Osteopathie bei Tränenkanalverengung - ich hab nicht dran geglaubt

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Beitrag von julianeundraik 27.03.11 - 23:12 Uhr

Hallo Mamis,

wollte nur mal meine Freude loswerden.
Bastian hatte seit seiner Geburt eine beidseitige Tränenkanalverengung und daher ständig verklebte, tränende, matschende Augen. Es war ein Graus für alle. Kaum sah er ein Taschentuch zum Auswischen, flippte er schon aus. Augentropfen, Massage, Globulis...nix hat geholfen. Im Internet hab ich dann mal was von einer Mami gelesen, dass sie in dem Fall Osteopathie gemacht haben und das es geholfen hat. Also machte ich einen Termin bei einer Kinderosteopathin. Ich hab da ja echt nicht dran geglaubt, da die Dame "nur" Hand angelegt hat und an verschiedenen Stellen rumgedrückt hat. Aber was soll ich sagen...die Behandlung war am Montag, das eine Auge war sofort nach der Behandlung gut, das andere 3 Tage später. Ich bin total baff, super glücklich und der Ärztin von Herzen dankbar!!! Ich hatte schon Angst, das wir die Tränenkanälchen durchstechen lassen müssten.
Und jetzt ist alles gut. 5 Monate haben wir uns rumgequält und ich wünschte, wir hätten das schon früher gemacht...

Liebe Grüße
Juliane

Beitrag von hardcorezicke 28.03.11 - 07:44 Uhr

hey das hört sich ja super an....

ja soll man nicht meinen das so was funktioniert..

LG

Beitrag von spiezerli 28.03.11 - 13:15 Uhr

Hallöle#winke

Das ist ja super!

Bei uns hat das leider nichts genützt:-(
Nun müssen wir bald ins KH, den rechten Tränenkanal durchstechen lassen. Jonah ist 4 Monate alt, und man kann es noch mit lokaler Betäubung machen. Wenn man aber zu lange wartet, muss eine Vollnarkose sein.

Beitrag von pocahonti 28.03.11 - 14:09 Uhr

Hallo,
will mich nicht zu sehr einmischen, aber alle meine drei Kinder hatten das.

Unser KiA hat gemeint, dass man bis zu einem Alter von 1,5 Jahren den Tränenkanal NICHT durchstechen sollte!
Denn bei den meisten Kindern "verwächst" sich das von alleine und man muss nichts machen...
Die Gefahr, dass sich Narben bei einem durchstochenen Tränenkanal bilden, ist wohl anscheinend auch sehr hoch - und dann muss man wohl nochmal opererieren.

Ich kenne mich nicht besonders gut aus, aber mein KiA hat mir das eben bei allen drei Kindern geraten und bei uns hat es funktioniert!

Vielleicht kannst du die Meinung von einem zweiten Kinderarzt / Augenarzt einholen?

LG
Silke mit den drei Mäusen

Beitrag von spiezerli 29.03.11 - 19:17 Uhr

Hallo Silke,#winke

leider ist Jonahs Auge nun permanent entzündet, und das geht auch mit Antibiotikasalbe nicht weg. Es eitert ständig.#zitter Aber wir haben bald einen KA-Termin, an dem das weitere Vorgehen besprochen wird.

Danke für Deine Infos, ich werde die Ärztin fragen, ob sich das bei Jonah auch auswachsen kann. Oder ihn noch von einem Augenarzt begutachten lassen.

Schönen Abend noch