Wann und wie mit Beikost anfangen!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von happymami24 29.03.11 - 11:58 Uhr

Hallo zusammen!

Meine kleine ist jetzt 3Monate und 3Tage alt :-)
Wollte mal wissen ob ich denn schon anfangen könnte, 1-2mal die woche, ihr brei anzubieten!
Ist es zu früh oder ok?

Und wenn ja, welche breie kann ich nehmen?

Bin für hilfreiche Tipps sehr dankbar!

LG Nicole mit Celine im Arm #verliebt

Beitrag von melle0981 29.03.11 - 12:12 Uhr

Oh Gott, gleich kommen die Übermamis von Urbia und zerpflücken dich in der Luft. #augen

Duck dich lieber schon mal.

So ein Stein am Kopf kann echt weh tun. Aber vielleicht hast du ja ein hartes Fell.

LG #winke
und wenn du meinst, dann probier es einfach aus.

Melle mit Twins (17 Wochen), die noch mindestens vier Wochen auf den ersten Brei warten müssen.

Beitrag von sarahjane 29.03.11 - 12:20 Uhr

Mit Beikost startet man idealerweise frühestens mit 5 Monaten, spätestens mit 7 Monaten. Und zwar mit viel Liebe, Geduld und Verständnis. :-)

Keine Trinkmilchmahlzeit muss im 1. Lebensjahr "holter-di-polter" ersetzt werden, sondern es kommt auf das Tempo des Babys an.

Meist trennen sich die Babys als erstes am leichtesten von der Mittagsmilch, so dass es grundsätzlich gesehen ratsam ist, als erstes diese Mahlzeit zu ersetzen.
Z. B. so: 1. Woche: Kürbis, oder Pastinake, oder Kartotte etc., 2. Woche Kürbis mit Kartoffel, Pastinake mit Kartoffel oder Karotte mit Kartoffel etc., 3. und 4. Woche Kürbis mit Kartoffel und Fleisch (am besten vom Rind), Pastinake mit Kartoffel und Fleisch oder Karotte mit Kartoffel und Fleisch etc.).

Sobald ein Baby eine halbe B(r)eikostportion schafft, braucht man Brust/Milchfläschchen nicht mehr anzubieten.

Alles Gute.

Beitrag von kleineelena 29.03.11 - 12:21 Uhr

hihihi, genau, geh schon mal in Deckung, werden sicher einige große Steine kommen :-D

Nun aber zu deiner Frage:
Wenn du dir die Gläschen anguckst, steht überall NACH dem 4. Monat drauf.
D.h. du mußt dich noch einen Monat gedulden, würd ich dir auch empfehlen.
Am Anfang bei den kleinen Mengen, hab ich die 125g Gemüse von Hipp genommen. Karotte hatte bei uns zu festen Stuhl gemacht, da gabs statt dessen Pastinake und Kürbis.

Viel Spaß wenns so weit ist.
Kannst ja schonmal Fleckenpulver kaufen..... :-D

LG
Isabelle

Beitrag von berry26 29.03.11 - 12:34 Uhr

Beikost ab Beikostreife!

Einfach mal googeln!;-)

Beitrag von berry26 29.03.11 - 12:36 Uhr

Vielleicht helfen auch die 3000 anderen Threads zu dieser Frage....

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=search&s=wann+beikost&bid=36

Beitrag von happymami24 29.03.11 - 12:44 Uhr

Danke euch!;-)

Naja die Foren sind ja zum fragen da, ist mein erstes Kind und daher weiß ich leider nicht alles, ich bin über kritik und tipps dankbar, nur so kann man was lernen!

Ich kenne viele aus meiner Umgebung die früh anfangen, deswegen die Frage!

Danke an alle#danke

Beitrag von uta27 29.03.11 - 13:08 Uhr

Hallo Nicole!
Kann ein 3 monate altes Baby mir durch Gesten zeigen, ob es Hunger hat oder satt ist? Wenn ein Kind Hunger hat, öffnet es den Muind und bewegt den Kopf nach vorne, wenn es den Löffel kommen sieht. Wenn es satt ist, dreht es den Kopf zur Seite und schliesst den Mund. So weiss die Mutter, dass Ihr Kind nichts mehr essen will. Wenn ein Kind noch zu klein ist, um deutlich zu zeigen, dass es satt ist, besteht die Gefahr, dass die Mutter, ohne es zu merken, dem Kind mehr essen gibt, als es wollte.
Da man nie, nie, nie ein Kind zum essen zwingen sollte, darf man ihm keinen Brei geben, ehe es in der Lage ist, das essen abzulehnen, wenn es keinen Hunger mehr hat.



Wann und wie mit Beikost beginnen?

In den ersten sechs Monaten ist der Organismus eines Babys auf eine ausschließliche Ernährung mit Milch (entweder Muttermilch oder als Ersatz künstliche Säuglingsnahrung) ausgerichtet.

Beikost sollte frühestens ab dem fünften Monate eingeführt werden und auch dann nur, wenn
das Kind deutlich signalisiert, dass es bereit für Beikost ist.
Anzeichen für die Bereitschaft des Babys für Beikost sind:
- es ist in der Lage aufrecht zu sitzen,
- der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem und herausschiebt, hat sich abgeschwächt,
- es zeigt Bereitschaft zum Kauen,
- es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken und interessiert
sich dafür,
- es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt.
Liebe Grüße, Uta