milchspende

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von angeldragon 26.03.11 - 15:55 Uhr

hey bei uns in österreich kann man immer noch muttermilch spenden dabei bin ich auf diesen satz gestosen :::


Muttermilch ist die ideale Nahrung des jungen Säuglings. Dies ist nicht nur banales Allgemeinwissen, sondern wird auch durch die Empfehlungen aller zuständigen wissenschaftlichen Gremien unterstrichen.

Es sind daher alle Maßnahmen zu unterstützen, die das Stillen im Krankenhaus und daheim fördern. Auch für das kranke Neu- und Frühgeborene ist Muttermilch von großer Bedeutung. Deshalb werden Mütter kranker Kinder dazu ermuntert, ihre Milch für die eigenen Kinder zur Verfügung zu stellen.

Verschiedentlich werden auch Milchspenden fremder Mütter willkommen geheißen. Für diese Milch verwendet man die Bezeichnung "Frauenmilch" zum Unterschied von "Muttermilch" als Terminus für die Milch der eigenen Mutter. Aufgrund verschiedener infektiöser Risiken sind in den vergangenen Jahrzehnten jedoch Frauenmilchsammelstellen vielfach aufgelassen worden.


nun wissen wir frauenmilch gilt nur für fremdmilch und ist in jedem falle falsch angewended bei der eigenen milch ;-);-);-)#rofl#rofl#rofl

musste ich mal loswerden #rofl#rofl

achja die eigentliche frage was haltet ihr von milchspenden??

Beitrag von hasi59 26.03.11 - 16:00 Uhr

Falls du meinen Beitrag unter dir gelesen hast, hast du ja mitbekommen, dass ich Spenderin bin!

Ich halte sehr viel davon und bin sehr froh, einigen Frühchen mit meiner Milch helfen zu dürfen. Leider spenden viel zu wenig Frauen.


LG
Hasi

Beitrag von angeldragon 26.03.11 - 16:04 Uhr

hab ich leider jetz erst gelesen aber ich finde es einfach toll dam man früchen damit vileicht retten könnte schade das es das in deustchland soweit ich jetz gesehen hab nichtmehr gibt

ich würde auch spenden aber leider hab ich eher zu wenig als zu viel unser kh hier macht das noch sehr gerne ;-)

Beitrag von hasi59 26.03.11 - 16:10 Uhr

Doch es gibt sowas auch in Deutschland. Leider gibt es aber sehr wenig Milchbanken. Eine davon ist zum Glück in meiner Nähe und ich bin zufällig darauf gestoßen.

Ich pumpe und habe daher sehr viel Milch. Es ist zwar schade, dass das Stillen nicht klappte (meine Tochter ist ein Frühchen), aber so kann ich wenigstens anderen Kindern helfen. Bin sogar ne gute Milchkuh. ;-) Spende ca. 10 Liter pro Monat.

Es ist schade, dass Milchspenden so unbekannt ist. Man müsste da echt mehr Aufklärungsarbeit leisten.


LG
Hasi

Beitrag von angeldragon 26.03.11 - 16:12 Uhr

10l???? da würde ja sogar mein kleiner fresssack satt werden :-D:-D:-D

is einfach inzwischen zu unbekannt geworden würd sagen die meisten empfinden sowas wahrscheinlich als eklig ???

ich aber find es einfach toll ;-)

Beitrag von hasi59 26.03.11 - 16:21 Uhr

Ja, ich hätte wohl Drillinge bekommen sollen! #schwitz

Naja, ob man nun Milch aus der Brust trinkt oder aus nem Euter der Kuh. Ist doch im Prinzip das selbe. Die Muttermilch wird übrigens auch homogenisiert.

Vielleicht lesen ja viele Mädels diesen Thread und machen sich kundig. Und vielleicht ist dann auch eine potentielle Spenderin dabei.

Beitrag von sarahjane 27.03.11 - 11:34 Uhr

Frühchen wird man mit Frauenmilch nicht "retten" können. Ob und wie gut sich ein (Extrem)frühchen entwickelt, hängt von anderen Faktoren ab.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich schön, wenn es möglich ist, dass ein Baby Frauenmilch der eigenen (!) Mutter erhält.

Ist dies nicht (ausreichend) möglich oder unerwünscht (keine Mutter ist deswegen eine schlechte Mutter!), gibt es heutzutage zum Glück adäquaten Ersatz.

Beitrag von angeldragon 27.03.11 - 11:46 Uhr

ich versteh nicht warum du dich nicht wenigstens über das was du so hasst informierst ? gug mal die verwenden sogar deine lieblingswörter http://www.pnn.de/potsdam/185172/ ;-);-);-)



.“ Drei ganz winzige Frühchen erhalten die Frauenmilch. Dr. Fehlandt erklärt, warum sie für sie so wichtig ist: Frühchen bekämen oft eine Darmentzündung, ein Todesrisiko für sie. Würden sie statt mit Ersatzmilch mit Frauenmilch gefüttert, sänke dieses Risiko deutlich. Das würden Studien belegen. Denn die menschliche Milch enthält Bakterien, die die Babydärme vor Krankheitserregern schützen. Schwester Nicolle wird sie gleich in Spritzen füllen, denn die drei Babys sind noch zu schwach, um am Fläschchen zu saugen.

Beitrag von marlen77 26.03.11 - 20:56 Uhr

Huhu,
wird die Milch dann vorher getestet? Ich meine es gibt ja auch Frauen die rauchen oder vielleicht unbedacht Medikamente genommen haben.
Ich finde es toll das es sowas gibt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man die Milch so gut kontrollieren kann#kratz

LG

Beitrag von angeldragon 27.03.11 - 10:33 Uhr

ja mutter wird auf alles getestet und JEDE milchspende wird kontroliert auf verunreinigungen und infektionen deshalb können auch nur so 50 % (glaub ich??) verwended werden aber diese 50 % sind dan wirklich keimfrei und können bedenkenlos genommen werden

rauchen dürfen die mütter zumindestens hier bei uns auch nicht ;-)

#winke#drache

Beitrag von uta27 26.03.11 - 18:14 Uhr

Hi!
Soweit ich weiss, gibt es Frauenmilchbanken nur im Osten des Landes. Meine Mutter hat Monatelang gespendet, da gab es noch eine hier in Berlin.
Nun gibt es in meiner Nähe nur noch eine einzige in Potsdam.
Da habe Ich das letzte Mal vor 5 Jahren gespendet.
Ich finde das richtig gut.
Meine Freundin war mal ein Paar Tage schwer krank und hatte ein kleines vollgestilltes Kind.
Sie musste Hammermedis nehmen und Ihre Milch verwerfen.
Ca. 7 Tage habe Ich zusätzlich zu meiner Tochter (damals 1,5Jahre alt) Ihr Kind (3Monate) gestillt. Hat nach 1 Tag super geklappt, da ich ja nun kein Vollstillkind mehr hatte. Danach hatte Ich so viel Milch, dass Ich gespendet habe.
Wenn man sich die WHO Richtlinien anschaut:
1. Muttermilch
2. abgepumpte Muttermilch der eig. Mutter
3. Muttermilch einer anderen Frau
4. künstliche Säuglingsnahrung
,so kommt die Industriemilch erst an 4. und letzter Stelle! Schade, dass sie trotzdem so viel Anklang findet.

Viele wissen garnicht, dass es sowas gibt!
Ich finde es richtig und ausbaufähig und super gut!
Würde es immer wieder machen!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von carlotka 26.03.11 - 22:59 Uhr

Die Uniklinik Köln hat auch eine Sammelstelle für Muttermilch.

Beitrag von sarahjane 27.03.11 - 12:21 Uhr

Zitat:
"Wenn man sich die WHO Richtlinien anschaut:
1. Muttermilch
2. abgepumpte Muttermilch der eig. Mutter
3. Muttermilch einer anderen Frau
4. künstliche Säuglingsnahrung
,so kommt die Industriemilch erst an 4. und letzter Stelle! Schade, dass sie trotzdem so viel Anklang findet."

Es sollte jedoch nicht verschwiegen werden, dass die WHO auch deutlich darauf hinweist, dass man sich von solchen Empfehlungen nicht unter Druck setzen lassen und diese auch nicht als "Zwang" betrachten sollte.
Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die WHO, wenn man sich mal genauer informiert, auch darauf hinweist, dass sich diese Empfehlungen im Besonderen an Entwicklungsländer richtet.

Zudem dürfte jedem klar sein, dass dieses Ranking im Prinzip eine Spitzfindigkeit für Erbsenzähler ist.

Überdies: In Zeiten von hochansteckenden Krankheiten / Infektionen, Drogen-, Medikamenten-, Alkoholmissbrauch, Tabakkonsum, Umweltgiften, fast food etc. sollte man auf Spendermilch nicht blind vertrauen.

Was nicht heißt, dass käufliche Säuglingsmilchnahrung aus dem Handel schadstofffrei wäre. Aber ganz genau genommen ist sie auch nicht schlechter als Frauenmilch.

Zitat:
"Schade, dass sie trotzdem so viel Anklang findet."

Dir ist schon klar, dass viele Frauen keine andere Wahl haben?

Hochrechnungen zufolge (das heißt, die Dunkelziffer kann durchaus höher oder niedriger sein) können oder dürfen ca. 5 Prozent ALLER Frauen (Du kannst Dir ausrechnen, wie viele das in Anbetracht der zahlreichen Menschen auf Erden sind!) ihr/e Kinder nicht (lange/ausschließlich) per Brust ernähren. Und das aus den unterschiedlichsten Gründen (zu wenig Milchdrüsengewebe, HIV, besondere/extreme psychische Krankheiten, Brustamputation/en, Extremfrühchen, schwer behinderte Kinder etc.).




Beitrag von angeldragon 27.03.11 - 12:54 Uhr

für alle dies intresiert, ich weiß frau milchpulver wirds nicht lesen,

seite 121 zu frühchen und seite 163 zu gewinnug von muttermilch bezüglich infektionen , seite 210 zu rückständen in der milch http://www.hebamme.rosenzweig-online.de/attachments/045_Stillen%20Grundlagen.pdf

gerade für die frauen die nicht stillen können ist milchspende ja gedacht und die nicht wollen ist ja auch nicht so schlimm jeder wie er möchte ;-)

Beitrag von zwillinge2005 27.03.11 - 09:13 Uhr

Hallo angeldragon,

danke für die Begriffsdefinition!

Das hat mich in den letzten Wochen hier auch sehr gestört.

LG, Andrea

Beitrag von sarahjane 27.03.11 - 11:31 Uhr

Ich enttäusche Dich sehr ungern, aber Frauenmilch ist durchaus auch ein noch heute allgemeingültiger (!) Begriff, wenn auch ein wenig veraltet.

Nichts für ungut.

Davon abgesehen: Da man nie genau weiß, wie sich Milchspenderinnen ernähren, ob sie rauchen, Alkohol trinken, Drogen nehmen, Medikamentenmissbrauch betreiben etc., ist das Thema "Frauenmilchspende" doch mit gewisser Vorsicht zu genießen.

Beitrag von angeldragon 27.03.11 - 11:38 Uhr

fühlst du dich aufn schlips getreten?? #rofl#rofl#rofl

nächster stift

Beitrag von littlelight 27.03.11 - 12:47 Uhr

Immerhin hat sie mal diesbezüglich geantwortet. #rofl

Beitrag von angeldragon 27.03.11 - 12:49 Uhr

ja ich glaub sie ist ein bisschen gereizt und konnte nicht wiederstehen #rofl