ist grün die farbe der hoffnung?

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Forum: Politik & Philosophie

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Beitrag von wuestenblume86 28.03.11 - 14:23 Uhr

hallo!

gestern war wahlsonntag in drei bundesländern und grün scheint ja eine trendfarbe geworden zu sein währenddessen gelb wieder einpacken muss.

klar .... die drohende kernschmelze in japan mahnt noch mal über die laufzeiten nachzudenken und auch stuttgart 21 ist in den köpfen der leute präsent.


was meint ihr? große umstrukturierung in der fdp oder gar ein westerwelle/brüderle-rücktritt? ist der erfolg der grünen nur von kurzer dauer oder schon lange überfällig?

#winke

Beitrag von hsicks 28.03.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

ich habe mich in RLP mit dem politischen Programm der Grünen befasst und finde es - von wenigen Ausnahmen abgesehen - sehr vernünftig.

Außerdem sind die Grünen längst seriös und aus der Phase der " jungen Wilden " heraus.

Brüderles Kopf sehe ich übrigens schon rollen....als rheinland-pfälzischer Minister war er OK, aber die bundespolitische Bühne ist für ihn ebenso wie für Konig Kurt eine Nummer zu groß !

Gruß,
Heike

Beitrag von philomene 01.04.11 - 16:31 Uhr

"Außerdem sind die Grünen längst seriös und aus der Phase der " jungen Wilden " heraus."

Aha, deshalb haben sie auch sofort nach der Wahl versucht, nachts den Bauzaun einzureißen, was so schlimm war, dass Herr Kretschmann per twitter dazu aufrufen mußte, aufzuhören.

Ich denke, die werden noch ihr blaues Wunder erleben. Spätestens dann, wenn Herr Kretschmann dazu gezwungen ist, mit Polizei gegen seine eigenen Wähler vorzugehen.

Diese Wahl war leider keine Wahl sondern nur eine Volksentscheidung. Was die Wähler damit bewirkt haben, werden sie ganz schnell merken.

Atommeiler abschalten, klar, und was ist dann mit den "neuen" Arbeitslosen?

Aber ich hör jetzt auf, schauen wir mal, wo wir in spätestens drei Jahren wieder stehen.

Grüße

Beitrag von amadeus08 28.03.11 - 14:40 Uhr

leider ist ja in den Jahren der Rot-Grünen Bundesregierung umweltpolitisch nicht allzuviel passiert. Die DB durfte munter ihren Börsenplänen hinterherträumen,,,,,,,,,,,,,der Güterverkehr bei der DB wurde weiter eingeschränkt. Es wurden neue Straßen gebaut etc..............wo waren die Grünen damals ????

Ich hoffe sie machen es nun, wenn derzeit auch nur auf Länderebene, besser!

Beitrag von nobility 29.03.11 - 11:44 Uhr

Viele Ideen der Grünen zur Umweltverbesserung sind in der Vergangenheit leider an der Realität gescheitert. Mal sehen, was die Grünen diesmal von ihren Ideen umsetzen können. Ich fürchte leider nicht allzuviel, da die Roten wiederum andere Interessen haben.

Beitrag von felidae01 28.03.11 - 19:10 Uhr

Nachdem ich das hier http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt2970.html (ab 2:55) gehört hab, bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob die ihre eigenen Ideen wirklich umsetzen (wollen / können)

Klang mir zu sehr nach wischiwaschi statt nach klarem Programm. Aber das ist nur meine persönliche Meinung...

Vielleicht entpuppt er sich ja noch ;-)

Beitrag von culturette 28.03.11 - 21:52 Uhr

"Positive Assoziationen mit der Farbe Grün:
die Natur, das Leben, die Lebendigkeit, die Natürlichkeit, der Frühling, die Hoffnung, die Zuversicht, die Frische, das Herbe, die Jugend,

Negative Assoziationen mit der Farbe Grün:
die Unreife, das Giftige, das Dämonische"

#aha

gefunden bei:
http://www.lichtkreis.at/html/Wissenswelten/Welt_der_Farben/wirkung-farbe-gruen.htm

Beitrag von imzadi 28.03.11 - 21:58 Uhr

Ich denke am Ende wird das Grüne Wunder vor allem höhere Strom- und Benzinpreise bringen.

Beitrag von vam-pir-ella 29.03.11 - 08:47 Uhr

Guten Morgen!

Ich für meinen Teil bin gerne bereit höhere Stromkosten zu bezahlen wenn dadurch der Atomausstieg früher zustanden kommt.
Mit dem Auto fahre ich eh nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Vllt. denken dann auch ein paar Leute über ihren Stromverbrauch nach. Je weniger man verbraucht, desto weniger muss man bezahlen.

http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespar-spezial/strom-sparen/energiespartipps-strom.html

Gruß,

v.

Beitrag von lassiter 29.03.11 - 12:00 Uhr

Das Klima braucht keinen Schutz vor den Menschen.

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Ohne CO2 ist der Planet Erde unbewohnbar. Wer behauptet, CO2 sei ein „Schadgas“ oder „Schmutzgas“ und strebt gar ein „0-CO2 Ziel“ für den Planeten Erde an, zeigt ein unfassbares Maß an minimalsten, elementarsten Schulkenntnissen, er hat einen hohen Mangel an Allgemeinbildung. Ein wissenschaftlich exakter Nachweis dass CO2 einen Einfluss auf das Klima unseres Planeten Erde hat, existiert nicht, im Gegenteil, das Klima unseres Planeten Erde ändert sich auch ohne den Menschen seit Jahrtausenden.


Wenn in der BRD überhaupt kein anthropogenes CO2 mehr erzeugt wird, wenn also Deutschland auf der Welt nicht mehr existieren würde, hat dies einen Einfluss von 0,00004712% auf die Gesamtproduktion von CO2 unseres Planeten. Wer dennoch dieses Ziel verfolgt, muss einem geradezu unglaublichen Größenwahn erlegen sein.

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/kernforschungszentrum-juelich-1967-kernforscher-leiten-gau-ein-keiner-hats-bemerkt/

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Josef

Beitrag von vam-pir-ella 29.03.11 - 12:28 Uhr

Hallo Josef!

Dankeschön für deinen Link!
Es ist mir klar, dass ein Befürworter der AKW´s sich dafür aussprechen muss dass sie sicher sind. Und begründen muss er es natürlich auch, wie sollte er es sonst selber glauben können?

Was mich aber stutzig macht, wieso stammen die neuesten Meldungen aus Japan unter dem Artikel noch vom letzten Donnerstag?
Doch nicht etwa weil es doch anders gekommen ist und die Kernschmelze eingetreten ist? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Gruß,

v.

Beitrag von lassiter 29.03.11 - 13:40 Uhr

Ich bin nicht unbedingt ein Befürworter der Kernenergie, nur momentan geht es nicht ohne.

Wenn die AKWs abgeschaltet werden sollen, müssen Kraftwerke gebaut werden die Grundlastfähig sind.
Das geht mit Sonne und Wind nicht, deshalb müssen ständig Kraftwerke im Teillastbetrieb mitlaufen, was einerseits teuer ist und zum anderen unnötige Emissionen verursacht.

Mir ging es mit dem link nur um die Quelle, bezüglich des CO2, ich wollte mich nicht mit fremden Federn schmücken.
Wer in der Schule aufgepasst hat weiß, ohne CO2 gibt es keine Fotosynthese.

Warum die Seite nicht aktualisiert wird, musst du den Seitenbetreiber fragen und im übrigen ist der Typ AKW um den es im link geht ein anderer als der in Japan.


Josef

Beitrag von 20girli 29.03.11 - 12:49 Uhr

http://www.strompate.de/2010/10

Beitrag von renate63 29.03.11 - 12:30 Uhr

Hallo,
das ist eine dumme Antwort, Deutschland ist ein Industrieland und die Maschinen laufen halt nur mit Strom. Unser Reichtum, das soziale Netz alles wird davon bezahlt. Und wen es nicht mehr rentabel ist in Deutschland zu fertigen wird in billig Länder verlagert. z.B in Osten mit niedrigen Löhne und Energiepreise usw.

Beitrag von culturette 29.03.11 - 12:44 Uhr


Jeder würde so denken wie du wenn dann nicht ungeachtet des eigenen Stromverbrauchs die wirtschaftlichen Energiekosten der Produktionsfirmen wären.
Im Prinzip zahlst du trotzdem mehr, denn dein Bäcker um die Ecke wird die Preise nicht halten können, ebenso mit allen anderen Nahrungsmitteln die zur Herstellung Energie benötigen.

Wir haben auch überall Energiesparlampen und teilweise LED, neue sparsame Heizungsanlage usw. Viele sagen so lapidar: "Ach ich kann wohl Stromsparen, Auto brauche ich auch nur selten." Klar, wenn man Single ist und nur an seine eigene Nase fasst dann geht das. Wenn man eine vierköpfige Familie als Mittelwert nimmt, glaube ich kaum dass sich die Einsparungen in der Form wie ein Single das umsetzen könnte realisieren lassen. Monatliche Energiepreise von 345,- sind realistische Mittelwerte (Strom, Gas und Wasser). Meine Schwester zahlt als sparsamer Single nur 90,- in ihrer Wohnung. Die Schwankungen dort durch Strompreiserhöhungen sind wesentlich geringer. Eine Erhöhung von 10% täte ihr nicht weh. 9 Euro kann man vielleicht einsparen. Eine Erhöhung von 10% täte selbst sparsamen, vierköpfigen Familien schon weh.
Darum, nur als gutgemeinter Hinweis, nicht immer von sich selbst auf andere schließen.

Wenn man, wie meine Freundin, den ganzen Tag unterwegs ist, dann verbraucht man auch nicht viel Strom oder eben den Strom der anderen wo man gerade ist. Vieles lässt sich einfach nicht vergleichen und pauschalisieren.

Beitrag von vam-pir-ella 29.03.11 - 13:24 Uhr

Hallo culturette!

Ich weiß nicht, wie du darauf kommst dass ich Single sei? Oder versteh ich da jetzt was falsch?
Wir sind eine 6 köpfige Familie (2 Erwachsene, 4 Kinder), und unser monatlicher Abschlag liegt bei 300 Euro. 10% mehr wären also 30 Euro.

Was natürlich stimmt, und da muss ich Renate 61 Recht geben, ist dass die Lebensunterhaltskosten auch ansteigen würden. Mit Sicherheit würde das vielen Familien im Geldbeutel schmerzen.

Wie man es also dreht und wendet, es muss eine Lösung gefunden werden die der Umwelt und den Menschen gerecht wird. Ich bin sicher, dass die nächsten fünf Jahre bei uns in BW unter Grün/Rot ein guter Anfang sind...

Gruß,

v.

Beitrag von peterpanter 29.03.11 - 08:58 Uhr

Wer dazu meint die Grünen zu brauchen der hat alles nur keine Ahnung.

Höhere Strom- und Energiepreise kommen so oder so, egal ob schwarz, gelb, rot, grün oder Jesus an der Regierung sind.

grüßle peter

Beitrag von erdbeertiger 29.03.11 - 11:11 Uhr

bei Jesus nicht - wer Wasser in Wein verwandeln kann, schafft auch Regen zu Öl!;-)

Beitrag von wuestenblume86 31.03.11 - 13:17 Uhr

so sieht es aus #schwitz

Beitrag von kawatina 01.04.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

die letzten Jahre verpennt?

Beitrag von sarahg0709 31.03.11 - 10:49 Uhr

Hallo,

die Grünen müssen sich erst einmal beweisen. Und ich schätze mal, sie (und auch die Wähler) werden recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Zumal ohne Fukushima die Wahlen anders ausgegangen wären.

Das ist dasselbe wie mit Schröder und dem Oderhochwasser.


LG

Beitrag von wuestenblume86 31.03.11 - 13:22 Uhr

Der Boden der Tatsachen?!
Meiner Meinung und Erfahrung nach hat bei allen Wahlen das Handeln der Gewinner nach der Wahl nur sehr eingeschränkt mit den Versprechen vor der Wahl zu tun #aerger
Ich denke viel mehr, dass es eher eine Art Hilferuf der Bevölkerung war #gruebel eine zeitlang war die Linke recht populär, dann hat die FDP einen Aufschwung erlebt und nun die Grünen.

Mal sehen was die Zukunft bringt ;-)


#winke

Beitrag von kanojak2011 07.04.11 - 20:29 Uhr

menschen werden begreifen, dass diese grüne Welt irgendwie finanziert werden muss...zur zunahme der Stimmen wird es aber kommen, dazu ist zu viel passiert