Stillen...?!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von perle2o1o 29.03.11 - 23:33 Uhr

hii...#winke

ich habe da mal fragen...:-)

und zwar ich stille mein kleinen...:-)
kann mir einer sagen wo dran man sehen kann ob man genug milch hat...
abpumpen klappt leider nicht..
und was sagt ihr zu bebevita...
ist das gute nahrung sättigt sie gut...und darf mein kleiner die schon oder muss man pree geben...?

#danke im vorraus...

perle & #verliebtelias 7wochen & 2tage#verliebt

#winke#winke#winke#winke

Beitrag von wir3inrom 29.03.11 - 23:41 Uhr

Du erkennst, ob du genug Milch hast bzw. ob dein Kind genug trinkt, wenn

*er 5-7 volle Pipiwindeln in 24 Stunden produziert
*er leuchtende Augen hat
*seine Schleimhäute feucht sind
*er einen guten Allgemeinzustand hat

Ein Kind schafft an der Brust wesentlich mehr zu saugen, als das eine Pumpe je könnte, man kann das also NICHT vergleichen!


Willst du stillen oder Flasche geben?
Wenn du stillen willst und die o.g. Punkte auf dein Kind zutreffen, dann brauchst du dir über bebivita keine Gedanken zu machen ;-)

Beitrag von lilly7686 30.03.11 - 06:39 Uhr

Hallo!

Woran du genug Milch erkennst, hat dir wir3inrom schon geschrieben.

Und zur Bebivita:
1. gibts doch dort vermutlich auch eine Pre Nahrung oder?
2. sie sättigt genauso gut wie Muttermilch und jede andere Pre Nahrung
3. ist jedes Kind anders, es kann also sein, dass dein Baby die Bebivita gar nicht verträgt (meine Große war ein Flaschenkind und ich hab 5 oder 6 Nahrungen versuchen müssen, bis wir die richtige gefunden haben, die sie endlich vertragen hat)

Wenn du Stillen möchtest, dann brauchst du kein Milchpulver. Und wenns dir ums Durchschlafen geht (ich unterstell das jetzt einfach mal, da du von Sättigung schreibst, wenns nicht deine Motivation ist, dann entschuldige die Mutmaßung), dann kann ich dir versichern, dass dein Baby mit Flaschenmilch auch nicht besser schlafen wird.
Denn Durchschlafen hat mit der Hirnreife zu tun, und nicht mit der Nahrung.

Liebe Grüße!

Beitrag von tina281h 30.03.11 - 08:46 Uhr

Guten Morgen Perle,

also wie meine Vorschreiberinnen schon geschrieben haben, erkennst du an mehreren Dingen ob dein Spatz genügend Milch bekommt.

Zu Bebivita kann ich dir folgendes sagen: Ich habe vor 4 Wochen angefangen diese Fertigmilch zu füttern (da es mir gesundheitlich sehr schlecht geht) und habe zuvor 6 Monate aussschließlich gestillt. Meine Maus verträgt diese Milch super! Laut Ökotest eine der Besten (leider nur mit Ergebnis "befriedigend"! Ob es an der Milch liegt oder am Alter was das Durchschlafen betrifft, kann ich nicht sagen. Aber 3 aufeinanderfolgende Tage schläft sie jetzt "durch" 21h - 3:30 h, trinkt einmal und schläft dann bis ca. 8h - 9h uhr! Davor hatten wir einen ziemlich pünktlichen 3 Std. Rytmus. Tag und Nacht!

Wenn du deinem Kleinen also Fertigmilch geben möchtest würde ich auf alle Fälle Pre nehmen! Aber er ist ja doch noch recht jung.. was das Durchschlafen betrifft. Ich an deiner Stelle würde ihn weiterstillen. Es is soooooo praktisch. Mich nervt das ständige Flaschenputzen jetzt schon ;-) Vorher im Bett, zack, Shirt hoch und weiterschlafen...

Ich hoffe meine Antwort hilft dir ein Wenig :-)
LG Tina

Beitrag von nsd 30.03.11 - 08:52 Uhr

Hi!
bzgl. Milch:
Alles was die vorredner geschrieben haben und dein Kind nimmt zu. Wenn es abnimmt oder über einige Zeit unverändert ist, dann würde ich mir Gedanken machen.

Thema Durchschlafen:
Fiona hat mit 8 Wochen angefangen durchzuschlafen klappt nicht immer. Letzter Zeit klappt es nicht mehr ganz so toll, aber ich denke das liegt am Schub...

Beitrag von kiki-2010 30.03.11 - 10:21 Uhr

Ich kenne nicht EINE Frau, die jemals zu wenig Milch hatte....

Wenn Du den Eindruck hast, Dein Kind sei zappelig oder unruhig an der Brust wird das wohl andere Gründe haben. Sprich am besten Deine Hebamme darauf an wenn Du unsicher bist.

Aber Zufüttern, das würde ich nicht tun!

Gruß Kiki

Beitrag von heaven_leigh 30.03.11 - 10:22 Uhr

Hallo!

Also mein Sohn hat in den ersten Tagen überhaupt nicht zugenommen, meine Hebi meinte dann ich hätte zu wenig Milch und soll übers Zufüttern nachdenken.
Ich wollte das nicht glauben und hab mir eine Babywaage gekauft, dann hab ich ihn vor und nach dem Stillen gewogen, damit ich weiß wieviel er trinkt. Das schwankte zwischen 20g und 100g! Er war einfach nicht fit genug um jedes mal genug zu trinken.
Ich hab ihn dann nach jeder Malzeit gewickelt um ihn zu wecken und ihn so dazu bekommen mehr zu trinken. Mittlerweile haut er richtig rein und nimmt sehr schön zu.

Man darf nicht so schnell aufgeben... Es gibt nur gaaanz wenig Frauen, die wirklich zu wenig Milch haben.
Achte drauf genug zu essen und vor allem zu trinken, dann hat dein Kind auch genug.

LG Heaven mit Johan #verliebt (vier Wochen)

Beitrag von sarahjane 30.03.11 - 15:08 Uhr

Abpumpmengen sagen nichts darüber aus, ob eine Frau ausreichend Milch produziert.

Ob ein Baby ausreichend Milch erhält, lässt sich u. a. daran erkennen:

- es macht einen fitten/wachen/rosigen Eindruck, wirkt nicht apathisch, schlaff, eingefallen
- es nimmt nicht gravierend ab
- es hat ca. 5 nasse Windeln am Tag
- es macht einen zufriedenen Eindruck

Premilch ist in der Regel die bestmögliche Variante, wenn keine oder nicht ausreichend Frauenmilch zur Verfügung steht, bzw. zugefüttert werden soll oder muss.
Einsermilch ginge zwar auch noch, aber Premilch gilt als verträglicher und besser zum Zufüttern geeignet.

Bebivitamilch soll wohl recht gut sein, aber nicht jedes Kind verträgt / mag jede Milchnahrung, so dass man damit rechnen muss, evtl. auch eine andere Milch ausprobieren zu müssen.

Bebivitamilch enthält weder LCP(ufa) - haben wichtige Funktionen für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen -, noch Prä- oder Probiotika (können für eine gesunde Darmflora und gestärkte Abwehrkräfte sorgen).

Während der Nutzen von Prä- und Probiotika in käuflicher Säuglingsmilch noch nicht einwandfrei geklärt ist, ist dies bei LCP(ufa) schon der Fall.

Wenn möglich, sollte man daher besser auf eine Säuglingsmilch zurückgreifen, welche LCP(ufa) enthält.