Erster Besuch nach Geburt

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wieseidihrvorgegangen? 29.03.11 - 09:43 Uhr

Hi in die Runde,

ich bin jetzt in der 35SSW und so langsam mache ich mir Gedanken um die Geburt und vor allem danach.
Bisher hat sich unser Kleiner leider noch nicht gedreht, ich weiß nicht, ob es evtl. ein KS werden wird.

Aber das ist nicht das Problem, sondern der Hype in der Familie meines Freundes...es ist das erste Enkelkind bzw. Urenkelchen.
Jeder kündigt schon seinen Besuch an usw., ich fühle mich total gestresst, kriege teilweise einen richtig harten Bauch.

In einem Gespräch mit meinem Mann hab ich gebeten, dass uns am Anfang nur seine und meine Eltern besuchen sowie meine Schwester (Patentante).
Dann möchte ich erstmal sehen, wie es dem Baby und auch uns beiden als junge Eltern geht, dementsprechend entscheiden wir.
(Manche Frauen haben schlimme Geburtsverletzungen und können nicht stundenlang sitzen oder mit KS ist man halt körperlich erstmal eingeschränkter)

Am Liebsten würde ich die erste Woche von vornherein sagen, dass dies nur uns als junge Familie gehört.

Er zieht da noch nicht so mit, was mich wiederum verunsichert.

ich schließe nichts aus, ich möchte uns nur das Recht verschaffen, dass wir, wie sonst auch, entscheiden, wer wann vorbeikommen darf/soll und schauen, wie es uns geht.
So ein Baby krempelt halt den kompletten Alltag um....

WIe habt ihr das so gehalten?
Was würdet ihr im Nachhinein anders machen?
Liege ich mit meinen Wünschen so daneben?

Beitrag von bruchetta 29.03.11 - 09:47 Uhr

Ich hatte einen Notkaiserschnitt und lag noch 5 Tage im Krankenhaus.
Anschließend (und natürlich auch im KH) kam Besuch.

Ich fand's überhaupt nicht schlimm, mir ging es soweit gut und die Kleine hat fast immer geschlafen.

Solange ich nicht noch zig tausend Leute bewirten mußte, war das für mich i.O.

Beitrag von redrose123 29.03.11 - 09:49 Uhr

Bei meiner Schwägerin beim ersten Kind waren Eltern da und paar enge Freunde, ich konnte erst nach 2 Tagen rein leider.

Beim zweiten war ich bei der Geburt dabei und bin eine Weile bei Ihr geblieben, am nächsten Tag kamen viele Leute klar. Lass es auf euch zukommen und wenns zuviel wird sagt es deutlich, entweder die verstehen es oder sind eingeshcnappt

Beitrag von badguy 29.03.11 - 09:52 Uhr

Wir haben uns 1000 Gedanken gemacht und am Ende war alles easy. Beim zweiten Kind kam alles anders.

90% der Zukunftssorgen macht man sich vergebens. Ich denke, es steht dir auf jeden Fall zu, zu sagen, wenn du deine Ruhe möchtest und ein normal kultivierter Mensch wird diesem Wunsch entsprechen.

Beitrag von ischwab 29.03.11 - 09:57 Uhr

Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe mir damals auch so meine Gedanken gemacht und war auch im KH total überfordert, als am nächsten Tag alle zu Besuch kamen und jeder das Kind Mal halten wollte usw.......
Lass dich von der Verwandschaft nicht verrückt machen und sage klipp und klar was DU willst! Du hast recht es geht um euch als neue, kleine Familie und nicht um den Rest der Familie.
Hätte ich damals besser mitgedacht, dann hätte ich auf jeden Fall noch deutlicher gesagt, dass ich das nicht möchte, dass alle kommen!
Ich weiß von einer Bekannten, dass es mittlerweile in manchen Krankenhäusern so ist, dass außer der Mutter, dem Kind und dem Vater sonst keiner ins Zimmer rein darf. Man muss raus und in den Aufenthaltsraum. Kann umständlich sein, sorgt aber auch für einen gewissen Schutz.
Frag doch mal nach, ob man bei euch auch solch eine Regelung treffen könnte? Was auch immer hilft ist, wenn man den richtigen Geburtstermin verschweigt und es sich selbst aussucht, wann man den anderen Bescheid gibt.

Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute. Halte an deinen Wünschen fest und du wirst sehen, dass die Anderen Verständnis haben werden und es dir und dem Kind gut tun wird. ;-)

Beitrag von widowwadman 29.03.11 - 10:09 Uhr

Wir hatten recht viel Besuch, immer stundenweise, was wir als schoen, und als auch hilfreich empfunden haben, weil die Besucher nicht nur den Kaffee gekocht haben, sondern anschliessend auch gespuelt.

Es ist mental anstrengend, deshalb ist stundenweise und mit Rueckzugsmoeglichkeit besser, aber ich wuerd das nicht von vorneherein kategorisch ausschliessen oder ablehnen, sondern die Hilfe, die Besucher bieten auch annehmen.

Wart halt ab wie ihr Euch fuehlt.

Beitrag von happy_mama2009 29.03.11 - 10:20 Uhr

Hi

ich möchte dir jetzt echt nicht blöd kommen. Aber du machst dir schon Wochen vor der Geburt gedanken darum. Lass es doch einfach auf dich zukommen.

Soll ich dir mal was sagen?
Ich wäre froh gewesen hätte sich irgendjemand aus der Familie meines Mannes , und auch aus meiner Familie, blicken lassen nach der Geburt. Meine Familie wohnt 450km weit weg, und sahen es nich ein zu kommen.
Die Schwester meines Mannes war einmal im KH da, und dann erst 6 Wochen später wieder, und schwiegervater war nur zum stänkern da.

Beitrag von cinderella2008 29.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo,

meine Schwangerschaften sind ja nun schon weit über 20 Jahre her. Trotzdem antworte ich mal.

Wir hatten beim ersten und auch beim zweiten Kind jeweils einen Tag nachdem ich aus dem Krankenhaus kam, Besuch. Die Omas und Opas kamen auf ein Stündchen zum Kaffee. Ein paar Tage später kam dann noch meine Schwägerin mit Familie vorbei.

Da wir keine so große Familie hatten, war das unproblematisch.

Allerdings war es damals auch noch so, dass man grundsätzlich nach einer Entbindung 7 Tage im Krankenhaus zubrachte.

Im Krankenhaus hatte ich natürlich auch Besuch von meinen Eltern und meine Schwägerin hatte dort auch schon vorbeigeschaut.

Es hat sich damals auch alles richtig angefühlt. Der Alltag begann ja auch praktisch sofort mit dem Heimkommen.

LG, Cinderella

Beitrag von ppg 29.03.11 - 10:36 Uhr

Ich hatte auch nach beiden Geburten direkt Besuch - und es hätten auch noch viel mehr kommen können - so stolz war ich!

Leider sind unserer beider Familien nicht so groß.

Ich finde es wunderschön, wenn ein Baby im großen Familienverband in Liebe willkommen geheißen wird.

Ute

Beitrag von siomi 29.03.11 - 10:54 Uhr


Unsere Familien kamen immer ins Krankenhaus. Was den Vorteil hatte, dass keiner Kaffee und Kuchen erwartet hat! Als wir dann Zuhause waren, hatten wir unsere Ruhe. Ich würde es immer wieder so machen!


Siomi

Beitrag von carrie23 29.03.11 - 11:03 Uhr

Ich hatte einen Notkaiserschnitt und zwei geplante lag 5-4 und 3 Tage im Krankenhaus und war über jeden Besuch froh.
Man zeigt doch auch das Baby gerne, die Frage ist wie es DIR gehen wird denn nur weil die einen froh über Besuch sind gilt das ja nicht für alle

Beitrag von sanfi76 29.03.11 - 11:06 Uhr

Hallo,
vor der Geburt meines ersten Sohnes hatte ich aehnliche Gedanken/Befürchtungen was den Besuch angeht. ABER: es kommt immer anders als man denkt.

Als mein Sohn da war, habe ich mich sehr über Besuch gefreut! Es ging mir und dem Baby gut und unser Besuch hat sich immer vorbildlich benommen (Essen mitgebracht oder gekocht, hinterher aufgeraeumt, hat nicht erwartet bedient zu werden oder blieb ewig lange). Es hat alles gepasst. Ich habe mich jedesmal total gefreut wenn Freunde oder Familie über unseren Nachwuchs so glücklich waren.

Lass es auf dich zukommen, wenns dir nicht passt, schickst du sie nach Hause bzw. ihr verschiebt die Besucherei auf spaeter.

LG Sandra

Beitrag von kti2805 29.03.11 - 11:14 Uhr

Hallo,

du machst dir jetzt schon Gedanken über "schlimme Geburtsverletzungen"
Gedanken ????

Ich hatte auch einen Notkaiserschnitt, unsere Tochter kam morgens um 5.20 Uhr zur Welt und mittags war der erste Besuch da und abends kamen die Grosseltern - es war einfach schön.

Mach dir doch einfach im Vorfeld nicht zuviele Gedanken und lasse es auf dich/euch zukommen !

Gruss
Kerstin

Beitrag von solina77 29.03.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

wir hatten einen Notkaiserschnitt nachts und gleich am Tag dann Besuch im KH. Für uns war es okay, wir haben uns gefreut und unser Besuch sich auch. (Das Einzige, was ich im Nachhinein blöde finde ist, dass ich so sch**** auf den Fotos aussehe, nach 3 Tagen Geburt. Aber das ist wohl eher nebensächlich.)

Zu Hause haben wir uns allerdings erst einmal eingeigelt und alles schön in unserem eigenen Tempo gemacht. Hätten auch nicht aufgemacht, wenn jemand unangekündigt gekommen wäre. Meine Schwiegereltern haben uns aus dem KH abgeholt und waren dann noch 2, 3 Tage da (wohnen 800 Km weg). Sie haben dann allerdings nicht bei uns gewohnt, sondern bei Freunden und uns mit Einkäufen u.s.w. im Haushalt unterstützt. Mein Mann hatte da gerade noch eine frische Bandscheiben-OP. Und meine Eltern sind je nach Bedarf 1 bis 2 Mal die Woche vorbeigekommen (wohnen 100 Km weg) und haben das Putzprogramm übernommen.

Unser Kind hat am Anfang noch recht viel geschlafen, so dass den Kleinen auch gelegentlich unsere Eltern spazieren gefahren haben, damit wir mal eine Stunde schlafen konnten.

Für uns war es eine gute Lösung. Ich wünsche Dir/Euch, dass Ihr auch eine gute Lösung für Euch findet und alles Gute für den Endspurt und die Geburt.

#winke
S.

Beitrag von juju277 29.03.11 - 12:05 Uhr

Hi,

unseren Familien war es zum Glück eh klar, dass wir nicht sofort überfallen werden wollen und andersrum war es uns aber auch klar, dass unsere Eltern die Kinder natürlich so früh wie möglich sehen wollen und dürfen.

Wir haben gesagt wir melden uns nach der Geburt und je nachdem wie's mir und dem Kleinen geht, können sie dann vorbeikommen.

Ich war nach beiden Geburten auch so stolz, dass ich die Kinder auch unbedingt den Großeltern zeigen wollte :-).

Bei unserem 1. Sohn kamen auch noch meine beste Freundin, mein Schwager mit Familie und Freunde meines Mannes, aber alle haben brav vorher angefragt wann und ob sie kommen dürfen und waren max. ne halbe Std. da.
Beim 2. war ich so schnell wieder draußen dass es außer den Großeltern gar keiner geschafft hat, uns zu besuchen.

Nach dem 2. Kind haben wir uns dann auch ne Familienwoche ohne Besuch gegönnt, aber nicht weil es uns zuviel war, sondern für unser 1. Kind, weil der ziemlich durch den Wind war erstmal mit der neuen Situation.

LG und alles Gute für die Geburt!

Beitrag von renanja 29.03.11 - 12:07 Uhr

Hallo.

Ich kann dich gut verstehen. Vor der Geburt unserer Tochter dachte ich genauso wie du. Ich hab von vornherein gesagt, dass ich am Anfang nicht so viel Besuch möchte und ich erstmal Zeit für mich brauche, um mich mit dem kleinen neuen Etwas anzufreunden.

Und was soll ich sagen....es kam alles anders. Bei unserer Tochter ist nach der Geburt ein Herzfehler festgestellt worden und wir waren noch 4Wochen nach der Geburt im Krankenhaus. Da war ich dann für jeden Besuch, der mich ein bißchen abgelenkt bzw aufgemuntert hat, dankbar.

Ich will dir keine Angst machen. Mein Fazit soll nur sein, dass du dir nicht ganz soviele Gedanken machen sollst, es kommt eh meistens anders...

lG, renanja

Beitrag von moeriee 29.03.11 - 13:18 Uhr

Mein Kind war in der 35. SSW schon geboren. Es hat sich bis heute (16 Wochen später) kaum jemand getraut uns zu besuchen. Ins KKH wollte niemand kommen, da unser Sohn sowieso auf der Intensiv lag und es wenn man kein Baby sehen kann, reizt es niemanden. So wie in den 2 Monaten, die ich vor der Geburt schon im KKH war. Die Menschen, die da kamen, um mich zu besuchen, kann ich an zwei Händen abzählen. Tja, so spielt das Leben!

Sage einfach, dass es dir zu viel ist und gut ist. Die Leute kriegen sich auch wieder ein!

Alles Gute für die Geburt! #klee

Beitrag von wieseidihrvorgegangen??? 29.03.11 - 13:23 Uhr

Hi nochmal,

lieben Dank für eure Antworten.

Vielleicht muss ich dazu sagen, dass es sich bei vor allem seiner Familie eher um alte Leute handelt, die noch dazu lange sitzen bleiben, schwer hören und auch sich sonst bei Familientreffen bedienen lassen, die man abolen muss (obwohl sie noch fahrtüchtig sind und bei Freunden und anderen auch selbst noch fahren)
Hinzu kommt, dass in der Familie schon sehr genaue Vorstellungen herrschen, wie was zu sein hat.
Dann muss man sehr aufpassen, was oder wem man schenkt, sonst heißt es, den anderen Großeltern habt ihr mehr gebracht oder länger Zeit usw. usw.

Deshalb sind klare Worte im Vornherein eventuell einfach besser.

Ich lade auch nicht von Anfang an irgendjemanden aus, ich möchte nur, dass die Wünsche und Bedürfnisse von uns (auch die meines Mannes, der nur eine Woche da sein wird) berücksichtigt werden.

Was Freunde anbelangt, so mache ich mir da keine Gedanken, die meisten haben schon selbst Kinder und wissen wie das ist.

Beitrag von bensu1 29.03.11 - 13:46 Uhr

hallo,

mir war lieber, die besucher kamen ins kh und ließen uns dafür zu hause "in ruhe". im kh ist sowieso immer gerenne, gerede und unruhe, da sind ein paar verwandte auch schon egal.

lass es einfach auf dich zukommen und entscheide dann, wie du es machen willst.

lg
karin

Beitrag von zubbeline 29.03.11 - 14:21 Uhr

Meinst Du zu Besuch im Krankenhaus, oder wenn ihr wieder daheim seid?

Im Krankenhaus ist es doch einfach nur öde....ich hab mich gefreut, dass grad beim ersten Kind viele Leute kamen.

Zu Hause war es auch okay....irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis allein zu sein. Mir ging es aber auch immer gut.

Beitrag von unicorn1984 29.03.11 - 14:25 Uhr

Es was das erste Kind von mir klar das meine Eltern da sein werden, die werdende Patin meine Schwester hat mich erst nach 2 Wochen besucht da sie Krankenlager waren. Für die Schwieltern wars die erste Enkeltochter die sie sich so gewünscht hatten.

Ich denke jeder soll es so machen wie er will, ich war froh das meine Schwiema soviel Zeit hatte da meine Große ein anstrengendes Baby war.

Beitrag von madmat 29.03.11 - 14:37 Uhr

Hallo,

bei meinen ersten drei Kindern wars mir eigentlich egal, wer wann kommt. Einmal hatte ich eine Familie da. Die hatten ihre 2 Söhne mitgebracht, welche das ganze KH zusammengebrüllt und getobt haben. Mir war es unangenehm,.. aber gut, waren ja nicht meine Kinder #schein

Als meine Tochter zu früh auf die Welt kam, nach NotKS, wolte ich die ersten Tage wirklich nur meine Familie sehen (Mann und Kinder), niemanden sonst. (meine Schwestern und Eltern wohnen weiter weg, also konnten die sowieso nicht kommen) Ich wollte und mußte mich in den ersten Tagen sowieso erst damit abfinden, was passiert war, und war den größten Teil des Tages auf der Intensiv.
Die Tage zu Hause dann nur mit Absprache.

Warte mal ab, wie es dir nach der Geburt geht, und entscheide dann spontan. Manche sind so stolz, und möchten ihr Baby jedem zeigen,... manche möchten eher "in Ruhe" gelassen werden. Das wird sich aber erst nach der Geburt zeigen!

LG und alles Gute

Beitrag von anyca 29.03.11 - 16:19 Uhr

Hol Dir die Hebamme mit ins Boot und laß die ihm noch mal sagen, daß DU ! und niemand sonst die Ansagen macht in der ersten Woche. Wenn Dir nicht nach Besuch ist, dann ist das so, und das haben alle zu akzeptieren.

Beitrag von saarmama1703 29.03.11 - 20:47 Uhr

Bei uns war es so:

Meine Mutter war dabei.Eigentlich nur,weil mein Mann nervös war.Ich war gerade kurz im Aufwachraum da kamen meine Eltern und Schwiegereltern schon rein. #schrei

Ich war 8 Tage im Krankenhaus und immer war jemand da!Meine Schwiegermutter "musste" ja kommen.Das Kind wächst ja sooooo schnell und das ist ja soooo schön und muss man sehen. #klatsch

Ich kann Dir nur sagen:Nie wieder kommt jemand mit,außer Freund/Mann!