Hallo!
In meinem Thread hier http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=28&tid=3082916, fragte ich schon einmal. Vielen Dank für die Antworten dort.
Nun haben wir heute versucht ein neues Bewerbungsschreiben aufzusetzen, leider gelingt uns der Einstieg im Anschreiben nicht wirklich gut.
Könntet ihr noch einmal Hilfestellung leisten? 
Sehr geehrter Herr XXX,
wie telefonisch mit Ihnen vereinbart sende ich Ihnen meinen Bewerbungsunterlagen per Mail zu.
Meine Ausbildung zur Bürokauffrau habe ich am 23.06.2010 erfolgreich beendet. Leider konnte ich durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht nahtlos anknüpfen an meine Ausbildung. Nach einer längeren Rehazeit, durch die meine vollständige Genesung wieder hergestellt wurde, habe bereits auch wieder verschiedene Bürotätigkeiten im Betrieb meines Verlobten übernehmen können.
....
Irgendwie klingt das nicht wirklich rund. Wir wären für jede Hilfe dankbar
Liebe Grüße
Evenea
Bewerbung Thread Part 2
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Beitrag von evenea - 29.03.11 - 10:29 Uhr
Beitrag von attuj-airam - 29.03.11 - 11:21 Uhr
richtig heißt es E-Mail und der erste Satz ist auch nicht wirklich schön. Besser wäre sowas wie
Sehr geehrter Herr XY,
danke für das freundliche Telefonat. Als Anhang schicke ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen.
Und hier noch einen guten Schluss-Satz - falls kein Bewerbungsschreiben im Anhang beigefügt ist (siehe unten) -
Freundliche Grüße
Vorname Name
Straße und Hausnummer
PLZ und Ort
Telefon:
Falls Fax vorhanden hier einsetzen
E-Mail:
Bei den Ziffern der Telefonnummer und eventuell Fax Nr. auf die aktuelle DIN Form achten (Beispiel 0231 123456)
Wenn Du es so kurz hälst und noch nicht wirklich mit dem Epfänger über Dich und den Job gesprochen hast, noch ein "richtiges" Bewerbungsschreiben in den Anhang packen (in dem solltest Du mit einem positiven Satz über das Unternehmen beginnen und dann kurz und knackig darstellen, warum Du für den Job, den die zu vergeben haben genau die Richtige bist)
Falls Du den zweiten Satz mit der Krankheit wirklich einbringen willst - was ich nicht tun würde - ist der vom Grundsatz her nicht schlecht. Doch das Wort leider würde ich streichen. Wörte die negative Emotionen beim Leser auslösen, sollten nicht in einer Bewerbung stehen. Klar, dass Du damit dein Bedauern über die Krankheit ausdrücken willst. aber dennoch gehört ein Nagativ-Wort wie leider nicht in eine Bewerbung.
Kannst Du die im Lebenslauf entstandene Lücke nicht durch die Tätigkeit bei Deinem Verlobten füllen und ein Zeugnis von ihm bekommen? Das es sich bei diesem Arbeitgeber um Deinen Verlobten handelt, geht keinen was an und hinterläßt auch keinen "guten Nachgeschmack".
Falls Du das schreiben möchtest hier ein Vorschlag Deine Vorgabe entsprechend "aufzupeppen"
Meine Ausbildung zur Bürokauffrau habe ich am 23.06.2010 erfolgreich beendet. Durch eine vorübergehende gesundheitliche Beeinträchtigung konnte ich nicht nahtlos an meine Ausbildung anknüpfen. Nach erfolgreicher Rehabilitation, durch die meine vollständige Genesung wieder hergestellt ist, arbeite ich seit dem ... im Betrieb von Herrn Xy als Bürokraft.
(Auch im Lebenslauf die Zeit angeben, seit wann Du dort arbeitest)
Dann brauchst Du noch einen guten Satz zum Schluss
Bsp.:
Mich persönlich bei Ihnen vorzustellen und Sie von meinen Fähigkeiten überzeugen zu dürfen, würde mich sehr freuen.
Freundliche Grüße
....
Ich drück die Daumen und würde mich freuen, wenn ich erfahre, was aus der Bewerbung geworden ist.
Toi toi toi
attuj-airam
Beitrag von martiena - 29.03.11 - 11:40 Uhr
dem kan man kaum etwas hinzufügen! arbeitest du in richtung personalwesen?
Beitrag von attuj-airam - 29.03.11 - 13:38 Uhr
Ich arbeite in einem mittelgroßem Büro und bin für Personalsachen - also auch Bewerbungsgespräche führen etc. - zuständig und sehe viele Bewerbungen. Wie es der Zufall will, habe ich die letzten drei Donnerstage noch an einer Fortbildung "moderne Korrespondez" teilgenommen und da wurde sehr viel über Bewerbungen gesprochen.
Beitrag von martiena - 29.03.11 - 17:59 Uhr
super tips! die werd ich mir auch merken
und wenn ich dann wieder dabei bin werd ich mal schauen du auch für mich vielleicht noch ein paar tips hast
Beitrag von evenea - 29.03.11 - 11:44 Uhr
Hallo,
vielen Dank für diese ausführliche Antwort.
Wir haben ein zusätzliches Anschreiben in den Unterlagen.
Die Ausfallzeit wollte sie schon erklären und das auf ehrlichem Wege.
Wir werden das einfach noch mal bearbeiten.
Danke dir schon Mal!
Beitrag von bruchetta - 29.03.11 - 12:40 Uhr
Du hast ja schon super Tips bekommen.
Die Krankheitszeit würde ich auf keinen Fall erwähnen.
Wenn einem AG mehrere Bewerbungen vorliegt, würde er sich sicherlich überlegen, ob er jemanden einstellt, der eine lange Krankheitsphase hinter sich hat.
Auch jetzt ein uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vorhanden ist, wird man das mit der Krankheit negativ assoziieren, ob man will oder nicht.
Von daher finde ich das mit dem Zeugnis oder einer Arbeitsbestätigung von dem Verlobten wirklich die beste Idee.
