Ich bekomm noch nen Affen

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von 21.08.79 28.03.11 - 21:01 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss mich mal hier auf der Seite niederlassen,weil ich noch nen Affen bekomme !!!

Ich habe 2 Töchter und mein Mann hat 2 Söhne wir leben schon seit etwas über 6 Jahren zusammen.
Sein ältester Sohn 13 Jahre alt,ist seit mehreren Wochen unausstehlich und es Nervt ganz schööön #schwitz

Nix kann man ihm recht machen,alles ist ja sooo sch... seiner Meinung nach und Kompromisse eingehen,das hat der junge mann ja garnicht nötig :-( !!!

Es ist zum Mäuse melken echt und das aller schönste ist,wenn er was will,dann kann der kurzeitig soooo nett und lieb sein,das ist echt zum #wolke !!!

Naja meine Frage ist eigendlich,wer kennt sich mit sowas aus und kann mir vielleicht Tips geben die ich vielleicht noch nicht kenne,ich kann den Knaben nicht mehr verstehen :-(

Lg

J.

Beitrag von stormkite 28.03.11 - 21:24 Uhr

Ruhe bewahren, und bei EBAY einmal Ersatznerven ersteigern ...

Arg, als mein Sohn in das Alter kam, da war ich drauf und dran, ihn zu seinem Vater zu schicken, weil ich ihn nicht mehr ertragen habe.

Ging so etwa ein Jahr, dann wurde ziemlich schnell besser. Und heute - er ist jetzt 15 - ist er ein ganz friedlicher, hilfsbereiter Mitbewohner - von gelegentlichen Rappeln abgesehen.

Mal unter uns: Magst du das Kind? Ich meine, ihr lebt schon lange zusammen - siehst du ihn als deinen an? Oder nur als ein Kind, mit dem du wohl oder übel zusammen leben musst?

Er wird erwachsen, und es ist Zeit, das sich die Spielregeln ändern. Länger Aufbleiben, abends Weggehen, Selbstverantwortung, selber Kleidung kaufen, in die nächste Stadt fahren, Zimmer zusperren, Musik hören ... alles ändert sich, und was gestern noch von euch geregelt wurde, muss jetzt in seine Verantwortung gelegt werden.

Er will nicht aufräumen? Dann lebt er halt im Chaos.
Er will bis Mitternacht aufbleiben? Ok, solange er am nächsten Morgen pünklich aufsteht, und in der Schule gut mitkommt. ...

Ganz viele Dinge müssen neu geregelt werden, weil die "Kinderregeln" nicht mehr passen. Gebt ihm Eigenverantwortung. Unterstützt selbstständiges Handeln. Ihr werdet jetzt zu Ratgebern, und seid nicht mehr länger die "Bestimmer".

Und ihr könnt im Gegenzug mehr fordern: Seine eigene Wäsche waschen. Beim Kochen helfen (das kann Spaß machen). Ziele im Ort muss er selber erreichen - mit Bus oder Fahrrad, ohne Muttertaxi.

Hilfe beruht jetzt immer mehr auf Gegenseitigkeit. Je mehr ihr ihn behandelt als das, was er jetzt wird - ein junger Erwachsener - desto weniger Stress werdet ihr haben.

Kite





Beitrag von 21.08.79 28.03.11 - 21:51 Uhr

Danke für die schnelle Antwort,

ja ich mag das Kind ich mag beide Söhne von meinem Mann,sie sind für mich wie meine eigenen und ich behandel die kiddis auch gleich .

Das heisst,Regeln gelten für alle auch für uns Erwachsene !!!!
es werden klare Regeln aufgestelt,wo auch die Kids ein mitsprache recht haben und eigendlich lief alles mehr odre weniger super !!!


Nur das Problem ist,der Knabe stellt sich selbst ins abseits,weil nix mehr Spass macht,er fordert nur noch,will alles haben aber nix dafür tun.
Er stellt ansprüche egal ob das übers Ziel hinaus geht,wenn man dann z.B beim Schuhe kaufen sagt hör mal so teure Schuhe,da gibst Du was vom Taschengeld dabei,dann flippt der völlig aus.
Am ende muss er sich zwar enstscheiden entweder oder aber bis dahin uiuiui ich kann nur sagen da kommt man ans #zitter !!

Meine Jüngste und der Jüngste sind 8 und 10 Jahre alt und verstehen sich SUPER KLASSE einfach toll !!!

Meine älteste wird 12 und ist somit fats genauso alt wie der älteste von meinem Mann und die verstehen sich naja,es geht momentan so.
Sie eckt auch mal an,lässt sich aber doch noch was sagen und lenkt ein,der große,lenkt erst dann ein wenn alle graue Haare haben und dann hält das einlenken nur paar Tage wenn überhaupt :-(

Er durfte schon länger auf bleiben,aber das ende vom Lied war,das es nicht funktioniert hat mit der Schule morgens.

Er sollte ein anderes Zimmer bekommen,das war dann auch falsch und man wurde angeschrien also haben wir´s sein gelassen !!!

Am liebsten würde er 500 euro Taschengeld bekommen und den ganzen Tag am, Computer sitzen dürfen !!!

Hilfe hilfe :-(

Ich weiß nicht wo das noch hin führen #schwitz

Beitrag von redrose123 29.03.11 - 07:16 Uhr

Meine Eltern haben es bei meinem Bruder so gemacht das sie ihm um die 200 bis 300 mark im Monat an TG gaben, er davon aber seine Kleider selbst bezahlen oder zusammensparen musste #winke

Beitrag von katzeleonie 29.03.11 - 08:37 Uhr

Hi,

unsere Tochter ist 12, und genauso drauf wie der junge Mann. Jedes Kind ist anders, beim einen früher , beim anderen später. Das nennt man Pubertät und kann nur abwarten bis es vorbei ist.:-p

lg
Anja

Beitrag von stormkite 29.03.11 - 10:54 Uhr

Hört sich schon übel an.

Es gibt ein sehr gutes GEO-Sonderheft über die Pubertät - da wird erklärt, das sich in dem Alter Teile des Gehirns vorübergehend "abschalten", weil alles umgebaut wird.

Das kann dann so Sachen betreffen wie das "Zeitgefühl" - der Bio-Rythmus ist verschoben, die Jugendliche werden spät müde, und morgens schwer wach. Wichtig scheint mir, das die Konsequenzen selber getragen werden müssen: Wer also lange aufbleibt, muss morgens trotzdem raus, und in die Schule - und sich dort den Rüffel abholen, weil man zu spät/unaufmerksam ist.

Auch die Gefahreneinschätzung kann komplett daneben liegen: Gerade Jungs machen dann haarsträubend gefährliche Unternehmungen, weil ihnen komplett die Angstwahrnehmung fehlt. Ich erinnere mich an eine (völlig unerlaubte) Nachtwanderung meines Sohnes, von der er komplett nass und zerschrammt und zerstochen nach Hause kam, weil er in den Fischteich gefallen war? Nachts um 2? AAARRRGGGHHH!

Auch Gefühle anderer Menschen werden nicht richtig wahrgenommen. Mimik lesen? Fehlanzeige. Höflichkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft? Nichts dergleichen. Ein bisserl wie Autisten ... sehr schwierig. Da scheint eurer gerade drin zu stecken.

Einfach durchhalten, sich möglichst gut abgrenzen, die eigenen Fehler ausbaden lassen (und so gut wie möglich versuchen, die allerschlimmsten zu verhindern).
Freundlich bleiben, und deutlich machen, wo die Grenzen sind. Und sich wie verrückt die Daumen drücken, das diese Zeit möglichst schnell wieder vorbeigeht.

Ganz ehrlich: Versuch auf die Sachen zu sehen, die klappen: Sei froh, wenns in der Schule funktioniert, das er keine Drogen nimmt, das er nicht beim Klauen erwischt wird, das er nicht S-Bahn surft ... oder was auch immer. Das hilft, den pampigen Sprössling zu ertragen.

Kite

Beitrag von jazzbassist 29.03.11 - 19:42 Uhr

Was sind denn so die alltäglichen Probleme mit dem jungen Mann?

Beitrag von 21.08.79 29.03.11 - 19:51 Uhr

Hallo,

z.B dicke Arme getue,motzerei wenn er was wegräumen soll , beleidigt die Jüngeren Geschwister bis dahin das er die bedroht und gewalt anwendet ( Rum schubbsen,Boxen ect.. )

Wenn Blicke töten könnten,wäre man täglich tot .
Aber wenn er was will,dann ist er Nett,zuvorkommend und einfach wie eine Schnecke ( Schleim,schleim )

Am besten man hält den Mund wenn er den Raum betritt und gibt ihm das Gefühl der King zu sein,dann hat man den besten Jungen,nur leider bin ich nicht der Typ der ihm das Gefühl geben wird!!!

Ich weiß nur das meine Ehe schwer unter dem Verhalten von dem Knaben leidet.

Lg.J

Beitrag von jazzbassist 29.03.11 - 21:23 Uhr

Ich denke, dieses »dicke Arme Getue« gehört einfach bei einigen Kindern in diesem Alter dazu. Pubertät bedeutet nunmal auch, sich in einer Identitätskrise zu befinden. Sich also ganz deutlich von seiner bisherigen kindlichen Rolle abzugrenzen. Kind sein bedeutet halt oftmals wirklich, schwach, hilflos und unerfahren/unwissend zu sein. Zwar beim Wort »frech kissing« zu kichern; aber gar nicht zu wissen, was das bedeutet. Von den größeren Jungs auf dem Schulhof den Fussball weggenommen zu bekommen; da hinterherrennen zu müssen, weil der 15-Jährige den dann einfach ins Gebüsch geschossen hat und man sich dagegen eh nicht wehren kann. Von älteren jugendlichen draußen beleidigt zu werden und genau zu wissen, dass, wenn man jetzt nicht den Kopf einzieht, kriegt man wahrscheinlich noch Dresche. Und genau von dieser Rolle versucht er sich nun ganz deutlich (für uns Erwachsenen absolut übertrieben) abzugrenzen; denn das gehört zur Pubertät dazu: Kein Kind mehr zu sein; aber auch noch kein Erwachsener.

Dass das für Sie supernervig ist, kann ich total gut nachvollziehen. Sie brauchen ihm also gar nicht das Gefühl zu geben, »der King« zu sein; es hilft auch nicht, ihn davon zu überzeugen zu versuchen, nicht »der King« zu sein. Das wird ihn nämlich nur noch viel mehr bekräftigen, sie davon zu überzeugen, dass er es doch ist. Es reicht, ihm einfach nur das Gefühl zu geben, kein Kind mehr zu sein. Das sollte eigentlich absolut nicht schwer fallen, da er wirklich kein Kind mehr ist (auch wenn er sich möglicherweise noch so benimmt und auch noch so aussieht). Das sollten Sie im Alltag einfach in allen Situationen; seien das nun Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten - auch schöne Momente - etc. mit berücksichtigen. Fragen Sie sich einfach, wie sie einen ähnlichen Konflikt mit einem Erwachsenen lösen würden, wo sie halt nicht mehr sagen können: »So, jetzt hast du eine Woche lang Computerverbot«. Denn das heißt ja genau: »Du bist noch ein kleines Kind.«

Man brauch sich da also keine Motzereien beim wegräumen anzuhören, denn, er motzt ja nur, weil Sie ihn darauf ansprechen. Übersetzt: »Kleines Kind, räum das weg, weil ich das sage.« Es ist da also ziemlich normal, dass er motzt. Eigentlich braucht er hier nur eine ganz klare Regel, und, dann lassen sie ihm mit dieser Regel alleine. Denn, wenn Sie ihm nicht sagen, dass er etwas wegräumen soll, kann er da auch nicht motzen #aha. Für unseren Kurzen herrscht die Regel, dass er einen Raum wieder so verlassen soll, wie er in betreten hat. Nimmt er sich ein Glas aus dem Schrank, landet das nach dem gebrauch in die Spülmaschine. Geht er duschen, macht er das Bad danach (zumindest rudimentär) wieder trocken. Diese Sachen sind für einen 13-Jährigen (im Gegensatz zu einem 3-Jährigen) so selbstverständlich, dass es da wirklich keine Mama mehr braucht, die da hinterher motzt. Machen Sie ihm diese Regel klar, sagen, dass sie da nicht mehr hinterher motzen, und sagen sie auch, was passiert, wenn Sachen liegen bleiben. Es sollte eine Lösung sein, die nicht täglich aufs neue einen Konflikt provoziert. WIe wäre es damit: Dann räumen Sie das einfach weg? Dann gibt es da keinen Konflikt und keine Motzerei mehr. Hängen Sie am Kühlschrank einfach eine Strichliste; jedes mal, wenn sie für ihn etwas wegräumen, kommt da ein kleiner Strich dran. Und am Ende des Monats, wenn es Taschengeld gibt, behalten Sie ihren Arbeitslohn (siehe Strichliste) ein. Geben Sie ihm die Möglichkeit, ihnen (freiwillig) Aufgaben im Haushalt abzunehmen, um ein paar (oder alle) diese Striche wieder abzuarbeiten; wenn er das von sich aus will. ist doch viel einfacher, als da täglich hinterherzurennen. So funktioniert die Erwachsenenwelt nun mal.

Auch dieser tägliche Kampf mit den Geschwistern; er versucht hier einfach durch sein Verhalten zu zeigen, dass er eben nicht mehr dieses kleine Kind ist. In den Augen eines 13-Jährigen ist das total einleuchtend; denn - die älteren Kids auf dem Schulhof machen das ja auch mit ihm. Wie gehen Sie denn damit um, wenn er seine jüngeren Geschwister beleidigt, oder sie bedroht oder gar Gewalt anwendet? Was machen Sie präventiv; was machen Sie, wenn er diese Grenze bereits überschritten hat? Hat er eine »erlaubte« Möglichkeit, diese Grenze auch mal überschreiten zu dürfen? Also ein typisches Kräftemessen unter Geschwistern, was m.E. auch zum Geschwisterleben dazugehört. Gerade bei Geschwistern, die vom Alter her recht nahe beieinander liegen, kann man hier total gute Möglichkeiten finden.

Das Teenies aber total Nett und zuvorkommend werden, wenn sie irgendetwas wollen … das gehört halt dazu. Kann Meiner auch total gut, und, er ist da auch total berechenbar :-p. Sehen Sie es einfach nicht so eng - Kind/Teenie sein ist halt manchmal keine leichte Aufgabe. Da gibt es Eltern, Lehrer und andere Monster, und, alle verfolgen nur das Ziel, total ätzend zu sein. War das in unserer Pubertät etwa anders?

Beitrag von 21.08.79 30.03.11 - 09:56 Uhr

Ich rede mit ihm nicht wie mit einem kleinen Kind,weil mir das absolut klar ist,das er kein kleines Kind mehr ist !!!!

Das er was weg zu räumen hat,sehe ich als selbstvetständlichkeit,weil wir Erwachsenen das ja auch machen und das Problem bei meinem großen ist ganz einfach,er meint das Aufräumen Frauen sache ist und er als Kerl DER KING ist !!!:-[

Ich lasse ihm freiräume,es gibt klare Regeln und auch klare ANSAGEN , bei uns herrscht Struktur und ich achte auch darauf,das alles in geordneten Bahnen verläuft ( nicht so wie bei manch anderen ) !!!

Wenn er sich mit seinen Geschwistern in der Wolle hat,mische ich mich nicht ein,wenn es normale Geschwister kabbeleien sind.
Aber wenn er aus reiner mutwilligkeit,weil er EINZELKIND sein will,die kleineren im alter von 8 und 10 bedroht und schlägt und das nicht grad leicht,dann gibt es auch STRESS mit mir #wolke !!!

Ich habe meine Grenzen und das was der Herr sich in letzter Zeit raus nimmt,das über steigt so langsam einiges !!!

Das neuste ist z.B das er anfängt meine Unterschrift zu fällschen und da hört bei mir die Freundschaft difinitiv auf :-[

Pupertät hin oder her,wenn man immer darauf rücksicht nimmt,dann hat man später voll die Prollos die überhaupt kein Respeckt mehr haben :-(

Gruß
J.

Beitrag von mellibaby 30.03.11 - 16:16 Uhr

das was du beschreibst is NORMAL....das habe ich auch durchgemacht als ich erwachsen wurde. das gibt sich schon wieder.

ich hab auch die unterschrift gefälscht, bin aber weder prollo noch sonst was. ich habe mich zu einem ganz netten und vernünftigen menschen entwickelt.

Beitrag von jazzbassist 30.03.11 - 20:15 Uhr

Okay, Sie haben einen 13-Jährigen mit einem Macho-Tick. Sie sind eine erwachsene Frau - hören Sie einfach nicht hin und lassen Sie sich da vor allem nicht provozieren. Wenn Sie noch immer seine Wäsche sortieren, waschen, bügeln, falten und in den Schrank legen, lassen sie es einfach sein. Dann schläft er halt die nächsten 5 Jahre in der gleichen Bettwäsche; ich sehe da absolut kein Problem, diese Gefälligkeiten einfach erstmal einzustellen, bis er sich wieder auf ein erträgliches Maß normalisiert hat. Haben Sie denn eine Idee, was seine Macho-Einstellung möglicherweise bei Ihnen zu Hause fördern könnte?

Mir ist durchaus bewusst, dass Sie es als selbstverständlich ansehen, dass z.B. Sachen weggeräumt werden. Ich denke, in den meisten Familien gibt es diese klaren Regeln und auch Ansagen. Nur - Ihr Beitrag impliziert irgendwie, dass Ihrem Großen diese Dinge, die Sie für selbstverständlich erachten; oftmals ebenso egal sind, wie Ihre Regeln und Ansagen. Man sollte sich hier also eher Gedanken machen, was man tun kann, damit diese Regeln und Ansagen - auf Dauer - eingehalten werden können. Denn, für Ihren Großen scheint das - in Gegensatz zu Ihnen - alles andere als selbstverständlich zu sein. Sie lösen also kein Problem damit, zu sagen, dass diese Sachen für Sie selbstverständlich sind. Sind sie zugegebenerweise für die meisten Erwachsenen.

Auch denke ich, dass die meisten Eltern, wenn Gewalt zwischen den Geschwisterkindern herrscht, dazwischen gehen und dann Stress machen. Daher war meine Frage auch, was sie präventiv machen, um diese Mutwilligkeiten von vornherein zu vermeiden und auch, wie sie damit umgehen, wenn es trotzdem mal so weit ausartet. Denn - das mag jetzt ungemein doof klingen - aber; ihr Beitrag impliziert irgendwie, dass »dann gibt es auch STRESS mit mir #wolke« das Problem nicht zu lösen scheint. Also kann es das alleine irgendwie nicht sein.

Das er Ihre Unterschrift fälscht, ist ebenfalls alles andere als schön. Aber auch hier scheint die Lösung nicht zu sein, dass da die Freundschaft bei Ihnen definitiv aufhört. Auch hier wäre es also durchaus interessant, mal einen Einblick in diese Situation zu bekommen. Waren Sie z.B. schon mal in einer Erziehungsberatung? Es scheint ja doch einige Schwierigkeiten zu geben und nicht wirklich in »geordneten Bahnen« zu laufen.

Es geht also bei Pubertät gar nicht darum, immer darauf Rücksicht zu nehmen. Eher darum, auch als Elternteil einfach mal sein eigenes Verhalten zu reflektieren und zu sehen, was man anders machen kann. Denn, der Weg, den sie Momenten gehen, scheint sich ziemlich gut in diese »Prollos/Respektlosigkeit« zu entwickeln. Oder - es scheint Sie zumindest selbst so sehr zu belasten, dass sich daraus auch andere familiäre Probleme entwickeln. Von daher wäre es vielleicht ratsam, mal zu überlegen, ob man diesen Weg noch weiter verfolgen sollte. Pubertät ist halt manchmal Krieg; nur - die meisten Kriege in unserer Geschichte endeten dann so, dass irgendwann einfach einer "kaputt" war.

Beitrag von wien70 01.04.11 - 17:24 Uhr

Wow, unglaublich, wieviel Zeit Sie sich nehmen und wie ernst sie das Problem anderer nehmen. Dafuer gebuehrt Respekt!
Es ist sehr interessant, sich da durchzulesen.... obgleich ich erstaunt bin, dass Sie ein Mann sind...#kratz denn oft sind es doch die Frauen, die sowas nur ausdiskutieren wollen.

Ich haette Sie gern mal da, wenn meine fast 17jaehrige ihre Krallen ausfaehrt. Wenn alles, aber einfach alles in Frage gestellt wird und sie (wann auch immer am Tag) es auf eine Endlos-Diskussion anlegt. Und wenn man dann nicht will oder kann, dann ist man schlecht, hoert nicht zu, nimmt sich nicht Zeit, hoert ja eigentlich eh nie zu e t c .....

Mir gefiel dieser Wortwechsel hier, Sie scheinen sich reinfuehlen zu koennen. Toll#pro