Wie kalt kann man sein?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mausi2311 28.03.11 - 09:25 Uhr

Hallo, es geht um meine Schwiegermutter. mein Onkel ist letzten Sonntag ganz plötzlich mit 42 Jahren gestorben. Ich bin mit ihm aufgewachsen deshalb gehts mir sehr nahe:-(
Als ich es ihr erzählte meinte si enur : Das ist der Lauf der Dinge. Ok es mag stimmen aber ien Beileid wäre auch ok gewesen.
Kein tröstende Worteden es ist ja "nur"der Enkel. Alles was sie imKopf hat ist das mein Sohn endlich getauft wird und zwar katholisch. Wie die ganze Familie meines Mannes. Ich bin evangelisch. Jetzt meine Frage: Ist das nicht etwas eiskalt von ihr? Ich meine ich bin ja auch nicht so zu ihr?

lg jeanette

Beitrag von maeusebande04 28.03.11 - 09:42 Uhr

Willkommen im Club der Eisprinzessinen,

auch ich habe so ein Exemplar. Die Worte könnten von ihr sein. An ihrer Seite erfriert man, jedenfalls ich. Zu den Kindern ist sie allerdings immer sehr liebevoll.

Mein Mann und ich haben vor ein paar Jahren ein Baby verloren (40SSW) als ich dann mit meiner Jo Schwanger war wollten wir in der 30SSW einen Kinderwagen kaufen gehen, ihr Komentar dazu "Macht das besser nicht das kann ja wieder passieren" ich war kurz in versuchung ihr eine reinzuhauen.

Auf dem Weg zum Babyladen habe ich dann nur geheult. Das sitzt bis heute wie ein Trauma in mir.

Auf diesem Wege drück ich dich mal ganz lieb #liebdrueck und zünde eine Kerze für deinen Onkel an #kerze

Alles gute wünsche ich dir

Steffi

Beitrag von juniorette 28.03.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

mein Beileid zu deinem Verlust.

Deine Schwiegermutter ist nicht nur eiskalt, sondern auch dumm.
Seit wann ist es der Lauf der Dinge, dass ein 42jähriger Mensch plötzlich stirbt? #klatsch

Da hätte man antworten sollen "ach, das ist der Lauf der Dinge? Dann müsstest du ja schon längst tot sein." (ich gehe mal davon aus, dass deine Schwiegermutter älter ist als 42 Jahre).

Bei so einer herzlosen Person hätte ich Angst, mein Kind dahin zu lassen. Wer weiß, welche Sprüche sie deinem Kind mal reindrückt.
Was sagt denn dein Mann zu dem unmöglichen Verhalten seiner Mutter?

LG,
J.

Beitrag von anyca 28.03.11 - 21:05 Uhr

Deine Schwiegermutter ist nicht nur eiskalt, sondern auch dumm.
Seit wann ist es der Lauf der Dinge, dass ein 42jähriger Mensch plötzlich stirbt?

Da hätte man antworten sollen "ach, das ist der Lauf der Dinge? Dann müsstest du ja schon längst tot sein."


Sei mir nicht böse, aber das ist Unsinn. Der Lauf der Dinge ist sehr wohl, daß wir eben NICHT alle 85 oder 90 Jahre alt werden, auch wenn das natürlich jeder hofft für die Menschen, die ihm nahestehen.

Beitrag von dasthes 28.03.11 - 10:59 Uhr

hallo Jeanette,

ich hab auch ne Schwiegermutter. Meine Mam war ein halbes Jahr vor unserer Hochzeit an Brustkrebs erkrankt. Mein Vater ist vor Jahren an Krebs verstorben und für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Einfach aus Angst sie auch noch zu verlieren.
Ich hab es meiner Schwiegermutter erzählt, statt das tut mir leid und evtl. eine Umarmung kam dann > Sie muss Vitamine nehmen.. Ds sagen einen die Ärzte nicht.< Und holte irgendwelche Tabletten.
Ich war stinkwütend. Hab mich rumgedreht und bin gegangen.

Und ja ich musste akzeptieren lernen, das es Menschen gibt, die keine Gefühle zeigen können. Ich hab innerhalb der 6,5 Jahre, die ich mit meinen Mann zusammen bin, sage und schreibe 3 Umarmungen bekommen. Bei unserer Hochzeit, als wir erzählt haben das ein Kind kommt und als ich mal gefragt hab, ob sie darauf aufpasst. Ansonsten gibt es zur evtl. zur Begrüßung und zum Geburtstagen nen Händedruck...

Komme aus einer Familie mit viel Herzlichkeit, ja sowas fällt dann schwer...

LG Thes

Beitrag von risala 28.03.11 - 11:09 Uhr

Hi,

solche Reaktionen kenne ich...

Als vor fast 11 Jahren der Lebensgefährte meiner Mutter mit 38 Jahren (und nach 15 jahren Beziehung) tödlich verunglückt ist, war ich ein paar Wochen später bei meiner Oma zu Besuch. Günters Tod hat mich damals auch sehr mitgenommen - und bekam dann zu hören "Deine Mutter kann froh sein, dass sie ihn jetzt endlich los ist. Es ist gut, dass er tot ist". Daraufhin habe ich das Gespräch und den Besuch beendet. Verzeihen kann ich das meiner Oma bis heute nicht.

Gruß
Kim

Beitrag von shandor 28.03.11 - 13:42 Uhr

Hallo

Als ich meine Schwiegermutter anrief, um ihr zu sagen, dass ihr Sohn einen Herzinfarkt hatte und reanimiert werden musste, hat sie gesagt:

"Ich hatte Heute auch Durchfall."


Eva

Beitrag von asimbonanga 28.03.11 - 14:09 Uhr

#schock

Beitrag von tagpfauenauge 28.03.11 - 14:50 Uhr

:-[

Beitrag von lajo 28.03.11 - 14:46 Uhr

Es ist zwar traurig, aber so sind manchen Menschen oder wissen eigentlich nicht so wirklich wie sie damit umgehen sollen.
Warum muß man sagen, mein Beileid, aus Anstand? Man hat auch zu fremden kein Verhältnis.

Beitrag von mausi2311 01.04.11 - 07:41 Uhr

Aber er war ihr nicht fremd

Beitrag von unicorn1984 29.03.11 - 09:33 Uhr

Erst mal auch wenn wir uns nicht kennen mein Beileid.

Boah was gibt es für kranke Menschen, hab hier alles mal schnell durchgelesen, da wird es einem ja schlecht. So schlimm meine Mama auch sein kann, sie kann einschätzen was mich mit runterzieht oder traurig macht, in Bezug auf den Tot von Fam. und Freunden.

Es ist zwar nicht der Lauf der Dinge das man uralt wird, aber Anstand sollte man haben. Ich gehe davon aus das deine Mama wusste was dir dein Onkel bedeutete. Daher fände ich ein Beileid angebracht.

Ich bin evang. mein Mann kath. und es war schon vor der Geburt der Großen klar das ich sie in der Kirche in der ich Konfi. hatte auch getauft wird, möcht da auch gern irgendwann kirchlich heiraten :D

Versteh nicht wie man so stark auf eine Taufe bestehen kann. Meine Große hab ich mit 5 Monaten getauft, die kleine war 6 Monate und jetzt hab ich noch nicht mal ansatzweise irgendein Datum im Kopf welches ich für Nr. 3 hab, dabei kommt Nr. 3 ja hoffentlich im Nov. gesund zur Welt.