Rausschmiss aus SVE wegen Erkrankung? Rechtens?

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sky000 26.03.11 - 08:17 Uhr

Unsere Tochter besucht seit 2010 eine Schulvorbereitende Einrichtung in einer Sprachheilschule. Darunter sind Entwicklungsverzögerte Kinder. Auch mit ADHS ect..

Nun ist unsere Tochter akut sehr krank geworden und lag über ne Woche im KH. Dort stellte sich die Diagnose "Absence-Epilepsie" raus.

Sie nimmt Medis, brauch aber KEIN Notfall Medi.

Nun möchte die Vorschule sie nicht mehr nehmen. Nur in Begleitung eines Erwachsenen. Das können die doch nicht von mir Erwarten. Ich kann doch nicht von 7-12:30 bei ihr dort sitzen. Ich hab noch ein weiteres Kind.

Es wurde uns nicht schriftlich gekündigt sondern nur das Ultimatum gestellt mit Begleitung oder gar nicht mehr kommen.

Dürfen die das? Einfach so?:-[

Beitrag von parzifal 26.03.11 - 08:49 Uhr

Ist es notwendig, dass Deine Tochter ständig eine Person bei sich hat die medizinisch eingreifen kann? Falls ja kann dies denn die Einrichtung gewährleisten?

M.E. geht es doch wohl nur um Haftungsfragen falls etwas passiert.

Und diese Erwägungen sind ja nicht verkehrt. Die Frage ist, ob die Bedenken angebracht sind oder nicht.

Es sollte also m.E. dieser Punkt geklärt werden.

Was sagt den der Arzt?

Was steht denn im Vertrag zu Kündigungsmöglichkeiten?

Beitrag von sky000 26.03.11 - 09:49 Uhr

Meine Tochter brauch niemand zum Eingreifen denn sie hat ja nicht die typische Epelepsie Form mit Notfall Medi.

Laut Ärzten kann sie sogar in eine Regelschule mit der Erkrankung.

Die Erzieherin will das anscheinend nicht kapieren! Sie hat sogar die Schulleitung angelogen und gesagt unsere Tochter wäre Aufgrund der Medis Aggresiv und nicht Gruppenfähig. Das ist gelogen!! Sie hat unsere Tochter gerade mal 15 Min. gesehn als wir Donnerstag dort zu Besuch waren.

Der Träger der Schule ist die Caritas. Da werde ich Montag auch gleich anrufen.

Beitrag von parzifal 26.03.11 - 14:25 Uhr

Wenn ärztlich wegen der Epilepsie nichts zu berücksichtigen ist kann die Krankheit auch nicht als Kündigungsgrund angeführt werden.

Zu klären wäre aber immer noch die Frage, was im Vertrag zur Kündigung besteht.

Außerdem könnte man bei der Vorschule durchblicken lassen, dass bei einer Kündigung die wegen der Krankheit gar nicht notwendig ist, sich notfalls an die Öffentlichkeit gewendet wird. Kündigung wegen einer Krankheit ist keine besonders gute Werbung für die Caritas.

Sollte der Grund aber in der Agressivität liegen sieht es anders aus.

Hat die verlassende Einrichtung eine Nachrücker und benötigt dringend Kinder und will deshalb keinen verlieren oder meint es die Erzieherin ehrlich?



Beitrag von sky000 26.03.11 - 18:52 Uhr

Das mit der Aggresivität stimmt gar nicht! Ich hab der Erzieherin bei einem Telefongespräch erzählt das unsere Tochter am 1. oder 2. Tag der Medi Einnahme etwas aggresiv wurde was aber laut Ärzten normal war. Das war nur dieser eine Tag und da waren wir stationär im KH.

Aber das sie in der SVE versucht hat ein Kind zu erwürgen ist gelogen!!

Das mit an die Öffentlichkeit gehn hab ich auch noch im Hinterkopf. Montag melde ich mich aber erstmal bei der Caritas & beim Schulamt, mal schauen was die sagen.

Beitrag von parzifal 27.03.11 - 06:34 Uhr

"Aber das sie in der SVE versucht hat ein Kind zu erwürgen ist gelogen!! "

Es bringt nichts, wenn Du den Sachverhalt scheibchenweise mitteilst.

Beitrag von kati543 27.03.11 - 10:21 Uhr

"Aber das sie in der SVE versucht hat ein Kind zu erwürgen ist gelogen!! "

Warst du denn in der Schule dabei? Sei vorsichtig mit deinen Äußerungen Anderen gegenüber. Jeder hier kann dir deinen Unmut nachvollziehen. Aber wenn du pauschal für deine Tochter deine Hand ins Feuer legst, ohne Aussagen der Erzieher widerlegen zu können, dann machst du dich unglaubwürdig. Du solltest VOR dem Gespräch mit der Schule Argumente sammeln. Also sprich mit der Mutter des Kindes, welches angeblich gewürgt wurde. Erläutere ihr den Sachverhalt und rede mit dem Kind.

Epi ist keine Erkrankung, die man verschweigen sollte, sondern damit sollte man offen umgehen. Das sollte eigentlich das gesamte Umfeld wissen, dass dein Kind Epilepsie hat und Medis nimmt.

Beitrag von sky000 27.03.11 - 11:30 Uhr

Natürlich war ich dabei. Mein Mann auch. Wir waren nur 15 Minuten da zu Besuch. Unsere Tochter wurde einen Tag vorher aus dem KH entlassen und sie wollte ihre Gruppe besuchen.

Wir waren nur zu Besuch.

Also, JA es ist gelogen!

Beitrag von kati543 27.03.11 - 14:37 Uhr

Tja in dem Fall solltest du direkt etwas dagegen sagen und dir solche böswilligen Verleumdungen verbitten.