6 Monate Elterngeld= Doppelt hoch???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von manana85 28.03.11 - 14:33 Uhr

Huhu, habe mal eine Frage, wenn ich das Elterngeld Strecke, kann ich es bis zu 24 Monate bekommen, ABER: Wenn ich es nur 6 Monate nehme, bekomme ich dann das doppelte???
Also ich sag mal anstatt 300€ 12 Monate, 6 Monate 600€???
Nur als Beispiel, denn ich arbeite & da fällt es eh anders aus!
LG

Beitrag von wemauchimmer 28.03.11 - 14:41 Uhr

Nein, das gibt's nicht.
Aber Dein Partner könnte zugleich mit Dir Elterngeld beziehen. Dann könnten z.B. beide 7 Monate lang je 300€ bekommen, wobei bei Dir 2 Monate davon mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet werden.

Beitrag von dk-mel 28.03.11 - 14:51 Uhr

aber dann hätte ja keiner mehr sein festes gehalt, sondern beide nur das elterngeld (plus kg und uh), würde also schlecht in der haushaltskasse aussehen, oder hab ich einen denkfehler?

Beitrag von kati543 28.03.11 - 14:54 Uhr

Was ist UH?

Beitrag von dk-mel 28.03.11 - 14:55 Uhr

ach herrje: unterhalt. aber trifft hier ja gar nicht zu, war wohl macht der gewohnheit...

sorry...

Beitrag von kati543 28.03.11 - 15:06 Uhr

Naja, wenn man so etwas plant, kann man dafür auch Geld zur Seite legen.

Beitrag von kati543 28.03.11 - 14:53 Uhr

Jein.
Elterngeld ist eine Entgeltersatzleistung. Nur für ausgefallenes Entgelt gibt es auch Ersatz. Es gibt nicht doppelten Ersatz für einen einfachen Ausfall. Aus genau diesem Grund gibt es auch nicht Mutterschaftsgeld und Elterngeld parallel in voller Höhe, sondern maximal das eine aufgestockt.
Wenn natürlich dein Mann und du zeitgleich für 6 Monate in Elternzeit gehen bekommt ihr auch beide zeitgleich Elterngeld. Allerdings auch nicht doppelt, sondern eben ganz genau berechnet nach eurem Einkommen vor der Geburt.

Beitrag von manana85 28.03.11 - 15:07 Uhr

Hm, mal ganz ehrlich, da haben die, die ARbeiten gehen, mal wieder die Arschkarte!
Da ich noch in der Ausbildung bin, bekomme ich wohl auch nur um die 500€ ( Trotz aufstockung, auch wegen Steuerklasse 5...) Elterngeld aufgestockt & wir überlegen, ob mein Mann dann noch hinten dran 2 Monate nimmt für die Eingewöhnung. Muss leider nach 1 Jahr wieder ran, da ich die AUsbildung nicht zu lange aussetzen darf :-(
DANKE

Beitrag von frengelchen152 28.03.11 - 16:19 Uhr



"Da haben die, die arbeiten, wieder die Arschkarte". Es ist allzeit bekannt in Deutschland, das der, der Kinder möchte, nur das bekommt, was das Kind betrifft, also Erziehungsgeld, Kindergeld, evt. Kleidergeld.

Kein Mensch schreibt Ihnen vor, ein Kind zu bekommen. Kinder sind in Deutschland nicht willkommen. Zwar sollen sie die Rente zahlen für die spätere Generation (Generationsvertrag), aber vorher etwas für sie geben, macht keiner.

Schei.. Politik.

LG von Susi

PS: Hier in Frankreich gibt es erst Geld ab dem 2.Kind. Soll so eine Herausforderung sein, mindestens 3 Kinder zu bekommen, die für die Rente aufkommen.

Beitrag von manana85 28.03.11 - 16:35 Uhr

????
Versteh ich nicht, da gehts um Prinzip, dass wenn ich nicht arbeiten gehe, 1 Jahr 300€ kriege & ich gehe arbeiten & kriege 1 Jahr nur 500€ ??????
Genug Geld haben wir, es geht nicht ums Geld! SONDERN UMS PRINZIP!!!!

Beitrag von dk-mel 28.03.11 - 20:07 Uhr

das kind war doch geplant, warum habt ihr die klassen nicht vorher getauscht oder anders festgelegt???

außerdem kann dein männe ja erziehungsurlaub nehmen, dann rechnet es sich schon anders und du kannst volles gehalt kriegen und deine ausbildung fertig machen.

Beitrag von windsbraut69 29.03.11 - 07:01 Uhr

???
Du bekommst doch mehr als den Sockelbetrag.
Wo liegt da die Ungerechtigkeit?

Beitrag von malso.malso 28.03.11 - 18:24 Uhr

Da kann wohl schwerlich "der Staat" was dafür, daß du mit 25(!!) deine Ausbildung noch nicht abgeschlossen hast.
Und die Entscheidung während einer Ausbildung, die man "nur" ein Jahr unterbrechen kann, ein Kind zu bekommen hast DU getroffen.

Beitrag von windsbraut69 29.03.11 - 06:59 Uhr

Wo genau siehst Du denn die "Arschkarte"?

Beitrag von kathi.net 28.03.11 - 15:13 Uhr

Und was hast du davon? Wenn du arbeitest, wird dir in den ersten 12 Monaten das Einkommen sowieso angerechnet?

Beitrag von traumkinder 28.03.11 - 16:40 Uhr

#rofl#rofl#rofl#rofl


schön wärs #rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von anyca 28.03.11 - 16:41 Uhr

#rofl

Und wer gleich wieder arbeiten geht, kriegt die Summe auf einmal ausgezahlt, oder wie denkst Du Dir das?

Elterngeld ist Lohnersatz, und wenn kein ausgefallener Lohn ersetzt werden muß, gibt es logischerweise auch kein Elterngeld.

Beitrag von manana85 28.03.11 - 17:48 Uhr

Schon schwer den Satz zu verstehen,d ass es nicht um Geld geht, sodnern ums Prinzip??? Hat mich Interessiert, denn früher, als ich das erste mal Schwanger war ( vor 7 Jahren ) Haben wir wegen dem Zu hohen Gehalt immerhin 6 Monate 300€ gekommen OHNE, DASS ICH GEARBEITET HABEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Außerdem ist LOHNERSATZ wohl Lachhaft!

Beitrag von anyca 28.03.11 - 18:07 Uhr

300 Euro kriegst Du auch heute, ohne gearbeitet zu haben.

Und wenn Du 67% des Lohnes "lachhaft" findest (bei unter 1000 Euro ja sogar mehr als 67%), steht es Dir frei, darauf zu verzichten #augen

Übrigens, als ich geboren wurde, gab es noch nicht mal Kindergeld für's erste Kind, geschweige denn Erziehungs- oder Elterngeld, und meine Eltern haben sich trotzdem nicht beschwert.

Beitrag von leonie133 28.03.11 - 19:57 Uhr

sag mal wie bist du denn drauf?? bist wohl selber noch ein Kind, so lächerlich wie du dich hier aufspielst. Wo bitte ist das Prinzip, wenn du das Geld "gestaucht" augezahlt bekommen möchtest? Das macht keinen Sinn. Und es ist deine Entscheidung, mit 25 zwei Kinder zu haben und immer noch ohne abgeschlossener Ausbildung da zu stehen.

Freu dich doch über deine Versorgerehe und geh den normal arbeitenden Menschen nicht mit deinen Ansprüchen auf den Sack.

Beitrag von windsbraut69 29.03.11 - 07:03 Uhr

Und das Prinzip heißt "LohnERSATZ".
Kein Ausfall, kein Ersatz.
Du bekommst auch nicht am Jahresende Kranken- und Arbeitslosengeld, wenn Du weder lange krank, noch arbeitslos warst, oder?

Beitrag von dk-mel 28.03.11 - 20:11 Uhr

wenn es so funktionieren würde, wovon lebst du dann die nächsten sechs monate? gingest du dann arbeiten, müsstest du das ja wieder an die elterngeldstelle zurückzahlen, gehst du nicht arbeiten, hast du nichts...