Meine Mutter will meinen Freund nicht kennenlernen!

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von mary511 27.03.11 - 16:19 Uhr

Hallo, der Titel sagt ja schon, um was es geht. Ich werde aber zunächst mit einer kleinen Vorgeschichte anfangen:
Ich (25) habe meinen Freund (29) vor über einem Jahr kennengelernt und habe weder meiner Mutter noch meinem Vater damals davon erzählt, weil beide eher negativ darauf reagieren, wenn ich ihnen von Männern in meinem Leben erzähle, was seltenst vorkommt. Mein Freund ist Soldat bei der US Army und ist nur 3 Monate, nachdem wir uns kennengelernt haben, für ein Jahr nach Afghanistan. Damals waren wir noch nicht zusammen, eben weil er da schon wusste, dass er nach Afghanistan muss, wir haben aber über die ganzen Monate Kontakt via Internet, Skype und Handy gehalten und sind uns so sehr nah gekommen. Anfang Januar habe ich ihm dann gestanden, dass ich ihn wohl doch sehr viel mehr mag und mich in ihn verliebt habe und er hat mir dann gesagt, dass es ihm genauso geht. Wir haben uns dann entschieden, obwohl er in Afghanistan ist und ich hier, trotzdem eine Beziehung einzugehen. Ist natürlich nicht ideal, aber für mich ist er der perfekte Mann.
Meiner Mutter habe ich um Weihnachten rum das erste Mal von ihm erzählt und ihr gesagt, dass ich zu ihm fahre, sobald er aus Afghanistan zurückkommt. Danach habe ich nicht mehr mit ihr über ihn geredet und erst im Februar nochmal erwähnt, dass ich eben zu ihm fahren werde und dort ein paar Tage bleiben werde, wenn er zurückkommt. Schon da meinte sie zu mir, dass ich ihr nie was von ihm erzählt hab und dass das jetzt völlig neu für sie sei, dass ich da hin fahren möchte. Seitdem rede ich auch öfters vor ihr über ihn, weil ich natürlich will, dass meine Mutter meinen Freund mag und sich mit dem Gedanken anfreundet, dass es tatsächlich was Ernstes ist. Sobald ich aber von ihm rede, ist sie immer total negativ und lässt mich auch wissen, dass sie nicht daran glaubt, dass die Beziehung in irgendeiner Weise ernst sei. Ich habe ihr auch erzählt, dass er gerne Mal hierher kommen möchte, woraufhin meine Mutter nur meinte "Was will der denn hier?". Ich habe ihr dann gesagt, dass er sie gerne kennenlernen möchte, aber sie gab mir deutlich zu verstehen, dass sie eben nicht denkt, dass er es ernst meint und auch nicht sonderlich viel Interesse daran hat, ihn kennenzulernen. Da mein Freund bald wieder kommt, um genau zu sein in wenigen Tagen, werde ich im April ca. 3 Wochen bei ihm sein. Da mein Neffe im April Geburtstag hat, habe ich meinen Freund gefragt, ob er mitkommen möchte zur Geburtstagsfeier und er hat Ja gesagt. Meine Schwester habe ich natürlich gefragt, ob sie ein Problem damit hätte, aber sie meinte sofort, ich kann ihn gerne mitbringen. Als ich heute meiner Mutter davon erzählt habe, meinte sie nur, warum ich ihn denn mitbringen will, was er denn da soll und wo soll er überhaupt übernachten. Und dann hat meine Mutter den Hammerspruch überhaupt gebracht, der mich sowas von wütend und traurig gemacht hat. Sie meinte: "Warum willst du uns denn zwingen ihn kennenzulernen?".
Ich versteh überhaupt nicht, wo ihr Problem ist. Ich hatte schon länger keinen festen Freund mehr, weil ich sehr viele Idioten kennengelernt habe und deswegen auch sehr vorsichtig war, bevor ich eine Beziehung eingegangen bin. Meiner Mutter habe ich auch nur äußerst selten erzählt, wenn ich mal jemanden kennengelernt hab. Gleichzeitig musste ich mir ständig so Sprüche anhören wie "Ob wir dich noch unter die Haube bekommen" und "Dich seh ich noch in 20 Jahren hier wohnen" und endlich habe ich einen Freund, der super lieb zu mir ist und mich sehr schätzt und liebt und dann will meine Mutter ihn ums Verrecken nicht akzeptieren. Ich weiß auch nicht, wie ich mit ihr normal darüber reden soll, weil sobald es um ein Thema geht, das ihr nicht passt, sagt sie sofort "das Thema ist beendet", "darüber reden wir jetzt nicht mehr", etc.
Ich habe so langsam das Gefühl, dass meine Mutter bzw. meine Eltern es einfach nicht akzeptieren wollen, dass ich, die jüngste Tochter, inzwischen 25 Jahre alt und somit erwachsen bin. Die behandeln mich manchmal noch, als ob ich 15 wär, aber was kann ich dagegen tun?! Das Verhalten meiner Mutter nervt mich extrem und ich würde am liebsten ausziehen, kann mir das aber nicht leisten, weil ich noch mitten im Studium stecke und mir von meinem Nebenjob keine Wohnung leisten kann. Ich glaube, meine Mutter merkt auch gar nicht, wie sie sich überhaupt verhält und ich komm eben nicht an sie ran. Mir bereitet das Thema echt Kopfschmerzen und es tut mir einfach weh, dass meine Mutter einen Menschen, den sie überhaupt nicht kennt, von dem sie nur Fotos gesehen hat, so extrem ablehnt, dass sie sogar zu mir sagt, dass sie nicht zum Geburtstag meines Neffen, ihres Enkels, kommt, falls ich gerne meinen Freund mitbringe. Habt ihr eventuell einen Ratschlag?! Was soll/kann ich tun, damit meine Mutter nicht mit so einer krassen Ablehnung auf meinen Freund reagiert?!

Beitrag von fruehchenomi 27.03.11 - 17:31 Uhr

Ich versuch Dir mal zu helfen, sollte vorneweg etwas wissen. Hat Dein Freund helle oder dunkle Hautfarbe ?
Eine meiner Nichte ist auch mit einem US-Amerikaner verheiratet, als sie das meiner Schwester erzählte, dass sie sich in einen solchen verliebt hat, war die erste Frage "ist er schwarz?" (Ist er nicht, er ist ein Traumtyp, groß, breitschultrig - knuffig #herzlich)
Manche denken eben so, dann ist das ist schwierig, solche zu überzeugen.
Aber auch dann hat Deine Mutter nicht das Recht, so eine blöde Einstellung zu vertreten- ich war froh, wenn meine Kinder ihre Freunde heimbrachten, dann lernte ich sie wenigstens kennen - so sollte Deine Mutter eigentlich auch denken, wenn sie das nicht tut, ist das sehr sehr dumm !

Konfrontier sie bitte umgehend mit der Frage, was IHR Problem mit DEINEM Freund ist ? Dass er kein Deutscher ist ? Dass er Soldat ist ? Oder was überhaupt ?
Hat sie Schiß, Dich in die USA zu verlieren ? Man sollte schon wissen, warum sie so dumm tut - immerhin bist Du alt genug, eine Partnerschaft zu haben.
Und - wie will sie ihn jemals beurteilen, wenn sie sich weigert, ihn kennenzulernen ? Antwortet sie nicht, soll ja sture Menschen geben, musst Du mit Deinem Freund reden, was auf ihn zukommen kann.
Ich hoffe mal, er versteht nicht soviel Deutsch, dass er mitbekommt, wie verletzend Deine Mutter ist.
Kannst Dich evtl so "rausreden" dass sie vielleicht Schiß hat, dass Du an den Falschen gerätst und mit dem auch noch ins Ausland gehst. Das könnte er verstehen, dass da eine Mutter Probleme hat.
Es wird einiges an Diplomatie von Dir verlangt werden.
Ich verstehe das Verhalten Deiner Mutter zwar nicht, kann sie aber auch ein kleines bißchen verstehen, dass sie Ängste hat. Meine Tochter war auch eine Zeitlang Amerika-verrückt, war auch 2 x drüben und ich hatte auch schon Sorge, die wird doch nicht......:-p

Sag ihr notfalls deutlich - entweder du findest dich damit ab, dass ich DIESEN Freund habe und ich erwarte, dass du dich anständig ihm gegenüber verhältst - oder du verlierst mich. Lieber gehe ich kellnern für mein Studium, als sowas auszuhalten.
Ich weiß allerdings nicht, ob Du dafür bereit wärst, überzeugend sollte es schon sein. Es gibt viele Studenten, die nur ein kleines Zimmerchen haben und von zuhause nichts kriegen.
Aber probiers halt nochmal im Guten, notfalls mit "Verstärkung" aus der Verwandtschaft, auf die Deine Mutter mehr hört als auf ihr "Nesthäkchen"
Toi toi toi
LG Moni

Beitrag von sophieswelt 27.03.11 - 18:27 Uhr

Frühchenomi! #nanana

Was gefällt mir an deinem Satz nicht?

Sie fragte "Ist er schwarz?" ("Nein,ist er nicht! Er ist ein Traumtyp...")

Aha. Können nur Weiße Traummänner sein?

Mag solche Aussagen nicht.

#herzlich Sophie

Beitrag von fruehchenomi 27.03.11 - 19:21 Uhr

Das hast Du absolut falsch verstanden - dieser Mann wäre ein Traumtyp und wenn er grün im Gesicht wäre.....
das "ist er nicht" war nur ergänzend......
Ich hab überhaupt kein Problem mit Hautfarben, bei mir im Job steht alles vor mir..... hell, mittel, dunkel - mit Namen, die man gerade mal buchstabieren, aber nicht aussprechen kann - und ich mag sie alle ;-)
Nur Großkotze mag ich nicht, und da ist es mir wurscht, wo die aussehen oder woher sie kommen.
LG

Beitrag von unilein 27.03.11 - 20:43 Uhr

darüber bin ich auch gestolpert ;-)

Beitrag von mary511 27.03.11 - 18:53 Uhr

Hallo Mona,
Danke für deine schnelle Antwort. Zu deiner Frage: Ja, mein Freund ist Afro-Amerikaner, aber meine Mutter beteuert immer wieder, dass sie mit seiner Hautfarbe keine Probleme hat. Ich weiß aber von früher noch, dass sie damals immer zu mir meinte, dass Mischlinge es ja so schwer hätten, akzeptiert zu werden, obwohl ich in der heutigen Zeit da überhaupt kein Problem mehr sehe. Ich sollte vielleicht auch dazu sagen, dass meine Mutter inzwischen schon 63 ist. Das hat, denke ich, auch viel mit ihrer Einstellung zutun.
Ich habe sie auch schon gefragt, wo genau ihr Problem liegt, obs an seiner Hautfarbe liegt oder daran, dass er Soldat ist, weil sie kein Fan von Kriegen ist (und Soldaten im Übrigen auch nicht), aber ich bekomme einfach keine konkrete Antwort darauf. Sie möchte einfach nicht darüber sprechen und ich weiß auch nicht, wie ich überhaupt mit ihr ein normales Gespräch dazu führen soll, weil sie wie gesagt es immer wieder abblockt und mir klar macht, dass sie darüber einfach nicht sprechen will. Ich glaub, sie weiß vielleicht selber nicht, was ihr Problem ist. Sie erinnert mich auch sehr stark an meine Großmutter, die anfangs meinen Vater, dann meinen Schwager und anschließend meinen anderen Schwager nicht akzeptiert hat. Das ist auch der Grund, warum meine Mutter den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen hat. Deswegen ist es für mich noch unverständlicher, warum sie so reagiert. Vor allem, weil meine Mutter weiß, dass ich in dem Fall nach ihr komme und mich gegen sie entscheiden würde.
Meinem Freund habe ich auch schon von den Problemen erzählt und er fragt sich natürlich, obs an ihm liegt, an seiner Hautfarbe oder obs an mir liegt bzw. meinem Verhältnis zu meiner Mutter, dass sie so abweisend auf das Thema reagiert, weil seine Eltern da ganz anders sind. Er hat mir aber ganz klar gesagt, dass er hinter mir steht und es ihm egal ist, was meine Mutter sagt.
Vielleicht sollte ich das Thema erstmal ruhen lassen und dann eventuell nochmal mit ihr sprechen, wenn sie selber sieht, dass es eben eine ernste Beziehung ist, weil im Moment scheint sie für mich eher unansprechbar zu sein. Aber es belastet mich doch sehr, vor allem, weil ich mich zur Zeit eher auf die Uni konzentrieren und mich nicht mit solchen Problemen beschäftigen sollte.

Beitrag von fruehchenomi 27.03.11 - 19:27 Uhr

Hm, das versteh ich auch nicht, hat sie das selber durch und dann sowas.
Vielleicht spricht die Zeit wirklich für euch, ich würde es euch wünschen.
Vielleicht sorgt sie sich wirklich, dass ihr es künftig nicht leicht habt hier (deswegen meine Nachfrage nach der Hautfarbe....) aber dann kann sie das doch SAGEN, dass man ihr Verhalten vielleicht verstehen könnte.
Viele Vielleichts..... am besten wirklich mal ein bißchen abwarten.
Und wenn der Mann nett und charmant ist, was ich voraussetze, sonst würdest Du ihn nicht lieben #verliebt und ihr mal mit nettem Lächeln einen Blumenstrauß schenkt, dann müsste das doch mit dem Teufel zugehen......
ich würde es Dir wünschen #herzlich denn Streit mit den Eltern, wenn man sich ansonsten mag, ist immer schlimm.
LG Moni

Beitrag von mary511 27.03.11 - 21:47 Uhr

Ja, ich hoffe auch, dass sich ihr Verhalten mit der Zeit "bessert" und ich mit ihr dann auch mal reden kann, obwohl ich da echt meine Zweifel habe, weil sie mir das jetzt schon seit über 1,5 Monaten schlecht redet. Je näher der Tag rückt, an dem ich zu ihm fahre bzw. ich werde erst zu meiner Schwester fahren für ein paar Tage, um meine Nichte und meinen Neffen zu sehen, desto schlechter wird die Stimmung zwischen ihr und mir, obwohl sie offensichtlich sehen kann, dass es mir momentan mehr als nur gut geht, weil ich echt glücklich bin, aber ihr Verhalten zieht mich halt total runter. Ich werde mit ihr jetzt definitiv nicht mehr über meinen Freund reden bevor ich mich am Donnerstag verabschiede und hoffe einfach, dass sie ein wenig mehr Interesse zeigt, wenn ich dann wiederkomme (oder falls ich wiederkomme?). Anders geht es leider momentan nicht. Und ja, er ist sehr charmant und nett und süss und, wie in meinem ersten Post schon erwähnt, perfekt für mich! :) Danke für deine Hilfe! Hat gut getan, sich das alles mal von der Seele zu schreiben!

Beitrag von dd70 27.03.11 - 17:39 Uhr

HAllo,

könntest Du nicht in eine WG ziehen? Oder ein möbliertes Zimmer mit Kochniesche?
Ich glaube Deine Mutter hält Dich immer noch für ein kleines Kind. Ich denke das wird erst besser wenn Du ausgezogen und selbstständig bist.


LG

Beitrag von mauseannie 27.03.11 - 18:46 Uhr

Ihr kanntet Euch also kaum bevor er nach Afghanistan ist und Eure "Beziehung" spielte sich bis dato ueber skype und das Telefon ab...
Na dann wuerde ich vorschlagen, dass DU ihn erst mal richtig kennenlernst, bevor Du das von Deiner Mutter verlangst. Vielleicht ist auch genau das ihr Problem. Du schreibst Du hast in der Vergangenheit viele Idioten kennengelernt und nun erwartest Du von ihr, dass sie eine Beziehung ernst nimmt, die noch gar keine Grundlage in der Realitaet hat? Ich waere da auch etwas zoegerlich an ihrer Stelle.

Beitrag von mary511 27.03.11 - 19:00 Uhr

Liebe mauseannie,
ich kannte ihn 3 Monate, bevor er nach Afghanistan ging. Wir haben sehr sehr sehr viele Stunden über Skype, Internet, Handy geredet und kennen uns sehr gut, würde ich sagen. Ich kann mit 100%iger Sicherheit sagen, dass er ein toller Mann ist, dass er mich sehr liebt und sich genauso darauf freut wie ich, wenn er endlich wieder da ist!
Außerdem habe ich in meinem Beitrag erwähnt, dass meine Mutter nichts von den Idioten weiß, die ich davor kennengelernt habe, weil ich ihr äußerst selten mal von jemandem erzählt habe, da ich nicht leichtsinnig Beziehungen eingehe (steht auch in meinem Beitrag). Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Und du erinnerst mich ehrlich gesagt an meine Mutter. Ich hatte mir hier eigentlich Hilfestellungen gewünscht und nicht das, was ich hier zuhause jeden Tag bekomme. Aber danke für deinen Beitrag!

Beitrag von witch71 27.03.11 - 19:17 Uhr

Was sie damit meinte ist, dass "sich kennen" und "viel über den anderen wissen" zweierlei Dinge sind.
Du wirst sicher feststellen, wenn er erst mal wieder hier ist, dass Du ihn erst nach Monaten Beziehung einigermassen kennst. Und erst im Alltag, wenn man zusammen wohnt, dann lernt man sich auch richtig kennen. :-)

Beitrag von mary511 27.03.11 - 19:26 Uhr

Als ich sagte, wir kennen uns sehr gut, meinte ich, wir kennen uns sehr gut und nicht, dass wir irgendwelche unwichtigen Details wie Schuhgröße oder Kleidergröße voneinander wissen. Ich weiß, wie er tickt. Ich kenn ihn inzwischen gut genug, um sein Verhalten einzuschätzen, weil ich quasi mit in Afghanistan dabei war und kann sagen, dass ich ihn besser kenne als irgendeinen Ex-Freund, den ich täglich sehen konnte. Wir haben zwar nicht viel Zeit in dem Sinne miteinander verbracht, aber wir haben vielleicht sogar mehr miteinander geredet als manch andere Paare in Jahren, weil wir eben nichts anderes machen konnten als reden und uns via Webcam sehen.

Beitrag von gh1954 27.03.11 - 20:46 Uhr

>>>Ich kenn ihn inzwischen gut genug, um sein Verhalten einzuschätzen, weil ich quasi mit in Afghanistan dabei war <<<

Ich glaube, du machst dir was vor. Ihr wart nicht zusammen und habt ein Jahr lang intensiv gechattet, mehr nicht.

Beitrag von mary511 27.03.11 - 20:54 Uhr

Nee, ich mach mir da nichts vor und du hast das wohl falsch verstanden. Gechattet haben wir eher weniger, aber ich denk mal, dass du 1. nicht alles gelesen hast, was ich bis jetzt geschrieben habe und du 2. denkst, dass ich so ein Mauerblümchen bin, das irgendwelche Internetbekanntschaften aufbaut und sich einredet einen Freund zu haben. So ist es ganz und gar nicht, Mama! Und was wäre denn gewesen, wenn wir innerhalb der ersten 3 Monate entschieden hätte, eine Beziehung zu haben und er dann weg gewesen wär?! Wo wäre genau der Unterschied gewesen?!

Beitrag von gh1954 27.03.11 - 21:36 Uhr

1. Ich habe alles gelesen.

2. Ich denke nicht, dass du ein Mauerblümchen bist (wie kommst du darauf?).

>>>Und was wäre denn gewesen, wenn wir innerhalb der ersten 3 Monate entschieden hätte, eine Beziehung zu haben und er dann weg gewesen wär?! Wo wäre genau der Unterschied gewesen?! <<<

Da sehe ich kaum einen Unterschied.

Beitrag von mary511 27.03.11 - 21:56 Uhr

Dein Post klang im ersten Moment sehr krass, so ala "ihr kennt euch nicht", "ihr habt keine Ahnung voneinander" und mich hat deine Wortwahl etwas gestört, weil es war definitiv nicht nur ein Jahr intensives Gechatte. Ich weiß, dass ich ihn sehr gut kenne und ihn sehr gut einschätzen kann. Natürlich kenn ich ihn noch nicht In- und Auswendig, aber damit fang ich dann in ca. einer Woche an. Außerdem wollte ich noch erwähnen, dass es bei meinem Post um meine Mutter ging und nicht um meinen Freund und meine Mutter sehr wahrscheinlich auch bei jedem anderen so reagiert hätte, egal ob der 5km von mir weg ist oder eben 5000km.

Beitrag von gh1954 27.03.11 - 21:59 Uhr

Deine Mutter reagiert generell abwehrend auf Freunde.

Ich würde meiner Familie niemanden als "meinen" Freund vorstellen, den ich noch nicht wirklich persönlich kenne.

Beitrag von mary511 27.03.11 - 22:02 Uhr

Ich kenne ihn doch aber wirklich persönlich und er ist nicht "mein" Freund, er ist MEIN Freund! Wie gesagt, wenn ich Bock auf solche Kommentare hab, dann kann ich auch mit meiner Mutter reden.

Beitrag von gh1954 27.03.11 - 22:17 Uhr

Wo siehst du einen Unterschied, dass du so angepisst auf "mein" reagierst? Das sollte hervorgehoben sein im Gegensatz zu "mein Freund" in Sinne von Kumpel.

Nimm deinen Freund mit zu dem Kindergeburtstag, wenn deine Schwester nichts dagegen hat und gut. Was deine Mutter dann macht, ist ihre Sache.

Beitrag von mauseannie 27.03.11 - 22:26 Uhr

Das ist genau das was ich meine. Du irrst Dich da sehr. Man lernst sich uber skype und Telefon NICHT wirklich kennen. Man lernt das kennen, was der andere zeigen will, und sieht NICHT, was er nicht zeigen will.
Wirklich kennen lernst Du jemanden im alltaeglichen Miteinander.

Beitrag von gh1954 27.03.11 - 22:29 Uhr

Genau DAS will sie nicht hören.

Aber gut, das hat auch nichts mit ihrem Thema zu tun, da geht es ja um ihre Mutter.

Beitrag von mauseannie 27.03.11 - 22:39 Uhr

Wir sind hier ja aber nicht bei "Wuensch Dir was"... ;-)

Beitrag von mary511 27.03.11 - 22:31 Uhr

Du vergisst aber auch, dass ich ihn schon davor kannte und dass man sich nicht über Telefon und Skype besser kennenlernen kann, ist deine Meinung. Ich sehe das anders. Aber whatever!

Beitrag von mauseannie 27.03.11 - 22:38 Uhr

Du kanntest ihn davor ein paar Wochen. Mehr als das sind 3 Monate naemlich nicht. Und ihr habt die 3 Monate bestimmt nicht in trauter Zweisamkeit verbracht, sondern Euch nur hier und da gesehen.
Auch wenn Du so beratungsresistent bist, wird Dich die Realitaet Deiner Situation trotzdem bald einholen. Da lesen wir dann hier bald "Mein Freund ist ganz anders als ich dachte... " Seine Macken hast Du naemlich noch nicht gesehen. Die kann er ueber skype und Telefon wunderbar verstecken. Aber wenn ihr dann mal eine echte Beziehung habt, mit Alltag und Zusammensein in allen Lebenslagen, dann erst wirst Du wissen wie er wirklich tickt.
Aber hey, whatever...

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