1. Geburt war Horror, wie Zweite erleichtern??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dul 26.03.11 - 20:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Meine Große war im Jänner 3, die Geburt liegt zwar schon einige Zeit zurück aber ich habe ganz schlechte Erfahrungen gemacht.

Ende Juli soll unser zweites Kind auf die Welt kommen und ich möchte diesmal alles versuchen damit die Geburt leichter wird.

Naja, wie soll ich sagen, die Geburt ansich war ja nicht so schlecht!#rofl
Ich hatte nur nachher wahnsinnige Probleme.
War sehr stark gerissen und auch geschnitten. Hatte eine Gebärmutterentzündung sodass die Dammwunde nicht heilen konnte. Dann wurde die Naht wieder geöffnet, eine Woche bin ich dann mit einem Riesenkrater herumgelaufen. Ist nicht zugewachsen also hat man nochmal genäht. #schwitz

So zum Ende hin, hats dann so eine arge Wulst gegeben, dass Sex nicht mehr möglich war! Alles war so vernarbt, dass ein Eindringen nicht möglich war. Es hat wahnsinnig weh getan. #heul#heul

Zwei Jahre nach der Geburt war ich dann mit meinem Latein am Ende, es war egal wie oft ich massiert habe oder wie sanft mein Mann war - alles zum Sch.....!!
Hab mich dann für eine Narbenkorrektur entschieden! Wurde unter Vollnarkose nochmal aufgeschnitten und neu vernäht.

So, jetzt gehts mir wieder gut und es ist wieder wunderschöner, normaler Sex möglich. #freu

Tja, ihr könnt euch vorstellen, dass ich das bei der zweiten Geburt vermeiden möchte. Meine FA meint, wir schauen mal wie groß das Baby wird und reden dann über einen KS. Ehrlich gesagt, möcht ich das Baby normal bekommen.

Ich kenn jetzt, Dammmassage, Himbeerblättertee und Pulsatilla Globuli die helfen können den Muttermund und das Gewebe weicher zu machen.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps??

DAnke!
LG Dani & Bauchzwerg 23Sww

Beitrag von daby01 26.03.11 - 21:01 Uhr

denke vor allem Entspannung würde dir auch gut tun.Lass dich von ner Hebi beraten.Wassergeburt?

Beitrag von meleke 26.03.11 - 21:10 Uhr

Hallöchen,

oh man da haste ganz schön was mit durch gemacht #liebdrueck.

Meine beiden Entbindungen waren auch nicht ohne. Bei der ersten ist durch die Zange sehr viel kaputt gegangen und ich musste Jahre später auch noch mal unter Narkose. Und obwohl die zweite Geburt in einem KS endete, haben die vielen Wehen vorher für 2 Hühnerei große Hämorriden gesorgt, so das ich einen Monat lang nicht sitzen könnte (dagegen waren die Schmerzen vom KS ein Sche****)

Baby Nr. drei ist jetzt schon sehr groß... ich hab mir überlegt es mit Akkupunktur und den ganzen Teechens zu versuchen.

Ich möchte auch unbedingt normal gebären, ABER werde sofort alles abbrechen und mich für einen KS entscheiden wenn sich herausstellt das das alles nicht funktioniert.

Nicht um jeden Preis, denn ich möchte irgendwo auch Frau bleiben und nicht nur Mutter sein.

LG Susi

Beitrag von siem 26.03.11 - 21:50 Uhr

hallo

meine erste gebrt war ein katastrophe. zusammenfassen:
6 einleitungen über 4 tage, mehrfach herztöneabfall, saugglocke, ns 2x um den hals, nur 2680gauf 51cm bei 40+5ssw. ich hatte keine nachwehen, wegen extremen blutverlut nachts not-as, blutung dadurch nicht zu stoppen. ärzte planten bbärmutter zu entfernen bevor ich verblute. am nächste morgen blutug durch infusionen, 3 bltkonserven, in wehenmittl getauchter "tampon" und überlange zeit von außen zusammendrücken der gebärmutter zum stillstand gebracht. am spätnachmittag blutung auch ohne wehenmittel unter kontrolle.
hatte erstaml ss-verbot für mindestens 2-3 jahre bekommen.
dann doch schon nach knapp 12 monaten ok vom fa für erneute ss und prompt im ersten üz schwanger obwohl vorher nur durch künstliche befruchtungen.
somit geburt von tochter zwei 21 monate nach der ersten.zwar mit wehentropf währen der geburt und wehentropf nach der geburt als vorsichtsmaßnahme, abe ansonsten völlig komplikationslos.

lgsiem 14 ssw

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.03.11 - 08:17 Uhr

Hmm, ich glaube, da würde ich wirklich ernstlich über einen Kaiserschnitt nachdenken. Das muss ich zugeben. Meine erste Geburt war auch schlimm. Ich wurde wirklich total extrem aufgeschnitten (Saugglocke). Aber zum Glück heilte das bei mir gut. Dennoch hatte ich wochenlang Schmerzen und konnte kaum sitzen oder laufen. Ich denke ganz am Rande jetzt noch über Kaiserschnitt nach und werde mich mit meiner FÄ am Freitag mal darüber unterhalten.

Beitrag von tm270275 27.03.11 - 09:21 Uhr

Hi Dani,
meine 1. Geburt war auch sehr anstrengend (aber am Ende doch ein sehr schönes Erlebnis!) - ich war nach Einleitung (ET+11) 11 Std. im Kreissaal, bekam eine PDA wg. Geburtsstillstand, dann war der Kleine ein "Sterngucker" und am Ende half nur noch die Saugglocke.... wurde auch geschnitten... die Wunden heilten gut - auch Dank dem Sitzbad von der Stadelmann ("Die Hebammensprechstunde") - das solltest Du auf alle Fälle besorgen, einfach herrlich, wenn man im Wochenbett ist!!!!

Nun, was soll ich sagen, die zweite Geburt verlief ganz anders: ich bin bei ET+9 morgens um halb zwei mit leichten Wehen aufgewacht - Senkwehen, wie schon Tage vorher, dachte ich. Ich ging dann in die Wanne, Wehen gingen weg :-[... Um halb drei in der Früh fingen die Wehen dann aber doch an stärker zu werden, um kurz nach halb vier fuhren wir dann los. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde, vor dem KH auf dem Parkplatz hatte ich schon Presswehen und meinte, mein Kind direkt dort zur Welt zu bringen. Sie brachten mich dann im Eiltempo auf einer Liege in den Kreissaal, Kleider weg und schon war er da - wir waren gute 5 minuten im Kreissaal. Ich bin völlig heil geblieben!!!! Die GEburt war echt ein TRAUM, turboschnell, völlig heil geblieben und ein wunder-wunderschönes Baby im Arm #verliebt;-);-)

Bei mir stimmts definitif: die zweite Geburt war um ein vielfaches leichter und ging ratz-fatz!

Alles Liebe!
Tessa

PS: Geburtsvorbereitend habe ich Schüssler Salze genommen - ich schwör darauf!