Stillen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von babsi300 28.03.11 - 10:37 Uhr

Hallo,

ich glaube ich bin eine ganz schlechte Mami, mein kleiner Schatz hat vor 2 Wochen das Licht der Welt erblickt!
Jetzt hab ich das Problem das ich einfach nicht stillen will, aber das nur weil ich das Gefühl habe das er nie genug von meiner Brust bekommt, egal wie lange ich ihn anlege, er bekommt nicht genug! Entweder er schläft dabei ein oder wenn ich ihn mal ne halbe stunde angelegt habe, hat er trotzdem noch hunger, und schreit immer noch! Ich bin ratlos, ich würde wirklich gerne stillen, wenn ich weiss das er auch was davon hat, aber wie lange soll ich stillen damit er genug hat? Ist eine halbe stunde nicht ausreichend? Ich gebe ja zu er ist ein kleiner Vielfrass aber irgendwann muss doch auch mal er satt werden!

Kann mir vl. irgendwer helfen?

LG Babsi

Beitrag von curly_hasi 28.03.11 - 10:42 Uhr

Hallo,

erstmal Glückwunsch zum Sohn!!!

Du bist sicher keine schlechte Mutter!!! Es ist ganz normal, dass sich die Stillbeziehung zwischen euch erstmal aufbauen und einpendeln muss. Grade am Anfang sind die Kleinen noch etwas schwach und schlafen ein, bevor der Hunger richtig gestillt ist.

Bleib dabei, stille ihn weiterhin nach Bedarf, auch wenn du stundenlang auf dem Sofa sitzt dabei - mir gings anfangs nicht anders! Irgendwann haben sich Angebot und Nachfrage eingespielt. Solltest du trotzdem unsicher sein, rede mit deiner Hebamme oder erkundige dich nach einer Stillberaterin - die können da echt Gold wert sein!

LG, Curly

Beitrag von carlotka 28.03.11 - 10:43 Uhr

Babsi, was ist denn mit deiner Hebamme?
Und du bist keine schlechte Mutter, Stillen hin oder her!
Warst du schon beim Kinderarzt? Nimmt er zu, stuhlt, ist die Windel feucht, dann trinkt er auch gut.

Beitrag von dasthes 28.03.11 - 10:46 Uhr

Hallo babsi,

gerade in den ersten Wochen muss sich das Stillen einspielen.
Das dein Kleiner auch dabei einschläft ist ganz normal. Schließlich ist es nochmal wesentlich anstrengender als aus der Flasche zu drinken.

Und gerade die erste Zeit kann eine halbe Stunde zu wenig sein, meiner hat mit kleinen Schläfchen manchmal stundenlang drangehangen, meistens aber pro Seite 15-20 min aller 2-3 Stunden.
Wir haben es uns im Bett gemütlich gemacht und gut war. Stillen ist auch mehr als nur Nahrungsaufnahme, sondern kuscheln, schmusen, Nähe, nuckeln....

Lasse dich nicht von Komentaren, aller der wird nicht satt oder wielange dauert das noch verunsichern. Das ist Quatsch, ein Baby wird satt, wenn es gut drauf ist, nicht blass, volle Windeln hat...

Außerdem ist ca. 10-14 Tage nach der Geburt eh ein Fresswahn angesagt, die Natur hat es eingerichtet, damit sie wieder auf ihr Geburtsgewicht kommen. Vollkommen normal!

Entspann dich, still weiter, du hast Wochenbett also mach es dir zuhause gemütlich.

LG thes

Beitrag von maerzschnecke 28.03.11 - 10:49 Uhr

Gerade die ersten zwei, drei Wochen waren bei uns extrem hart. Ich hatte da Emilia mancmal 2-3 Sunden an der Brust. Bleibt man jedoch hartnäckig am Ball, zahlt sich das bald aus.

Du kannst mal versuchen, mit Malzbier oder Caro-Kaffee sowie Bockshornklee-Kapseln die Milchmenge zu steigern. Wenn Dein Kind immer an der Brust einschläft, ist es umso wichtiger, dass Du immer wieder anlegst. Das Saugen ermüdet die Kleinen sehr, es ist anstrengend. Aber wie bei uns Erwachsenen wird das nur mit viel Training besser.

Und: Du bist keine schlechte Mami! #liebdrueck So ein kleiner Milchsauger kostet viel Kraft und da kommt man sehr leicht an seine Grenzen. Das Wochenbett ist nicht zu unterschätzen. Bleib stark, hol Dir jemanden, der Dich unterstützt und bei dem Du Dich auch mal ausheulen kannst, wenn es Dir zuviel wird.

Beitrag von maerzschnecke 28.03.11 - 10:51 Uhr

Die Schreibfehler bitte ich, zu entschuldigen.... hab Emilia auf dem Arm, die tagsüber nur bei Mama schlafen mag #augen

Beitrag von angelbabe1610 28.03.11 - 11:51 Uhr

Hao!
Am Anfang ist das normal, dass die kleinen Mäuse dabei einschlafen und auch nach 30 Minuten nicht unbedingt satt sind, denn das Saugen an der Brust bedarf Training und Kraft, anders als das Trinken aus der Flasche, das ist nämlich viel einfacher. Wenn dein Kind "den Bogen raus hat" wird es auch nicht mehr so lange brauchen.
Halte durch! Mein Sohn hatte ab der 3. bis zur 7. Lebenswoche extreme Dauerstillphasen am Abend. Habe ihn ab 18.30 bis minimum 2.00, aber auch öfters bis 3.30 an meiner Brust gehabt mit höchstens 15 min Pause. Ich hab geheult, denn ich konnte nicht mehr :-(. Aber ich wollte so gern stillen. Habe auch gedacht, ich habe zu wenig Milch, aber tagsüber ging's ja ohne Probleme, wenngleich er da auch mal locker 1 Std stillte und das alle 2 Std.
War bei einer Stillberaterin. Die sagte mir, dass er eben sehr sehr viel Nähe abends braucht um den Tag zu verarbeiten und weil vielleicht alles noch zu viel für ihn ist. Allein das Wissen, dass meine Milch reicht, hat mir schon geholfen. Wir haben dann aber auch tagsüber und nachts angefangen, Semih viel zu pucken. Das hat ihn auch enorm beruhigt und die Stillphasen wurden besonders auch abends viel kürzer.
Mittlerweile ist er fast 1 Jahr alt. Ich habe 7 Monate voll gestillt. Ab der 8. Woche war das wunderschön, problemlos und praktisch ;-). Nun stillt er noch nachts und früh morgens. Ich denke, du schaffst das. Solche Phasen gehören dazu, Kopf hoch :-)
LG Alexia

Beitrag von lilly7686 28.03.11 - 11:54 Uhr

Hallo!

Erst mal vorweg: du bist absolut keine schlechte Mutter! Egal ob mit Stillen oder ohne!

Ich würde dir raten, dir reale Unterstützung in Form einer Stillberatung zu suchen. Entweder in Einzelberatung oder in einer Gruppe. Wobei in deinem Fall vermutlich eine Stillgruppe besser wäre, um deine Zweifel zu beseitigen.

Es ist anfangs ganz normal, dass die Kleinen stundenlang an der Brust sind. Und dass sie oft nicht satt erscheinen und Blähungen haben und generell unzufrieden wirken. Das hat manchmal gar nichts mit Stillen zu tun, sondern damit, dass sie sich erst in dieser für sie völlig neuen Umgebung zurecht finden müssen!
Stell dir vor, du hättest dein ganzes Leben lang in einer warmen, kuscheligen Höhle verbracht. Du musstest nichts essen oder trinken, hattest keine Ausscheidungen, es war immer warm und schön eng, sicher und geborgen.
Und plötzlich musst du da raus. Es ist kalt, du sollst plötzlich selbst Trinken und Essen, und das Zeug muss ja dann auch noch verdaut werden! Das ist gar nicht so einfach!
Und das Einzige, was dir jetzt noch Sicherheit und Geborgenheit gibt, ist Mamas Busen. Er ist das Einzige, das du noch kennst, weil es das Einzige ist, das noch genau so duftet wie die schöne Höhle.
Wo würdest du hinwollen? Würdest du da weg wollen? ;-)
Sieh es mal von der Warte aus :-)

Außerdem ist das Nuckeln auch Hilfe für die Milchproduktion. Deine Brust muss erst in Gang kommen! Das dauert eine Weile.

Aber keine Sorge, dein Baby bekommt genug Milch, solange du es immer trinken lässt, wann es möchte und solange es möchte.

Schau, ob es eine Stillgruppe gibt. Du wirst die Erfahrung machen, dass es anderen Mamas ganz genauso geht #liebdrueck

Ich wünsche dir alles Liebe mit deinem Sonnenschein #sonne

Liebe Grüße!

Beitrag von freno 28.03.11 - 13:12 Uhr

Du bist keine schlechte Mutter. Sondern ganz toll, da du dir Sorgen machst um deinen Wurm.

Aber bedenke:

1. du bist noch im Wochenbett und da ist vieles sehr Chaotisch.

2. Du hast einen Säugling. D.h. sie wollen auch oft nur Saugen und bei Muttern aufm Arm sein. Sie waren 9 Moante im Bauch immer ganz dicht bei dir.

3. Hier sind Links mit Stillberatern. Vielleicht findest du da jemanden:

http://www.lalecheliga.de/
http://www.afs-stillen.de/front_content.php

Viel Glück weiterhin und geniesse die Zeit auch wenn sie anstrengesnd ist. Sie werden soooo schnell groß

Gruß

Freno

Beitrag von sarahjane 28.03.11 - 14:44 Uhr

Egal, ob man per Brust oder Fläschschen füttert: Eine "gute" Mutter ist man in der Regel so oder so. :-)

Der Magen von jungen Säuglingen ist noch sehr klein. Da ist es kein Wunder, wenn sie häufig/viel Durst/Hunger haben und entsprechend oft nach Brust und/oder Fläschchen verlangen.

Brust/Fläschchen sollten nach Babys Bedarf gereicht werden, ohne auf einem Rhythmus zu bestehen.

Gerade junge Säuglinge wollen allerdings auch häufig einfach nur nuckeln. Evtl. könntest Du auch einen Schnuller anbieten, um dieses Saugbedürfnis zu erfüllen. Dies könnte sich auch schonend auf Deine Brustwarzen auswirken.

Beitrag von nadja.1304 28.03.11 - 15:32 Uhr

Hallo,
hast du mal mit deiner Nachsorgehebamme darüber gesprochen? Evtl. ist es auch kein Hunger, sondern einfach das Saug- und Nähebedürfnis deines Sohnes. Und grade am Anfang kann das Stillen durchaus länger dauern als eine halbe Stunde.
LG Nadja mit Mikalea *29.1.2011

Beitrag von angeldragon 28.03.11 - 15:46 Uhr

das hat bei mir 6 wochen gedauert das sie nichtmehr dauerbrust will jetz erst in den lezten tagen hat es sich gelegt ich dachte auch immer sie wird nicht satt hab ihr sogar abends flasche gegeben hat nichts genutzt sie wollte trotzdem an die brust

wir waren mehrmals beim ka der sie gewogen hat sie hat wirklich mehr als genug zugenommen sie wollte keinen schnuller hab alle sorten ausbrobiert hab erst heute wieder einen neuen mitgebracht weil das wieder ein anderer wahr nichts zu machen

aber jetz nach 6!!! wochen erst hat sich mein vielfrass an einen ryhtmus gewöhnt hab geduld

und wen du die flasche möchtest ist es auch nicht so schlimm nur besser werden wird es damit nicht