Länger als 6 Wochen krank - Amtsarzt???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von cori0815 28.03.11 - 20:52 Uhr

Hallo Urbianer!

Ich habe gerade mit einer Freundin telefoniert, die aufgrund ihrer häuslichen Situation (behindertes Kind) häufig sehr ausgelaugt ist letztlich immer so am Burn-out vorbeischrabbt. Leider muss sie neben der Pflege ihres Kindes 30 Stunden/Woche arbeiten, um sich und ihre Familie finanzieren zu können.

Um dem totalen Zusammenbruch vorzubeugen, schrieb ihr Hausarzt sie jetzt für einen längeren Zeitraum (mehr als 1 Monat) krank. Und er kündigte ihr auch an, dass er überzeugt davon ist, dass im Anschluss an diese Zeit noch eine weitere Zeit dran gehängt werden müsste, um meine Freundin wieder "zu stabilisieren".

Jetzt habe ich aber mal gehört, dass nach einer 6-wöchigen Krankschreibung (wegen der gleichen Diagnose) bei Beamten irgendwann eine Untersuchung beim Amtsarzt fällig wird. Weiß jemand, ob das so ist? Und was bei diesen Untersuchungen tatsächlich gemacht wird? Ich bin über jede Erfahrung und Info dankbar.

LG
cori

Beitrag von myimmortal1977 29.03.11 - 02:20 Uhr

Amtsärztliche Untersuchungen, wie auch Untersuchungen vom MdK werden nur veranlasst, wenn a) Zweifel an der (angeblich) bestehenden Krankheit bestehen, b) geprüft wird, ob eine generelle Dienstuntauglichkeit vorliegt c) dieses genutzt, um Fehler im beruflichen, wie auch privaten Feld herauszuarbeiten, um diese abstellen zu können um so wieder eine Diensttauglichkeit herstellen zu können.

Die Untersuchung KANN aber MUSS nicht veranlasst werden.

LG Janette

Beitrag von martiena 29.03.11 - 09:51 Uhr

wenn zweifel an der krankheit gehegt werden kann es sehr zeitig zum amtsarzt gehen. ich war über jahre krank und musste nicht gehen.
gruß