psoriasis-arthritis

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von schnegoe89 29.03.11 - 23:37 Uhr

Hallo,

wollte mal fragen ob sich jemand mit psoriasis-arthritis auskennt oder die krankheit selber hat.

Wie gehts euch? Wir wirkt sich das bei euch aus? hattet ihr in der schwangerschaft oder während der regel schlimmere schmerzen in den gelenken wie sonst?

Wäre froh wenn sich damit jemand auskennen würde und mir vielleicht zumindest ein paar meiner fragen beantworten könnte.

lg

Beitrag von whatisthat 30.03.11 - 11:05 Uhr

Hallo

ich habe nur die leichte Form der Psoriasis, meine Mutter dafürsehr schlimm.
Ich habe eigentlich nur im Winter damit Probleme aber auch Arthrose in den Kniegelenken.

Meine Mutter hat Pso seit sie 14 Jahre alt ist und weis manchmal weder ein noch aus. Blutende Stellen am ganzen Körper wenn sie sich mal zwei Tage nicht einsalbt. Sie geht jeden zweiten Tag ins Solarium, ausser im Sommer da liegt sie in der Sonne. Durch die Pso hat sie immer wieder einen entzündeten Darm, da die Pso auch auf ihre Organe geht. Desweitern hat sie nun eine abgerissene Rotatorenmanschette welche wahrscheinlich bald operiert wird. Dazu kommt das ihre Wirbelsäule sich mittlerweile wie ein S ausgebildet hat.

Sie nimmt jeden morgen und abend Schmerzmittel und Cortison, sonst würde sie vor Schmerz verrückt werden. Im moment hat sie eine Salbe gefunden, der ihrer Haut sehr gut tut. Leider ist sie arg teuer. Weis jetzt garnicht so genau wie die Salbe heisst, wenn du möchtest frage ich mal nach.

Vor 15 Jahren hat sie ihre Gebärmutter entfernt bekommen, da sie wenn sie ihre Periode bekam flach lag und sich kaum bewegen konnte.

Falls du noch weitere Fragen hast kannste mir ja ne PN schreiben, da dies nur ne Kurzfassung ist.

LG Nicole

Beitrag von myimmortal1977 30.03.11 - 14:56 Uhr

Hallo :-)

Mein Großvater hat eine Schuppenflechtenarthritis. Die Schuppenflechte ist bei ihm nur recht klein auf dem Kopf vertreten. Macht weniger Probleme.

Wegen der Arthritis hat er vor Jahren sehr leiden müssen. Bei ihm spielt es sich vornehmlich in den Fingergelenken ab. Von Cortison (äußerlich und innerlich angewendet) über MTX Therapie (Chemotherapie) hat er alles durch. Lag sogar vor Jahren stationär, da die Schübe sehr schlimm waren.

Irgendwann traf er auf eine Rheumaärztin, die ihm Alternativmedizin anbot. Akupunktur. Er glaubte damals weniger an die Erfolge der Alternativmedizin, probierte es aber dennoch, da er schon so viel von der Schulmedizin probiert hatte und nichts wirklich lange von Erfolg gekrönt war.

Seit dem geht es ihm wesentlich besser. Die Schübe sind fast ganz verschwunden. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hat er nur noch minimal.

Ich kann Dir in Bezug auf Rheuma und Schwangerschaft nur mein Laienwissen weitervermitteln.

Ich weiß, dass sich rheumatische Erkrankungen WÄHREND der Schwangerschaft häufig bessern. Dieses schieben die Ärzte auf die erhöhte Cortison Produktion des Körpers während der Schwangerschaft.

ABER: Hormonelle Veränderungen, gerade nach der Entbindung, speziell nach dem Wochenbett KÖNNEN einen erneuten Schub mit rapider Verschlechterung hervorrufen. Dieses wird häufig von Betroffenen berichtet, auch bricht Rheuma ganz gern mal erstmalig nach einer Schwangerschaft aus.

Daher denke ich schon, dass man so um den Zeitpunkt der Regel herum durchaus Veränderungen spüren kann. Da dann ja auch hormonelle Veränderungen im Körper eine Rolle spielen, die den Zyklus in Gang halten.

Dir alles Gute, Janette