Kriege ich das gestemmt? - Bitte Einschätzungen...

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von kind-und-karriere 28.03.11 - 13:28 Uhr

Hallo zusammen,

eigentlich würde ich wohl eher in ein Forum wie "ungeplant schwanger" oder "Finanzen" gehören, aber ich möchte anonym bleiben, weshalb ich hier schreibe.

Meine Situation: Ich (37 Jahre) bin (ungeplant/ungewollt) schwanger in der 10. Woche. Gegen eine Abtreibung habe ich mich zu 90% entschieden, weil ich hoffe, es auch alleinerziehend auf die Kette zu bekommen. Mit dem Vater des Kindes lebe ich nicht zusammen, werde ich auch nicht (wir sind auch kein Paar). Die Details schreibe ich jetzt hier nicht auf, sie tun auch nichts zur Sache. Bitte einfach gesetzt sehen, dass ich alleinerziehend sein würde, wenn ich das Kind bekomme.

Ich habe einen Job in leitender Funktion eines großen Konzerns. Ich habe Verantwortung mit einem Team von 10 Mitarbeitern. Meinen Job mache ich sehr, sehr gerne und möchte ihn nicht aufgeben. Es ist auch finanziell so, dass ich mit einem Jahr Elterngeld nur schwer über die Runden käme bzw. meine Reserven angreifen müßte, um hinzukommen, weil die Fixkosten halt sehr hoch sind.

Ich schreibe das mal detailliert, eben weil ich von euch auch gerne eine detaillierte Einschätzung zum Thema Finanzierung/Kosten einer Kinderfrau etc. hätte.

Einkommen (Steuerklasse 1): 4200€
+ zukünftig Kindergeld 184€
(gibts noch weitere Ersparnisse wie Freibeträge o.ä.? hab mich damit noch nicht auseinander gesetzt)

macht: circa 4400€ an Einnahmen

Ausgaben:
- Hauskredit: 1100€ (könnte vorübergehend auf 700€ reduziert werden, hohe Tilgung)
- Nebenkosten Haus (Heizung, Müll, Grundsteuer, Telefon, Versicherungen etc.): 400€
- private Krankenversicherung für mich: 450€
- fürs Kind (müßte ja sein): circa 200€
- private Altersvorsorge: 250€ (könnte evtl. ausgesetzt werden, muß ich prüfen)
- sonstige Versicherungen etc.: 100€
- Lebenshaltungskosten (Essen, Haushaltsartikel, Handy, Hund, Vergnügen etc.): 800€

Autokosten habe ich nicht, da ein Firmenwagen zum privaten Gebrauch von der Firma gestellt wird. Auch das ist ein "Problem" mit der Elternzeit, ich müßte den Wagen abgeben, wenn ich nicht mehr arbeite. Also nochmal ein zusätzlicher Kostenfaktor.

Insgesamt komme ich also auf circa 3300€ Fixkosten, evtl. zu reduzieren (siehe Kredit, Altersvorsorge) auf 2700€
Bleiben mir also 1100-1500€, die ich monatlich in die Kinderbetreuung investieren könnte. Ich habe vor Ort keine Familie und auch keine Freunde, die nicht berufstätig wären, ich müßte also definitiv jemanden engagieren. Positiv, ich wohne nur circa 3km von der Firma weg, könnte also auch mal schnell hin- und her spurten oder irgendwas selber erledigen.

Mein Plan wäre, höchstens 6 Monate zuhause zu bleiben, so lange würde die Firma wohl meinen Posten freihalten (danach suchen sie jemand anderen für den Bereich). Danach würde ich versuchen, für weitere 12 Monate auf eine frei einteilbare 3/4 Stelle hin zu verhandeln, ich denke, das könnte ich durchkriegen (noch weiß hier keiner von meiner Schwangerschaft, muß mir erst sicher sein, was ich will und wie es laufen soll).
Danach will ich wieder Vollzeit (9-18 Uhr) arbeiten.

Fakt ist halt, ich brauche eine gute und zuverlässige Betreuung. Ich möchte niemanden, der nebenbei noch 5 andere Kinder jongliert und nicht flexibel ist bei meinen Arbeitszeiten. Habe schon über Aupair nachgedacht, bin da aber etwas unsicher (Platz wäre im Haus für Kind und Aupair).

Wie ist eure Meinug zu dem Finanzkonstrukt?
Kriege ich das gestemmt mit dem Kind und einer vernünftigen Betreuung?
Was ist eure Empfehlung, wie ich das am besten angehen kann? Ich bin da total ahnungslos. Wenn meine Freundinnen Kinder haben, dann sitzen sie alle zuhause. Alleinerziehende Managerinnen hab ich irgendwie nicht in meinem Bekanntenkreis.

Bin für alle Tipps dankbar.

Beitrag von juju0980 28.03.11 - 13:40 Uhr

Öhm, ganz ehrlich - hier kommen ziemlich viele Leute mit ziemlich viel weniger Geld klar und ernähren davon einen 4 Personenhaushalt - was Du da hast ist wohl eher ein Luxusproblem ;-) Aber Du hast es.

Also: ich würde zunächst mal überprüfen, ob 100 € Versicherungen im Monat (ohne die Versicherungen fürs Haus und Auto!!!) nicht bissel sehr viel sind - was hast Du denn für Versicherungen? #schwitz

Dann finde ich für eine Person 800 € Lebenshaltungskosten auch extrem hoch. Ich habe früher für 2 Personen und 2 Hunde zwischen 300 und mal 600 € im Monat gebraucht und wir haben echt nicht gespart oder groß aufs Geld gekuckt (weil wir das auch nicht mussten).

Bist Du sicher, dass Du den Wagen in der Elternzeit abgeben musst? Das wäre zu klären, evtl. kannst Du das Auto gegen eine kleine Pauschale auch in der Elternzeit fahren.

Ich würd sagen, genieß Deine Schwangerschaft und dass Du Dir finanziell echt weniger Gedanken machen musst - dazu hast Du Anrecht auf Unterhalt für das Kind, auf den ich an Deiner Stelle auch nicht verzichten würde - der Erzeuger ist ja schließlich nicht ganz unbeteiligt gewesen!

Beitrag von kind-und-karriere 28.03.11 - 13:50 Uhr

Klar, kommen viele Leute mit weniger Geld hin, aber die Fixkosten, die man sich halt über die Jahre ans Bein gebunden hat, wird man halt nicht von heute auf morgen los. Klar, kann ich mein Haus verkaufen, über eine Sachbearbeiter-Stelle wieder in die gesetzliche Krankenversicherung kommen etc.
100€ für Versicherungen war jetzt vielleicht etwas hoch angesetzt, aber ich wollte lieber zu hoch schätzen als zu niedrig.

Ich will mir halt lieber jetzt Gedanken machen und alles planen, als später in die Röhre zu gucken. Ein Kind kann man halt nicht mal eben mit einem Kauknochen zwei Stunden allein zuhause lassen.

Beitrag von juju0980 28.03.11 - 13:58 Uhr

Ich hab das schon verstanden - deshalb auch der Zwinkersmilie... Und dass Du nicht jetzt wieder auf ne Sachbearbeiterstelle gehen sollst vor allem wegen der KK ist doch auch klar. Ich finds gut, dass Du Dir Gedanken machst - nur mach Dich nicht verrückt!

Meiner Meinung nach wirst Du keine Probleme bekommen, vor allem nicht, wenn Du die Tilgung evtl für ne Zeit runtersetzen kannst evtl. Du hast zwischen 1200 und 1500 € im Monat übrig - das wird reichen, dass Du Dein Kind betreuen lassen kannst und wahrscheinlich wird davon noch was übrig bleiben. Vielleicht kannst Du auch einen Teil der Arbeit von zu Hause aus machen? Gerade in größeren Firmen gibts doch da inzwischen ganz viele Möglichkeiten!

Beitrag von ;-) 28.03.11 - 13:52 Uhr

hallo....

deine steuerklasse würde sich auch noch ändern!!

alleinerziehend heißt steuer klasse 2, also weniger abzüge...

lg

Beitrag von kind-und-karriere 28.03.11 - 14:00 Uhr

ahh, okay, das wußte ich nicht. Muß ich mal durchrechnen...

Beitrag von baerchen110403 28.03.11 - 14:00 Uhr

Hallo,

folgende Tipps/Hinweise von mir, vielleicht helfen sie weiter:

- Rate Haus würde ich definitiv herabsetzen
- Private KV Kind: der AG übernimmt auch hier anteilig, möglicherweise nur bis zu eine bestimmten Höchstsumme, da könnte ich gern noch mal meinen Mann fragen. Wir haben unsere Tochter bei der Signal und sind sehr zufrieden.
- Hier im Rhein-Main-Gebiet bekommt man Kinderfrauen für eine Vollzeit betreuung für ca. 1.100 Euro/Monat. Am besten jedoch gleich mit der Suche anfangen, leicht ist es nicht (Kollegin von meinem Mann war jetzt auch nur 3 Monate zu Hause)

Ich denke mal, das ist zu packen!

Grüße Baerchen

Beitrag von kind-und-karriere 28.03.11 - 14:37 Uhr

1100€ brutto oder netto???

Brutto kommt mir das jetzt verdammt wenig vor. Die muß dann auch so 8-9 Std. am Tag "ran" und soll dafür nur 1100€ brutto verdienen?
Ist das wirklich realistisch?

(sorry, will das jetzt nicht anzweifeln, aber mir kommt das wenig vor für so eine verantwortungsvolle Tätigkeit). Ich hätte jetzt so mit 1700-2000€ brutto im Monat gerechnet, deshalb auch meine Sorgen, ob ich das finanziell hinkriege. Klar kann ich die Betreuungskosten noch von der Steuer absetzen, aber das dauert ja eine Weile, bis man das Geld wiedersieht.

Beitrag von kannfunktionieren 28.03.11 - 18:56 Uhr

Natürlich würdest du das gestemmt kriegen. Geld ist gut vorhanden, aber mir würde wie manche andere hier die Zeit mit meinem Kind sehr fehlen. Du bekommst ja quasi nichts mit, dass finde ich sehr schade, andere erziehen indem Sinne dein Kind. Ich kann sowas nicht verstehen. Und ja, man sollte es nicht unterschätzen, du kannst nicht davon ausgehen das du Abends Heim kommst, dann wird noch ne Stunde gespielt und ab ins Bett und Ruhe ist. Das haben die wenigsten. Schlafmangel wird das grösse Problem sein und wie gesagt nicht zu unterschätzen, dass hiesse du gehst dann morgens total gerädert zur Arbeit-das wird sicher vorkommen. All dem positiven, muss auch das negative ausgewertet werden. Ich sage immer und das ist meine persönliche Einschätzung, 50-50= 50% Spass und Freude und 50% Unruhe, von Ärger kann nicht die Rede sein, aber Unruhe, abgeschlagenheit, kaputt sein, sich ausgebrannt fühlen. Und wie gesagt, ich würde für mich gerne mehr mit meinem Kind machen können, sprich täglich rausgehen und mit ihm spielen, dass sind alles Dinge, die dann ja wegfallen-und das ist super schade, grade am Anfang, nachher wenn das Kind grösser ist, ist es ne andere Sache.

Beitrag von baerchen110403 28.03.11 - 21:07 Uhr

Hallo,

meist ist es ja so, das es schon weniger Geld wird, je mehr Stunden man nimmt. Man verhandelt praktisch eine Pauschale. Andere Bekannte haben für eine halbtägige private Betreuung 450,00 Euro bezahlt.
Auch wenn es verantwortungsvoll ist, so ist es doch ein eher weniger gut bezahlter Job, so sehr ich das.

Grüße Baerchen

Beitrag von erdbeertiger 29.03.11 - 07:25 Uhr

Hallo,

erscheint mir auch sehr niedrig angesetzt - meine Kosten für Kinderfrau sind deutlich höher. Vollzeit ist unter 2000 nichts zu machen(1100 erscheint mir selbst wenn es schwarz bezahlt wird für Vollzeit deutlich zu wenig).
ich würde an deiner Stelle auf eine Kombination Kita/Kinderfrau setzen, dann wird es günstiger

LG

Erdbeertiger

Beitrag von baerchen110403 29.03.11 - 08:31 Uhr

Hallo,

vielleicht wurde uns dann nicht die richtige Zahl genannt?
Oder das Kind ist doch nicht ganztägig dort. (Der Mann der Kollegin meines Mannes ist selbstsändig, vielleicht teilt er dann seine Arbeitszeit anders ein?; keine Ahnung). Ich fand es trotzdem schon recht teuer.
Vielleicht liegt es aber auch daren, das mein Kind erst mit drei in den Kiga gekommen ist und dieser nicht so teuer ist in unserer Gemeinde. Auch die inzwischen etablierte Betreuung unter 3 ist verhältnismäßig günstig für Rhein-Main. 2000,00 Euro ist sicher eher angemessen, finde ich trotzdem heftig.

Grüße Baerchen

Beitrag von erdbeertiger 29.03.11 - 09:24 Uhr

Naja,

aber wenn Du mal überlegst: bei etwa 2000 EUR Arbeitgeberkosten erhält die Betreuungsperson zwischen 1.600 und 1.700 EUR brutto (die anderen 300-400 sind die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, die man als Arbeitgeber auch berappen muss). Das sind 10 EUR die Stunde brutto - so viel ist das nicht. Netto bleiben dann übrigens bei der Person die erwähnten 1.100 EUR hängen...

LG

Erdbeertiger

PS: Bei einem guten EInkommen und mehreren Kindern rechnet sich die Einstellung der Kinderfrau über die Möglichkeit, für jedes Kind den Höchstbetrag an Kinderbetreuungskosten (4000 EUR) abzusetzen. Bei "nur" einem Kind ist das natürlich weniger relevant, da die Kosten ja gleich bleiben

Beitrag von baerchen110403 29.03.11 - 09:57 Uhr

Ja, hast schon recht.
Das war ja auch noch mein Gedanke, wenn es zwei bis x Kinder gäbe, dann wäre es schon wieder günstiger. Ich würde anstelle der TE schon eher nach eine Kinderkrippe in Kombination mit stundenweiser Kinderfrau/Tagesmutter Ausschau halten, das müßte dann auch in den finanziellen Rahmen passen.

Grüße Baerchen

Beitrag von munter 28.03.11 - 14:06 Uhr

Hallo,

die private Altersvorsorge kannst du für ein Jahr (der kürzer) beitragsfrei stellen oder den Beitrag reduzieren und wenn du wieder vollzeit arbeitest kannst du den Beitrag wieder erhöhen.

Bei den anderen Versicherungen müsstest du dich mal erkundigen.

Dann hättest du erst mal für die Zeit, in der du nicht oder nicht voll arbeitest etwas mehr Geld.

Wünsche dir alles gute und dass du die für dich richtige Entscheidung treffen kannst.

LG munter

Beitrag von stefannette 28.03.11 - 14:17 Uhr

Wenn Du einen Krippenplatz kriegen würdest und danach für die 2 Stunden noch eine TAgesmutter, dann würdest Du noch Geld übrig haben;-) Denke nicht,dass das so teuer ist.
Wenn das Kind den ganzen Tag von einer bestimmten Person betreut werden soll (was ich für Babys sinnvoller fände...) dann frag doch mal beim Jugendamt nach Listen mit TAgesmüttern die könntest du dann in Ruhe mal anschauen,welche Dir am ehesten zusagt.

Beitrag von babylona 28.03.11 - 17:02 Uhr

Hey,
also, ich möchte dir vor allem sagen, dass ich es super finde, dass du dir so konkrete und vernünftige Gedanken machst!
Auf die genauen Ausgaben möchte ich jetzt nicht weiter eingehen, haben ja andere auch schon gemacht.
Nur 1100€ für eine private! Vollzeitbetreeung erscheinen mir auch wenig, die Frage ist aber, ob das unbedingt sein muss.
Erkundige dich doch mal, welche Betreeungsmöglichkeiten es in deiner Umgebung gibt. Möglicherweise kannst du auch eine Tagesmutter beauftragen.
Ich musste mein Kind auch wg. Arbeit/alleinerziehend vergleichsweise früh in Betreuung geben und muss sagen, dass sie dort so happy war und ist... Vor allem der Umgang mit anderen Kindern war toll für sie. Natürlich ist es schöner und individueller, wenn die Kids anfangs noch in sehr kleinen Gruppen betreut werden. Aber ganz allein - ich finde, das muss nicht unbedingt sein.
Hole dir doch wirklich mal Beratung beim Jugendamt. Oder, was mir spontan gleich einfiel: Bei der Arbeitsagentur gibt es wohl spezielle Berater für Frauen mit Kind im Berufsleben - da wurde mir neulich eine Broschüre in die Hand gedrückt (deren Titel mir leider entfallen ist). Ruf doch mal dort an und frag danach. Es geht ja auch darum, Frauen in Führungspositionen zu halten.
Und schlussendlich: Entscheiden musst du natürlich allein, aber ein Kind ist wirklich ein großes Glück. ;-) Ich bin froh, dass ich es "gewagt" habe, obwohl ich vorher auch viel zu verkopft und ängstlich diesbezüglich war. Es hat sehr vieles in meinem Leben, vor allem meinem beruflichen Leben, relativiert.
Alles Gute wünsche ich dir!
LG
babylona

Beitrag von sonjamaria77 28.03.11 - 17:10 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Sorgen gut verstehen. Ausser in Deutschland ist es ganz normal, dass Frauen ohne Problem Kind und Karriere kombinieren können. Ich wohne im Ausland und arbeite (Vollzeit!) seitdem meine Tochter 7 Monate alt ist, was hier völlig üblich ist.
Geregelt haben wir die Betreuung mit einem Kinderkrippenplatz und anschliessender Nanny (Haushäterin). So ist unsere Tochter von 9 Uhr bis 16 Uhr mit anderen Kindern zusammen und wird anschliessend von der Nanny abgeholt, die sich mit ihr beschäftigt, bis wir von der Arbeit kommen. Zudem kocht unsere Nanny noch füR uns alle und übernimmt typische Haushaltstätigkeiten.
Es lohnt sich auf jeden Fall, das von Dir genannte Geld in eine gute Kinderbetreuung zu investieren, denn davon habt Ihr alle etwas und Deinem Kind wird es an nichts fehlen und Du kannst ganz beruhigt Deiner Arbeit nachgehen und DIch dann in Deiner Freizeit komplett auf Dein Kind konzentrieren.
Allerdings solltest Du jetzt schon anfangen, die nach guten Krippenplätzen und möglichen Kinderfrauen / Haushäterninnen umzusehen.
viel Glück, es wird auf alle Fälle klappen und sowohl DU als auch Dein Kind werdet zufrieden sein.

Sonja

Beitrag von antab 28.03.11 - 17:25 Uhr

Hi,
ich finde Deine Finanzstruktur sehr gut - deswegen ist meines Erachtens hier "kaum Hilfe" nötig bzw kann ich sie Dir leider nicht geben mit Tipps o.ä.!
Zum Thema Dienstwagen bin ich grad auch am Recherchieren...
Meine 1. Überlegung war: brauche ich für den begrenzten Zeitraum ein Auto (evtl sind öffentliche Verkehrsmittel, Taxi billiger als ein geleastes oder gekauftes Fzg)
Nun habe ich mittlerweile das OK von meinen Chefs, dass ich den Dienstwagen behalten darf (Leasing zahlt komplett Firma - ich stehe beratend zur Verfügung) - der Geldwerte Vorteil wird aufs Elterngeld angerechnet (abzgl einer Pauschale und dann glaub ich 65% - bei mir ca 150 € monatl) und muss am Jahresende versteuert werden (Steuerberater fragen - hab ich auch noch nicht)
Dies zur Info vorab - vielleicht entlastet es dich zumindest in diesem Punkt!
Alles Gute!!!!
PS: wenn du weitere Fragen hast - bitte per Privatmail melden

Beitrag von 5698741 28.03.11 - 18:25 Uhr

Hallo
Finanziell sicher

Aber was willst du mit einem Kind?

Von 9-18 Uhr arbeiten Kind abholen und ins Bett bringen.
Was hast du von deinem Kind bzw das Kind von Dir? NIX

Dein Vergnügen wird nicht so teuer denn du mußt zuhause sein auch wenn dein Kind schläft.
Aber auch für Abends gibt es ja Babysitter.

Meine Schwester ist genauso

1. Die Karriere
2. Ihr Styling und ihr Vergnügen
3. Ihr Sohn , da will ich aber nicht vergessen das er alles Matrielle hat

Aber Kinder brauchen Geborgenheit, Sicherheit und Liebe.

Ein Kind ist was wundervolles aber man muß bereit sein einiges andere aufzugeben.
Es ist eine Einstellungssache und jedem so wie er es will.

Wenn du den Gedanken hast das Kinder nur süß und lieb sind vergiß es.
Kinder sind auch nervenaufreibend und das nicht nur von 7-19 Uhr sondern auch mal Nachts so 2 Stunden oder mehr.
Es ist wirklich kein Vergnügen Nachts 2 Stunden schlaf und dann 9 Stunden arbeiten und das vergnügen kommt.

Ich habe sicher eine ganz andere Einstellung zu meinem Kind als du später zu deinem.

Ich arbeite so das ich was von meinem Kind hab und mein Kind was von mir hat

Beitrag von find ich klasse 28.03.11 - 20:09 Uhr

Super beitrag #pro

sehe das genauso. warum soll man sich kinder anschaffen wenn man sie nur noch ins bett bringt und sonst nichts von den zwergen hat??

Ich habe auch 2 kinder und das 3 ist unterwegs. ich bin immer für meine kinder da und nachmittags wenn die große vom kiga kommt gehe ich 2 std. arbeiten und das langt mir auch.
ich wollte niemals den ganzen tag arbeiten und das leben meiner kinder verpassen.

und bevor jetzt gleich wieder vor eillige schlüsse gezogen werden wir beziehen keine staatlichen mittel.
ich gehe auch nicht des geldes wegen arbeiten sondern mein job ist mein ausgleich! und macht mir spaß

lg

Beitrag von mormi 28.03.11 - 21:00 Uhr

Was viele gerne vergessen, was ist wenn ihr euch von euren Männern trennen solltet? Mit einem 2 Stunden Job bekommt man wohl keine 3 Kinder ernährt.

Zudem, ist es fast überall ausser in Dtl so, dass Mütter früh wieder arbeiten gehen. und den Kindern geht es nicht schlechter als denen hier.

Beitrag von andersgesagt 28.03.11 - 21:06 Uhr

Wenn man sich trennt, dann ist das etwas anderes, als wenn man Single ist und Schwanger wird. Eine Trennung kann immer passieren, aber ohne Basis also als Single Schwanger werden sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Natürlich kann man sagen das Frauen früher auch gearbeitet haben, wo man noch auf dem Feld gearbeitet hat, da waren die Kinder aber dabei. Und was das andere Länder an geht, ja mag sein das es dort so ist, aber was man dann noch unter Familie versteht, ist ne andere Frage, wenn beide den ganzen Tag über arbeiten. Für mich wäre das keine Familiezusammengehörigkeit. Man muss auch unterscheiden zwischen ein Paar Stunden arbeiten, oder den ganzen Tag. Karriere und Kind bzw. Familie funktioniert nicht, beides zusammen kann man nicht haben, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt, man glaubt es, es ist aber nicht so.

Beitrag von 5698741 29.03.11 - 15:13 Uhr

Hallo

Ich bin selber alleinerziehend und gehe arbeiten hab aber die AZ dem Kind angepaßt.

Wenn ich nun denke wie die Schreiberin 9-18 Uhr arbeiten dann hat man keine Zeit mehr für das Kind.

Es kommt auch vor das mein Kind erst um 15.30 von mir abgeholt wird in Ausnahmen auch 16.30. Aber wir haben immer noch Zeit für gemeinsames spielen oder Spielplatz oder andere Dinge.

Wenn ich aber bedene ich arbeite bis 18 Uhr bin ich vielleicht wenn ich nah wohne um 18.15-18.30 zuhause dann bleibt nur Abendessen und ins Bett bringen.

Wenn man aber so einen Mameger Job hat kann ich mir nicht vorstellen das man immer um 18 Uhr alles fallen lassen kann

Beitrag von mioua 28.03.11 - 22:03 Uhr

Du bekommst noch Unterhalt von dem KV.... #aha

Aber stell dir das nicht so einfach vor, kinder sind keine computer die mal "runterfährt"... 24 Stunden- non stop...

Ich studiere Vollzeit und das is schon mehr als hart...

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