Namensgebung - Achtung, lang!

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von 19face84 29.03.11 - 19:34 Uhr

Hi ihr lieben!

Mein Mann und ich hatten uns ja eigentlich schon auf 2 Namen geeinigt:

Wenn es ein Mädchen wird, soll es Lisa heißen, ein Junge wird Ben Markus genannt. Nun meint mein Mann aber, das Mädchen soll auch einen zweiten Vornamen bekommen. Grundsätzlich habe ich da kein Problem mit, in beiden Fällen soll nur der 1. Name Rufname werden, der 2. ist dann quasi nur für die Papiere.

Nun machte mein Mann den Vorschlag Lisa Stefanie. Mein Vater heißt Stephan, daher kam er darauf. Allerdings muss ich sagen, dass ich ein sehr sehr schwieriges Verhältnis zu meinem Vater habe. Er hat mich und meine Geschwister sehr oft massiv geschlagen weswegen ich dann irgend wann einfach von zu hause weg bin. Mittlerweile haben wir uns zwar wieder etwas angenährt, aber verzeihen kann ich ihm das einfach nicht. Ich würde mich bis heute auch nicht trauen mit ihm in einem Zimmer alleine zu sein ohne das mein Mann in greifbarer Nähe ist. Aber ich kann mich wieder mit ihm unterhalten. Hat mich viel Kraft und auch eine lange Therapie gekostet, aber das geht mittlerweile.

Mein Mann meint nun, dass ich durch dieses Namen vielleicht eher die Gelegenheit habe mit dieser Geschichte wirklich ab zu schließen, aber ich weiß nicht, ob ich das wirklich kann oder ob sich dadurch die schlechten Gefühle meinem Vater gegenüber eher auf meine kleine Tochter übertragen. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Einerseits kann ich meinen Mann verstehen und an sich finde ich den Namen auch hübsch, aber die Angst bleibt irgend wie.

Was sagt ihr dazu? Soll ich den Namen wirklich so eintragen lassen?

Danke und Gruß

Karin + Würmchen ab morgen 14. Woche #verliebt

P.S.: ja, ich weiß, dass wir noch viel Zeit haben aber mir geht das im Moment einfach nicht aus dem Kopf.

Beitrag von zaubertroll1972 29.03.11 - 19:40 Uhr

Tut mir leid aber wenn ich einen Vater wie Deinen hätte würde ich nicht im Traum darauf kommen meinem Kind einen Namen zu geben der seinem ähnelt.

LG Z.

Beitrag von dore1977 29.03.11 - 19:52 Uhr

Hallo,
unter den Umständen die Du hier beschrieben hast würde ich mein Kind auf gar keinen Fall nach meinem Vater nennen. Eher friert die Hölle ein!

Alles gute für Dich.

LG dore

Beitrag von winterengel 29.03.11 - 19:58 Uhr

Ich würde es nicht tun! Ist ja schön, wenn ihr euch wieder etwas annähern

konntet und ich wünsche euch, dass ihr die Vergangenheit irgendwann

entgültig hinter euch lassen könnt. Der Versuch, es über den Namen des

Kindes zu probieren, hört sich für mich allerdings sehr zweifelhaft an!

"Wenn" es so nicht klappt und es sich eher negativ auf dein Verhältnis zu

deiner Tochter äußert, war es das definitiv nicht wert #gruebel !!

Wieso also so ein Risiko eingehen!!? Dinge die passiert sind, sind

passiert und auch ein Bewältigungsversuch dieser Art kann und wird nichts

daran ändern.

Liebe Grüße und alles Gute, Malin #blume

Beitrag von haseundmaus 29.03.11 - 20:21 Uhr

Hallo!

Also Lisa find ich schon mal toll! ;-)
Ben Markus find ich auch super!

Ich kann mich gut in deine Gedanken hineinversetzen, da ich auch ein sehr schwieriges Verhältnis zu meinem Vater hatte. Ich habe den Kontakt vor ein paar Jahren abgebrochen, da nichts mehr ging. Umso mehr bewundere ich dich, dass du dich mit deinem Vater irgendwie arrangieren konntest.
Das mit dem Namen Stefanie find ich allerdings keine gute Idee. Und ich denke, dein Mann sollte das wissen, dass es vielleicht eines Tages problematisch sein könnte, wenn eure Tochter mit Beinamen Stefanie heißt. Nichts gegen den Namen an sich, ich mag ihn auch. Aber ich finde den Hintergrund nicht gut. Ich an deiner Stelle würde es nicht machen. Wie gesagt, ich kann mich grad gut in deine Lage versetzen, ich würde mich damit nicht wohl fühlen. Ich wollte nicht mal, dass unsere Lisa meinen Nachnamen trägt. Mein Freund und ich sind noch nicht verheiratet, muss auch erstmal nicht sein, aber ich habe von mir aus schon gesagt, dass sie seinen Nachnamen tragen soll, weil ich nicht wollte, dass sie jemals so heißt wie ich. Deshalb kann ich es mir erst recht bei einem Vornamen nicht vorstellen, da irgendwas zu wählen, was dem Namen meines Vaters irgendwie nahe kommt. Würde auch nicht wollen, dass er sich noch geehrt fühlt nach allem was er getan hat.

Aber das ist jetzt nur meine Meinung.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von natasja 29.03.11 - 20:40 Uhr

Ich würde das Kind nicht so nennen, wenn du jetzt schon schlechte Assoziationen hast und zweifelst. In so einem Fall wie deinem könnte es ja auch unter Umständen sein, dass das Verhältnis zu deinem Vater irgendwann wieder schlechter wird. Und deine Tochter wird dann immernoch so heißen...

Beitrag von jujo79 29.03.11 - 21:18 Uhr

Nein, das würde ich absolut nicht tun. Komischer Gedanke deines Mannes...
Vielleicht nehmt ihr dann einfach deinen Namen als Zweitnamen oder eine abgewandelte Form davon? Z.B. Katharina oder Karina.
Grüße JUJO

Beitrag von hailie 29.03.11 - 22:29 Uhr

Ich würde es keinesfalls tun!

Dann doch lieber Lisa Karin... oder Lisa Karina. :-)

VG

Beitrag von 19face84 30.03.11 - 09:00 Uhr

lisa Karina geht leider nicht weil die Exfreundin meines Mannes Karina heißt, das wäre doch auch etwas komisch würde cih denken. aber danke für die vielen Gedanken!

Beitrag von dschinie82 30.03.11 - 07:21 Uhr

Ich würde es auf gar keinen Fall tun!!!