3,5 Jahre und immer mit dem Kopf durch die Wand/Eure auch?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lotte79 28.03.11 - 19:59 Uhr

Hallo zusammen,

sagt mal sind oder waren eure in dem Alter auch so? Im Moment könnte ich regelmässig in die Luft gehen....

Niklas (wie gesagt 3,5 Jahre) will momentan ständig mit dem Kopf durch die Wand. Er provoziert ohne Ende, macht mit Absicht meine Sachen kaputt, schreit, tritt und haut:-[

Nur mal so als Beispiel: Wir haben (da bald Zuwachs kommt) bereits den Stubenwagen im Wohnzimmer stehen. Niklas meint, er könnte mit dem Stubenwagen immer quer durch die Wohnung fahren und auf ein: Nein lass den stehen, reagiert er mal so gar nicht. Fazit: Ich muss wieder hinterher, Ihn vom Stubenwagen wegholen und das ganze endet mit Gebrüll, Geschrei und Hauerei hinter mir her. Wehe, er kann mal seinen Dickkopf nicht durchsetzen#aerger

Das ist allmählich echt nervenaufreibend und ich sehne mich nach der nächsten ruhigen Phase:-D

Also sagt mal. Sind oder waren eure auch so???

Danke euch und Gruss

Silke

Beitrag von familyportrait 28.03.11 - 20:15 Uhr

Hi Silke,
also nein, da kann ich nicht mitreden (bei anderen Dingen schon ;-) ). Aber ich vermute mal, das liegt an der Veränderung, die jetzt bald auch auf ihn zukommt.

Nimmst Du ihm den Stubenwagen nur weg, oder erklärst Du ihm vielleicht auch, daß der sonst kaputt geht und das Baby sonst keinen Schlafplatz mehr hat usw.? Versuche einfach, liebevoll mit ihm zu sein. So ein neues Baby ist ja schon für euch Eltern ne Herausforderung - wie soll da so ein Knirps mit umgehen?

LG Kathrin

Beitrag von zahnweh 28.03.11 - 20:16 Uhr

Hallo,

meine 3,5 Jahre reagiert überwiegend auch nur bei direktem Eingreifen.

"Lass das bitte stehen" bleibt zu 80% nur dann stehen, wenn ich es festhalte. die restlichen 20% sind a) kein allzugroßes Interesse ihrerseits b) ich reagiere zu wenig, macht das Objekt weniger interessant c) Ablenkung durch sonstiges d) Blickkontakt, den sie wirklich hält e) Zeitdruck f) ich trage sie weg - aus den Augen aus dem Sinn stimmt zwar nicht immer, aber erst mal wenigstens aus den Fingern.

Am Besten hilft bei meiner noch Körperkontakt und Blickkontakt. Nur Zurufen spornt sie irgendwie noch an.
War schon einfacher. Im Moment macht sie seit Wochen einen Entwicklungssprung und da ist das ausgeprägter.

Außerdem spürt meine sehr, dass es mir nicht so gut geht. Bin ständig erkältet, Kopfweh, Kreislauf ... Erkältungsviren halt, die den Körper schlauchen, aber nicht schlimm sind.
Jedenfalls spürt sie sehr deutlich, dass ich nicht mehr so schnell reagiere und öfter übellaunig bin. Also holt sie sich mehr negative Aufmerksamkeit, weil die positive allein nicht genügt momentan. An den Tagen zwischen den Erkältungen, wenn es mir deutlich besser geht, ist sie total erholt, überwiegend ausgeglichen und reagiert gelassener, wenn sie etwas nicht darf. :-)

Beitrag von cori0815 28.03.11 - 20:21 Uhr

hi Silke!

Ja, unser Sohn hatte in diesem Alter auch so eine Phase (und hat sie auch immer mal wieder in wechselnder Länge und Stärke) und meine Tochter steckt mittendrin. Statt Schlagen und Hauen setzt sie allerdings ihre Stimme ein #heul das nervt auch total.

Wir werden es aussitzen, was anderes geht eh nicht ;-)

Bei der Problematik bei euch mit dem Stubenwagen würde ich allemale strikt durchgreifen. Denn stell dir mal vor, es liegt erstmal ein Baby im Stubenwagen #zitter

LG
cori

Beitrag von chaos-queen80 28.03.11 - 20:27 Uhr

Hi Silke,
unsere Tochter ist auch 3,5 Jahre alt, wir haben bereits ein Baby. Er ist 10 Monate alt und wir haben auch fast jeden Tag Drama. #augen

Die Anfangszeit war echt stressig, obwohl sie sich immer total auf ihren Bruder gefreut hat. Als er da war, hat sich natürlich alles schlagartig geändert. Sie war bei seiner Geburt 2 J. + 7 M. alt.

Mittlerweile geht es besser. Ich bin gelassener geworden - gut an manchen Tagen klappt es halt auch nicht immer so gut ;-) - und die beiden spielen auch schon schön zusammen (z.B. Lego Duplo).

Ich kann dir nur sagen, dass sein Verhalten normal ist. Du musst ihm aber das Gefühl geben, dass du ihn weiterhin genauso lieben wirst, wie bisher auch. Du wirst zwar nicht mehr soviel Zeit für ihn haben, da ja das Geschwisterchen auch Hilfe und Liebe braucht. Du musst ihn dann in alles mit einbeziehen. Wickeln, Kinderwagen schieben (natürlich mit Hilfe, wenn auch unbemerkt) und und und.

Meien Große darf z.B. immer ins KiZi, wenn der kleine Prinz nachmittags ausgeschlafen hat. Dann liegt sie zu ihm ins Bett und sie kuscheln oder spielen. Ich bin dann dabei und genieße es echt.

Johanna´s kleiner Bruder hat ihr übrigens ein kleines Geschenk mitgebracht, als er auf die Welt kam. Sie bekam einen Arztkoffer und sie liebt ihn.

LG
Tina

Beitrag von pinklady666 28.03.11 - 21:20 Uhr

Hallo Silke

Oja, Marie ist auch seit einiger Zeit mitten in dieser Phase.
Nur dass sie nicht schlägt oder tritt, sie geht lieber in ihr Zimmer und feuert sämtliches Spielzeug durch die Gegend oder schreit in Tönen, die kannst du dir nicht vorstellen. Wenn ich dann was sage geht sie theatralisch heulend zu ihrem Hund "ach Bullet" und lässt sich trösten. Er kann das nämlich gar nicht ab, wenn sie weint. Dann kommt er sofort zu ihr, schnüffelt, schleckt sie ab und kuschelt sich an sie mit einem Blick der echt alles erweichen lässt.
Sie ist zur echten Zicke mit Darmaqueenmanieren mutiert.
Bin mal gespannt wie lange das noch anhällt.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)