Ich weiss nicht was ich tun soll, bitte um Meinungen (Vorischt lang)

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 12:17 Uhr

Hallo,

Ich bin grad sowas von am Boden und weiss einfach nicht weiter, Ich dachte hier im KiwuForum bin ich am besten aufeghoben.

Also mal zu meiner Geschichte:
Ich bin fast 27 Jahre alt, habe 2 Kinder. Der Große ist aus meiner Ehe die aber seit 4,5 Jahren geschieden ist. So, und genau da liegt das "Problem"....Wo fang ich denn nur an??
Mein Großer ist seit ca. 3 Monaten im Heim da wir echt heftige Probleme mit ihm hatten, vor allem nach Besuchszeiten mit seinem Vater. Sämtliche Theraoien die wir im Vorfeld angefangen haben schugen fehl. Iwann wurde uns dann gesagt das der Kleine eine schlimme Form der ADHS hätte, sehr verschärft durch die Trennung und diverse "Zwischenfälle" sag ich mal mit/bei seinem Vater. Da passierten echt heftige Dinge und weiss Gott ich hab mein Möglichstes für dieses Kind getan, Jugendämter,Anwälte, Kinderschutzbund, Diakonie...oh mann wo ich überall war um Hilfe zu bekommen...das glaubt mir kein Aussenstehender.
Jetzt ist der kleine wie gesagt nicht mehr zuhaus aber wir sehen ihn alle 2 Wochen und dürfen ihn mit nach haus nehmen. das funzt auch teilweisse richtig gut. Er hat neben dem ADHS auch noch ein gestörtes Sozialverhalten.
Nun, es ist jetzt eben so und ich habe mir selbst solche Vorwürfe gemacht aber ich konnte ihm zuhause nicht mehr helfen, zu heftig war sein Verhalten.
Ich hab noch ein anderes Kind mit meinem jetzigen Freund, dieser habe ich kurz nach der Trennung kennengelernt und seitdem auch zusammen.
Ich wollte schon immer 3 Kinder haben, unser kleiner wird in ein paar Monaten 3 Jahre alt. Jetzt stellt sich schon die Frage ob wir nun noch eins bekommen sollen oder nicht. Ich hab einfach furchtbare Angst was die Familie meines Exmannes dann wieder loslässt,nicht nur das...es zueht solche kreise das sogar leute aus der familie meines Freundes schon terrorisiert und ausgequetscht werden. durch dieses schöne wer-k***-wen hat die Mutter meines Exmannes fast alle Leute aus meiner familie drin, obwohl die sich noch nie gesehen haben. ich selbst habe seit Jahren schon keinen Kontakt zu meinen eltern, ich hatte ein sehr schlechtes Elternhaus,,schläge, Missbrauch,usw. ich möchte da nicht näher drauf eingehen. Und alles was ich tue oder mir mit meinem Freund aufbaue erfahren die anderen dann und hetzen dann unter aller kanone..das geht echt schon zu weit was die alles ablassen. Vor allem heisst es ich würde Platz machen fürs nächste Kind, bezogen darauf das der Große jetzt eben nicht mehr bei uns ist. Aber so ist es ja wirklich nicht. Uns selbst fällt es ja auch nicht leicht das Till weg ist. Aber das alles ändert ja nichts an seinem Zustand. Das leben hört doch nicht auf wenn man so ein Kind hat. Bis er wieder heim darf kann es noch Jahre dauern, gerade weil beim vater und der Oma so viel Gewalt und Chaos mit ihm Spiel war.
Ich weiss einfach nicht was ich tun soll, mein Freund sagt es solle mir egal sein was andere sagen denn sie hätten selbst mehr als genug Dreck am Stecken. Er hat ja auch recht aber ich habe das Gefühl nichts tun zu können ohne das einem das Leben von leuten mit denen man seit jahren nichts mehr zu tun hat zur hölle gemacht wird.
ich weiss ihr könnt mir da natürlcih auch nicht den ultimativen rat geben zumal ich ja alles sehr sehr grob nur beschrieben habe aber einfach mal drauflos schreiben zu können tat sehr gut, ich habe auch niemanden zum reden und diese Situation belastet mich schon sehr stark.
Herzliche Grüße

Beitrag von lockenkopf3000 28.03.11 - 12:22 Uhr

fühl´dich mal ganz dolle #liebdrueck und schau mal in dein Postfach ...

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 12:32 Uhr

Vielen Dank, Lockenkopf 3000, wenigstens eine die antwortet. Es ist echt frustrierend wenn niemand schreibt und man so am boden ist

Beitrag von wartemama 28.03.11 - 12:38 Uhr

Ich kenne Deine Situation nicht und Dein Beitrag (selbst, wenn er ein wenig länger ist) kann nie wiedergeben, wie es bei Euch zu Hause aussieht.

Aber ich muss zugeben, daß ich immer hellhörig werde, wenn ich lese, daß Kinder ins Heim gegeben werden. Ich lese heraus, daß auch Du Schuld an der Situation trägst.

Zitat:
"Bis er wieder heim darf kann es noch Jahre dauern, gerade weil beim vater und der Oma so viel Gewalt und Chaos mit ihm Spiel war."

Wir konnte es soweit kommen, frage ich mich?

Auch, wenn ich noch keine Kinder habe und noch nie in einer solchen Situation war wie Du, kann ich aus tiefster Überzeugung sagen:

Ich könnte mein Kind nie, nie, nie in ein Heim geben - und wenn es noch so große Probleme macht. Und dann nur alle zwei Wochen besuchen? Nein, diese Vorstellung ist schrecklich für mich. Das kann ich nicht verstehen.

In Deiner jetzigen, sehr schwierigen Situation sehe ich es als unverantwortlich an, ein weiteres Kind in die Welt zu setzen. Bei Euch muß etliches geklärt werden - wenn das alles unter Dach und Fach ist, ihr Euch von der asozialen Familie trennen konntet (tut mir leid, aber für mich hört sich da einiges asozial an) und Ihr wieder ein einigermaßen "normales" und ruhiges Leben führen könnt.... DANN kannst Du über ein drittes Kind nachdenken.

Aber jetzt? Nein, das geht nicht.

Ich wünsche Dir alles Gute! #blume

LG wartemama

Beitrag von annikats 28.03.11 - 12:46 Uhr

es tut mir jetzt wirklich leid für dich, aber ich kann "Wartemama" da 100% zustimmen. ADHS-Kinder mit gestörtem Sozialverhalten sind anstrengend, aber man kann lernen, damit zurecht zu kommen. Da die STörung stark erblich ist, kann es dir sehr schnell so gehen, dass du noch ein ADHS-Kind bekommst; soll das dann auch ins Heim?
Klar ist es in vielen Situationen der richtige Weg, ein Kind in professionelle Hände zu geben, aber dann sollte man eine Lehre daraus ziehen und nicht noch eins bekommen. Du trägst sicher keine Schuld daran, dass dein Kind ADHS hat, aber trotzdem kann man lernen, damit umzugehen.
Es tut mir wirklich leid, aber wenn man sein eigenes Kind nach Gewalt und Scheidung weg gibt und ihm nicht zur Seite steht, finde ich ist man auch nicht bereit für ein drittes Kind. Ich habe da in meiner beruflichen Praxis bisher so viel negatives erlebt, ich kann dir wirklich nur abraten.

Arbeite erst mal psychologisch auf, was es an Problemen in deiner Vergangenheit gab und warum du nicht bereit bist, deinem Großen eine richtige Mama zu sein, dann irgendwann kannst du dich vielleicht an ein drittes wagen. So im Moment glaube ich, ist die Gefahr einfach zu hoch, dass es wieder schief läuft.

Beitrag von hoolie 28.03.11 - 12:50 Uhr

kann den beiden nur zustimmen...

erst mal etwas "aufräumen" udn wenn alles wieder geordneter zugeht, würde ich darüber nachdenken..

aber in dieser situation jetzt ein neues baby? Nein!

viel Glück #klee

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 12:50 Uhr

Hmmm, und genau das ist nämlich das Problem. Du würdest dein Kind nie ins Heim geben, egal was wäre. So hab ich auch immer gedacht und natürlich, ja trage ich auch Schuld dazu bei. Viell. hätte ich gegen das Urteil des Richters angehen sollen das der vater alle 2 wochen sein kind sehen darf. Ich meine viell hätt ich sollen mein Kind schnappen und einfach abhauen sollen. es konnte soweit kommen weil einfach niemand klar sagen konnte ob da wirklich was vorgefallen ist oder nicht. Das kind selbst hat ja nix gesagt. Und bis das auf dem Jugendamt mal endlich durch war das der kleine nicht mher hin muss war ja schon alles zu spät. Ich hab so viele Therapieberichte die das alles auch bestätigen können das ich seit jahren versucht habe dem kind zu helfen. Leider reicht das wohl vor gericht nicht aus um das volle sorgerecht zu bekommen.
Und ja, du hast recht, es sind assoziale. Und ich werde mich nie denen ganz entziehen können weil sie einfach überall mit drin hängen, wie gesagt ja auch teilweise über die cousinen meines jetzigen freundes.
Es ist einfach mehr als deprimierend jahrelang gegen windmühlen zu kämpfen und am ende muss das kind darunter leiden

Beitrag von amy-lea 28.03.11 - 12:47 Uhr

Du hast post:)

Beitrag von chiccy283 28.03.11 - 12:49 Uhr

Ich würde auch noch etwas warten mit dem nächsten Kind.
Wenn dein Kind ADHS hat, dann is das meines Wissens nach dieses Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom?! Ich glaube du verschlimmerst damit erstmal die Situation für Till (heißt er?) und ob das sinnvoll ist?
Ich weiß nicht wie lange er schon im Heim ist aber vielleicht kannst du langsam versuchen eine Regelmäßigkeit zu steigern, dass ihr ihn vielleicht wöchentlich anstatt zwei-wöchentlich seht und mitnehmt!?

Vielleicht ist auch ein Umzug in die nächste Stadt/ins nächste Dorf eine Variante um Abstand zu der Familie deines Ex's sowie deiner eigenen Gamilie zu bekommen, weil das scheint nicht gutzutun.

Ist sehr schwer zu urteilen als Außenstehender...

Alles Gute!
Chiccy283

PS: das wenige antworten liegt vielleicht daran, dass die meisten Frauen jetzt arbeiten... Frag doch dasselbe heute Abend nochmal, da gibt's sicher mehr Antworten :-)

Beitrag von --sonnenschein-- 28.03.11 - 12:59 Uhr


Ich kenne deine Situation viel zu wenig & es steht mir auch nicht zu, darüber zu urteilen!

Wenn du aber meine ehrliche Meinung hören willst, würde ich sagen ordne erstmal deine familiäre Situation & denke dann erst über ein weiteres Kind nach.

Wenn du an Tills Stelle wärst, wie würdest du denken?
Du bist im Heim & deine Mama bekommt ein neues Baby!
Wie würde er sich wohl fühlen??? (Deine ehrliche Meinung bitte)

glg#sonneschein

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 13:11 Uhr

Ja da habt ihr wohl alle Recht. ich finde es wirklich mehr als unfair das der vater sich nen sch
önen lenz macht, ein kind nach dem anderen bekommt und sich immernoch nicht um unser kind kümmert. ich hab mich schliesslich nicht alleine geschwängert.
ich stehe meinem Kind so gut zur seite wie es mir möglich ist. es ging eben im häuslichen rahmen nicht mehr und das ist die zweite sache die mich so fuchst. wisst ihr was für ein gefühl es als mutter ist das alles jahrelang mitzu erleben und nichts tun zu können? bei mir selbst hat es 3 jahre gedauert bis man mich von zuhause rausgeholt hat obwohl sie wussten das ich sexuell schwer missbraucht wurde. ausschlaggebender punkt war wahrscheinlich der, das ich mit 14 jahren schwanger von meinem vater war udnder mich anch holland zum abtreiben verschleppt hat. Ihr wolltet ehrliche meinungen, hier habt ihr sie. ich kann mittlerweile darüber sprechen. Wenn man selnst so eine schlimme kindheit erlebt hat wünscht man sich nichts mehr als es bei seinen eigenen kidnern besser zu machen udn ihnen eine tolle kindheit zu bieten. Und das gefühl am ende dann doch versagt zu haben ist schlimmer als andere. Aber ich muss auch sagen das till trotz allem ein glückliches kind ist und er und ich eine super bindung haben. Und das haben auch viele therapeuten schon bestätigt. tills problem ist das er mit den dingen die bei seinem vater passiert sind, nicht nur die gewalt, sondern auch die unfähigkeit seines vater mit ihm umzugehen nicht klar kommt und er zuhause das Ventil geöffnet und alles rausgelassen hat. Am anfang dachte ich: Super das der kleine so viel vertrauen zu mir und in sein zuahuse hat das er sich fallenlässt..aber till wurde älter udn dieses "Druck ablassen" immer schlimmer.

Beitrag von claudi2407 28.03.11 - 13:34 Uhr

hallo lotti...

also ersteinmal sei ganz lieb gedrückt....#liebdrueck

du musst in deinem leben schon viele leiden erlebt haben...hut ab,dass du so stark bist...

ABER:es gibt ein gutes sprich wort...LASS DIE LEUTE REDEN...............sei noch stärker,lebe dein leben....du lebst nur einmal....das leben was du jetzt lebst,bekommst du nie wieder....wenn du denkst du möchtest noch ein baby...DANN MACH ES....in 20jahren bist du froh es gemacht zu haben......lass die leute denken,reden oder lästern....(so lange sie über dich reden,bist interessant ;-) !!!)ich will dir einfach nur sagen(NASE IN DIE LUFT,BRUST RAUS UND DEN MITTELFINGER:-p
ich bin auch mama von 2kindern und ich möchte auch noch ein 3.!!!ich höre mir auch von bekannten und verwanten fast jeden tag....ohhhh,ahhhh,,,oh gott ein drittes,,,,ich würde es nicht machen,denk doch mal nach,was da alles auf dich zu kommt,BLABLABLA....ich bin eine erwachsene frau von fast 29jahren....ich weiß was ICH WILL...ICH ICH und natürlich mein PARTNER;)TU ES!!!lebe und denke nicht an morgen...lebe jeden tag,als wäre es dein lester...

und das mit deinem sohn,ist schon nicht schön....aber für diese krankheit kannst du nichts.....ich kenn eine familie,da hat der junge auch dieses syndrom...ist echt nicht schön....ich versteh dich da,dass dein großer im heim ist...schon allein,wegen deinem jüngsten...diese kinder mit dieser krankheit,sind unberechenbar...sie hauen drauf los,machen alles, in ihrer wut,kaputt...das würde ich auch nicht mit machen...aber diese krankheit wird sich irgendwann auch drehen...sie werden im alter ruhiger....irgendwann...die zeit kommt....

also lotti...WERDE NOCH STÄRKER....ZIEH DEIN DING DURCH,BEVOR dU eS BeReUhSt....

lg claudi#winke

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 13:59 Uhr

Genau das ist ja was ich meine. Ich möchte auf ein schönes, erfülltes Leben zurücksehen können wenn ich mal alt bin und mir nicht immer die Frage stellen müssen warum hast du das nicht getan sondern dies und jenes und nicht solches...ich meine diese fragen werde ich mir mit sicherheit stellen, aber ich möchte sie mir nicht in bezug auf jetzt stellen müssen.
Und was du da geschrieben hast mit den ADHS Kindern ist wirklich so. Er war ja wie in Trance als er diese extremen Wutattacken bekam und hat sich danach selbst erschreckt was er da angerichtet hat. Auch ist er immer wieder an seine Schwester gegangen hat sie geschlagen, Haare ausgerissen und so manches mehr und wusste es dann selbst nicht mehr. Und ich muss sagen das die Entscheidung ihn in ein heim zu geben für uns als Familie auf länger gesehen das beste war. Es war ja überhaupt kein familienleben mehr. aber das schlimmste für mich war das till selbst oft in ner ecke saß und einfach bitterlich weinte. auf die frage was denn los sei meinte er : "Mama, warum tue ich immer so schlimme Sachen? was stimmt nicht mit mir? ich möchte euch nicht weh tun, ich hab euch dochs o furchtbar lieb" sag mir, bin ich denn dann wirklich eine so schlimme mutter wenn ich die letzte alternative gewählt habe damit sich das kind selbst diese frage auch nicht mehr stellen muss?? Ich finde ich habe richtig gehandelt um mein kind vor schlimmerem zu bewahren.
Und vorhin hat jemand gefragt wie till sich fühlen würde wenn cih nochmal ein baby bekommen würde....Ganz ehrliche antwort wollte diese Person.
Also hier ist die Antwort: Letztes Weihnachten habe ich von till mein GEschenk bekommen, ihr würdet NIE raten was es war: Ein supertolles gemaltes Bild von ihm wo er, mein freund,seine Schwester und ich mit dickem Bauch drauf sind. Dazu noch ein handgeschriebener Wusnchzettel : Liebe Mama, Lieber Papa ( er sagt zu meinem Freund Papa), bitte sagt dem Weihnachtsmann das ich die Nintendo DS doch nicht will, ich wünsche mir noch ein Geschwisterchen, ich werde auch versuchen ganz brav zu sein.
Und da war er schon im Heim. Als wir ihn dann zrückbrachten sprach uns die Erzieherin an das till immer und immer wieder erzählt er hätte gern ein weiteres Geschwisterchen.
ich sage ja, es ist zwar für andere kaum zu verstehen aber er ist wirklich ein glückliches und auch liebes Kind, wenn er längere Zeit nix mit seinem vater zu tun hatte war er wie ausgewechselt.
Aber es stimmt schon, niemand kann etwas für diese Krankheit udn nein, ich habe keine angst das meine anderen kinder auch adhs bekommen könnten, die frage wurde auch gestellt. denn wie sich mittlerweile herausgestellt hat stammt diese Erbkrankheit aus der familie meines exmannes. Und ich muss auch sagen das es nicht in Ordnung ist zu fragen ob das nächste kidn denn dann auch ins heim muss wenns adhs haben würde. till ist nicht aufgrund der reinen adhs dort, sondern wegen dem UMSTÄNDEN die seine adhs verstärkt haben, das ist noch lange nicht das selbe

Beitrag von --sonnenschein-- 28.03.11 - 14:03 Uhr


Du wolltest andere Meinungen, dann musst du aber auch bitte mit den Meinungen die die Mädels schreiben umgehen können!

Wenn du sowieso weißt was du willst & nur die Bestätigung brauchst verstehe ich nicht wieso du die anderen Meinungen dann nicht auch akzeptierst.

lg sonnenschein

Beitrag von annikats 28.03.11 - 14:01 Uhr

ich habe absolut nix gegen dritte Kinder, auch nicht wenn die Mutter noch jung ist - ich bin selbst gerade erst 27 geworden, am Ende vom Psychologiestudium (also noch nicht irgendwie fest im Beruf oder so) und will unbedingt ein drittes Kind. Aber ich würde aufgrund meines Wissens bei der Vorgeschichte erst mal davon abraten, jetzt ein drittes Kind zu bekommen. Irgendwie liest sich Lotti-Karotti nicht wirklich so, als ob sie Verantwortung übernimmt für das, was mit ihrem Großen ist. Bis es soweit kommen muss, hat man schon unzählige "Ausgänge" verpasst und seinem Kind unnötiges Unglück zugemutet. Das ist leider einfach oft so, dass man bei einer eigenen sehr unglücklichen Kindheit viele Bedürfnisse der eigenen Kinder nicht sehen kann bzw. verleugnet. Das muss erst noch bearbeitet werden.

Wenn du dein Kind nur alle 2 Wochen siehst, kann die Mutter-Kind Bindung gar nicht "normal" sein. Er hat vielleicht eine Bindung zu dir, aber wenn er dich als Mutter ansehen würde, würde er in dem Alter an dieser langen Trennung verzweifeln. Du machst dir etwas vor und verleugnest die wahren Bedürfnisse deines Großen, täuschst dir vor, dass alles in Ordnung ist so.
Wie gesagt, es kann in eurer momentanen Situation das Richtige sein, dass er erst mal nicht bei euch lebt, aber ich denke für eine reife, verantwortungsbewusste Mutter, die die Bedürfnisse ihrerer Kinder sieht und annimmt, würde jetzt die Rückführung des Großen Kindes im Vordergrund stehen, nicht ein neuer Kinderwunsch.
Nimm dir erst mal Zeit für dich, arbeite deine alten Wunden auf, schau, dass es dir gut geht und arbeite an der Beziehung zu deinem Großen und dann kannst du dir irgendwann ein drittes Kind zutrauen.

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 14:19 Uhr

OMG also noch mal: Till ist erst seit etwas über 3 Monaten dort, VORHER war er immer bei mir zuhaus und daraus resultiert logischerweise auch diese Bindung. Und ja klar fällt es ihm sehr schwer nicht jeden tag bei uns sein zu können aber er weiss das ihm dort geholfen wird damit er so bald wie möglich wieder heim kann und somit geht es ihm besser. Das sagt er ja auch selbst und auch die Therapeuten sagen das er das gut wegsteckt wenn er es richtig erklärt bekommt. Und das hat er ja. Niemand kann and er Situation etwas ändern udn das du schreibst ich wäre eine unreife, verantwortlungslose Mutter die die Bedürfnisse ihrer Kinder nicht sieht finde nicht ok. und ich rede mir bei Gott nix schön. und aufarbeiten was bei mir alles gelaufen ist brauche ich nicht, das habe ich nämlichs chon hinter mir, ansonsten hätte ich wohl kaum hier etwas dazu geschrieben.
meine Vergangenheit hat nichts damit zu tun wie es Till jetzt geht. Ich hätte nie kinder in die Welt gesetzt wenn ich bei mir selbst noch zu arbeiten hätte. Klar, kann keine Thearpie der welt ungeschehen machen was passiert ist, aber man lernt damit umzugehen, lernt das es nicht die schuld von einem selbst ist was mit einem passiert ist und ich muss sagen mittlerweile rede ich über meine Kindheit als ob ich von jemand anderem erzählen würde. Es amcht mir nix mehr aus wenn ich erzähle was früher alles passiert ist und kaum jemand der mich kennt würde auch nur auf die idee kommen zu denken was mir alles passiert ist.
Aber blicken wir doch mal 2,3 jahre voraus wenn ich jetzt zb. noch kein baby bekommen und warten würde bis till zuhause und alles wieder "in ordnung" wäre : er würde heim kommen, bis wir dann wieder eine struktur drinne haben, die auch mehr als sein muss für ein adhs kind und alles so wäre wie es sein sollte und ich dann erst schwanger werden würde, kann es uns gut und leicht passieren das till in sein altes verhaltensmuster zurückfällt weil er diese sicherheit der struktur ertmal nicht mehr hätte wenn das baby kommen würde. andersrum würden wir das baby in der zeit bekommen wenn er noch im heim ist und er würde nicht ins wanken kommen wie wenn er zuhause wäre. zudem ist dann das baby bis till heim kommen würde auch schon älter und somit lässt sich auch wieder leichter struktur und sicherheit in den alltag bringen.
ich hoffe jeder versteht was ich gerade meine

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 14:27 Uhr

@ sonnenschein:

ich habe nicht gesagt das ich die meinungen anderer nicht akzeptiere, nur finde ich es etwas zu gewagt gleich von verantwortungsloser, unreifer mutter zu schreiben. JEDE von euch kann ganz schnell in so eine Situation geraten, Kind wird krank, man weiss nicht gleich wo was zu tun ist und dann will man bestimmt von anderen nicht hören das man verantwortungslos ist nur weil man sich gedanken um die weitere familienplanung macht.und ich suche hier nicht nur die bestätigung, ich will einfach versuchen die richtige entscheidung für alle von uns zu treffen. Denkst du denn nicht ich würde mein Kind sofort heim holen wenn ich könnte? Aber was bringt es mir denn? und was bringt es vor allem Till? Selbstjustiz ist bei uns hier leider nicht erlaubt, sonst hätten sich die Probleme meines Sohnes schon lange erledigt.
Das ist um Gottes Willen nicht böse gemeint aber es ist so schon schwer genug und ich dachte dieses Forum ist dafür da um sich auszutauschen, erfahrungen zu sammeln oder um sich Tipps zu holen und nicht um so niedergemacht zu werden, das kann ich seitens meines Exmannes auch ohne Internet haben

Beitrag von --sonnenschein-- 28.03.11 - 14:33 Uhr


ich weiß jetzt gar nicht was du von mir möchtest.
Ich habe dir bereits geschrieben, dass mir ein Urteil nicht zusteht!
Wo habe ich bitte geschrieben, dass du verantwortungslos bist???
Das habe ich mit keinem Wort erwähnt, weil ich deine Situation viel zu wenig kenne, als das ich mir darüber ein Urteil erlauben darf!!!

Also wo habe ich dich bitte in irgendeiner Form angegriffen oder dich fertig gemacht???

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 14:35 Uhr

Du wolltest andere Meinungen, dann musst du aber auch bitte mit den Meinungen die die Mädels schreiben umgehen können!

Wenn du sowieso weißt was du willst & nur die Bestätigung brauchst verstehe ich nicht wieso du die anderen Meinungen dann nicht auch akzeptierst.

Ich wollte nur Bezug auf das hier nehmen, ich wollte nicht damit sagen das du mich angegriffen hast

Beitrag von --sonnenschein-- 28.03.11 - 14:43 Uhr

ich habe nicht gesagt das ich die meinungen anderer nicht akzeptiere, nur finde ich es etwas zu gewagt gleich von verantwortungsloser, unreifer mutter zu schreiben (Zitat lotti-karrottih)

Und was steht da bitte?

Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass du verantwortungslos oder unreif bist!!! Jetzt fühle ich mich aber leicht angegriffen. Wenn du solche Unterstellungen machst, solltest du es auch beweisen können!

Beitrag von lotti-karottih 28.03.11 - 14:48 Uhr

NEIN :-[ so war das doch überhaupt nicht gedacht.

ich wollte damit sagen das ich es nicht in ordnung finde wie über die gesamte diskussion immer wieder diese Worte gefallen sind. Ich habe nicht dich damit gemeint, ich wollte einfach nur auf das was du geschrieben hast allgemin sagen das ich kein problem damit habe andere meinungen zu akzeptieren, ich es nur nicht ok gefunden habe wie ANDERE geschrieben haben ich sei eine veratnwortungslose, unreife Mutter.
ich habe es in keinster weiße böse gegen dich gemeint

Beitrag von --sonnenschein-- 28.03.11 - 14:52 Uhr

@ sonnenschein:

ich habe nicht gesagt das ich die meinungen anderer nicht akzeptiere, nur finde ich es etwas zu gewagt gleich von verantwortungsloser, unreifer mutter zu schreiben (Zitat lotti-karrottih)

Da steht ja irgendwie mein Name obendrüber, oder???

Dann musst du es demnächst mal anderst formulieren, sonst fühle ich mich sehr wohl angesprochen!!!

Beitrag von lockenkopf3000 28.03.11 - 15:07 Uhr

Ach herrje, was ist denn hier los??

Also, ich habe dir ja heute Mittag schon geschrieben und bis jetzt immernoch keine Antwort bekommen.
Also werde ich es gerne hier nochmal schreiben#huepf

Absolut niemand kann hier nachvollziehen was bei dir zuhause los war/ist damit es mit deinem Sohn so weit gekommen ist. Sicherlich war das ein jahrelanges Gezetere und Gemachs aber wie schon geschrieben wurde kennen wir dich viel zu wenig um dir zu sagen Ja oder Nein, geschweige denn ein urteil zu bilden. Es stimmt was du geschrieben hast, das wirklich jeder Mensch in so eine Situation geraten kann bevor er bis 3 zählen kann. Aber es ist eben jetzt so wie es ist und wir hier können weder in deinen Kopf und noch weniger in den deines Sohnes gucken. Zumal er ja wenn man es ganz genau nehmen will sowieso kein Mitspracherecht hat bei der Frage ob jetzt ein Baby oder nicht.
mich irritiert etwas, das du dir Sorgen machst was andere Leute sagen, tun oder denken werden, du dir aber keine um deinen Sohn machst.Zumindest kommt es in deinen Posts nicht so rüber.
Was ich eigentlich sagen will ist: Es ist deine Entscheidung ob ihr jetzt noch ein Baby bekommt oder nicht, die Leute werden in 2-3 Jahren immernoch reden, wenn es dir wirklich nur darum geht.Ob du das Baby jetzt bekommst oder später spielt in der Hinsicht keine große Rolle. Till ist jetzt eben weg und das Leben geht weiter, so hart es sich auch anhören mag. Keine von uns hier muss für eines deiner Kinder aufkommen,sie ernähren oder sonstiges. Zudem habe ich das dumpfe Gefühl das du dir eh schon sicher bist was du tust und loslegst sowie dir eine schreibt das du es tun sollst. Warum du das nur machst und was es dir bringt wenn wildfremde schreiben ja tu es das verstehe ich leider nicht so ganz.
Naja ich wünsche dir trotzdem alles Gute und das du bald alles geregelt bekommst!
LG


Beitrag von nurina 28.03.11 - 16:38 Uhr

Denkst Du nicht, dass es für Till auch schwierig wird, wenn er irgendwann wieder nachhause kommt sich dann in den Strukturen zurecht zu finden?
In der Zeit nach dem Heim, da beginnt für ihn erst "das Leben" in Eurer Familie. Macht Ihr alle gemeinsam dann auch eine Therapie oder Beratungsgespräch? Bekommt ihr Hilfen von aussen? Werdet Ihr fit gemacht für die Zeit "danach"? Wenn Till wieder nachhause kommt, wird sich Euer Leben wieder komplett ändern und selbst dann kann er jederzeit wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen......

Beitrag von dodo1971 28.03.11 - 17:06 Uhr

Hallo!
Ich höre hier sehr viel Rechtfertigungen bei Dir heraus. Ich habe den Eindruck, das Du im Moment mit der Situation noch überhaupt nicht klar kommst. Und wie Du Dein Umfeld beschreibst, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass das ein guter Zeitpunkt für ein Kind ist! Vielleicht solltest Du deine Gesamtsituation erst mal für Dich klären und vor allem: Deinem Sohn helfen!! und für ihn da sein so gut Du kannst. Er ist im Heim und es kommt ein neues Kind? Ich glaube für Deinen Sohn wäre das mehr als schrecklich!