erste Zeit war wohl immer recht entspannt, die älteren Geschwister waren schon recht weit, hatten viel Verständnis und konnten helfen. Aber je älter das kleine Geschwisterchen wurde, umso nerviger wurde es für die älteren. Zu meinen Schwestern hatte ich über viele Jahre ein ziemlich bescheidenes Verhältnis, mein Bruder war eh immer außen vor. Zu meiner großen Schwester wurde das Verhältnis sehr gut, als sie auszog, zu meiner kleinen Schwester als ich auszog.

Danach war es super, keine Frage! Meine große Schwester war lange Zeit nicht nur Schwester, sondern auch beste Freundin für mich. Meine kleine Schwester ist regelmäßig bei uns. Seit unsere Mutter gestorben ist, fahren wir mit ihr zusammen in den Urlaub. Sie ist die tollste Tante, die sich unsere Kinder wünschen können. Aber die Zeit, die wir noch zu Hause waren, war halt alles andere als nur toll - für meine Kinder möchte ich das nicht.

Viele Grüße, Alex

Beitrag von sarahjane 25.03.11 - 21:54 Uhr

Hmh, diesbezüglich scheiden sich wahrscheinlich die Geister.
Jeder hat andere Erfahrungen.

Ich persönlich halte von derart großen Altersabständen nicht.

Dies liegt zum Einen daran, dass eine Schulfreundin von mir mit 6 Jahren einen kleinen Bruder bekam und fortan als Babysitter "missbraucht" wurde (drastisch ausgedrückt, entspricht jedoch den Tatsachen).
Es handelte sich dabei mitnichten um gelegentliches Aufpassen oder "Nun-spiele-mal-ein-paar-Minuten-mit-dem-Baby".,
Obwohl sie erst 6 (!) Jahre alt war, musste sie das Baby schon immer mitnehmen, wenn sie sich mit mir und meiner Schwester traf.
Dass 3 Mädchen im Alter von 6, 7 und 9 Jahren nun nicht gerade viel mit einem Baby (später Kleinkind und Vorschulkind) anfangen konnten bzw. sich wohl kaum als "Dauerbabysitter" eigneten, dürfte auf der Hand liegen.
Sicher, es hat auch Spaß gemacht, sich mit dem Kleinen zu beschäftigen, aber es sollte halt kein Dauerzustand sein.

Zum Anderen entstammt mein Mann einer Familie mit 5 Kindern, die sehr weite Abstände zueinander haben (die Geschwister sind zwischen 3 und 19 Jahren auseinander).
Mein Mann entstammt der gehobenen Mittelschicht und hat wirklich gute Eltern.
ABER: Mein Mann steht auch ehrlich dazu, dass jedes Mal, wenn ein "neues" Kind kam, die älteren Geschwister nahezu abgemeldet waren. Und dies nicht nur in der ersten anstrengenden Zeit mit einem Säugling.
Die Großen durften nie Freunde mit heimbringen, weil immer ein kleines Kind im Hause war, und die Eltern Angst hatten, die Jüngsten würden von den Älteren und ihren Freunden gestört werden, obwohl sie in einem großen Haus mit Garten lebten, die Jüngsten ihre eigenen Zimmer hatten, und alle (!) Kinder keine Rabauken waren.
Zudem entnahmen die Eltern den Älteren regelmäßig ohne zu fragen und ohne angemessenen Ersatz Spielzeug, Computer etc., um es an die Jüngsten weiterzugeben. Auch dann, wenn die Älteren diese Sachen selbst (!) bezahlt hatten.

Das sind sicher krasse Beispiele. Aber man sollte sich halt wirklich sicher sein, dass man genug Liebe für alle (!) Kinder aufbringen kann und man wirklich stets fair und gerecht allen Kindern gegenüber sein kann.


Beitrag von nani-78 26.03.11 - 00:03 Uhr

Das sind wirklich nicht sehr positive Beispiele#schock,weder dein 1.Beispiel,noch das der Erfahrung deines Mannes!
SO sollte es nicht sein,und so wie deine Schulfreudin es mußte,würde ich es noch nicht einmal meiner fast 13jährigen abfordern,nichtmals im Traum dran denken!Heftigst!ICH habe doch das Kind bekommen!

Und auch wie bei deinem Mann es scheinbar war,nicht grad schön.
Wir haben nichtmal ein Haus,und dennoch hab ich überwiegend von den größeren Kinderbesuch,und keiner muß fern bleiben wegen dem kleineren.
Auch sollte niemand der großen unter weniger Beachtung und Liebe leiden:-( das ist schade.

Wir haben uns übrigens lange Zeit alles genauestens durch den Kopf gehen lassen,mit allen fürs und widers,es war bei uns keine spontane Entscheidung für unseren jüngsten jetzt.
Die 3 großen sind eine Einheit,würd ich mal sagen,unzertrennlich,sie werden sich also immer haben.Der kleine wird geliebt von allen 3(und alle 3 wünschten sich auch nen kleines Geschwisterchen!)und auch wenn er ganz anders,und eher einzeln sein Weg durchs Leben gehen-aber Geschwister sind und bleiben Geschwister,und wenn weiter alles gut geht,werden sie immer füreinander da sein:-)