Kigagruppe und meine Tochter---ich verzweifel noch

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von angelinchen 29.03.11 - 09:39 Uhr

Hallo
meine Tochter ist jetzt 3,5 Jahre jung. Mit knapp 2 Jahren ging sie 3x die Woche für 3 Stunden in eine Spilegruppe (ohne Eltern). Ihr hat es da immer gut gefallen, klar wollte sie auch 1 oder 2 Mal nicht hin, aber es hat ihr dort immer gefallen.
Dann im September bekam sie im Kindergarten meines Sohnes (6) auch einen Platz. Wie von mir gewollt nicht in seiner Gruppe, damit sich beide "frei" in ihren Freundschaften entfalten können. Die ersten 3 Tage waren super, am 3. Tag aß sie dort auch schon Mittag mit. Nur leider war das im Gruppenzimmer meines Sohnes.

Also wollte sie am nächsten Tag auch mit in seine Gruppe (sie kannte da auch schon 1-2 Kinder) und partout nicht in ihre Gruppe (nebenan). Der Umgang mit ihr und ihrem verzweifelten Geschrei war sehr unschön, sie wurde mit der Erzieherin (die sie von Anfang an nicht mochte) in ein Nebenzimmer gesteckt, und wurde da mit "schrei noch bissel mehr" und sowas getriezt. Irgendwann hörte sie dann auf, aber ich hatte alles vor der Tür mit angehört, und verlangte ein Gespräch, weil ich das echt grausam finde. Bei dem Gespräch wurde ich quasi niedergeredet, und diese Vorgehensweise sei normal und üblich usw. Nunja, ich habe Tacheles geredet und ab da lief eig. alles gut---dachte ich. Meine Tochter hat zu der anderen Erzieherin ein super Verhältnis, kuschelt mit ihr etc. Nur geht eben diese Erzieherin zum Kindergartenjahrende in Rente.

Heute brachte ich meine Tochter wieder in den Kiga, sie war letzte Woche krank daheim. Gestern wollte sie schon nicht, aber es war ok. Heute wollte sie wieder partout nicht da bleiben. nach ewigen 20 Minuten holte sie die Erzieherin (die sie nicht mag) unter riesen Gebrüll meiner Tochter rein (sie wollte nicht dass die Erzieherin sie anfasst), und ich wartete unten im Garten, weil sie eig, winken kommen wollten auf die Terrasse. Nunja, sie kamen nicht raus, ich stand da, und dann seh ich nur, wie mein schreiendes Kind vom Fenster weggezerrt wurde. Ne Mama die ich kenne, ging dann ihr Kind reinbringen, und meinte, meine Tochter schreit zwar nicht, sei aber auch nicht im Gruppenraum...

Ok, ich nach Hause, gleich da angerufen, ob alles ok ist oder ob ich sie besser holen soll. Da hiess es dann, nein bis grad eben hat sie noch geweint, aber dann hat sie geklingelt (?) und sitzt nun wieder im Gruppenzimmer. Also wurde sie ja wieder "weggesperrt", ich find das sooo unmöglich...

Nunja, ich erfuhr dann von ner anderen Mama, die ihre Kinder immer als letzte bringt, dass meine Tochter eig. immer nur allein dasitzt, wenn sie kommt. auch so scheint sie keinerlei Anschluss zu haben im Kindergarten, wo sie doch immer so kontaktfreudig war. Nachts hat sie seit ner Weile Albträume, schreit dann immer NEIN usw. aber gut, Albträume haben in demAlter ja die meisten Kinder, habe das bisher nicht mit dem Kiga in Verbindung gebracht.

Würdet ihr denn bei so ner Sachlage die Gruppe wechseln? ich bin mir sicher dass sie in der Gruppe meines Sohnes viel mehr aufblühen würde, als jetzt, wo sie von der Erzieherin schon völlig unten durch zu sein scheint----und somit auch bei den Kindern.
oder übertreib ich da jetzt???? ist sowas wie beschrieben normal?

Würde mich sehr über eure Meinungen freuen

Verzweifelte Grüße
Anja

Beitrag von sunnylu 29.03.11 - 09:45 Uhr

Hallo Anja,

nein, das ist NICHT normal, dass ein Kind so behandelt wird, sondern eine Unverschämtheit.
An deiner Stelle würde ich sie die Gruppe wechseln lassen. Die Beiden können trotzdem ihre verschiedenen Freundschaften in der gleichen Gruppe entwickeln.

Alles Gute,
Susanne

Beitrag von acid-burnxx 29.03.11 - 09:48 Uhr

Genau-und über die Erzieherin und deren Methoden würde ich mich beschweren.

Auch mal mit anderen Eltern sprechen ob denen sowas auch schon aufgefallen ist....die hat scheinbar den falschen Beruf.

Beitrag von unique79 29.03.11 - 09:51 Uhr

hallo anja,

ich bin ja ein wirklich entspannter mensch und gebe prinzipiell erstmal einen vertrauensvorschuss - aber was du da schreibst, verursacht mir eine gänsehaut.

da werden kinder weggesperrt??? da wäre für mich definitiv schluss mit lustig und ich würde SOFORT ein gespräch mit der leitung suchen! das ist nicht normal und grenzt für mich an misshandlung!

an deiner stelle würde ich, sofern da nicht sofort von seiten der leitung konsequenzen gezogen werden, nicht nur die gruppe sondern den kiga wechseln und auch den träger informieren.

lass dir das nicht gefallen - deinem und anderen kindern zuliebe!

lg, astrid

Beitrag von angelinchen 29.03.11 - 10:00 Uhr

Hallo
das Problem ist, dass sie stellvertretende Leitung ist. Ich habe es ja damals schon versucht, aber die Leitung steht voll hinter ihr. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, oder wie war das? so ist das hier.

Leider sind die anderen Gruppen ja voll belegt, ich hatte ja im September schon einen Wechsel gewollt. Das heisst, es geht frühestens zum nächsten Kindergartenjahr. Aber bis dahin kann ich sie einfach nicht zu Hause lassen, das will sie ja auch gar nicht. Sie WILL ja in den Kindergarten gehen, prinzipiell, nur eben nicht in diese Gruppe...

Ich werde nochmal mit der Leitung sprechen, ob es nicht doch eine Möglichkeit zum Wechsel in die Gruppe meines Sohnes gibt.

Hach, mich macht das alles so unsäglich traurig! Wenn sie in ihrer Gruppe wenigstens Freunde hätte, aber sie scheint da völlig allein zu sein *heul* (die Erzieher erzählen natürlich was anderes)

Beitrag von leah82 29.03.11 - 10:44 Uhr

Habt ihr vielleicht noch einen anderen Kiga in eurer Nähe?

Wäre zwar umständlich, aber wenn die so unmöglich sind, würd ich mich nochmal nach einem anderen Kiga umschauen.

Beitrag von leah82 29.03.11 - 09:55 Uhr

Guten Morgen,

ich würde sie auf jeden Fall auch die Gruppe wechseln lassen.
Arme Maus...das sind ja DDR Methoden, die diese Erzieherin anwendet :-[...
Ich bin selbst bei so einer "Tante" gewesen und es war furchtbar, denn meine Schwester hatte sooo eine liebe Tante und ich verstand nicht, warum ich zu diesem Drachen mußte.

Bitte lass sie wechseln, denn die Aussprache hat ja offensichtlich nichts gebracht #aerger:-[.

LG und alles Gute

Susi

Beitrag von twins 29.03.11 - 09:55 Uhr

Hi,
ich bin keine Verfechterin von "Geschwister sollten im Kiga getrennt werden"....Du siehst ja selber, das es in der anderen Gruppe besser paßt. Und Der Bruder wird ja auch nicht 6Std.a m Stück nur mit ihr spielen . Es ist doch oftmals so, das die Jüngeren die Sicherheit der Größeren benötigen wenn sie noch neu sind und sich selber keine Freunde gefunden haben. Und der Bruder kommt ja dann auch dieses Jahr in die Schule....
Ich würde Geschwister wirklich nur dann trennen, wenn sie sich wirklich stören und das bekommt man im ersten Entwicklungsgespräch mit.

Ich würde schauen, das Du die Gruppe wechselst und fertig.
Natürlich ist es auch kein schönes Verhalten von der Erzieherin aber vielleicht kannst Du es so am Besten umgehen......viele Erzieher haben kein Einsehen über die Meinung der MAMA...

Grüße
Lisa

Beitrag von cori0815 29.03.11 - 09:59 Uhr

hi Anja!

Es hört sich wirklich nicht gut an, was du da schreibst. Aber bevor du auf einen Gruppenwechsel bestehst, würde ich erstmal ein klärendes Gespräch mit den Erzieherinnen und der Kindergartenleitung verlangen. Schreibe dir die Punkte, die du ansprechen möchtest, in Stichpunkten auf, damit du im Eifer des Gefechts nichts vergisst.

Bitte die Erzieherinnen, mit dir zusammen eine Lösung zu erarbeiten, wie die morgendliche "Übergabe" mehr im Sinne des Kindes erfolgen könnte, so dass deine Tochter nicht jeden Morgen weinend, sondern vielleicht auch bald mit Freude in den Kindergarten gehen kann.

Frag die Erzieherinnen (und vorher auch deine Tochter), wie und mit wem deine Tochter im Laufe des Kindergartenaufenthalts spielt. Wenn dabei herauskommt, dass sie hauptsächlich allein spielt, dann fordere die Erzieherinnen auf, eine Strategie aufzuzeigen und durchzuführen, bei der deine Tochter mehr integriert wird und Anschluss findet. Denn es ist ja auch die Aufgabe der Erzieherinnen, Kinder einzuschätzen und auch Kinder zusammen zu führen, die einander "gut tun".

Vereinbare mit den Erzieherinnen einen zweiten Termin, um die Erfolge der im ersten Treffen besprochenen Themen zu besprechen bzw um andere Ansätze zu finden, wenn diese bisher nicht erfolgreich waren.

Erst wenn hier nichts fruchtet, solltest du einen Gruppenwechsel ansprechen. Leider ist es ja so, dass du deine Tochter ja auch später nicht jedes Mal einfach in eine andere Klasse stecken kannst, wenn es in der einen "nicht so richtig läuft". Deshalb finde ich, ist es erstmal ein guter Ansatz, an der Situation zu arbeiten, statt sie nur gleich abzuändern. Das setzt auch Signale für das Kind, nämlich dass es selbst und gezielt an seiner Situation arbeiten kann und nicht immer gleich aufgibt und sich "in sein Schicksal fügen" muss.

LG
cori

Beitrag von mariechen26 29.03.11 - 10:13 Uhr

Hallo Anja,

ich bin überrascht und neidisch, dass Du so ruhig geblieben und nach Hause gegangen bist, wo Du zuvor sahst, wie Deine Tochter vom Fenster weinend weggezerrt wurde. Ich bin eine Mutter die wohl eher wieder in die Kita reingestürmt und diese Erziehrin mal gezerrt und lautstark meine Meinung gesagt und mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht hätte#aerger. Wenn es andere Eltern und Erzieher mitbekommen hätten, wäre mir das nur recht gewesen. Denn manchmal weckt man dadurch schlafende Hunde, so dass sich ggf. auch andere Eltern zu Wort melden, die mit dieser Dame auch nicht zufrieden sind. Das was Du beschreibt, ist kein Umgang mit kleinen Kindern. Sowas habe ich noch nie gehört. Wir haben in unserer Gruppe einen ähnlichen Fall erlebt. Dabei ging es um einen kleinen Jungen, dessen großer Bruder in einer anderen Gruppe ist. Der Kleine war zum Kita-Eintritt noch U3, sodass er auch keine andere Alternative hatte als in unserer Gruppe unterzukommen. Der Kleine hat Wochenlang nur gebrüllt und geweint, wenn Mama gegangen ist und der große Bruder in der anderen Gruppe verschwandt. Unsere Erzieher sind aber mit so viel Geduld und Verständnis an den Kleinen herangetreten, dass er irgendwann wie ausgewechselt war und Mama und Bruder nachgewunken hat. Mittags wenn alle Kinder gemeinsam auf dem Spielplatz toben, ist er bald gar nicht mehr an seinem Bruder interessiert. Ich habe aber auch schon mal mitbekommen, dass der Kleine nach seinem Bruder fragte und die Erzieherin den Kleinen nahm und den großen Bruder in der anderen Gruppe besuchte. Das fand ich wirklich super gelöst.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft für diese Situation und JA.....ich würde meine Tochter auch in die andere Gruppe geben, wenn sich dauerhaft keine Besserung zeigt. Ich denke schon, dass sich Deine Tochter auch schnell einen eigenen Freundeskreis mit gleichaltrigen Mädchen aufbaut. Große Jungs können ja manchmal sooooo doof sein ;-).

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag von sandrinchen85 29.03.11 - 10:29 Uhr

meine tochter würde keinen fuß mehr in diesen kindergarten setzen!!
andere gruppe ist ja schön und gut,aber wenn die leitung die vorgehensweise der erzieherin gutheißt,dann ist das in meinen augen kein guter kindergarten.
würde mich da auch mal mit dem träger in verbindung setzen ob der an der umsetzung nichts auszusetzen hat bei solchen vorgehensweisen.

bei uns weinen auch mal kinder wenn die mama geht(ist ja auch noch u3 und die mäuse sind ja arg klein...stella ist mit 16 monaten die zweitjüngste,die andere maus ist nur ne woche jünger),aber unsere erzieherinnen sind suuuuuper.setzen sich mit den kleinen hin,kuscheln,spielen...sollte aber nix gehen und die kleinen beruhigen sich einfach nicht,wird mama angerufen und die kids werden abgeholt.

wie gesagt,meine tochter würde ich in euren kindergarten auf keinen fall mehr geben!
lg

sandra

Beitrag von fbl772 29.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo Anja,

ja, ich würde versuchen die Gruppe zu wechseln. Dein Sohn wird doch max. noch 1 Jahr da sein und dann hat sie wirklich ausreichend Zeit sich zu entfalten .... so was darfst du mit deiner Kleinen nicht machen lassen.

VG
B

Beitrag von angelinchen 29.03.11 - 10:49 Uhr

ich nochmal

erstmal danke für euere Antworten!

Grad eben rief mich besagte Erzieherin an. Fragte, ob in letzter Zeit was vorgefallen sein, ob sie was erzählt habe ob was im Kindergarten war oder so. Nö hat sie nicht, aber sie will eben nicht in DIESE Gruppe. Die Erzieherin wunderte sich nur, weil es ja Monate lang echt gut ohne jedwelches Theater gelaufen ist...
Naja, sie meinte halt, dass es wohl wegen der Krankwoche letzte Woche jetzt so ist, noch dazu steckt sie wohl in einer Trotzphase (ja tut sie) und da versucht sie halt, ob sie nicht doch mit heim kann und schreit dann halt so. Sie hätte sich rel. schnell beruhigt und es schien, als hätte sie nen Schalter umgelegt und die ganze Situation war plötzlich vergessen und sie spielte wieder. Hmmmm.
Wegen dem allein spielen meinte sie, dass meine Tochter das von sich aus mache, sie würde jedoch nicht von den anderen Kindern ausgegrenzt, sondern setzt sich selber oft allein hin (so kenn ich sie aber eigentlich gar nicht, naja)
und ihren Bruder darf sie ja gern besuchen, äußert aber den Wunsch dazu anscheinend gar nicht, wenn sie in ihrer Guppe ist.

Nunja, und alle Gruppen sind VOLL, d.h. ein Wechsel nahezu unmöglich im Moment.

Sie meinte jetzt, wenn sie sich nächste Woche immer noch so verhält wie heute, müssen wir uns nochmal zusammen setzen und uns was überlegen.

Tja, mal sehen, wies weitergeht.

LG Anja

Beitrag von meraluna1975 29.03.11 - 12:24 Uhr

Gibt es vielleicht jemanden, der mit euch tauschen würde?

Beitrag von angelinchen 29.03.11 - 12:29 Uhr

ich denke nicht, aber ich habe halt auch nicht sooo den Kontakt zu den anderen Eltern. Ausserdem steht da ja auch dann die Frage im Raum, WARUM ich tauschen will. Und dann tauscht doch keiner mehr oder? Ich denke nicht, dass das funktioniert.

aber danke für den Gedankenanstoss.
LG Anja

Beitrag von janimausi 29.03.11 - 15:31 Uhr

Diese Erzieherin sperrt dein Kind in einen anderen Raum und sie muss klingeln, um aus diesem raus gelassen zu werden!
Und du lässt dein Kind bei dieser Person, da ein wechsel derzeit nicht möglich ist und die Kleine in einer Trotzphase steckt?
Verstehen muss ich das nicht, aber gut, jedem seine Sache!

Beitrag von gisele 29.03.11 - 12:35 Uhr

hallo.
ich habe meine tochter einmal weinend im kindergarten gelassen und bereue es bis heute...
habe dann auch die einrichtung gewechselt weil es nicht ging:-(
bist du zuhause?arbeitest du??
da ich zuhause bin mache ich mir keinen druck,werde ich auch bei der kleinen so machen...
wenn die einrichtung nicht passend ist rausnehmen!!!für das kind ist es furchtbar zurück zu bleiben und zu weinen...mir kommen heute noch die tränen wenn ich an die zeit mit meiner grossen denke,sie wollte auch nicht hin...die erzieherin hat wohl viel gemeckert:-(,auch mit ihr.
l.g.

Beitrag von angelinchen 29.03.11 - 12:39 Uhr

hallo
ich arbeite zu von zu Hause, sie einfach da lassen geht def. nicht. Ich möchte das auch nicht. Bis jetzt war im Kiga ja auch alles gut, sie ging gern hin etc. Ok, der Vorfall ganz am Anfang war auch schlimm, aber sie ging ja seit Ende September bis eben jetzt gern hin, ohne Tränen oder Gebocke...DAS wundert mich eben.

Ja, ich denke auch, dass sie einfach diese Erzieherin nicht mag, denn die ist allg. seeehr streng und schimpft auch öfter. Meine Tochter ist in der Hinsicht sehr sensibel.

Ich werde ja sehen, wie es morgen wird. Gleich werd ich meine 2 erstmal abholen, mal schauen was sie mir heut erzählt...

LG Anja

Beitrag von sunflower.1976 29.03.11 - 14:18 Uhr

Hallo!

Ui, das klingt heftig!!! Nein, das Verhalten der Erzieherin ist aus meiner Sicht überhaupt nicht normal! Sowas darf nicht passieren.

Mein kleiner Sohn würde auch am liebsten in die Gruppe meines großen Sohnes gehen (nicht nur wegen des Bruders sondern auch, weil er die beiden Erzieherinnen der Gruppe sehr mag). In der Gruppe meines kleinen Sohnes läuft einiges schief, die Erzieherinnen behanden die Kinder überhaupt nicht herzlich, sie werden nicht wirklich begrüßt usw. Während der ziemlich langen Eingewöhnungszeit meines kleinen Sohnes habe ich einiges mitbekommen, was aus meiner Sicht nicht okay ist.

Aber wenn ich mitbekommen würde, dass eins meiner Kinder "weggesperrt" wird oder erniedrigt wird ("Schrei noch ein bißchen mehr" o.ä.), würde ich sofort mit der Erzieherin und der Leitung das Gespräch suchen. Kommt es nicht zu einer guten EInigung zum Wohle des Kindes und ändert sich in den nächsten Tagen/Wochen wenig, würde ich nach einem erneuten Gespräch den Träger einschalten.
LG Silvia

Beitrag von caltha 30.03.11 - 11:57 Uhr

Wir hatten auch schon probleme mit einem Kindergarten meines Sohnes.
Ab einem bestimmten Punkt ging es einfach nicht und ich hab ihn nicht mehr hin gebracht. Da ich berufstätig war, war es schon ein großes Problem. Wir hatten aber glück und schon einen Tag später einen neuen Kindergartenplatz. In dem neuen Kindergarten fühlte mein Sohn sich vom ersten Tag an wohl und geht gerne hin.

So wie sich das bei euch anhört, hätte ich mein Kind nicht mehr dort gelassen.
Ich glaub auch nicht dass ich ein gutes Gefühl bei der anderen Gruppe hätte. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber bei uns arbeiten die Gruppen eng miteinander. Da hätte ich kein gutes Gefühl...

Klar kommt es mal vor das ein Kind nicht gerne dort bleiben möchte. Ist bei uns hin und wieder auch mal so. Aber das sind mit sicherheit nicht die richtigen mittel im umgang mit Kindern!