Das letzte Mysterium - Begegnung mit dem Tod

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Beitrag von doony 26.03.11 - 22:27 Uhr

oh man nun dreht sich mein magen =/

hab nur mal duch gezapt und blieb bei den sender stehen der nimmt stimmen auf aus den jenseits!!!

gibt es sowas in echt oder ist das alles erlogen?

was denkt ihr ?? lg

Beitrag von canadia.und.baby. 26.03.11 - 22:37 Uhr

Ich gucke die Doku schon von anfang an.

Sie ist sehr interessant gemacht , aber auch "schwer" für die Seele.


Das mit den Stimmen fand ich allerdings sehr befremdlich und unwahr.


Beitrag von doony 26.03.11 - 22:40 Uhr

Ohja da gebe ich dir recht das mit der Seele.

ich glaube ich bleibe nun bei dem Sender für heute Abend =)

Beitrag von scrapie 27.03.11 - 00:34 Uhr

Tolle Doku#pro

Sapnnend, mal in die verschiedenen Berufe reinzuschauen und viele Meinungen zu hören :-)

Sowas sollte öfter mal kommen #pro

Beitrag von mausmadam 27.03.11 - 03:07 Uhr

Schade, das hätte ich auch gerne gesehen.
Aber die Art der Kommunikation, wie sie Tote mit den HInterbliebenen aufnehmen - so habe ich es bislang immer gehört - ist nicht akustisch, also nichts, was man an Geräuschen aufnehmen kann. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, hätte die Doku gerne gesehen, um mich eines besseren zu belehren.

Beitrag von ayka 27.03.11 - 08:00 Uhr

Hallo

Kannst sie dir heute nochmal anschauen wird 8.55 Uhr auf Vox wiederholt.

LG

Beitrag von rosenengel 27.03.11 - 08:41 Uhr

Hier auf der Vox Seite steht Wenn die seele Trauer trägt?!

schade hätte es auch gerne gesehen!

Beitrag von henkelbecher 27.03.11 - 09:31 Uhr

Bei mir kommt auch wenn die Seele trauer trägt...
Hätte es auch gerne gesehen, aber kommt leider nicht...

Beitrag von michi0512 27.03.11 - 11:24 Uhr

Mit den Stimmen auf Tonband kam schonmal. Ich glaube da nicht dran.

Aber an sich war die Doku interessant. Allerdings hab ich geheult weil mir die Frau die Ihre Fmaily verlor so weh tat. Musste direkt nochmal in die Kinderzimmer schleichen und meine Süßen küssen :-(

Ihr neuer LG - ist das nicht ein Arzt aus so einer Sat1 Serie... Kinderarzt irgendwas?

LG

Beitrag von tragemama 27.03.11 - 14:24 Uhr

http://www.ulrich-reinthaller.com/00000097980b1e910/index.html

Beitrag von sillysilly 27.03.11 - 11:27 Uhr

Hallo

habe den Anfang verpaßt es dann aber auch gesehen

Fand ich ganz gut, recht interessant ........... und klar ist es wahr - war ja nix übertrieben oder nach Sensation haschend.

Meine Mama ist letzten Dez gestorben und da war mir das Thema noch sehr nah ......
gerade dieses Haus ( Museum ) zum Trauern von diesem Trauerberater fand ich interessant - der Raum mit den Steinen ging mir ganz schön nah .......

Allerdings fand ich den Trauerbegleiter bei der Ärztin mit Krebs so typisch - so typisch schleimig ............. sowas fand ich ganz schlimm als meine Mama gestorben ist.
Mir ist da was neutrales lieber, als so tun als ob man ja soooo mitfühlt ......


Grüße Silly

Beitrag von maxundjan 27.03.11 - 17:34 Uhr

Hallo,

wo war denn da ein Trauerbegleiter? Bei der Frau, die den 5jährigen Sohn hinterlassen hat? Der Mann war doch der Bruder von ihr.Wen meinst du denn?

Grüße,
Sandra

Beitrag von sillysilly 28.03.11 - 13:14 Uhr

Hallo

der Mann vom Beerdigungsinstitut - der mit den toll gestylten Haaren

Grüße Silly

Beitrag von maxundjan 28.03.11 - 13:21 Uhr

Ja stimmt, der hat sich wirklich total geschwollen angehört. Das ist ja der Chef sogar gewesen.

Naja, es gibt Leute die wollen halt dieses "Gesülze", viele andere aber nicht, da müssen wir schon ganz genau aufpassen und zuhören.

Grüße,
Sandra

Beitrag von sillysilly 28.03.11 - 13:35 Uhr

Hallo
der war mir einfach zu übertrieben, daß empfinde ich dann irgendwie als aufgesetzt. Kam mir vom Typ eher wie ein Friseur vor ...... irgendwie unecht .......

Beim Tod meiner Mutter hatten wir so eine "Schweigerin" ...... die wollte uns ganz, ganz viel Platz für die Trauer lassen.
Aber das fand ich komisch, da ich das Organisatorische immer schnell hinter mich bringen wollte ........... ich dachte mir dann immer, auf was wartet sie denn .......

auch als wir mit den Kindern beim Verabschieden von meiner Mama waren, da ja den Termin hatten, saßen wir im Warteraum .......... sie hat sich dann dazu gesetzt und erstmal ewig abgewartet ......
das fand ich immer schwer auszuhalten ........ dachte mir immer was will die denn von mir .........

ich habe dabei auch geweint, war aber deswegen trotzdem noch aktiv ..... dieser lange Zeitraum für ....... - war für mich dann schwer auszuhalten.


Aber insgesamt wurden wir super betreut

Grüße Silly

Beitrag von maxundjan 28.03.11 - 14:30 Uhr

nunja, ich glaube der Bestatter dort, der ist wirklich immer so.....

Der Grad zwischen Beratung, Verkaufen (auch wenns blöde klingt) und mitfühlen ist manchmal ganz schön eng. Da kann man auch schonmal daneben greifen.

Aber eigentlich hat man es gut im Gespür und im Ernstfall frag ich halt, was den Leuten angenehmer ist, lieber mehr reden oder eben schweigen.

Wir haben auch schon einen Sarg selbst gestalten lassen und sind dabei auch ins reden gekommen. Das hat den Leuten unglaublich gut getan.

Und es ist weitaus schwerer mit jemanden zu schweigen, als zu reden. Das ist wirklich oft schwer auszuhalten. Zum einen für uns, weil manchmal eben auch die Zeit drängt, zum anderen müssen wir wissen was von uns erwartet wird, wie die einzelnen Wünsche sind usw. Zum anderen für die Angehörigen, die sich in der totalen Ausnahmesituation befinden und nicht wissen wo ihnen der Kopf steht, was jetzt wichtig ist und was nicht. Da hat mein Geplappere (ja, ich rede auch soviel wie ich schreibe :-) ) schon manches mal geholfen aus dieser totalen Traurigkeit rauszukommen (für den Moment wenigstens).


So, wieder soviel geschrieben (und ich könnte noch Seitenlang schreiben)

Alles in Allem, der Typ wirkte irgendwie recht gestelzt!

Grüße,
Sandra

Beitrag von sillysilly 28.03.11 - 15:42 Uhr

Hallo

ich nochmal

gerade mit dem "Verkaufen" habe ich damals mit meiner Oma ganz schlechte Erfahrungen gemacht.
Wie - sie wollen wirklich nur das günstigste Kissen ect.
das ging echt die ganze Zeit so
wir gönnen echt alles - aber das Geld sinnlos verheizen, war auch nicht unseres. Lieber spenden wir dann
Das ist mir echt in ganz übler Erinnerung geblieben

Darum haben wir uns diesmal für ein ganz anderes Institut entschieden - die Einstellung ist eine ganz andere als beim Städtischen - und sie hatten einen Festpreis.
Zwar nicht ganz günstig, aber ich fand es befreiend nicht über den Preis vom Kissen, Innenleben, Sarg ect. nachzudenken bzw. die Auswahl zu treffen "was ist mir der Verstorbene Wert"

Grüße und danke für die Antwort

Silly

Beitrag von liebelain 27.03.11 - 11:40 Uhr

Eine höchst interessante und bewegende Dokumentation. Ich habe sie direkt aufgenommen, weil mich das Thema schon beim Lesen der Inhaltsbeschreibung ansprach und werde sie mir bei nächster Gelegenheit noch einmal ansehen.

Der Bericht über die Nahtoderfahrung war erstaunlich, man fühlte sich gefesselt von der Erzählung des Betroffenen. Erst vor kurzem habe ich zu dieser Thematik ein Buch gelesen, das mich sehr in meiner Einstellung zu Sterben, Tod und Trauer beeinflusst hat.
Die Stimmen auf Tonband andererseits rufen bei mir tiefste Skepsis hervor, auch wenn der Mann ein erfahrener Wissenschaftler ist.

Fest überzeugt bin ich allerdings, dass auch der Beruf des Bestatters - wie der des Arztes oder der Krankenschwester - eine Berufung ist. Höchst interessant der Blick hinter die Kulissen, wie beispielsweise der Körper bei einer Einbalsamierung wieder regelrecht "aufgefrischt" wird. Die Hände des Verstorbenen saher hinterher aus wie die eines jungen Menschen.

Was mir sehr nahe ging, war die Bemerkung eines Arztes, dass der Tod im 20. Jahrhundert outgesourced wurde, weil das Sterben und die Gerüche nicht in eine helle, moderne Stadtwohnung passen.

Beitrag von lemon007 27.03.11 - 14:26 Uhr

Huhu,

darf ich fragen, wie das Buch hieß? Meine Mama ist letzen Monat gestorben und seitdem befasse ich mich auch mit dem Thema "Tod".

LG

Beitrag von liebelain 27.03.11 - 14:56 Uhr

Hallo,

es tut mir sehr leid, dass Du Deine Mama verloren hast.

Das Buch heißt "Wir sterben nie" von Bernard Jakoby
http://www.amazon.de/Wir-sterben-nie-Jenseits-wissen/dp/3499624222/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1301229683&sr=1-1
Es hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich hoffe es hilft Dir ein wenig, besser mit Deiner Trauer leben zu können.

Lieben Gruß,
liebelain

Beitrag von belala 27.03.11 - 12:52 Uhr

Hallo,

ich habe die Dokumentation auch gesehen.
Da ich seit sehr langer Zeit auf einer Intensivstation arbeite, gibt es eigentlich nichts was ich noch nicht gesehen habe.
Die Schicksale jedes Einzelnen gehen mir inzwischen zu nahe.

Das Schicksal der Barbara P.-E. die innerhalb kürzester Zeit ihre Familie verlor, berührte mich sehr und ängstigte mich ebenso sehr.

Jemand schrieb, dass KH Personal und Bestatter berufen sind?
Das wäre wünschenswert, aber im KH arbeitet leider sehr viel emotionsloses Personal. Über Bestatter kann ich nicht urteilen.

Leider konnte ich die Dokumentation nicht zu Ende sehen, weil ich zu müde war.
Den Bericht über den alten Herren, der Stimmen der Verstorbenen vom Tonband abspielte, sah ich nicht mehr.
Stimmen Verstorbener?
Das geht über meine Vorstellungskraft und ich finde es gruselig.

LG, belala

Beitrag von sophieswelt 27.03.11 - 13:15 Uhr

Ich habe es gestern abend aufgenommen und schaue es mir nun gerade an. Ich interessiere mich sehr für diese Thematik, gerade was Nahtoderfahrung betrifft.

Beitrag von scrollan01 27.03.11 - 13:29 Uhr

Ich bin auch KS und ich erlebe wie du auch ständig das Sterben von Patienten!

Früher war es jedesmal sehr schlimm für mich. Aber irgendwann habe ich mir eine Mauer gebaut, die kann ich nach Belieben hochziehen und dann mag es weniger empathisch aussehen!

Aber ich habe so viel gelitten damals, ich habe z.B. noch die Selbsttöter vor Augen, einige, die ich mit 2 Kollegen abhängen musste ... so etwas ist schlimm - und der Mann in der Sendung gestern (der sich erhängt hatte), weckte diese Bilder wieder ...

Nein, nicht alle sind ohne Gefühle - aber viele schützen sich davor - es ist mitunter zuuu grauenhaft!

Wenn ein alter Mensch stirbt, dann ist es traurig für die Angehörigen - aber nicht für ihn! Denn dieser Mensch hat keine Schmerzen mehr, keine Ängste und keine Not!

Anders ist es wnn ein Kind oder junger Mensch ghen muss - da weine dann auch ich!

Beitrag von belala 27.03.11 - 13:52 Uhr

Hallo scrollan,

nein, nicht alle sind ohne Gefühle.
Das wurde hoffentlich nicht falsch verstanden?

Wenn ein alter Mensch stirbt, ist es zwar Erlösung, aber im KH oft ohne Würde und Respekt.
Diese Würde-und Respektlosigkeit gibt es leider auch dann wenn junge Menschen und Kinder sterben.

Meine Mauer (von der du berichtet hast) ist verloren gegangen als ich selbst auf der ITS lag und monatelang mein Kind auf der ITS besuchte.

LG

Beitrag von scrollan01 27.03.11 - 18:54 Uhr

Hast PN!

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