einleiten wegen Symphyse vor ET bei vorheriger Sectio??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von engelsmami 29.03.11 - 07:21 Uhr

Guten Morgen

Hat jemand von euch Erfahrungen damit, wie es ist vor ET einzuleiten wenn man schon eine Sectio hatte??

Ich hab auch diese SS wieder massive Probleme mit der Symphyse.
Hebi sagt sie würde mir von einer spontan Geburt abraten.
Mein Kleinster wurde vor 2 Jahren auch wegen der Symphyse 19 Tage vor ET per Sectio geboren.
Ich möchte dieses Mal aber gern wieder spontan Entbinden, wie beim Großen auch.

Ich überleg nun ob es vielleicht nicht besser wäre, die ganzen Vorbereitungen wie Akupunktur, Himbitee, Globulis einfach früher zu beginnen und dann vor ET einzuleiten wie eine Sectio zu machen.
So würde man eben auch verhindern, dass ich über ET geh und ein großes Baby bekomm.
Was ja wiederrum ein Risiko für die Symphysenruptur wäre.

Hat einer von euch evtl. auch Probleme mit der Symphyse ??? Wie wird bei euch verfahren??

#danke für eure Antworten

Liebe Grüße
Christine mit Mika-Levin & Lewis-Kilian & #ei Stina-Leilani 31ssw

Beitrag von widowwadman 29.03.11 - 08:06 Uhr

Mein KH wuerde nach vorheriger Sectio wegen erhoehter Rupturgefahr niemals nicht einleiten. Mir persoenlich staend die eigene Symphyse naeher als der Wunsch zur Spontangeburt, deshalb wuerd ich da eher zum KS tendieren.

Besonders, wenn dir sogar schon die Hebi vor ner Spontangeburt abraet. Du willst doch nicht im Rollstuhl landen, oder?

Beitrag von engelsmami 29.03.11 - 08:16 Uhr

Hallo

Danke für deine Antwort.

Nein in Rollstuhl möcht ich so absolut gar nicht.

Ich find es dieses Mal nur irgendwie schwerer, mich mit dem Gedanken an eine Sectio anzufreunden #kratz obwohl ich beim Kleinen null Probleme hatte und alles sehr gut lief.

Ich weis das ne Sectio besser wäre, dennoch möcht ich doch eigentlich gleich wieder Fit sein, was mit Sectio nicht geht, aber mit Symphysenruptur gleich gar nicht

Liebe Grüße
Christine

Beitrag von heisil 29.03.11 - 09:44 Uhr

Hallo Christine,

ich kann dich ehrlich sehr gut verstehen#liebdrueck.
Hatte bei meinem Großen eine Not-Sectio und bei dem Kleinen wollte ich unbedingt eine Spontangeburt. Sah damals auch super aus. Kam mit regelmäßigen starken Wehen alle 4-5 Min. ins KH. Die Hebamme meinte auch, es geht langsam los. Hab mich tierisch gefreut. Nach 1 1/2 Tagen bin ich immernoch rumgelaufen. Wehen wurden zwischendurch etwas weniger, aber rumgeweht hab ich da dann die ganze Zeit. Irgendwann meinte die Ärztin zu mir, dass sich am MM außer 2 mm immernoch nichts getan habe und ich mir doch überlegen soll, doch noch mal eine Sectio machen zu lassen. War total down und wollte es nicht wirklich einsehen. Sie erklärte mir dann, dass ich dauerhaft ziemlich starke Wehen hab und es immer ein Risiko ist, wenn mann vorher schon mal einen KS hatte, vonwegen das die Gebärmutter evt nicht standhält und es für mich und den Kleinen gefährlich werden könnte. Ich hatte meine erste Not- Sectio vor Augen, wo plötzlich alles ganz schnell gehen mußte und habe mich für den KS entschieden. Es war super so. Es wurde alles geplant für den nächsten Tag. Ich konnte wach sein und mein Mann durfte mit rein. Es war einfach nur schön. Klar, hab ich es mir anders gewünscht, aber es war sicher besser für uns.

Diesmal geht es mir nicht anders. War unendlich traurig, dass mir anscheinend diesmal keine andere Wahl bleibt.Hab lange mit mir gehadert, ob ich mir keine Klinik suchen soll, in der ich es zumindest spontan probieren darf (nach 2 KS machen die Ärzte das nicht mehr gern).
War dann aber zur geburtsplanung doch noch mal hier im KH und habe die mit Fragen gelöchert. Die Ärztin hat mir dann erklärt, dass es sicher nicht so oft vorkommt, dass die Gebärmutter reißt (hatte ein paar zahlen ausm Internet), aber wenn, dann ist das Risiko einfach nicht richtig kalkulierbar. Man weiß nie, wo sie dann reißt. In dem fall kann die Mama und das baby Glück haben und man kann die Blutung schnell stoppen, aber es kann auch böse enden. Ich argumentierte, dass eine OP ja auch Risiken birgt. Sie meinte, dass Risiko eines KS sei für sie kalkulierbar. Wenn ich eine Blutung bekomme, dann weiß sie wo und kann mir direkt helfen.
Ich habe mich nach dem Gespräch gut gefühlt und kann mich nun mit gutem Gefühl darauf einlassen. Natürlich habe ich mir immer gewünscht, mein Kind spontan zu bekommen, aber es ist halt nicht so und es ist wichtig, dass es uns gut geht. Frag deinen Ärzten Löcher in den Bauch. Laß dir 1000 mal erklären, warum der KS für dich besser ist. Dann gehst du mit einem besseren Gefühl daran.

Wir schaffen das#liebdrueck!

Sorry, für den Roman, aber bin in schreiblaune.

LG Silke mit David (7 Jahre) Luca (4 Jahre) und Lucy KS-17

Beitrag von engelsmami 29.03.11 - 12:23 Uhr

Hallo Silke

Danke für deinen Roman.
Ich hab mit dem KS an sich kein Problem, keine Angst davor.
Auch mein letzter KS war gelant und lief sehr gut, mein Mann war dabei, alles in allem sehr gut.

Ich hab nur keine Lust auf die Tage danach, man kann sich nicht bewegen, der Kreislauf is mir immer weg geklappt, die Narbe ging nach dem Fäden ziehen auf, die ersten 5 Tage konnt ich mich nicht wirklich um mein Junior kümmern.
All das wollt ich dieses Mal eben nicht wieder.

Das ich letzten Endes nach der Gesundheit von mir und meinem Baby entscheiden muss, ist ganz klar.

Liebe Grüße
Christine mit Mika-Levin & Lewis-Kilian & #ei Stina-Leilani 31ssw

Beitrag von delirium 29.03.11 - 09:46 Uhr

ich hatte eine einleitung wegen symphyse nach sectio beim zweiten kind mit gel und anschließendem wehentropf, hatte keine probleme, außer das sie nach 2 1/2 stunden presswehen festgestellt haben das ich ein beckenmissverhältnis habe und nicht normal entbinden kann:-[

aber wie gesagt bis dahin hatte ich keine proboleme;-)

Beitrag von sunnygirl1978 29.03.11 - 09:46 Uhr

Hallo,

ich hatte bei meinem ersten Sohn extreme Probleme mit der Symphyse - konnte kaum noch gehen und er kam spontan. war auch normal groß. Ein Jahr danach hatte ich noch Probleme aber es wurde wieder.

Diesmal hab ich seit der 15. Woche Probleme, trage stützgurt, nehme calcium und steige jetzt um auf Aufbaukalk. NIemals würde ich deswegen einen kaiserschnitt machen lassen und laut meiner Hebamme gibt es auch keinen Grund. Die Symphyse kann auch unter der Geburt gut gestützt werden.

Ich würde mir eine zweite meinung einholen - ich hatte wirklich arge Probleme und es ging trotzdem.

LG Sunnygirl 33+1

Beitrag von delirium 29.03.11 - 09:48 Uhr

ach ja, danach hatte ich allerdings noch 4-5 monate schmerzen und konnte schlecht laufen etc. aber das hat man meistens sowieso nach der symphysenlockerung.

egal für was du dich entscheidest, viel glück;-)