Unbedingt Schwimmkurs?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von regina1978 29.03.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

ich wollte mal eure Meinung hören. Von vielen Eltern bekomme ich immer mal wieder gesagt, ich soll meine 6-jährige Tochter (1. Klasse) zu einem Schwimmkurs anmelden, denn ein Kind sollte doch zum Schuleintritt schwimmen können. Meine Tochter ist aber etwas wasserscheu und möchte auf gar keinen Fall einen Schwimmkurs machen.
Ich sehe das nicht so eng. Sie wird es schon irgendwann lernen. Ich selbst hab auch erst mit 9 Jahren schwimmen gelernt und hab es mir selbst beigebracht.
In der 3. Klasse gibt es (zumindest bei uns) Schwimmunterricht und die Kinder, die nicht schwimmen können, sind dann angeblich die Außenseiter. Ist das wirklich so? Soll ich sie gegen ihren Willen zum Schwimmkurs schicken?

Was meint ihr? Wann und wie haben eure Kinder schwimmen gelernt?

Gruß, Regina

Beitrag von manavgat 29.03.11 - 20:22 Uhr

Jedes Kind sollte so schnell wie möglich schwimmen lernen. Kuckstu:

http://www.welt.de/wissenschaft/article4052584/Wenn-der-Ausflug-ans-Wasser-toedlich-endet.html

Gruß

Manavgat

Beitrag von schullek 30.03.11 - 11:11 Uhr

meine rede!

Beitrag von zaubertroll1972 29.03.11 - 20:29 Uhr

Hallo,

in unserer Schule gibt es in der 3. Klasse Schwimmunterricht und heute können schon soviele Kinder früh schwimmen.....ich hätte es meinem Sohn nicht antun wollen als Nichtschwimmer dazustehen.
Abgesehen davon finde ich es sehr wichtig daß Kinder Schwimmen lernen. Es erleichtert in der Freizeit und im Urlaub so einiges und macht doch den Kindern meist großen Spaß.
Ich habe meinen Sohn mit 5 Jahren zum Schwimmen angemeldet und mittlerweile ist er ein sehr guter Schwimmer und aktiv im DLRG.
Es gab auch Zeiten wo er nicht so gern zum Schwimmen ging.

Gibt es keine anderen Kinder mit denen Ihr zu einem Schwimmkurs gehen könntet? Geh` Du doch regelmäßig mit Deiner Tochter in`s Schwimmbad und versuch` ich langsam die Angst zu nehmen. Dann sollte es doch auch mit einem Schwimmkurs klappen.
Auf die Schule würde ich mich nicht verlassen. Der Schwimmunterricht geht meist keine lange Zeit und es reicht oft nicht aus das Schwimmen dort gut zu lernen.
Letztendlich ist es Eure Entscheidung.

LG Z.

Beitrag von janamausi 29.03.11 - 20:37 Uhr

Hallo,

ich finde auch, dass jedes Kind so bald wie möglich schwimmen lernen sollte.

Zum einen wegen der Sicherheit aber für mich ist das Schwimmen auch z.B. gleichzusetzen mit dem Fahrrad fahren. Wenn ein Kind erst in der 3. Klasse Fahrrad fahren lernt, finde ich es eher "merkwürdig".

Aber ich würde ein Kind auch nicht zum Schwimmkurs zwingen. Warum ist sie denn Wasserscheu? Wart ihr als sie kleiner war nicht im Schwimmbad/Freibad?

Ich kenne eigentlich nur kleine Kinder die Wasserscheu sind und wenn man diese langsam ans Wasser gewöhnt, vergeht das. Und da würde ich ansetzen, erstmal eine zeitlang regelmäßig ins Schwimmbad gehen, evtl. mit Freundinnen etc. so dass sie Spaß daran kriegt. Vielleicht kommt es dann von ganz alleine dass sie schwimmen lernen will.

LG janamausi

Beitrag von dore1977 29.03.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

ganz klar die Kinder die in der Klasse/Freundeskreis meiner Tochter noch nicht schwimmen können (sie geht in die 2te) sind ganz klar die armen "Schweine" die in dem Alter echt blöd da stehen. Es finden immer mehr Kindergeburtstage im Spaßbad statt, da möchte natürlich kein Elternteil die Verantwortung für einen Nichtschwimmer übernehmen, also keine Einladung.

Schon letzten Sommer hat sich ganz oft die halbe Klasse Nachmittags im Freibad getroffen (unter Aufsicht der Eltern) Die Nichtschwimmer waren außen vor, wer will in den schon mit Schwimmflügeln ins Wasser müssen wen die meisten Kinder mindestens Bronze haben? Bei uns haben viele schon das Silber Abzeichen.

Meiner Meinung nach überrede Deine Tochter dazu schwimmen zu lernen, sie wird Dir dankbar sein, vielleicht nicht gleich aber irgendwann.

LG dore

Beitrag von turmmariechen 29.03.11 - 20:40 Uhr

Welche Alternativen zum Schwimmkurs gibt es? Kannst Du evtl mit Ihr öfters in Bad? Ich finde schwimmen lernen sehr wichtig. Muss ja nicht undedingt ein Schwimmkurs sein. Wenn sie wasserscheu ist kannst Du auch mit Wassergewöhnung beginnen. Wende Dich an den Dlrg oder einen Schwimmverein. Kinder, die in der 3. Klasse nicht schwimmen können sind wirklich die Ausnahme. Mein mittlerer Sohn ist im Schwimmverein - er wurde im März 5 und alle Kinder dort sind in seinem Alter.

Beitrag von diehilde 29.03.11 - 20:54 Uhr

Hallo,

ich bin zwar schon älter, habe aber noch sehr genau in Erinnerung, wie ich im Schwimmunterricht gelitten habe. Ich war eine der wenigen Nichtschwimmerinnen und wir waren wirklich die Außenseiter. Auch die 5 im Zeugnis war sehr depremierend. Meine Kinder habe ich daher sehr früh zum Schwimmkursus gebracht. Die beiden hatten ein Glück viel Spaß daran und haben erst mit dem Gold-Abzeichen aufgehört. Da wir in der Nähe von Nord- und Ostsee wohnen, ist es auch ein sehr beruhigendes Gefühl, dass die beiden gut schwimmen können.
Gegen ihren Willen zum Schwimmkursus zu schicken, ist aber sicherlich auch nicht toll für deine Tochter. Vielleicht könnt ihr einfach mal öfters so zum Spaß ins Schwimmbad gehen, damit sie sich ans Wasser gewöhnt? Unsere Hallenbäder bieten auch Ferienschwimmen an, das soll sehr schön und entspannend sein.
Ich habe übrigens mit 12 mir selber schwimmen beigebracht auf Kreta, Seepferdchen habe ich aber bis heute nicht #gruebel

LG

Beitrag von blucki 29.03.11 - 21:22 Uhr

hallo regina,

dass ein kind mit 6 jahren wasserscheu ist, ist aber schon bedenklich.

zum schwimmunterricht zwingen bringt aber auch nichts. du solltest mit ihr erstmal eine zeitlang regelmäßig ins schwimmbad gehen und ihr die angst vor dem wasser nehmen. und dann ab in einen schwimmkurs. am besten mit einer freundin zusammen.

bei uns war es so: ich habe mit meinem sohn vom 4. lebensmonat bis zu seinem 2. geburtstag baby-/kleinkindschwimmen gemacht, einmal pro woche. dann hatte er auch mal so eine phase, wo er in keinen schwimmkurs wollte, da war er aber 3 (da gibt es so frühkurse, wo die kinder an die schwimmbewegungen langsam herangeführt werden). das haben wir dann abgebrochen. aber er hatte immer spaß im schwimmbad. mit 5 hat er dann sein seepferdchen gemacht und jetzt mit 6 macht er nächste woche das bronze-abzeichen.

er hat noch eine knapp 2 jährige schwester und mir war und ist es sehr wichtig, dass er regelmäßig unter aufsicht eines schwimmlehrers weiter trainiert. wir fangen dann im herbst gleich mit silber an. ich bin meistens mit den kindern alleine im schwimmbad. da ist es gerade für uns sehr wichtig, dass wenigstens eins der kinder schwimmen kann.

und in der schule ist es wohl wirklich so, dass man ausgelacht wird, wenn man in der 3. klasse noch nicht schwimmen kann. das solltest du deiner tochter ersparen.

lg
anja

Beitrag von jule2801 29.03.11 - 21:51 Uhr

Hallo,

mein Ziel ist es tatsächlich, dass all meine Kinder zum Schuleintritt schwimmen können. Ok, wir wohnen auch am Meer und da finde ich es sehr beruhigend wenn sie schwimmen können.

Mein Großer wurde mit knapp 5 Jahren zwangsverpflichtet zum Schwimmkurs, aber nicht weil er nicht schwimmen wollte, sondern weil er einfach überhaupt keine Angst hatte (nach folgender Situation habe ich ihn zum Kurs angemeldet: Wir waren im Schwimmbad, er hatte schon keine Schwimmflügel mehr um, weil wir eigentlich nach Hause wollten, mein Mann war im Begriff aus dem Wasser zu klettern, da überlegte es sich unser Sohn nochmal und sprang mal spontan von der Kante ins tiefe Wasser! Mein Mann hat ihn dann rausgefischt. Was war der Spruch von meinem Sohn: ''Das war cool!'' Ich habe den Schreck meines Lebens bekommen!)

Mein zweiter Sohn ist im November 5 geworden und hat im Januar mit Schwimmunterricht angefangen. Er war/ist recht ängstlich bzw. vorsichtig mit Wasser. Im Oktober hat er von sich aus gesagt, dass er einen Schwimmkurs machen wollte und die Gelegenheit habe ich direkt beim Schopf ergriffen - leider gibt es hier Wartelisten und somit hat es eine Weile gedauert bis er anfangen konnte. Er geht bei weitem nicht so gerne schwimmen wie der Große, aber er macht sich echt ganz gut.

So wie hier schon andere schrieben, würde ich damit anfangen regelmäßig mit Ihr ins Schwimmbad zu gehen, so dass sie langsam ihre Angst verliert. Außerdem würde ich sie schon zum Schwimmkurs anmelden bzw. nachfragen wie lange bei euch die Wartelisten sind. Unter Umständen dauert es sowieso noch bis zu einem halben Jahr bevor ihr anfangen könnt.

Alles Gute
Jule!

Beitrag von sillysilly 29.03.11 - 22:42 Uhr

Hallo

also mir ist es privat total wichtig, daß meine Tochter schwimmen kann - ist für mich überlebenswichtig. Und es dauert ja auch bis sie es richtig können, daß man es schwimmen nennen kann.
Meine Tochter hat erst Schwimmkurse gemacht und ist jetzt im Schwimmverein 1x die Woche - sie ist 6 Jahre und wird im September eingeschult.

und zudem käme es für mich nicht in Frage, daß sie dann den Schwimmunterricht der Schule im Nichtschwimmerbecken verbringt. Das fänd ich echt blöd für sie.
Alle ihre Freunde und Freundinnen können schon schwimmen oder machen gerade Kurse - auch alle die wir so vom Sehen kennen
da käm sie sich echt blöd vor

und gerade wenn sie wasserscheu ist, würde ich das dann ungern gerade in der Schule sichtbar werden lassen

Das würde ich ihr auch so erklären, daß es doch auch "behüteter" für sie ist, als dann im Schwimmunterricht der Schule

Bei uns gehen übrigens auch schon die zweiten Klassen zum Schwimmen.

Grüße Silly

Beitrag von scotland 29.03.11 - 22:45 Uhr

Hallo,

ja, ich finde das sehr wichtig! Meine Tocher ist in einem Schwimmkurs, seit sie 5 ist und das war sehr gut so. Sie hat sich mit dem Schwimmen sehr schwer getan und erst nach einem knappen Jahr das Seepferdchen geschafft.

In ihrer Schule gibt es in der 1. und 2. Klasse einmal wöchentlich 45 Minuten Schwimmunterricht (inklusive Transfer zum Schwimmbad, Umziehen, Schwimmen, Anziehen, Transfer zurück) - in der Zeit hätte sie niemals Schwimmen gelernt!

Jetzt ist sie in der 3. Klasse und hat das Silberne Abzeichen und ist stolz wie Oskar. Schwimmen ist auch eine tolle Sportart und der Verein ist bei uns sehr billig (weniger als 30€im Jahr inklusive Eintritt).

GLG
Scotland


Beitrag von farina76 30.03.11 - 00:15 Uhr

Hallo!

Meine Tochter war auch total wasserscheu. Trotz Babyschwimmen etc.

Da aber ihre Freunde alle Schwimmkurs machten wollte sie dann auch mit 5. Aber frage nicht wie das war, vorallem für mich. Sie hat alles toll mitgemacht, bis es ans freischwimmen ging, da hat sie geschrien, Panik bekommen, sich an den Schwimmlehrer geklammert. An den Rand geklammert. Horror! Sie war eindeutig die schlechteste. Hab sie dann trotzdem noch in nen 2ten Kurs, selbe Panik und Theater. Mit Nudel war sie immer die schnellste. Sie ist grundsätzlich eigentlich ne Sportskanone, aber ein Schisser.

Ich hab dann einmal mein Schwimmzeug mit eingepackt. Und hab gemeint, heute oder ich schmeiß das alles hin. Hab dann mit Engelszungen auf sie eingeredet dass sie doch der Mama vertrauen kann und so weiter. Viel Geduld viel Reden und alles ganz ruhig und immer gut gelaunt. Und ich hab es geschafft dass sie wenn sie meine Hand hielt ins Becken gesprungen ist, hab dann einmal die Hand weggezogen und sie aber sofort aufgefangen und gemeint: siehste, die Mama ist immer da. Man hat aber so langsam eine Veränderung bei ihr gesehen. Sie wollte dann auf einmal sogar weiter gehen. Ist dann ohne meine Hand reingesprungen. Dann haben wirs genauso gemacht beim Schwimmen. Ich Hand nur unter ihren Bauch immer mal weg, wenn sie Panik bekam sofort wieder hin. Und sie immer wieder ermuntert es doch zu versuchen. Schließlich und endlich ein paar Züge frei. Und siehe da es hat geklappt.
Das ganze hat nicht mal ne Stunde gedauert. Und ich vergesse nie das Strahlen in den Augen meiner Tochter. Wie stolz sie auf sich war. Gleich danach find die Stunde an und sie ist gleich ne ganze Bahn geschwommen und noch in der selben Stunde vom 1-Meter-Brett gesprungen. 4 Unterrichtsstunden später hatte sie ihr Seepferdchen, im nächsten Kurs den Pirat und hat danach ihren Bronzekurs gemacht.

Sie ist immernoch kein Draufgänger was Wasser betrifft und bei neuen Sachen immer vorsichtig. Aber sie springt rein, schwimmt, und kann mithalten. Und vorallem, sie hat ihren Spaß und ist stolz auf sich.

Ich finde immer man tut seinem Kind einen Gefallen wenn man es auch mal ermutigt über seine Grenzen zu gehen. Ich vergesse wirklich nie wie stolz meine Tochter auf sich selber war als sie ihre große Angst vor Wasser überwunden hat.

Also ja, ich würde mit ihr in einen Schwimmkurs gehen. Erwarte keine Wunder, stell dich auf das Tempo deiner Tochter ein und hab Geduld. Und sie wird dir dankbar sein.

LG Sabine

Beitrag von bi_di 30.03.11 - 05:00 Uhr

Naja, gegen ihren Willen wird schwierig.

Ich habe auch so einen vorsichtigen Kandidaten zuhause (gerade 7 geworden) und den werde ich jetzt zum Schwimmkurs anmelden. Eigentlich liebt er Wasser, aber nicht im Gesicht. Und Schiss hat er auch ohne Auftriebshilfe.

Andererseits ist es ihm im letzten Jahr schon mächtig auf die Nerven gegangen, das alle seine Freunde ohne Schwimmhilfen ins Becken durften, nur er nicht.
Und deshalb ist er jetzt mit einem Schwimmkurs durchaus einverstanden. Ich habe versucht, ihm selber Schwimmen beizubringen, komme aber nicht wirklich weiter.

Wie gesagt, wenn Deine Kurze partout und auf keinen Fall will, wird es schwierig. Wenn sie allerdings 'eigentlich' ganz gerne im Wasser plantscht und nur die Angst abbbauen muss, würde ich meine ganze Überredungskunst einsetzen, dass sie es doch mal mit einem Kurs versucht. Bei meinem Sohn hat schlussendlich funktioniert, das ich ihm sagte, er sei mir völlig egal, ob er das Seepferdchen macht (wegen Beckenspringen und Tauchen - seine persönlichen Horrorvorstellungen), aber ich möchte ihn mindestens 25m schwimmen sehen. Das ist ok für ihn. Und DAS finde ich wichtig. Ich habe nämlich keine Lust (und er mit Sicherheit auch nicht), einem 7jährigen ständig mit Schwimmflügeln hinterherzulaufen.

Und wenn er die 25m erstmal schafft, wird er vermutlich soviel Selbstvertrauen haben, das er das Tauchen auch noch absolviert. Aber das verrate ich ihm natürlich nicht ;).

Grüsse
BiDi





Beitrag von gusti79 30.03.11 - 07:54 Uhr

Hallo,

meine Tochter war ganz extrem Wasserscheu... Sie hat diese Paukenröhrchen seit sie 2 ist und anfangs durfte gar kein Wasser in die Ohren und sie konnte sich somit auch nicht dran gewöhnen.

Ich hab sie dann trotzdem mit 4 im Schwimmkurs angemeldet... Du darfst nicht denken das es ein Drill ist und die Kids auf Teufel komm raus schwimmen lernen müssen, es ist eher ein spielerisches dran gewöhnen mit positivem Nebeneffekt...
Meine hat laaaaaange gebraucht bis es geklappt hat, aber es hat ihr immer spaß gemacht!! Weil es halt auch nach ihrer Geschwindigkeit ging.. Sie durfte entscheiden wie weit sie ins Wasser ging, usw...

Jetzt ist sie 8 und hat letzten Donnerstag Bronze gemacht, geht seit 1,5 Jahren ins Leistungsschwimmen und erziehlt als Jüngste und Kleinste ihres Jahrgangs bei Vereinsmeisterschaften immer gute Leistungen (3.Platz zuletzt).

Zudem finde ich es sinnvoll schwimmen zu können... Von einer Freundin der Große ist mit 7 Jahren in einem Badeweiher qualvoll ertrunken!!!
Und im Sommer treffen sich die Kids nunmal oft im Freibad - wer nicht schwimmen kann hat da Pech gehabt, wird ausgelacht und ist ein absoluter Außenseiter... Kinder können so verdammt grausam sein :-(

LG Alex

Beitrag von zanadu01 30.03.11 - 08:04 Uhr

Hallo, in unserer Schule können viele Kinder nicht schwimmen. Zum beginn des dritten Schuljahres konnen meine Beiden und eine Handvoll Kinder schwimmen. Jetzt haben schon einge Kinder ihr Seepferdchen oder ihr Bronze ( Silberabzeichen) gemacht. Also hier lernen viele Kinder schwimmen in der Schule. Liegt aber auch an den finazellen Möglichkeiten, ein Schwimmkurs kostet Geld das viele Eltern nicht haben. Die Schwimmvereine sind auch nicht für jeden geeignet.
Meine beiden haben von Schulbeginn ihr Seepferdchen in einem ganz kleinen Schwimmbecken gemacht. Danach den Piraten und dann ihr Siberabzeichen.
Mir war es wichig das sie schwimmen können weil ich auch gerne schwimmen gehe.

Beitrag von schokostreusel 30.03.11 - 08:07 Uhr

Hallo!

Viele gute Gründe für den Schwimmunterricht wurden ja schon genannt. Bei uns ist es auch wirklich nur eine ganz kleine Zahl von Kindern in der Klasse, die nicht schwimmen können. Wenn Deine Tochter nun noch wasserscheu ist, erleichtert das auch nicht das Erlernen in der Schule, eine eigentlich schlechte Kombination.

Unter Zwang Schwimmen zu lernen ist natürlich auch nicht optimal, denke das funktioniert ebenso wenig. Bei uns bieten einige Schwimmschulen Wassergewöhnungskurse an. Ziel ist nicht das Seepferdchen, sondern einfach Spaß an Wasser zu gewinnen und die Angst zu verlieren, eine wichtige Vorraussetzung... und vielleicht geht Deine Tochter ohne diese Erwartungshaltung lieber zu einem Kurs. Vielleicht ist das ja was für Euch.

Beitrag von katzeleonie 30.03.11 - 08:32 Uhr

Hallo,

unsere Tochter hat Schwimmkurs auch verweigert, sie wollte auch weder Seepferdchen noch ähnliches machen.
Sie hat mit 5 einfach so mit uns schwimmen gelernt, im Urlaub im See. Und schwimmt wie ein Fisch. Schon immer.

Wenn sie nicht in den Kurs will ist ok, aber ich würde es ihr auf jeden Fall zeitnah beibringen, denn auch bei uns, wurden die wenigen Kinder, die es nicht können, geärgert. Es ist heute leider eine Leistungsgesellschaft, und jeder der nicht zu einer bestimmten Zeit etwas kann, der wird Außenseiter. Find ich besch.... aber ist halt so.

lg
Anja

Beitrag von reethi 30.03.11 - 08:52 Uhr

Hallo!

Mein Sohn wollte auch nicht in einen Schwimmkurs und hat sich dagegen gesträubt. Also haben wir ihm das Schwimmen selber beigebracht. Wir waren im Urlaub und in der Zeit hat er es gelernt. Ich finde nicht, dass man zum schwimmen lernen unbedingt einen Schwimmkurs braucht.

Mir war es wichtig dass er schwimmen kann. Gerade in der Schule fängt es ja auch an, dass sich die Kinder im Sommer zum Beispiel im Freibad treffen (in dem Alter mit Elternbegleitung) und wenn dann eines der Kinder noch mit Schwimmflügeln rumläuft ist das für das Kind schon ziemlich unangenehm...

Viele Grüße,
Neddie

Beitrag von ayshe 30.03.11 - 08:57 Uhr

Gegen den Willen finde ich immer schlecht bei solchen Sachen, denn es bringt meist nur Probleme und geht vllt nach hinten los.

Ob nun ein Kind unbedingt zum Schulanfang schwimmen soll, weiß ich echt nicht, warum sollte es denn?

Schwimmen sie in der Schule?
Wenn ja, dann würde ich das Kind schon darauf ansprechen oder mich informieren, was da für Voraussetzungen erwartet werden.

Meine Tochter geht in die 1. Klasse.
In der 2. werden sie tatsächlich in Sport Schwimmen.
Ich war ja etwas erstaunt, aber es ist so.
Und nun gibt es da Kinder ohne Seepferdchen und welche mit Freischwimmer.
Ich stelle es mir etwas schwierig vor, auch weil Kinder in dem Alter leicht beschämt sind, wenn sie etwas noch gar nicht können.
Diejenigen, die noch kein Seepferdchen haben, sollen, wenn sie es denn wollen, in den Ferien mal probieren, einen Kurs machen oder so.

Ach so, Außenseiter sind Nichtschwimmer meiner Meinung nach nicht, jedenfalls gibt es in der Klasse meiner Tochter mehrere Kinder, die nicht schwimmen können, also keine Einzelfälle.


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Wann und wie haben eure Kinder schwimmen gelernt?
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Meine Tochter wollte es selber gern, sie wollte es so können, wie eben mein Mann und ich und auch ins Tiefe gehen.
Mit 4 kam sie in den Schwimmverein, Dauerkurs für Anfänger und ohne zeitlichem Ende.
Mit 5 hatte sie Seepferdchen und ich glaube, mit knapp 6 dann Freischwimmer.
Aber sie fand es eben von Anfang an total toll.

Beitrag von h-m 30.03.11 - 09:13 Uhr

Ich denke, bevor der Schwimmunterricht in der Schule einsetzt, sollten die Kinder schon schwimmen können. Es ist allerdings unterschiedlich, wann der Schwimmunterricht anfängt. In der Schule meiner Tochter ist das erst in der dritten Klasse der Fall.

Wenn Du meinst, dass Du bzw. Ihr als Eltern das ebenfalls gut beibringen könnt, muss es nicht unbedingt ein Schwimmkurs sein.

Lieber etwas früher in den Schwimmkurs und sich da überwinden, als dann als "wasserscheue Nichtschwimmerin" vor der ganzen Klasse dazustehen... meine Meinung. Im Schwimmkurs können alle anderen Kinder ja auch noch nicht schwimmen, das ist doch weniger peinlich, als die Einzige/eine von wenigen zu sein, die nicht schwimmen können.

Beitrag von arite78 30.03.11 - 09:18 Uhr

Moin,

ja ich bin der Meinung so früh wie möglich, zumal wir die Ostsee vor der Tür haben.

Marius hat mit 4 sein Seepferdchen gemacht und seit ca. 6 Monaten ist er im Schwimmverein.

Mittlerweile kann er sogar schon Rückenschwimmen, ohne irgentwelche Hilfsmittel, grad am Montag ist er 6 Bahnen so geschwommen.

LG Arite

Beitrag von anarchie 30.03.11 - 09:28 Uhr

Hallo!

Mir war wihig, dass mein kids schwimmen können...

Sie waren 6,5 und 5 als sie es lernten.
Mein Sohn(der Größere) woltle nicht so Recht und der Kurs im Schwimmbad gng GARNICHT!
Da hat e sich geweigert
ich hbe dann viel geld für einen privaten Kurs gezahlt, er aber SO klasse war.
Meine Kinder schwimmen seitdem sicher.

Allerdings soll Max(8, 2. Klasse) diesen Somm rnoch sein Bronze machen, denn im nächsten jahr ist Schulschwimmen und da soll er das schon haben, um nich als Baby dazustehen(zumal ihm da schwimmen nicht wirklich leicht fällt, da hat er an ein bisschen Bonus)...

Davon ab finde ich chwimmen einafch verdammt wichtig.

ic elbe rhabe esmit mit 7 Jahren selber beigebracht, habe dann in der 4. Klase mein Gold geamch und gut wars.

Es ist egal, wo sie es lernen, ob mit dir oder im Kurs, aber siche rkönnen sollten sie es!

lg

melanie mit 4 Kinds(8,7,3,1)

Beitrag von 1982jenny 30.03.11 - 11:04 Uhr

Hallo

Ich bin glaub einer der wenigen die Sagen, das Kind lernt schon schwimmen wenn es bereit ist!

Wir haben auch ein Exemplar hier das immer Wasser (beim schwimmen) Panok bekommt!

Wir haben auch gedacht je früher desto besser, aber bei uns klappt das einfach nicht, obwohl wir regelmässig im Schwimmbad sind!
Wir drängen ihn nicht was soll das auch bringen!
Irgendwann kommt er und sagt MAMA ICH WiLL Jetzt!

Beim kleinen der springt jetzt schon in Wasser wo er nicht stehen kann, er muß deshalb schon früh schwimmen können da die Gefahr zu groß ist!

Beim Großen er geht lieber auf die sichere Seite! Da habe ich keine Angst!

LG Jenny

Beitrag von schullek 30.03.11 - 11:07 Uhr

hallo,

ich finde schwimmen auch sehr wichtig.
erstens, sei doch mal ehrlich, wenn der überwiegende teil der klasse schwimmen kann, dann wird sich dein kind wahrscheinlich schon von allein doof vorkommen.
mit meinem bis dahin zwar nicht wasserscheuen, aber im wasser sehr vorsichtigem 4jährigen habe ich vor 1,5 jahren in einem wassergewöhnungskurs angefangen. da waren alle kinder ungefähr so alt wie er. erst wurde nur geplantscht, dann mit schwimmhilfen die schwimmbewegungen einstudiert. als er es konnte, bekam er das sog. froschabzeichen. war sehr stolz. udn dann ging es zum seepferdchenkurs. gleich in die große sportschwimmhalle einmal die woche. und da er nun keine scheu mehr hatte klappte das super. das seepferdchen hat er dann nach 10 wochen mit 5 jahren gemacht. nun macht er noch nen aufbaukurs um alles zu festigen udn fertig. er kommt nächstes jahr in die schule un kann dann schwimmen.


ausserdem ist es natürlich auch ein sicherheitsfaktor. wenn ihr schwimmen geht, brauchst du dir keine sorgen machen, dass dein kind mal nciht weiß, wei es zu reagieren hat. und ab der schule wird sie vielleicht auch vermehrt mit anderen kinder (in begleitung) baden gehen wollen. das bleibt ihr dann verwehrt.

lg

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