Spuckkbaby - so verzweifelt.

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Beitrag von lenilina 27.03.11 - 21:46 Uhr

Ich krieg echt die Krise. Meine Sophia spuckt so viel. Ich werde wahnsinnig. Die letzte Flasche ist schon 2, 5 Stunden her und es kommt immer noch was zurück.

Der ganze Tag wird vom spucken meiner Tochter dominiert. Ich kann sie nich hochnehmen oder bewegen, ohne das was hochkommt. Es ist so furchtbar.
Beim KIA war ich schon zweimal deswegen. Aber da wurde nur ihr Gewicht kontrolliert. Sie nimmt zu, dass weiß ich selber. Mich ärgert es maßlos, dass da nicht mal ein US gemacht wird.

Sophia bekommt BEBA HA Start PRE. wir habe es mit Nestargel probiert. Bringt aber nix und Baby bekommt Bauchweh. BEBA AR bringt auch nix. Aptamil AR kommt nicht in Frage, da es keine HA Nahrung ist. Ich werde nächste Woche mal das Novalac S probieren.

Es ist so frustrierend. Baden ist auch umsonst, da sie sich direkt nach dem baden wieder vollkotzt. Uns umgibt immer ein Kotzgeruch. Waschen nach dem Spucken geht auch nicht, da ich sie ja da bewegen muss und da kommt dann wieder ein schwall.
Ich weiß mir echt keinen rat mehr und bin nur noch verzweifelt.

LG Kati mit Elina *28.06.07 und Sophia *12.01.11

Beitrag von shadow-91 27.03.11 - 21:54 Uhr

Unser Zwerg hat am Anfang auch viel gespuckt, da gab uns unsere KiÄ einen Rat.
Wir sollen Vincent nachdem er seine Flasche bekommen hat für 20 Minuten auf der Couch an ein Kissen "setzen". So kann sich die Milch nach unten absetzen und die Luft nach oben entweichen, denn häufig liegt das Spucken an einer Luftblase die auf dem Weg nach oben die Milch mit raus schiebt.
Und jetzt ist es besser.
Oder mach mal Espomisan mit in die Flasche, dass ist n Entschäumer, wie Lefax. Ich finds aber besser wie Lefax, denn Lefax hatte bei uns nicht geholfen.
Wenn du Espomisan in die Flasche machst, kannst du sehen wie der Schaum verschwindet, so muss deine Maus die ganze Luft nicht mit trinken und hat Ruhe im Bauch.



LG Stephie

Beitrag von lenilina 27.03.11 - 22:00 Uhr

Mach ich alles bringt aber nix.

ich trage sie nach jeder Flasche noch mindestens 20 Minuten aufrecht.
Flach hinlegen geht gar nicht, als ab in die Wippe, aber selbst da spuckt sie.

Ich bin echt total unglücklich darüber, da ich sie auch niemanden in den Arm legen kann.
Überall und immer spuckt sie.

Beitrag von pingu82 27.03.11 - 23:43 Uhr

hallo:)

ich hab auch so nen kleinen spucki;)
klar, es ist wirklich mühsam... jeden tag bis zu 5 kleiderwechsel (einschliesslich deiner eigenen), couch voll gespuckt, fussboden, teppich, mama, besuch....
maximilian hat den ganzen tag über lätzchen an...

aber glaub mir eins... so frustrierend es auch klingen mag, du gewöhnst dich irgendwann und kannst es etwas gelassener sehen.
mir hat der gedanke immer geholfen, dass es ihm dabei ja nicht schelcht geht. bei ihm läuft es z.t. einfach so plötzlich ohne vorwahnung raus...

jetzt durchs zufüttern ists weniger geworden, aber milch kommt nach wie vor raus. er hatte damals sogar muttermilch gespuckt- also echt, das volle programm... und wie du schon geschrieben hast, bei uns hilft bis heute nichts....und wir haben auch die ganze latte durchprobiert.

mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass er erst dann nicht mehr spuckt, wenn er auch keine milch mehr bekommt... und das dauert ja noch bissl...


also, lass dich nciht entmutigen und kopf hoch, bist echt nicht alleine....es geht ja zum glück irgendwann vorbei

liebe grüsse
#sonne

Beitrag von superaen 28.03.11 - 06:48 Uhr

Hallo Kati!

Ich habe mich gerade sehr an meine erste Tochter erinnert gefühlt!!
Bei ihr war es auch so, dass die Milch zum größten Teil wieder herauskam, haben auch viel versucht, aber irgendwie half nichts.
Dann machte mich die Leiterin unserer PEKiP-Gruppe darauf aufmerksam, dass Saugglocken-Kinder oft Verspannungen haben, die der Kinderarzt nicht sieht bzw. wahrnimmt. #kratz Ich fand es seltsam, aber war verzweifelt genug, mich auf das - für mich - Neuland der Osteopathie zu begeben.
Und was soll ich sagen?! Nach drei Sitzungen war das Spucken fast weg!!
Sie hatte wohl durch die Saugglocke eine Überspannung in der Gewebehaut im Oberkörper und davon war auch die Schlundmuskulatur betroffen, also ständig angespannt/verspannt. Ein wenig mehr als andere Babys hat sie immer noch gespuckt (das hat sich mit ca. einem Jahr verwachsen), aber es war kein Vergleich zu vorher, sogar auf dem Bauch liegen konnte sie nun problemlos!!

Habe in deiner VK gesehen, dass ihr auch die Bekanntschaft der Saugglocke gemacht habt, vielleicht wäre ein Osteopath ja einen Versuch wert!

LG
Anne

Beitrag von lenilina 28.03.11 - 09:21 Uhr

Beim Osteopathen waren wir schon zweimal. Hat nicht wirklich Besserung gebracht.

Beitrag von happyverheiratet 28.03.11 - 09:50 Uhr

Es wird besser! Elisabeth war auch ein totales Spuckbaby, obwohl sie voll gestillt wurde und wird. Manchmal hatten wir acht Oberteile am Tag. Die Waschmaschnine lief permanent. Aber solange es den Babys dabei gut geht.....

"Speikinder sind Gedeihkinder" heißt es doch immer.

Jetzt mit sieben Monaten ist es schon viel besser geworden. Sie spuckt nur noch ab und zu.

Probiere nicht so viele Milchnahrungen durch. Daran wird es wahrscheinlich gar nicht liegen, denn sie nimmt ja zu.

Eine Ärztin meinte mal zu mir, spaßig wird es doch erst, wenn sie dabei noch krabbeln und es überall verteilen. #zitter

Beitrag von happyverheiratet 28.03.11 - 09:51 Uhr

Und die Osteopathie könntest du noch versuchen.

Beitrag von emmy06 28.03.11 - 09:58 Uhr

das möchte sie nicht hören - hab ich ihr neulich auch so ähnlich geschrieben... wir haben nun das zweite extremspucki hier...

Beitrag von kathimarie 28.03.11 - 12:06 Uhr

Wir haben auch schon alles durch, von Johannisbrotkernmehl in der Flasche bis Osteopathie - momentan ist es wenigstens durch die Beikost ein wenig besser, aber Milch wird nach wie vor gespuckt. Wenn auch nicht mehr ganz so schlimm. Ich kenne das auch alles mit der Dauerrotation der Waschmaschine und dass man keinen Schritt tun kann, ohne dass das Kind sich selbst, den Tragenden, den Boden etc. vollspuckt. Es ist mit den Monaten irgendwie zermürbend. Ich fand's ganz besonders schlimm im Winter, und als ich zeitweise die Manduca nicht so richtig nutzen konnte. Ja, der Tagesablauf wird ziemlich durch dieses Problem bestimmt, auch das kann ich bestätigen.

Aber letztlich ist es so, wie alle hier schon schrieben: Es geht vorbei!! Und ich würde nicht darauf verzichten, das Kind dem Besuch auf den Arm zu geben. Bei mir wurden / werden immer gleich alle mit einem der zahlreich vorhandenen Spucktücher ausgestattet, hehe. Und dass ich im Nahkontakt mit einem Baby auch als Besuch mal mit Flecken zu rechnen habe, sollte eigentlich klar sein, mit oder ohne Spuckerei.

Ich weiß, es mag blöd klingen, aber ich habe mich immer auch ein wenig damit zu trösten versucht, dass es keine schlimme Krankheit in dem Sinne ist (zumindest hoffe ich, dass mein Sohn nicht wie ich und sein Opa sein Leben lang unter Reflux leiden muss ...), und mich gefreut, dass es meinem Kind sonst so gut geht.

Kopf hoch und durchhalten :-)

LG
Steffi

Beitrag von lenilina 29.03.11 - 10:03 Uhr

Ich habe lediglich die BEBA AR probiert und bin immer noch bei der BEBA HA Start PRE. Also kann von "so vielen" Milch nahrungen nicht die Rede sein.

@emmy06 halt Dich einfach raus, wenn Du keinen sinnvollen Kommentar abgeben kannst.

Beitrag von .ita. 28.03.11 - 11:59 Uhr

Unser Kinderarzt meinte beim unserem Großen, wenn sie erst mal mehr senkrecht als waagrecht sind, hört das Speiberln auf. Und es war echt schlimm, wir wollten auch schon alles untersuchen lassen. Gut, dass uns alle abgeraten haben, mit einem Jahr wars echt zu Ende. Und abgesehen von einem Magenvirus hat er bis heute (fast fünf) nicht mehr gespieben.

Wenn das Kind gedeiht, dann wartet ab!