Der Sohn einer fReundin ist 1Tag alt und hat 12 Stunden nicht gestillt

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von tabi 26.03.11 - 16:47 Uhr

Hallo,
kurze Frage, meine Frreundin hat in einer sehr stillunfreundlichen Klinik entbunden. Wegen Querlage, musst ein KS gemacht werden. Sie kann noch nicht so gut aufstehen und zum wickeln holen sie das Baby immer ab. Der Kleine hat das letzte mal um 5 Uhr früh getrunken und seitdem nicht mehr, aber die Hebammen bleiben immer lange weg mit ihm. Einmal sogar eine Stunde. Ist das normal dass die so wenige Hunger haben oder füttern die heimlich zu? Meine kam alle 3 Stunden von Anfang an. In der Klinik meinten die aber zu ihr, dass das normal ist
Was meint ihr?

Beitrag von nadja.1304 26.03.11 - 16:53 Uhr

Aus meiner eigenen Erfahrung würd ich sagen, dass das ungewöhnlich ist. Wobei das übliche Hungergefühl am Anfang noch gar nicht so da ist, da der Magen ja ganz, ganz winzig ist. Aber das Saugbedürfnis ist dafür umso ausgeprägter. Grad am Anfang sollte ja viel angelegt werden, damit die Milchbildung angeregt wird. Wenn sie tatsächlich so lange mit ihm wegbleiben, ist heimliches Zufüttern evtl. wirklich möglich. Gibt es keine Möglichkeit, das der Papa oder Oma ect. wenigstens tagsüber das Wickeln übernimmt und die Schwestern damit aussen vor sind? Dann kann sie ihn zwischendrin immer wieder anlegen.

Beitrag von tabi 26.03.11 - 16:58 Uhr

Ab morgen bin ich wieder bei ihr. Heute ging es nicht, da mein Freund nicht da ist und ich bin zwei Kindern(4 und 7 Monate) nicht ins Krankenhaus kann.
Vater gibts leider nicht und die Oma öhm ist einfach nur dumm. Die lässt ihre Tochte nur im Stich. Die wollte nichtmal zur Geburt kommen.
Ich werde morgen mal das "Ruder" in die Hand nehmen und den Kleinen für sie wickeln und schauen dass sie ihn spätestens alle drei Stunden anlegt.
Sie hat heute mehrmals versucht ihn anzulegen aber er macht den Mund nich auf und schreit bis man ihn hinlegt und er weiterschlafen kann.
Wieso füttert eine Klinik heimlich zu? Das ist doch gestört!
Danke für deine Antwort
LG

Beitrag von nadja.1304 26.03.11 - 17:33 Uhr

Keine Ahnung, hab schon gehört, dass das wohl ab und an passiert. Ist natürlich auch eine vertrackte Situation, wenn keiner helfen kann und sie auf die Schwestern angewiesen ist.

Beitrag von strubbelsternchen 26.03.11 - 16:56 Uhr

Oh Gott, was ist das den für eine Klinik. Wieso kriegt sie denn das Baby so lange nicht zurück! #schock

Ich hatte auch KS und in meiner Klinik war in jedem Zimmer eine kleine Wickelstation. Mein Kleiner war von der Anfang an die ganze Zeit bei mir und die Schwestern kamen ins Zimmer wenn ich oder er etwas brauchten.
Sogar beim ersten Baden und der U2 war ich dabei, das war auch so von den Ärzten gewollt.

Mein Kleiner wollte zwar auch die ersten 1 1/2 Tage nicht so recht trinken, aber dann kam er mind. alle 4 Stunden.

LG #winke

Beitrag von tabi 26.03.11 - 17:01 Uhr

Keine Ahnung die sind da echt voll komisch. Die habe auch noch ein Kinderzimmer und viele Mütter bringen ihre Babys da hin. Sie hat auch einen Wickeltisch auf dem Zimmer aber die Hebammen bzw Schwestern nehmen das Kind trotzdem immer mit.
Ich werde morgen mal schauen wie das so abläuft, wenn sie ihn nicht dalassen zum wickeln, dann gehe ich mit!

Beitrag von lilly7686 26.03.11 - 19:20 Uhr

Achtung!!!
Bei unserem KH ist es leider so, dass ins Kinderzimmer ausschließlich die Mutter und der Vater des Baby's dürfen!

Meine Freundin und Stillberaterkollegin war dort, um ihre frisch entbundene Freundin zu besuchen. Die ging mit dem Baby ins Kinderzimmer und sie durfte nicht mit. Musste durchs Fenster zusehen, wie das Baby falsch angelegt wurde, das Kind schrie und dem Kind eine Flasche gegeben wurde, obwohl die Mutter unbedingt stillen wollte. Meine Freundin durfte nicht hinein, konnte nur hilflos draußen stehen und zusehen :-(

Deshalb besteh bitte darauf, dass das Kind im Zimmer der Mutter gewickelt wird!!!

Beitrag von gussymaus 26.03.11 - 17:16 Uhr

es gibt so satte kinder, das ist u.U. normal - wobei 12h schon sehr lange ist... . meinen großen mussten wir auch immer wecken. denn so lange nicht zu stillen ist gerade in den ersten tagengift für die stillerei... wenn keine milch abgefordert wird - auch wenn es anfangs nur tröpfchen sind - wird auch keine produziert... der anfang vom ende...

die soll ihre nachsorge hebamme herbestellen und sich informieren lassen bevor sie schon im KH (mit KS bleibt sie ja sicher noch da) ne brustentzündung bekommt und abgestillt wird... so wie der laden drauf zu sein scheint fackeln die da sicher nicht lange... flaschenkinder sind fürs personal einfacher :-( wenns ganz dicke kommt kann die auch mit dem personal reden, manchmal hilft das... außerdem kennt die wahrscheinlich die klinik von anderen fällen und hat da besseren durchblick.

Beitrag von tabi 26.03.11 - 17:19 Uhr

Ich werde morgen erstmal hinfahren und schauen was da so läuft. Das komische ist ja nicht dass er schläft sondern er will auch nicht an die Brust, scheint satt zu sein.
Ich hab ja zum Glück inzwischen genug Stillerfahrung und Wissen, dass ich denke ich kann ihr ganz gut helfen.
Und ich kann auch ganz schön grätzig gegenüber Stillunfreundlichen Leuten werden :-p
Danke lg

Beitrag von gussymaus 28.03.11 - 14:32 Uhr

da hat deine freundin ja schnmal großes glück jemanden zu haben der mal etwas kristisch nach ihr schaut...

mein großer war ein absoluter trinkmuffel... da alle 4h was reinzukriegen war schon manchmal schiwerig... und da ich es ganz gut gemeint hatte mit dem stilltee stand ich ein paar mal kurz vorm milchstau... im nachhinein weiß ich, dass ich meiner milchbildung nicht auf die sprünge helfen muss - aber weiß man das beim ersten #schwitz da hatte ich total kaputte BW weil das personal mich null unterstützt hat und ich nur wusste (aus dem GVK) dass das kin schon öfter ran muss ,azuch wenn es nur rumnuckelt udn nicht anständig trinkt... dabei bin ich dann regelmäßig eingeschlafen - man ist ja doch ziemlich paltt nach der geburt...

deiner freundin wünsche ich viel freude mit dem kleinen, auch wenn ihr start wohl nicht so einfach ist wenn ich mir das so anhöre... alles gute euch beiden!

Beitrag von gslehrerin 26.03.11 - 17:58 Uhr

Ich weiß nicht mehr die genauen Stunden, aber ich meine, wenn das Kind im Kreißsaal nicht richtig "getrunken" hat muss es nach 6 (oder sogar 4 oder 8, jedenfalls nicht länger) geweckt werden zum Stillen. Das ist ja auch wichtig wg. der möglichen Gelbsucht.
Meine Tochter hat aber auch tagsüber am liebsten schlafen wollen, da war nix zu machen. Eine Hebamme meinte, sie hätte sicher viel Fruchtwasser geschluckt und daher wäre ihr eher schlecht, als dass sie Hunger hätte. Sie gab mir dann den Tipp, das Baby nackt zu machen, mich obenrum ebenfalls, so dass sie immer so ein bisschen Milchgeruch/ Mamageruch in der Nase hat. Das hat ganz gut geklappt. Sie hat zwar nicht lange getrunken, aber regelmäßig immer wieder angedockt.

LG
Susanne

Beitrag von lilly7686 26.03.11 - 19:16 Uhr

Hallo!

Aus eigener Erfahrung würde ich leider sagen, dass sie womöglich heimlich zufüttern :-(
Ich würde deiner Freundin raten, darauf zu bestehen, dass man ihr das Kind nicht mehr wegnimmt!
Sie sollen das Baby vor ihr wickeln (bei uns gabs in einigen Zimmern keinen Wickeltisch, falls dem so ist, dann soll sie drauf bestehen, dass das Baby in ihrem Bett gewickelt wird).
Untersucht kann ein Baby auch im Zimmer der Mutter werden.
Wiegen dauert nicht länger als 5 Minuten.

Wenn das Kind länger als 5 Minuten von ihr getrennt ist, dann soll deine Freundin Stress machen. Permanent klingeln und nach ihrem Baby fragen. So lange, bis es wieder da ist!

Gerade in den ersten Tagen ist das Stillen sehr wichtig! Wenn in den ersten Tagen zugefüttert wird ist die Gefahr einer Saugverwirrung sehr groß. Außerdem wird so verhindert, dass deine Freundin einen Milcheinschuss bekommt. Bzw. wird der Milcheinschuss verzögert. Was gerade nach einem KS nicht gut ist, da der Milcheinschuss nach KS sowieso schon oft später kommt als nach einer normalen Geburt.

Gib deiner Freundin die Nummer einer Stillberaterin. Sie soll sich die ins KH bestellen. Falls man im KH nicht wirklich stillfreundlich ist, dann kann eine Stillberaterin sicher besser helfen. (achtung, sie muss als STILLBERATERIN angefordert werden! sonst kann es sein, dass sie wegen Besuchszeiten nicht zu deiner Freundin darf!)

Ich wünsch deiner Freundin, dass ich mich irre und das Baby keine Flaschen erhält!

Alles Liebe!

Beitrag von pennylane 26.03.11 - 19:30 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat erst 1,5 Tage nach seiner Geburt das 1. Mal getrunken, zuvor gar nix!
meine Töchter auch erst sehr spät, aber das weiß ich nicht mehr so genau, ist schon 4,5 Jahre her und die wurden den 1.Tag nur von den Schwestern versorgt...

Könnte also schon stimmen#kratz


LG
Dani




Beitrag von daisy80 26.03.11 - 19:51 Uhr

Mein Kind hatte anfangs auch erstmal so viel Bedarf sich auszuruhen, dass er lange Pausen brauchte.
So unnormal finde ich das jetzt nicht. Eher, dass die Damen so lange mit dem kind ausser RAumes sind.

Beitrag von wir3inrom 26.03.11 - 20:15 Uhr

Ich habe meine Tochter auch per KS bekommen.
Wir waren insgesamt 5 Tage im KH und das Baby wurde mir alle 3 Stunden für 1 Stunde zum Stillen gebracht. Eigentlich.. Denn, und das habe ich erst danach erfahren, sie haben den Kleinen im Babyzimmer per Flasche Milch gegeben, so dass sie pappsatt ankamen. Merle hat im Grunde die ersten 5 Tage nicht gestillt. Nur ein bisschen genuckelt, aber sie schlief eigentlich immer, wenn sie zu mir gebracht wurde.

Ich hab mich dann zuhause eben hingesetzt und gestillt, gestillt, gestillt.
Es hat sich wunderbar eingespielt und wir stillen jetzt schon seit 6,5 Monaten voll.

Beitrag von lilaluise 26.03.11 - 20:44 Uhr

was hast du dann gemacht...ich glaube ich wär ausgeflippt!
Hast du die Hebammen, Kinderkrankenschwestern darauf angesprochen?

Beitrag von wir3inrom 26.03.11 - 20:51 Uhr

Wie gesagt, ich habe erst Wochen danach erfahren, dass die Kinder gefüttert wurden. Da gab es in dem Moment nichts zum Ansprechen. :-(

Beitrag von lilaluise 27.03.11 - 09:02 Uhr

hast du es nicht am stuhlgang gesehen?

Beitrag von wir3inrom 27.03.11 - 10:25 Uhr

Die Kinder wurden nicht bei und nicht von den Müttern gewickelt, sondern auf der Kinderstation.

Mach dich frei von deutschen Gewohnheiten. In Italien ist das alles ganz anders. ;-)

Beitrag von tabi 26.03.11 - 21:24 Uhr

Danke euch allen für eure zahlreichen Antworten.
Ich habe nochmal mit ihr telefoniert. Sie lässt den Kleinen jetzt nicht mehr alleine, gewickelt wird im Zimmer und sie hat ihn auch schon wieder angelegt. Er hat gut getrunken :-)
Ich hab ihr auch nochmal gesagt, sie soll sich ja nicht drein reden lassen von wegen zufüttern etc sondern anlegen so oft der Kleine will, spätestens alle drei Stunden versuchen. Sie klang ganz zuversichtlich. Aber die im Krankenhaus sind ja mal echt sch***. Sie haben ihr nichtmal ein Stillkissen oder wenigstens so ein Kissen gegeben und das mit KS. Anlegepostitionen wurden ihr auch nicht gezeigt. Dämlich Klinik. Dachte nicht dass es sowas heutzutage noch gibt #augen
Sie ist schon froh wenn ich morgen vorbei komme. Ich werde mal sehen wie sie zu recht kommt. Mittlerweile hab ich ja eine Menge Wissen angesammelt #rofl.
Ansonsten geb ich ihr die Nummer von meiner Stillberaterin. Die war klasse.
Danke auf jeden Fall für die vielen Ratschläge und liebe Grüße

Beitrag von kruemelmoehre 26.03.11 - 21:30 Uhr

Also mein kleiner hat exakt 47 Stunden lang nichts getrunken. Erst am 2. Tag. In der Klinik meinten sie es wäre in Ordnung wenn sie bis zu 48 Stunden lang nichts trinken und diese 2 Tage total verschlafen. Hatte auch einen Kaiserschnitt und meinen kleinen zu 100 % bei mir. Sie haben nicht zugefüttert und waren auch total für das Stillen. Ist also wohl normal !!!

Beitrag von babyschildi2010 26.03.11 - 21:32 Uhr

Huhu,

ich hatte auch per Kaiserschnitt entbunden wie meine Bettnachbarin.
Bei mir war es so das mir mein Zwerg nachts einmal gebracht worden ist mehr nicht, das nächste mal habe ich Ihn um 8 Uhr wieder gesehen also lagen auch so 4-5 stunden dazwischen. Einmal wurde er mir gar nicht gebracht da hatte er wasser von den Hebammen bekommen.
Bei meiner nachbarin war es so das sie eigentlich nicht stillen wollte, da es beim ersten Kind schon nicht geklappt hatte, sie aber musste (von den Hebammen aus) was ich nicht in Ordung finde, jeder darf selber entscheiden ob man Stillen möchte oder nicht. Sie hat es auf bitten hin 2 Tage, Ihr Kind hat defenitiv nix bekommen. (hat abgepumt und da kam nix raus).
Die Hebamme hat gesagt das es nicht schlimm ist wennn sie mehrer stunden nach Geburt nichts bekommen da sie wohl noch reserven haben.

LG

Beitrag von nadineriemer 26.03.11 - 23:02 Uhr

Meine Motte ist ein Früchen aber es war ein ganz tolles Stillkrankenhaus.Sie haben uns beiden die Zeit gegeben und das war auch erst nach 48 Stunden.Dann bekam sie was wegen dem Zuckerhaushalt,aber sie wurde nur angelegt.Später war es so das ich zu bestimmten Uhrzeiten auf die Intensiev kommen musste und angelegt wurde.


Nadine

Beitrag von sarahjane 26.03.11 - 23:01 Uhr

Heimlich zufüttern ist in der Regel nicht üblich.
Zufüttern geschieht IMMER nur nach Rücksprache mit den Eltern.

Und ganz ehrlich: Dass die Klinik brusternährungsunfreundlich ist, ist eher unwahrscheinlich. Sie ist wahrscheinlich nur nicht als sogenanntes "babyfreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet worden (googel mal danach, wenns Dich interessiert). Doch dies bedeutet noch lange nicht, dass die Klinik "babyunfreundlich" ist.

Zudem liegt es auch mit KS in der Macht Deiner Freundin, darauf zu bestehen, dass das Baby im gleichen Zimmer wie sie bleibt, und dass sie halt Hilfe ruft, wenn sie Unterstützung braucht.

Bekanntermaßen ist es bei Gesunden und (einigeramaßen) zeitgerecht Geborenen meist nicht nötig, zuzufüttern. Zudem is(s)t jedes Kind anders.

Beitrag von tabi 26.03.11 - 23:43 Uhr

#rofl

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