Wie und ab wann Motorik fördern?

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Beitrag von kerstini 29.03.11 - 21:55 Uhr

Hallo meine Damen,

unsere Ida ist jetzt 8 Wochen alt und an allem sehr interessiert.

Wir reden und beschäftigen uns viel mit ihr. Ich möchte sie so gut es geht in allem fördern.
Nur weiß ich nicht so recht wie ich das mit der Motorik am besten machen könnte und ab wann?

Was wir machen ist, wir legen uns mit ihr auf den Boden und ich versuche sie dazu animieren ihr Köpfchen zu heben. Aber sonst fällt mir schon nichts mehr ein.

Versucht ihr auf andere Art und Weise Eure Zwerge zu fördern oder lasst ihr der Natur ihren Lauf? Da sie das liegen auf dem Bauch nicht besonders toll findet drehe ich sie auch wieder auf den Rücke sobald sie zu weinen anfängt. Ich will sie zu nichts zwingen.


LG

Kerstin mit Ida #verliebt (8 Wochen) und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von zauberli 29.03.11 - 21:58 Uhr

Huhu :-)

Unsere Charlotte liegt sehr gerne auf dem Bauch, da sie als Neugeborene immer auf dem Bauch geschlafen hat. Deswegen konnte sie schon sehr früh ihr Köpfchen hochheben, drehen und selbst halten.

Aber sonst Förderung für die Motorik?? Hmmm... mehr als spielen kann man ja net wirklich machen, ihr immer schöne Sachen zeigen, mit ihrer Hand an verschiedenen Materialien entlangfahren... so was halt. Die letzten 2 Tage merke ich richtig, wie sie jetzt gezielt greifen kann, ohne wackler mehr und wie sie sich förmlich in die Richtung schmeißt, wenn sie was interessiert...

Lg

Sarah mit Charlotte, fast 5 Monate alt (21 Wochen :-) )

Beitrag von jurbs 29.03.11 - 22:11 Uhr

ich spiele den ganzen Tag ganz automatisch mit meinen beiden (6 Wochen) ... Greifen lassen, an den Finger hochziehen, Köpfchen stabilisieren lassen in allen möglichen Haltungen, Fahrradfahren mit den Füßchen, drücken lassen mit den Beinen oder Armen oder beidem gleichzeitig oder abwechslend oder mal so mal so, auf den Bauchdrehen mit etwas Hilfe, hochklettern lassen an mir, irgendwohin rollen lassen, Bauchmuskeln anspannen usw usw usw ... das ergibt sich eben in der Kommunikation #gruebel

Beitrag von trieneh 29.03.11 - 22:35 Uhr

habe nie bewusst etwas gefördert...habe der natur einfach freien lauf gelassen.jetzt,wo ich sie zum krabbeln animieren wollte,hab ich aber auch gemerkt,dass sie das garnicht interessiert,was ich da für anstalten mache.sie hat ihren eigenen kopf und ihr tempo...

Beitrag von lienschi 29.03.11 - 22:50 Uhr

huhu,

besuch mit ihr doch einen Pekip- oder Fenkid-Kurs...
da erfährst du alles über die Frühentwicklung deines Kindes. :-)

lg, Caro

Beitrag von kerstini 30.03.11 - 03:33 Uhr

Sowas gibts bei uns hier leider nicht!


LG
Kerstin

Beitrag von bs171175 30.03.11 - 08:33 Uhr

Morgen
Ich würde mir ein Buch über Pekik kaufen ,gibts von GU schon recht Preiswert .
Da sind tolle Tipps drin zu förden was das Kind möchte und nicht was wir so wöllten .Also fördern ohne zu überfordern .
Es ist wichtig der Reihenfolge des jeweiligen Kindes zu folgen sonst kann man die Kinder tatsächlich in ihrer Entwicklung bremsen .zB:
Wenn ein Kind gerade mit der Sprache beschäftigt ist wirkt es auf uns als lerne es gerade nichts dazu ,aber würden wir es in dieser Entwicklung immer wieder auf die Motorick lenken,würde es in beiden Dingen verlangsamt da man ihn ja von seiner Entwicklung ablenkt.

Das heisst natürlich nicht das mn nicht mit den Zwergen spielen soll ,was sie immer fördert ,sogar streicheln fördert .

LGBSdie mit zwergie pekik macht und es liebt

Beitrag von berry26 30.03.11 - 09:02 Uhr

Gar nicht!
Die Kleinen lernen alles von ganz allein!
Ich persönlich halte von diesem "Förderwahn" gar nichts. Fördern fängt für mich im späten Kleinkind- bzw. Kindesalter an, indem man seinem Kind ermöglicht bestimmte Fähigkeiten oder Interessen auszubauen. Vorher macht es für das Kind keinen Sinn.

LG

Judith

Beitrag von maerzschnecke 30.03.11 - 10:28 Uhr

Emilia ist heute 9 Wochen alt und wirklich 'fördern' tue ich nichts. Ich lasse sie machen, was sie will. Wenn sie auf der Couch auf der Decke liegt und strampelt, dann sitze ich so neben ihr, dass sie mich 'anstrampeln' kann. DAS ist im Moment ihr Favorit, genauso wie das Anstrampeln und Treten auf dem Wickeltisch. Im Laufe der letzten zwei Wochen hat sich ihre Art, zu strampeln und treten sehr geändert. Während sie am Anfang immer voll ausholte und getreten hat, macht sie jetzt die Beine gaaaanz lang und tippt mich nur kurz an - das sieht ein bisschen nach Ballerina aus. Sie berührt mich nun mit ihren Füßen in verschiedenen Intensitäten. Vor zwei Tagen hat sie dann beim Langstrecken die Beine das erste Mal gekreuzt.

Die Kleinen sollen ihre Fähigkeiten alleine entdecken und ihre Erfahrungen sammeln.

Beitrag von kiki-2010 30.03.11 - 10:45 Uhr

Ist doch genug was ihr macht! Das Kind ist noch soooo klein, die hat erstmal auch genug damit zutun überhaupt die Welt zu begreifen, da kommt vieles von ganz alleine.

Ich denke mir immer (und es hat beim ersten auch geklappt), viele visuelle Anreize geben, regelmäßige Abwechslung, nicht ständig nur "Hinlegen", viel Tragen, viel Reden und schlafen lassen wenn sie anfangen müde zu werden.
Keine Schlafprogramme (!), viel Körperkontakt, Kontakt mit anderen Bezugspersonen, viiiiiel Lachen, versuchen Gelassenheit und Ruhe auszustrahlen, das Selbstvertrauen stärken.

Eine gute Ausgangsbasis schaffen, alles andere kommt dann von selber!

Eigentlich muss ich sagen, ich mache wenig "Extra-Baby-Action" zuhause. Der Lütte pennt tagsüber in der Manduca, ich habe damit die Hände frei. Wir gehen zusammen walken, wenn er wach ist, dann sitzt er oft in seiner Wippe, die nehme ich mit in die Küche, dann wird gekocht, nebenbei drehen wir das Radio auf und Mama trällert fröhlich mit. Manchmal bespaßt er sich auch selber mit dem Spielbogen oder Mobiles. Aber er ist eigentlich immer im Geschehen dabei. Und wenn ich merke, er wird wieder müde, dann gehts wieder vorne in die Manduca und es ist zwei Stunden Ruhe. Und abends wird mit dem Papa und dem Bruder rumgealbert, geschaukelt usw.

Ich halte nicht so viel von der Frühförderung. Wir sprechen 2 Sprachen daheim, das ist schon genug. Die Frühförderung beginnen wir mit 3 Jahren. Außerdem darf man bei all den Motorik-Sachen auch nicht vergessen, jedes Kind ist anders und hat andere Schwerpunkte. Unser Großer z. B. ist mit 3 Jahren schon Fahrrad gefahren aber vor dem Wasser (er ist jetzt 5) hat er Bammel und ich weiß gar nicht wann er mal Schwimmen lernen wird ;-). Kinder sind so verschieden und oft sind die Eltern am Ende enttäuscht weil sie vielleicht soooo viel Förderung betrieben haben und nix wurde draus (ha ha, unser Großer hat mal musikalische Frühförderung gemacht, was für ein albernes Theater, für ihn war's total unsinnig....)

Lange Rede, kurzer Sinn :-) Ich tippe mir den Wolf.... ;-)

Gruß Kiki

Beitrag von nataliyap 04.12.11 - 22:32 Uhr

Hallo,

eine Wasserspielmatte ist sehr gut wenn das Baby nicht auf dem Bauch liegen möchte. Es lenkt einbisschen ab!
schau unter: http://kinderspielzeug-tipps.blogspot.com/2011/11/wasser-spielmatte.html

LG