rota viren impfung ja oder nein??

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Beitrag von katrin-ma 29.03.11 - 20:58 Uhr

hallo!

wir sind uns unsicher, ob wir diese impfung machen lassen sollen.
wie habt ihr euch entschieden und weshalb??

liebe grüße!

Beitrag von koerci 29.03.11 - 21:04 Uhr

Wir haben impfen lassen.
Wieso?
Weil die Impfung zu 96% vor diesen fiesen Viren schützt.
Die Tochter unseres Kia hatte die Rotaviren, als sie 2 Jahre alt war, und wäre fast daran gestorben.

Ich wüßte nicht, wieso ich das Risiko eingehen sollte, dass mein Kind diesen Virus bekommt, wenn ich dazu beitragen kann es zu verhindern.

LG
koerCi

Beitrag von zauberli 29.03.11 - 21:08 Uhr

Wir haben auch impfen lassen.

Ist nur ne Schluckimpfung, also noch nicht mal ein pieks :)

Lg

Beitrag von ellalein 29.03.11 - 21:09 Uhr

Wir haben sie auch geben lassen,Grund:Mein Patenkind hatte es im Babyalter 3 mal,jedes mal im KH gelandet,für mehrere Tage,immer dem austrocknen nahe und mir tat das so leid das zu sehen,das wollt ich meinem eigenen Kind ersparen.

Beitrag von schullek 29.03.11 - 21:10 Uhr

nein.

denn: es gibt zig ebenso 'starke' magen darm viren, gegen die es keine impfung gibt. und alle! sind sehr gut behandelbar.

lg

Beitrag von sabibi 29.03.11 - 21:23 Uhr

Ist ja nur ne schluck impfung!! Auf jeden fall. Meine beiden Söhne hatte es vor 4 jahren!! Wir landeten im KH und mein grosser wäre beinahe ausgetrocknet und musste tagelam am tropf hängen!! Das hiess dann insgesammt 5 tage kh und nur im bett sitzen!!
NIE WIEDER!!! Und das würde ich keinem kind zumuten wollen!!!

Beitrag von shadow-91 29.03.11 - 21:23 Uhr

Ich lasse meinen Zwerg auch impfen, ich habe bei meiner Nichte gesehn wie es laufen kann.
Sie war gerade ein jahr alt und fing plötzlich an extrem viel zu kackern und dass extrem flüssig. Innerhalb einer halben Stunde verlor sie so viel Flüssigkeit dass sie fast ihr Bewusstsein verlor.
Es kann einfach so verdammt schnell gehen dass man garnicht weiß wie einem geschieht.

Beitrag von banana198719 29.03.11 - 21:28 Uhr

hallo!

Wir haben auch impfen lassen....ich find es total gut dass es diese impfung jetzt gibt

mfg

Beitrag von dianchen03 29.03.11 - 21:36 Uhr

Wir lassen nicht impfen, da Rotaviren keine typische Kinderkrankheit ist und es keine Folgeschäden wie bei diesen typischen Kinderkrankheiten gibt. Zudem wurde diese Impfung von der Stiko nunr als Ergänzung empfohlen und nicht in den Impfkalender aufgenommen.

Beitrag von schokomuffin88 29.03.11 - 21:46 Uhr

Huhu...

Ja ich habe impfen lassen.

Warum?

Ich habe im KH gearbeitet und habe gesehen wie schlecht es den Kinder gegangen ist nur wegen dieser Krankheit.

Egal wie alt, dieses Krankheitsbild kann so schlimm verlaufen,
auch wenn sie von der STIKO nich in den Impfkalender aufgenommen wurde,
sondern "nur" eine Empfehlung ist, ist sie dennoch ein Schutz.

Und Folgeschäden hin oder her,
für ein Kind ist es immer eine Belastung ins KH zu müssen,
wenn ich es davor befahren kann, dann mache ich es.



Beitrag von thalia.81 29.03.11 - 21:57 Uhr

nein

ich zitiere dazu aus dem Hirte-Buch:


Jedes Kind erkrankt bis zum 5. Lebensjahr mind. 1x am Rotavirus. 2 von 100 Kindern müssen stationär behandelt werden. Wiederholte Erkrankungen führen zu Resistenz. Viele Neugeborene infizieren sich bereits in der Klinik, stehen aber unter dem Schutzschirm mütterlicher Antikörper und erwerben natürliche Immunität.
Darminfektionen durch Rotaviren sind unangenehm, aber i.d.R. harmlos.

In der EU sind die Impfstoffe Rotarix und Rotateq zugelassen. Der Impfschutz nimmt ab. Die Langzeitwirkung ist fraglich.
Der Rotateq Hersteller Sanofi hat eine Studie finanziert, die den Ärzten die Impfempfehlung schmackhaft machen will. Studienleiter war ein Mitglied der STIKO.

Bei der Impfung mit Rotarix ist das Risiko für Krampfanfälle und Todesfälle erhöht, nach Rotateq gab es vermehrt Meldungen zur schweren Blutgefäßerkrankung Kawasaki-Syndrom.

Der Vorläuferimpfstoff (in USA zugelassen) wurde vom Markt genommen, da er bei 1 von 8000-30000 Geimpften zu Einstülpungen des Darms geführt hatte. Auch Rotateq fällt in den USA dazu auf (28 gemeldete Fälle). Die amerikanische Zulassungebehörde gab Warnung heraus, der sich die europäische bislang nicht anschloss.

(aus Martin Hirte)

Beitrag von smilla1975 29.03.11 - 21:59 Uhr

hallo,

nein, wir lassen die kleine nicht gegen rota-viren impfen, da mir persönlich diese impfung noch zu "neu" auf dem markt ist.

lg
smilla mit miriam (*15.9.05) und carina (*19.1.11)

Beitrag von zwei-erdmaennchen 29.03.11 - 22:11 Uhr

Hi,

unsere Kinder sind durchgeimpft - mit Ausnahme der Rota-Viren...

Wir haben damals auch lange hin und her überlegt und ich fand die Entscheidung sehr schwierig. Ich kenne Kinder, die mit dem Rotavirus in die Klinik kamen, ich kenne aber auch Kinder die sehr lange und schwer mit der Impfung zu kämpfen hatten. Aus diesem Grund haben wir uns letztendlich dagegen entschieden.

Und nun - tatarataaaa - hatten wir sie #schmoll

Was soll ich sagen - die Kinder waren wirklich richtig krank (sie sind jetzt 2 3/4 Jahre und 11 Monate alt), zwei Tage lang hab ich den lieben langen Tag damit verbracht Flüssigkeit in sie reinzubringen und andere Flüssigkeit von ihnen wegzubringen #schwitz. Die Waschmaschine lief eine Woche lang permanent (weil es neben meinen Kindern auch mein Mann und meine Mutter hatten und dann natürlich alle nacheinander...). Also ich war wirklich sehr beschäftigt und die Kinder haben nichts gegessen und wirklich abgenommen. Aber es wurde rasch wieder besser.

Das Kind unserer Freunde hat die Impfung sehr schlecht vertragen und über eine Woche mit starkem Durchfall, Blähungen und Erbrechen zu tun gehabt. Da waren unsere mit der tatsächlichen Erkrankung besser dran.

Nun haben sie alles verlorene aufgeholt und sind wieder rundum fit. Müsste ich wieder entscheiden, ich glaube ich würde es wieder nicht impfen. Denn so schlimm wie es immer heißt fand ich es nicht. Allerdings kann es natürlich auch schlimmer laufen. Das weiß man nie - genauso wenig wie man weiß ob man es überhaupt bekommen würde.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von taewaka 30.03.11 - 20:04 Uhr

ich schließe mich schullek an.

es kommt zudem darauf an wie man mit krankheiten umgeht.
als meine kinder geboren wurden, gab es diese frage der impfung noch gar nicht.
mein kind bekam symptome, als das neugeborene 3 tage alt war. das großkind war 2,5jahre, (leider bezogen auf die erkrankung) schon abgestillt und bis dato ein extremer schlechttrinker, d.h. ca. 200ml flüssigkeit am tag, der rest über nahrung (obst, grießbrei, etc.). tja und dann ein magen-darm-infekt. der wasserhaushalt ging recht schnell bergab, da das kind ja nix trinken wollte und essen ging auch nicht. erst hieß es, dass es noch ganz gut aussieht und innerhalb von zwei tagen verschlechterte sich der zustand deutlich. meinem kind ging es richtig, richtig schlecht. stationäre aufnahme, um zwei infusionen zu bekommen, eine blutuntersuchung, weitere untersuchungen lehnten wir ab und gingen am dritten tag heim. das neugeborene steckte sich nicht an, trotz engem kontakt. ich hatte kurz darauf ebenfalls rotar-viren, habe aber brav viel getrunken und lag zwei tage im bett, dann war es durch, auch hier steckte sich das kleine baby nicht an. es wurde voll gestillt.

würde ich in einer region leben, in der die medizinische grundversorgung sehr schlecht ist, in dem es kein sauberes wasser gibt und keine möglichkeit der infusion, würde ich eine magen-darm-erkrankung als sehr gefährlich einstufen und dagegen impfen. in unseren breitengraden besteht die option einer flüssigkeitsinfusion, sollte das kind beginnen zu dehydrieren.
nun kann man sagen, mensch eine schluckimpfung ist doch viel weniger gravierend als ein mdv ... vom aufwand her gewiss und dennoch ist nicht jeder virus zwangsläufig eine seuche vor der man sich unbedingt präventiv schützen muss.

danach hatte das kind übrigens bis dato nie wieder einen magen-darm-virus ... seit fünf jahren ... wer weiß ;-)

du musst es entscheiden und abwägen. und eine große frage ist, könntest du damit umgehen, wenn dein baby krank ist und ggf. so krank ist, dass eine deutlichere medizinische intervention notwendig ist, um dem körper zu helfen.

alles gute