Konsequenz für "nächtliche Störungen"?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 221170 26.03.11 - 20:33 Uhr

Hallo,
unsere Tochter (4,5) hatte immer wieder mal Probleme mit dem Schlafen.

Wir haben alles ausgesessen, sie nie schreien lassen, waren immer da. Eigentlich klappt es jetzt seit einigen Monaten sehr gut, nun gehts wieder los.

Sie wacht auf, schläft nicht mehr ein. Kein Problem, jeder kann mal nachts nicht schlafen. Dann ruft sie uns (Zimmer unmittelbar angrenzend, Türe geöffnet), sie muß auf Toilette. Ok. Wieder ins Bett. Dann gehts los. Sie hat ständig was anderes...sie kommt zu uns zum schlafen. Auch gut, die Regel lautet: Sie kann kommen wenn sie will, muß sich aber still verhalten. Es wird nicht gequatscht und kein Unsinn gemacht. Sie kommt eigentlich selten.
Sie gibt aber momentan keine Ruhe. Sie knibbelt an sich rum, knibbelt an uns rum. Sie will was trinken, sie will Nase putzen. Sie kann nicht schlafen, nach 5 Minuten hat sie schlecht geträumt (obwohl sie hellwach war..).
Ich bin heute nacht bald ausgeflippt, ich bin erkältet und musste früh raus wegen arbeiten.
Ab 3.20 hat sie keine Ruhe mehr gegeben. Ich sah heute morgen aus wie ein Zombie und habe mich entsprechend gefühlt.

Was tun?
Sie kennt die Regeln, hält sie sonst auch ein. Wenn ich sie zurück in ihr Bett schicke (das ist die Regel, entweder sie verhält sich ruhig bei uns oder sie geht in ihr Bett zurück), dann jammert sie permanent rum, ruft uns ständig oder ähnliches. Dann ist an Nachtruhe erst recht nicht zu denken.
Die Frage ist nicht woran das liegt, sondern was tun. Wir brauchen unseren Schlaf und sie auch. Kann sie nicht schlafen ist es ja ok, aber sie soll sich dann wenigstens ruhig verhalten. Sie hält sich ja auch selbst vom Schlafen ab.

Kennt ihr das und was tut ihr dann?

G.
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Beitrag von unipsycho 26.03.11 - 20:46 Uhr

wir haben eine Matratze im Zimmre unseres Sohnes stehen. Da kann ich schlafen, wenn er meine Nähe braucht.
Mit ihm zusammen schlafe ich nicht im Bett, da er im Schlaf um sich tritt. Lässt er mich nicht schlafen, nörgelt rum etc. drohe ich damit, dass ich wieder gehe.
In eurem Fall würde das einige kraftraubende Nächte benötigen, bis sie begriffen hat, dass ihr gern für sie da seid, wenn sie nicht schlafen kann, aber die nacht nun mal zum Schlafen und nicht zum spielen da ist.
Wieso musst du eigentlich aufstehen, wenn du krank bist? Du schreibst "wir" also kann sich auch mal der Mann rausquälen #aha

Ich glaub mit ner Strafe für die nächtlichen Ruhe kommt ihr nicht weit. Ich glaub, sie braucht wirklich eure Nähe.
Vielleicht könnt ihr auch einen Schlafplatz für sie bei euch einrichten?

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:26 Uhr

Sie hat ja immer mal wieder so schwierige Schlafphasen, das nehmen wir mittlerweile mit stoischer Gelassenheit.
Ich habe fast 3/4 Jahr auf einer Matratze vor ihrem Bett kampiert...soviel dazu.;-)

Ich will sie auch nicht Strafen. Sie soll und aber verstehen das sie uns nicht stundenlang wachhalten kann. Sie hat halt Langweile nachts, sie schläft nicht wieder ein und so entstehen diese Sachen.

Übrigens waren mein Mann und ich heute nacht parallel wach....sie lag ja zwischen uns und so hatte dann jeder was davon...

Beitrag von anela- 26.03.11 - 20:52 Uhr

Nein, keine Konsequenzen!!!

Sie ist 4,5!! Was soll sie machen, wenn sie nicht schlafen kann?!
Nimm sie in den Arm und kuschel mit ihr, macht eine CD mit Schlafliedern oder einer ruihgen Geschichte an, ...

Beitrag von tweety74 26.03.11 - 20:59 Uhr

Aber die Nacht ist nicht zum CD hören da für 4-jährige find ich. Sowas sollte eine absolute Ausnahme sein.

Logische Konsequenzen müssen folgen.

Beitrag von anela- 26.03.11 - 21:09 Uhr

"Logische Konsequenzen müssen folgen. "
Das ist doch Quatsch.

Sie wird nicht mit Absicht aufwachen und sich dann wachhalten - um dann Mama und Papa zu ärgern. Sie ist nunmal ein Kind, denen ist nur still daliegen langweilig.

Beitrag von schnucky666 26.03.11 - 21:18 Uhr

Das ist schon richtig, das still daliegen langweilig ist, aber wenn ich Nachts anfange mit meinem Kind Musik zu hören, dann wird der nächste schritt sein, das ich ihm noch was zu Essen machen soll... Nene, das ist in meinen Augen der falsche Weg...
Einem Kind muss in dem Alter klar gemacht werden, dass die nacht nunmal zum schlafen da ist, weil man sonst am anderen Tag nich spielen kann...Klar kann man sie dann zu sich ins Bett holen aber sie muessen eben leise sein. Ich glaube da hilft wirklich nur konsequent zu sein und wenn sie zu laut ist, dann muss sie wieder zurueck... Ich denke mal, wenn ihr das paar Tage so macht, wird sie zumindest anfangen bei euch leise zu sein!
Schliesslich beitet ihr ja, dass sie bei euch schlafen darf, also nicht allein sein muss, wenn sie z.B.angst hat. Aber eben nur mit diesen Regeln...Auch ein 4j'hriges Kind brauch regeln, Tags wie Nachts!

LG
Mone

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:30 Uhr

Lesen, Leute, lesen!
Ich sagte ja, das Problem ist nicht das aufwachen und nicht wieder einschlafen.
Ich habe über 3/4 Jahr auf einer Matratze vor ihrem Bett geschlafen, sie schlief auf unserem Arm ein bis sie 2 Jahre alt war, wir bleiben jederzeit bei ihr bis sie schläft...ich glaube kaum das man uns in die Schiene drängen kann, wir würden nicht genug auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, auch in der Nacht.

NATÜRLICH ist ihr langweilig. Aber nur weil ihr langweilig ist dürfen wir nicht schlafen?
Das geht bei Kleinstkindern, Babys ohnehin, aber sie ist 4,5 und versteht sehr wohl was müde sein, früh aufstehen, und ähnliches sind.

Beitrag von schnucky666 26.03.11 - 21:42 Uhr

Deswegen sag ich ja, das ihr weiterhin konsequent bleiben müsst. also wenn sie bei euch ist und sich nicht still verhält muss sie zurück in ihr Bett.
Unser großer hat auch manchmal solche Phasen und wenn er kam, hat er direkt angefangen uns über völlig belanglose dinge auszufragen und ich hab ihm gleich klar gemacht, wenn er nich ruhig ist muss er gehen und wenn er das dringende Bedürnis hat, zu reden, dann soll er in sein Bett gehen und seinem Teddy ein Gutenachtlied vorsingen. manchmal blieb er und ist dann eingeschlafen, manchmal ging er und ich hab ihn leise mit seinem Teddy reden gehört. aber nach paar minuten war auch dieses Gespräch beendet...
Ich hab ihm einfach immer versucht zu erklären, wenn er mich nachts nicht schlafen lässt, dann muss ich tagsüber ins Bett gehen, wenn er mit mir spielen will, weil ich den schlaf ja brauche... Davor hatter er glaub auch imemr angst.
Aber beschäftigen würd ich sie auf keinen fall!

Beitrag von micnic0705 26.03.11 - 21:12 Uhr

>>Logische Konsequenzen müssen folgen.<<

Die da wären?

Ich glaube nicht, dass das Kind aus Bösartigkeit erwacht, um seine Eltern zu ärgern.

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:30 Uhr

Das habe ich ja auch nicht geschrieben, oder?

Gibt es denn einen Lösungsvorschlag?

Beitrag von micnic0705 26.03.11 - 21:32 Uhr

Öhm, soweit ich das nachvollziehen kann, habe ich auch nicht auf das Ausgangsposting geantwortet, oder?

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:34 Uhr

Das ganze klang aber, als käme es von MIR, das sie eben aus Bösartigkeit aufwacht.
Da braucht man gar nicht drüber reden, so albern ist das. Sie wacht eben auf und fertig.
Trotzdem frage ich nach einem Lösungsvorschlag.

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:19 Uhr

Ich schrieb bereits, das das Problem nicht ist das sie nicht schlafen kann.#aha

Ich finde nichts schlimmes daran, das geht doch jedem von uns Erwachsenen auch mal so.
Das Problem ist, das sie uns nicht schlafen lässt. Sie darf zu uns ins Bett kommen, wir liegen Hand in Hand da....aber wir brauchen Schlaf. Nenn es egoistisch, mir egal. Ich komme nicht über Wochen ohne genügend Schlaf aus.

Die Frage war, wie bringe ich sie dazu wenigstens Ruhe zu halten und nicht wie ich sie am besten wachhalte.

Beitrag von tweety74 26.03.11 - 20:57 Uhr

Wie ist sie denn tagsüber drauf wenn sie so schlecht schläft??

Mein Sohn hatte auch mal so ne Phase. Er hatte dann bis zu 20 Alpträume die Nacht ;-) :-[ #augen und das 3 Wochen lang. War auch nur noch ein Zombie (alleinerziehend und berufstätig damals).
Die Lösung: Erklären der Situation (bin müde weil Du mich wachgehalten hast) und den versäumten nächtlichen Schlaf mußte er dann in Form eines Mittagsschlafs nachholen. Das hieß: nach dem Kiga ins Bett gehen, Rolladen runter, Ruhe.

Nach 2 Nächten war er "geheilt" ;-).

LG

Beitrag von zeitmaschine99 26.03.11 - 20:59 Uhr

Hallo G.,

hmmh... nicht so einfach.
Bei uns kommt der Nachwuchs (5 J.) auch ab und zu ins Bett, allerdings ohne "Gezappel"...
Wie ist es denn den Tag über so, ist sie viel an der frischen Luft, spielt viel draußen?
Vielleicht als Tip, nicht als Dauerlösung geeignet, aber wie wäre es, wenn ihr ihr in ihrem Zimmer noch ein wenig eine Hörspiel-CD anmacht (leise), keine aufregende Geschichte, aber etwas, was sie fesselt, bei der sie aber trotzdem gut schlafen kann, wenn es mal wieder zu "bunt" wird.
Das sollte nur als Ausnahme sein, damit ihr einfach schlafen könnt.
Ist wahrscheinlich nicht so pädagogisch wertvoll, aber einen besseren Tip hab ich grad auch nicht...
LG
Tina

Beitrag von 221170 26.03.11 - 21:22 Uhr

Die Sache ist, das es eine Phase ist, daher habe ich kein Problem das sie nicht schläft. Ich weiß das sich das wieder gibt, wir kennen das ja.
Wir sind jeden Tag draussen, sie tobt und spielt, alles ok.
Natürlich ist sie auch sehr müde nach solchen Nächten, knatschig und quengelig. Wir erklären ihr das auch, das sie sich eben so unwohl fühlt weil sie zu wenig geschlafen hat.
Aber das Problem ist eher das sie uns keine Ruhe lässt. Sie darf zu uns, wir kuscheln, halten Händchen....und trotzdem hält sie uns ewig wach.

Danke für deine Antwort.

Beitrag von sillysilly 26.03.11 - 21:29 Uhr

Hallo

schwierig

wenn unsere uns zum Spaß aufwecken - sind wir ehrlich gesagt #drache - denn wir schlafen echt kaum durch
Wenn sie Hilfe brauchen, Angst haben, schlecht Träumen - kein Thema
aber man merkt dann ja auch wenn es eher zur Gewohnheit wird.
Eigentlich gibt es sich auch dann ziemlich schnell wieder, weil wir eben Nachts dann auch nicht so freundlich sind.
Wir bestrafen sie nicht, aber wir sind genervt

Das funktioniert bei uns eigentlich gut


Meine Große hat manchmal Nächte wo sie wirklich nicht wieder einschlafen kann, die ist dann einfach wach ....... quält sich ......
und dann kommt noch dazu, daß sie sich dann geradezu reinsteigert, daß sie nicht wieder einschlafen kann.
In solchen Fällen darf sie sich dann auch eine CD anhören ...... und kaum ist der Druck weg ........... schläft sie wieder ein.

Und Nein - wir hören inzwischen nicht jede Nacht CD - denn sie weiß was eine Ausnahme ist, und will das auch nicht verspielen. Zudem ist sie in solchen Nächten echt dankbar für die Auflockerung


Meine Mittlere schaut sich dann Nachst ein paar Pixie-Bücher an - allerdings denkt sie ich weiß das nicht


grüße Silly

Beitrag von laboe 26.03.11 - 21:42 Uhr

Hmm....

Also wenn sie merkt, dass ihr die Regel, die ihr aufgestellt habt, gar nicht einhaltet, indem ihr sie ja aus Angst, sie könnte "Radau" machen, gar nicht erst rüberbringt, dann ist klar, dass sie diese Regel auch nicht als Konsequenz ansieht.

Ich denke ihr habt nur 2 Möglichkeiten: Ihr könnt so weitermachen und hoffen, dass es sich bald legt.

Oder ihr lasst eure Regel wieder aufleben und bringt sie konsequent in ihr Zimmer, wenn sie stört. Ich denke, mit 4 Jahren kann sie das sehr wohl verstehen. Sie darf sich ein Kuscheltier mitnehmen, dass sie dann leise streicheln kann oder sonst was. Und dann muss sie leise sein. Punkt. Das macht man nachts so. Und nicht CDs hören, so ein Quark!

Das hört sich hart an, ist aber durchaus nicht unliebevoll. Es geht ja bei euch nicht darum, dass ihr euer Kind abschiebt oder es nicht liebevoll aufnehmt. Aber bei euch ist die Grenze überschritten.
Vielleicht könnt ihr es so machen, dass ihr beim 1. Mal rauskommen aus dem Zimmer gleich das volle Programm macht: Trinken, Pullern und dann Schluss. Damit fängt das konsequente Handeln ja schon an.

Viel Erfolg!

Laboe

Beitrag von danja1983 26.03.11 - 21:51 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, dann würde ich das durchziehen und sie auch mal jammern lassen.
Sie ist 4, in dem Alter weiß sie ja nun ganz genau was Nachts los ist, nämlich nichts außer schlafen.
Aus den anderen Antworten von dir geht ja hervor das ihr viel probiert habt.
Da sehe ich auch den Fehler.
Ist bei uns genauso.
Unsere Große, jetzt 6. Ich lag Abends daneben, hab sie rumgetragen. Bei jedem Pups losgerannt. Sie kommt jede Nacht in unser Bett. Glücklicherweise schläft sie sofort weiter, deshalb lassen wir sie auch.
Dagegen die Kleine, jetzt 2. Ich hatte gar keine Möglichkeit daneben zu liegen(Große war ja immer noch auf). Sie bekam ihre Flasche und wurde wieder ins Bett gelegt. Höchst selten rumgetragen, mal bei Krankheit.
Und sie schläft ohne Probleme, in ihrem Zimmer, in ihrem Bett.
Sie kommt ganz selten mal zu uns ins Bett. Steht aber Nachts auf, geht auf den Topf, trinkt und legt sich wieder hin.
Wenn sie nicht schlafen kann schaut sie ein Buch an oder dreht sich CD ein.

LG
Dani

Beitrag von lagefrau78 26.03.11 - 22:20 Uhr

Hallo!

Dieses Problem hatten wir auch immer mal zwischendurch, glücklicherweise nie lange, weil unser Sohn ein richtiges Murmeltier ist. :-)

Aber es gab Phasen, in denen er uns nachts so richtig getestet hat mit ähnlichen Maßnahmen wie Deine Tochter, allerdings schon so mit 3. Er wollte was essen (gab es nie mitten in der Nacht!), mochte nicht allein auf Toilette gehen, konnte auf keinen Fall weiterschlafen, bevor er wusste, wie Haie ihre Beute fangen... und so. Das kann einen wahnsinnig machen!

Wir haben uns einfach strikt verweigert. Er durfte und darf nachts immer zu uns kommen, allerdings wird nachts NICHT gequatscht. Niemand will nachts reden - wer labert, fliegt raus, also zurück in sein Zimmer. Außerdem hat er immer Wasser am Bett stehen und die Tür zur Toilette ist offen. Diese Dinge werden allein (!!) geregelt.
Und das funktioniert. Er probiert es natürlich hin und wieder, aber es scheint ihn zu beruhigen, dass sich die Regeln nicht inzwischen geändert haben - er protestiert nie.

Ich weiß nicht, wie Ihr vorgeht, wenn sie nachts ein Anliegen hat (Toilette, trinken...). Geht Ihr dann zu ihr? Kann sie diese Dinge allein bewältigen? Denn meine Vermutung ist, dass sie sich selbst und Euch sonst endlos damit beschäftigt. Dann kommt sie selbst natürlich nicht wieder in den Schlaf und ihr auch nicht.
Natürlich wird sie nicht aus Böswilligkeit wach, das hast Du ja auch nie behauptet. Aber damit, dass man gerade nachts jedes vordergründige Bedürfnis erfüllt, tut man Kindern in ihrem Alter auch keinen Gefallen. Sie braucht wahrscheinlich regelmäßig die Ansage, dass jetzt Nacht ist und dass man nachts schläft und nix anderes. So trivial es klingen mag.

Alles Gute und ruhige Nächte!

Beitrag von woodgo 27.03.11 - 13:43 Uhr

Hallo,

also ich würde das nicht länger mit machen. Sie ist 4,5 Jahre? Sie kann alleine auf die Toilette gehen. Ein Glas Wasser kann sie am Bett stehen haben. Zum Kuscheln kann sie gern kommen, aber verhält sie sich nicht ruhig, geht es sofort zurück in Ihr Zimmer. Wenn sie keine Ruhe gibt, ist die Tür zu. In der Regel pegelt sich das wieder ein, wenn am aber anfängt, auf jeden Wunch einzugehen, geht das schnell nach hinten los.
Und sollte sie dennoch jammern, und Ihr lasst sie einfach mal, wird das in ein paar Nächten sicher ausgestanden sein, weil sie merkt, daß sie mit Euch nicht machen kann, was sie will.
Klingt sicher hart, nützt aber nix. Mach Ihr ein kleines Nachtlicht an, vielleicht hat sie Angst im Dunkeln.

LG

Beitrag von hotandspicy1975 27.03.11 - 20:21 Uhr

ja, ganz meine rede

Beitrag von hotandspicy1975 27.03.11 - 20:21 Uhr

Hm, mag hart klingen, aber du scheinst mir seeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhr verständnisvoll zu sein. Vielleicht ein bisschen zu verständnisvoll. Unser Sohn hat auch Phasen wo er zu uns kommt und dann Party im Elternbett angesagt ist. Verhält er sich ruhig und schläft, darf er bleiben; wenn er rumhampelt, redet, singt etc. reagiere ich mehr als unwirsch (ich brauche auch meinen Schlaf; ich kriege leicht Migräne, wenn ich längere Zeit zuwenig habe). Daher werde ich dann schon barsch, mache klare Ansagen, dass er auch versteht, dass die Nacht nicht zum spielen etc. sondern nur zum schlafen da ist.

Beitrag von zahnweh 27.03.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

bei meiner ist es so, dass sie insgesamt sehr wenig Schlaf braucht. D.h. wenn sie um 20 Uhr schläft ist sie meistens ab 5 Uhr top fit.

bei uns gilt auch die Regel sich ruhig zu verhalten. Klappt aber nur, wenn sie nicht zu oft so früh ins Bett geht, sondern überwiegend so, dass sie um 7 Uhr wach ist (21-22 Uhr).

Bei mir ist es dann schon ärgerlicher. Ich brauche insgesamt deutlich mehr als mein Kind. Aber wenn ich mal im Bett bin, geschlafen habe und dann wach werde (warum auch immer), finde ich nicht mehr in den Schlaf.

Wach und fit bin ich aber auch nicht! Eher müde, unausgeruht, aber nicht schlafbar...
So geht es los: drehen, wälzen. Kissen rauf, Kissen runter, Kissen drehen, Seite, Bauch, Rückenlage, aufstehen, Licht an, Licht aus, doch noch ein Schluck Wasser, noch mal Toilette...

ich habe keine Ahnung, WANN es auftritt. Wenn dann aber meistens einige Nächte in folge. Tagsüber sollte man mir besser nicht über den Weg laufen. Entweder ich bin gereizt oder schlafe halb ein.
Mir persönlich hilft dann manchmal ein Mittagschlaf (tagsüber schlafe ich kürzer aber sehr viel effektiver #kratz), verkürzt aber den Nachtschlaf.

Nein, ich habe leider keinen Tipp. Bin aber auch für Tipps dankbar.