Schulbildung Eltern Kinder

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von nienicht 26.03.11 - 17:07 Uhr

Hallo ihr alle,

ich wollte gern mal wissen, ob die Schulbildung der Eltern Einfluß auf die Kinder haben, also Eltern Haupt oder Realschule, Kinder dann auch.
Oder gibt es hier auch welche die dann auf´s Gym gehen?
Würde mich einfach mal so interresieren #hicks
Habe selber 5 Kinder und der Große 20 macht jetzt das Fachabi, Tochter Gesamtschule, die anderen Grundschule, Kiga und zuhause ;-)

Würde mich über eure Erfahungen freuen.

Lieben Gruß
nienicht #winke

Beitrag von kolibri1202 26.03.11 - 17:33 Uhr

Hallo Du alleine,

Meine Eltern waren beide auf der Volksschule, so hiess die damals. Ich weiss nicht, mit welcher heutigen Schulform man sie vergleichen könnte. Wahrscheinlich mit der Hauptschule.

Meine Schwester und ich sind beide zum Gymnasium gegangen, ich hab das Abi bestanden, meine Schwester nicht. Studiert habe ich trotzdem nicht sondern eine Ausbildung gemacht. Meine Schwester hat ebenfalls eine Ausbildung gemacht.

Ich weiss nicht, ob die Schulbildung Einfluß hat oder doch mehr das, was die Eltern vorleben. Mein Vater hat z. B. eine Lehre und später in diesem Beruf zwei Meisterbriefe gemacht. Er hat eine kleine, gut laufende Firma aufgebaut. Meine Mutter hat immer viel gelesen (ich lese auch gerne und denke, dass sie mir darin ein Vorbild war) und hat für die Firma meines Vaters die Abendschule besucht, um die Buchführung machen zu können.
Meine Eltern haben mich immer unterstützt und ermutigt, vielleicht habe ich mir deshalb das Gymnasium zugetraut. Ausserdem haben mir meine Eltern immer gesagt, dass ich mit dem Abi beruflich alles machen kann, was ich möchte. Also war für mich klar: ich geh aufs Gymnasium.

Meine Tochter ist noch ein Baby. Mal schauen, welche Schule sie besuchen wird. Ich werde sie auf jeden Fall unterstützen, so dass sie das erreichen kann, was sie möchte.

Jetzt ist mein Text doch länger geworden wie gedacht. Ich hoffe, dass meine Erfahrung Dir weiterhilft.

LG Vanessa

Beitrag von hubbelabbel 26.03.11 - 21:46 Uhr

Hallo!

Meine Eltern waren beide auf dem Gymnasium, mein Vater hat Abitur gemacht und studiert, meine Mutter hat nach der 10. Klasse eine Ausbildung absolviert.
Meine Bruder und ich haben beide Abitur und ein abgeschlossenes Studium.
Meine Schwiegereltern sind Kriegs- und Flüchtlingskinder ohne Schulabschluss und mussten früh arbeiten, mein Mann und seine Schwester haben beide Abitur (mein Mann ein Nachgeholtes), meine Schwägerin hat eine Ausbildung und mein Mann ein abgeschlossenes Studium.
Unsere Kinder sind in der GS, der Große ist ein 1-er und 2-er Schüler, der Kleine hat die 1. Klasse übersprungen, die Jüngste ist knapp 2 Jahre und nicht wirklich einzuschätzen.

Mal schauen, was da so kommt. Bücher gehören zu unserem Alltag genauso wie Aufklärung, soziales Engagement, Musik, Sport, Nachhaltigkeit, Spiel und Spaß. :-)

LG,

Katja

Beitrag von tattel 26.03.11 - 17:35 Uhr

Hi,

meine Große ist im Gym, die anderen sind noch nicht auf der weiterführenden Schule.

Wir Eltern haben Real bzw. Hauptschulabschluß.

LG

Tattel

Beitrag von aylin80 26.03.11 - 17:40 Uhr

Schau dir doch mal die ganzen Zeitungsmeldungen, Berichte usw. an. Natürlich beeinflußt die Bildung der Eltern die Bildung der Kinder.
In der HS ist es halt so, dass ich selten Akademikerkinder habe, die sitzen alle am Gym. Überwiegend Arbeiterkinder, deren Bildungsstand nicht so hoch ist, sprich die ihren Kindern wenig bis gar nicht helfen können bzw. auch nicht die Mittel für Nachhilfe haben (ich bbeziehe mich hier nur auf die HS). Wir versuchen zu fördern, was aber sehr schwierig ist, wenn Kinder es nicht gewohnt sind zu arbeiten usw.

Beitrag von katici 26.03.11 - 18:04 Uhr

#pro

lesen bildet!
Der soziale Hintergrund und die Schulbildung ist mit maßgebend für die weitere Laufbahn der Kinder!
Steht überall in den Zeitungen...

Beitrag von purzel 26.03.11 - 17:43 Uhr

Hallo,

eine interessante Frage, bin gespannt auf die anderen Antworten.
Meine Eltern haben beide "nur" einen Volksschulabschluss, mein Vater noch den Quali. Meine Mama ist gelernte Näherin und seit der Geburt meines Bruders zuhause. Mein Vater ist gelernter Mechaniker und arbeitet mittlerweile (alles nachgeholt) als IT Betreuer in einer großen Autofirma.
Mein Bruder hat Realschule ist mittlerweile (auch 2. Bildungsweg) Betriebswirt und leitet eine Abteilung in einer Baufirma.
Ich bin aufs Gym gegangen und habe Lehramt studiert.
Bin mal gespannt, wie es meinem Sohn mal in der Schule geht (mein Mann hat Realschule + gute Ausbildung)
Gruß, Purzel

Beitrag von ballroomy 26.03.11 - 18:02 Uhr

Es ist doch bekannt, das es in Deutschland damit besonders extrem ist. Kinder von Akademikern werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Akademiker.
Ich weiß die Zahlen nicht auswendig, aber bei gleicher Intelligenz hat ein Akademiker-Kind eine viel höhere Chance aufs Gymasnium zu kommen als ein Arbeiter- oder Migranten-Kind.



Beitrag von butler 26.03.11 - 18:12 Uhr

Da zu DDR Zeiten das Abi nicht so hinterhergeschmissen wurde wie heute;-)
haben der Vater meiner Söhne, sowie der Vater meiner Tochter und ich kein ABI sondern alle den 10. Klasse POS (heute Realschule)Abschluß danach alle Lehre (2 Jahre) und gearbeitet/ neue Berufe...
Mein Vater : 8. Klasse, Lehre gearbeitet, 10. Klasse auf Abendschule nachgeholt, neuen Beruf erlernt, gearbeitet, Meisterschule besucht und bestanden
Meine Kinder: Tochter: 10. Klasse Abschluß (keine Lust aufs Pauken) Ausbildung im Tiermedizinischen Bereich
Sohn1: 1 Klasse übersprungen, Gymnasiumbesucher, Mensamitglied
Sohn2: Kindergartenkind
Vergleich:
In der Familie: Vater Abi , keine Ausbildung: Kind1: Hauptschule
Kind2: frisch Klasse übersprungen ..
Kind3: Kita

Beitrag von schullek 27.03.11 - 19:41 Uhr

wie, er wwurde damals micht hinte5rhergeschmissen udn heute schon, oder wie?
wie kommst du zu diesen annahmen und auf was stützt sich das?
meine mutter hat zu ddr zeiten das abi gemacht und lehramt studiert. sie hat dann mit mir und meiner schwester die abiturzeit miterlebt und meinte immer, dass ihr abi anders anstrengend war, die anforderungen heute aber weitgefächerter und höher sind. sicher gibts hier und da auch andere meinungen dazu. aber da du selber kein abitur hast und dein eines kind gerade erst dabei ist, wie kommst du also zu den annahmen?

lg

Beitrag von strandvejen 26.03.11 - 18:45 Uhr

Bei mir kann man das nicht vergleichen.

Meine Eltern sind im Krieg geboren bzw. in der Nachkriegszeit großgeworden.

Da wurde die Volksschule absolviert und gut war.

Mein Bruder und ich haben beide Abitur. Aber wenn meine Eltern gedurft hätten, hätten sie auch Abitur gemacht.

Gruß
s.

Beitrag von shorty23 26.03.11 - 18:55 Uhr

Ja, so ist es bei uns auch, meine Eltern waren auf der Volksschule und haben eine Ausbildung gemacht, beide wären bestimmt gerne auf eine höhere Schule, aber das ging halt meist nicht, sie sollten auch die Firma der Eltern übernehmen, da war nichts mit Gymnasium o.ä.! Ich selbst war auf dem Gymnasium und habe auch studiert, mein Mann auch, unsere Tochter ist aber erst in der Krippe ;-)

LG

Beitrag von phys 26.03.11 - 18:56 Uhr

Hallo,

Meine Große bereitet sich grade auf ihr Abitur vor, die Kleine ist letztes Jahr aufs Gymnasium gekommen.

Als Eltern haben wir Real bzw. Hauptschulabschluss, was aber auch der damaligen Zeit geschuldet ist.

Liebe Grüße,

Beitrag von anarchie 26.03.11 - 19:06 Uhr

Hallo!

Meine Eltern haben beide die Hauptschule besucht.
Mein Bruder(39) ebenfalls.(er hat den betreib meines Vaters übernommen, ist Meister)
Ich(29) habe ABI gemacht,
mein kleiner Bruder(20) ebenfalls.

Meine Kider sind noch zu klein für Prognosen, aber rein vom intellekt bin ich überzeugt, dass sie ABI machen können(und ich stebe das potentiell auch an).

lg

melanie und die 4 (8,7,3,1)

Beitrag von babyll1 26.03.11 - 20:45 Uhr

Hm, sehr schwierig zu beantworten.

Bei uns ist es so,

meine Eltern sind ganz "einfache" Leute.
Meine Mutter ist schon schwer behindert zur Welt gekommen und kann seit ihrer Geburt nicht laufen.
Meine eltern sind ausserdem noch in der ehemaligen DDR aufgewachsen.

Sie haben beide dort nur bis zur 10.(Meine Mutter) und bis zur 8.Klasse (Mein Vater) die Schule besucht.

Mein Vater ist Lokführer und meine Mutter hat Sekreärin gelernt, aber nie wirklich ausgeübt.

Ich habe 5 Geschwister. Davon haben 2 einen Realschulabschluss, 3 einen Hauptschulabschluss und ich bin die Einzige die zumindest Fachabi gemacht hat.

Es haben aber trotz der Unterschiedlichen Abschlüsse alle ein festes Einkommen.


Bei meinem Mann ist das so ganz anders.
Er hat eine Schwester und seine Eltern haben überhaupt keinen Wert auf Bildung gelegt bzw, die Kinder auch nur irgendwie unterstützt.

Sie wurden beide auf die Sonderschule abgeschoben und haben nur nen Hauptschulabschluss.

Seine Schwester ist durch ganz schlimme Umstände mit 14 Jahren Mutter geworden.


Ihre Tochter ist jetzt 18 und fast mit dem ABI fertig.
Wir sind superstolz auf meine Schwägerin und unsere Nichte.Sie hat sie komplett alleine Großgezogen, da ihre Mutter nicht wirklich fähig war ihr zu helfen.



Bei meinen Kindern ist es momentan so, dass mein Sohn die Realschule besucht und unsere Tochter ist noch in der Grundschule.Der jüngste kommt jetzt in den Kindergarten.

Also hat es nicht immer was mit dem Bildungsstand der Eltern zu tun.
Ich finde, dass es sehr wichtig ist, wie man den Kindern etwas vorlebt.

Wenn ich selber lese, wird mein Kind warscheinlich auch eher mal zu nem Buch greifen.

LG Sindy

Beitrag von schneefrau28 26.03.11 - 21:49 Uhr

Es kommt drauf an, wie die Eltern es sehen. Meine Eltern haben beide nur Hauptschulabschluss. Man kann sagen, dass sie aus einer bildungsfernen Schicht stammen. Trotzdem habe ich einen Quali und meine Schwester einen Realschulabschluss abgeschlossen. Aber es war für uns beiden hart. Was für einen Schulabschluss mein Sohn machen wird kann ich noch nicht sagen aber ich hoffe ABI #schwitz

Beitrag von marion2 26.03.11 - 22:03 Uhr

Hallo,

der Schulabschluss sagt nichts über die Bildung und noch weniger über den weiteren Werdegang.

Gruß Marion

Beitrag von robingoodfellow 27.03.11 - 20:03 Uhr

Genau. Vor allem weil das Regelschulsystem eine reine Katastrophe ist.

Beitrag von wolfsblut2412 29.03.11 - 01:10 Uhr

Vielen lieben Dank für genau diese Antwort,..... :-)

Schule ist Schule,..... und was dann kommt kann ganz anders laufen.

Meine Eltern haben beide keinen Abschluss aber ihr Leben lang immer gearbeitet.... und uns auch genau das vorgelebt, dass es wichtig ist etwas aus sich zu machen,...... auch ohne das man in der Schule ein Genie ist,...... :-)

ICH= Realabschluss mit Ach und Krach, keine Ausbildung aber mit viel Einsatz ein gutes und sicheres Einkommen

jüngere Schwester= erweiterter Realabschluss, gute Ausbildung, aber nun kein Job und meiner Ansicht nach auch nicht wirklich traurig drum

jüngste Schwester= Hauptschulabschluss mit Ach und Krach, macht inzwischen ihre 2. Ausbildung, war im Ausland und geht ihren Weg.

Ich denke, das hat mit Schulbildung der Eltern absolut nix zu tun.

Absolutes Paradebeispiel ist mein Sohn,.....

Mein beruflicher und schulischer Werdegang ist ja beschrieben,... ich muss aber ergänzen, dass ich in DEUTSCH ein absolutes Ass war.

Der Vater meines Sohnes hat Abi, studiert, und arbeitet nun freiberuflich und hat gutes Einkommen.

Mein Sohn ist in DEUTSCH ,... naja, er kann lesen,... ;-)
Wenn wir Glück haben, schafft er die 2. Klasse ohne wiederholen zu müssen.

Also ich denke, wir können unseren Kindern etwas vorleben, aber wirklich beeinflussen,..... nein, ich denke nicht.


GGLG

Beitrag von ohmama 26.03.11 - 22:08 Uhr

Hallo Nienicht!

Meine Eltern haben beide die Volksschule (wohl Hauptschule) besucht. Sie sind dann mit 14 in die Lehre gegangen.
Meine Mutter war Spinnerin, mein Vater Textilmaschinenführer. Meine Mutter ist dann irgendwann zu Hause geblieben (5 Kinder) und mein Vater hat sich in der Firma sehr weit nach oben gearbeitet (Er hat auf Messen Maschinen für die Firma gekauft, hat eine Wärmetauscheranlage für die Fabrik und die Verwaltung entwickelt und den Bau umgesetzt usw.).

Mein ältester Bruder war Sonderschüler, hat seine Lehre abgebrochen und war danach Hilfsarbeiter, seit 13 Jahren arbeitet er bei Siemens, mittlerweile als Vorarbeiter.
Meine älteste Schwester ging aufs Gymnasium, ist nach der 10. Klasse abgegangen und hat eine AUsbildung zur Groß- und Aussenhalndelskauffrau absolviert. Sie wurde dann bald Mutter und hat in ihrem Beruf nicht mehr gearbeitet. Nach 3 Kindern und 10 Jahren gab es für sie natürlich keine Möglichkeit wieder Fuß zu fassen. SIe ist dann über eine ABM Zweitkraft in einem Kindergarten geworden. Sie hat sich durch Weiterbildung und verschiedene weitere Jobs mit Kindern ihren Horizont so weit erweitert, dass sie vor ein paar Jahren anfing als Familienpflegerin zu arbeiten. Sie hat parallel dazu ein Studium absolviert und ist nun Diplom Sozialpädagogin. Direkt nach dem Abschluß hat sie intern gewechselt und den Posten "Leiterin eines Jugendwohnprojets" bekommen.
Meine 2. Schwester war Hauptschülerin, ist einmal zurück gesetzt worden, hat ihre Lehre als Näherin abgebrochen und arbeitet seitdem in verschiedenen Hilfsarbeiterjobs.

Meine 3. Schwester war ebenfalls Hauptschülerin, hat ebenfalls ihre Lehre abgebrochen und ist ebenfalls Hilfsarbeiterin gewesen. Sie wurdevor ein paar Jahren arbeitslos und hat mit einem Bildungsgutschein der Arge an einer verkürzten Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik teilgenommen. SIe hat alles mit sehr gut bestanden und wurde dann vom Träger gefragt, ob sie sich vorstellen könne als Dozentin dort zu Unterrichten. SIe hat einige weitere Schulungen mitgemacht und ist nun seit 2 Jahren Dozentin.

Ich habe ebenfalls die Hauptschule besucht, Schule war mir immer ein Graus. Den Hauptschulabschluß habe ich mit Ach und Krach geschafft.
Ich habe meine Ausbildung abgebrochen und war ebenfalls immer Hilfsarbeiterin. Über den 2. Bildungsweg habe ich dann aber zunächst die Mittlere Reife und dann das Abitur nachgeholt.
Ganz sicher werde ich im nächsten Jahr ein Studium oder eine AUsbildung beginnen.

Besser spät als nie...

Mein Mann war auf einer POS. Sein ABschluß ist vergleichbar mit der mittleren Reife. Er hat eine Ausbildung abgeschlossen und immer in seinem Beruf gearbeitet.

Bei unseren Kindern sieht es wie folgt aus:

Unser großer besucht die 8. Klasse einer Realschule, er will später Krankenpfleger werden.

Unser 2. Sohn hat die 1. und 2. Klasse in einem Jahr absolviert und ist nun in der 3. Klasse.

Unsere 1. Tochter ist im letzten Jahr frühzeitig eingeschult worden, hätte springen können, aber wir haben das Glück eine gute Lehrerin erwischt zu haben, die sie individuell fördert und das ganze nicht als Last ansieht. H. ist mit weitem Abstand Klassenbeste, nimmt weitestgehend den Stoff der 2. Klasse durch (Flexklasse). Wir sind gespannt wohin das führt.
Zur Zeit ist undere Tochter glücklich, solange das so bleibt wird sie nicht springen, denn sonst würde sie mit 8 Jahren auf die weiterführende Schule wechseln.

Unsere jüngste ist 3 1/2, besucht den Kindergarten und steht ihrer Schwester in nichts nach. Da sie aber sowieso mit 5 eingeschult wird (NRW) müssen wir uns gar keine Gedanken über frühzeitige Einschulung machen. DIe Entscheidung wurde uns bereits abgenommen.

Wir wünschen unseren Kindern eine best mögliche Schul- /Ausbildung. Wir unterstützen sie in einem angemessenen Rahmen. UND wir hoffen, dass wir es nicht ganz so falsch machen.


Das war jetzt ganz schön viel...

Gruß Bille





Beitrag von turmmariechen 26.03.11 - 22:10 Uhr

Rein statistisch: JA ! Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Meine Schwester & ich haben beide ein abgeschlossenes Studium und unsere Eltern Hauptschulabschluss bzw. mittlere Reife. Und mal andersrum gesagt: mein Mann & ich haben studiert - ich gehe davon aus, dass unsere Kinder keine Hauptschule besuchen werden (aber auch hier bestätigen sicher Ausnahmen die Regel ;-)) .

Beitrag von nienicht 26.03.11 - 22:41 Uhr

Hallo ihr alle,

vielen lieben Dank für eure vielen Antworten,
da war ja wirklich alles dabei, bin echt erleichtert, weil
bei manchen Sachen könnte ich wahrscheinlich nicht helfen, weil
ich das eben nicht hatte, aber ich werde meinen Kids auch so gut
wie möglich helfen damit sie das schaffen was ihnen möglich ist.

nochmal Danke für eure Ehrlichkeit

Lieben Gruß
nienicht #danke

Beitrag von shmenkman 27.03.11 - 07:27 Uhr

Hallo!

Ist für dich sicher interessant, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

http://www.studentenwerke.de/se/2010/Kurzfassung19SE.pdf

und auch sehr interessant dazu:

http://www.studentenwerke.de/se/2010/Statement_Dobischat19SE.pdf

Ich habe Abitur auf dem 2. Bildungsweg gemacht und bin jetzt im letzten Semester, mein Bruder Hauptschule + Lehre, meine Mutter Volksschule, Vater studiert, allerdings in der Türkei, hier war er Maurer (Gastarbeiter).

LG!

Beitrag von butler 27.03.11 - 08:37 Uhr

Es ist keine Schande etwas nicht zu können, wichtig ist es das man dazu steht und bereit ist Lösungen zu finden. Ich kann meinem Sohn(13, HB, Aspi) auch nicht immer sopfort die Lösung geben, suche dann mit den Medien mit Ihm zusammen.
LG

Beitrag von valentina.wien 27.03.11 - 08:38 Uhr

Ja, die Schulbildung der Eltern korreliert sehr stark mit der Schulbildung der Kinder.
Aufwärtsmobilität ist, entgegen einiger Meinungen, eher selten. Abwärtsmobilität allerdings auch.
In den allermeisten Familien stagniert das Bildungsniveau quasi.

Natürlich gibt es Arbeiterkinder die promovieren. Und umgekehrt Akademikerkinder, die nach der Pflichtschule abbrechen. Aber das ist verhältnismäßig selten.

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