Ich habe mich gerade gegen Elterzeit entschieden

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von mallorca31 30.03.11 - 08:43 Uhr

Hallo zusammen,
ich habe mich gerade gegen die Elternzeit entschieden. Ich verdiene nur auf 15 Wochenstunden das letzte Jahr. Und da würde mir zuviel abgezogen werden. Ich nehme den Mindessatz und gehe die 15 Stunden wieder arbeiten. Ich kann mir das zum Glück einteilen weil das die Firma meines Schatzis ist. Daher kommt das finanziell besser hin.

Ich finde das traurig das Familien so wenig unterstützt werden. Ich nehme mein Baby dann mit ins Büro ;o)))

Beitrag von traumkinder 30.03.11 - 08:45 Uhr

na dann nimmst du ja doch elternzeit #kratz nur eben das du zuaätzlich die 15h arbeiten gehst!!

Beitrag von steffisz 30.03.11 - 08:46 Uhr

Wird nicht das Gehalt, das man neben dem Elterngeld bekommt, immer angerechnet?

Beitrag von traumkinder 30.03.11 - 08:49 Uhr

"Soweit Berechtigte an Stelle des vor der Geburt des Kindes erzielten Einkommens aus Erwerbstätigkeit nach der Geburt andere Einnahmen erzielen, die nach ihrer Zweckbestimmung dieses Einkommen aus Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise ersetzen, werden diese Einnahmen auf das für das ersetzte Einkommen zustehende Elterngeld angerechnet, soweit letzteres den Betrag von 300 Euro übersteigt..."



Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/beeg/__3.html

Beitrag von steffisz 30.03.11 - 08:52 Uhr

Ah, interessant, Danke :-)

Beitrag von mamavonyannick 30.03.11 - 08:47 Uhr

Aber du gehst doch in Elternzeit, wenn du den Mindestsatz von 300 € bekommst.#kratz Und wieso werden Familien zu wenig untestützt? Du gehst doch jetzt auch nur 15 Stunden die woche arbeiten und würdest dennoch mtl. mindestens zusätzlich 300€ bekommen! Das euch das Elterngeld allein nicht reicht, ist doch nun mal euer Problem.

vg, m.

Beitrag von traumkinder 30.03.11 - 08:50 Uhr

#pro

Beitrag von .mondlicht.4 30.03.11 - 08:50 Uhr

Tut mir leid, wenn ich jetzt so doof nachfragen muss, aber ich dachte immer, alles was man in der Elternzeit dazuverdient wird vom Erziehungsgeld wieder abgezogen. Das bedeutet, dass du eigentlich umsonst arbeiten gehst.

Oder sehe ich das irgendwie falsch?

lg mondlicht (18. SSW)

Beitrag von numa49 30.03.11 - 08:58 Uhr

Wenn man arbeiten geht, bekommt man das anteilig abgezogen vom Elterngeld, nicht komplett. Also lohnt es sich Eltergeld zu beziehen und dann noch arbeiten zu gehen. Hab ich auch gemacht. :-)

Beitrag von mallorca31 30.03.11 - 08:53 Uhr

naja ich habe immer viel mehr gearbeitet, aber die Kosten müssen auch niedrig bleiben. Das ich nur 15 Wochenstunden bezahlt bekomme. Die Mitarbeiter wollen ja auch volle Gehälter.

Den Mindessatz bekommt man immer sagt die Frau vom Jungendamt.

Beitrag von traumkinder 30.03.11 - 08:56 Uhr

"Den Mindessatz bekommt man immer sagt die Frau vom Jungendamt. "


das stimmt definitiv so nicht!!!


denn wenn ich 35h arbeiten gehe bekomme ich den nicht mehr!!

Beitrag von mamavonyannick 30.03.11 - 08:57 Uhr

Sorry, aber dann habt ihr am falschen Ende gespart. Man kannn ja nicht mit einem Gehalt von 15 Wochenstunden zufrieden sein (zumal mir das stets zu wenig wäre schon vor dem Hintergrund der gesetzl. Rente) und nachher Elterngeld für 30 stunden haben wollen. Warum habt ihr nicht zu Beginn deiner SS die Stunden hoch gesetzt (falls das gesetzl. möglich ist)?

vg, m.

Beitrag von mallorca31 30.03.11 - 09:04 Uhr

Rententechnisch bin ich gut versorgt, da brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Man bekommt den Mindessatz bezahlt wenn man nicht mehr als 30 Std. arbeitet. So hat Sie es mir gesagt wenn man weiter arbeitet.

Beitrag von mamimona 30.03.11 - 09:12 Uhr

mir wurde gesagt,man darf nichts dazuverdienen im 1.jahr des elterngeldbezugs.wenn man es gesplittet hat auf 2 jahre,darf man im 2.jahr dazuverdienen.
zitat der elterngeldstelle

Beitrag von ida-calotta 30.03.11 - 09:13 Uhr

Das stimmt ja auch so. Wie viel hast du denn vorher gearbeitet? Auch nur 15 Stunden?

Beitrag von dentatus77 30.03.11 - 09:15 Uhr

Hallo!
Ich versteh dich jetzt auch nicht so ganz.
Du gehst arbeiten wie bisher und bekommst noch 300€ von Vater Staat obendrauf. Wo findest du dich denn dann wenig unterstützt?
Es ist doch deine Entscheidung, ob und wieviel du arbeitest.
Und bisher hat es ja anscheinend immer gereicht, wenn du nur 15 Stunden gearbeitet hast. In der Elternzeit bekommst du als Lohnersatzleistung halt 35% weniger, aber das ist bei allen so.
Außerdem - wenn es die Firma deines Schatzes ist, wo du arbeitest, warum habt ihr nicht schon zu Beginn der Schwangerschaft was gedeichselt, dass du zumindest in dem Jahr mehr arbeitest / verdienst, damit mehr Elterngeld rauskommt?
Du hattest wirklich alle Möglichkeiten, im Vorfeld etwas zu regeln, da versteh ich nicht, warum dir jetzt in der 29.SSW einfällt, wie traurig die Unterstützung der Familien ist #kratz.
Und überleg vielleicht auch einmal, was für ein Fortschritt das Elterngeld ist. Bis zu dessen Einführung gab es lediglich Erziehungsgeld, das war für die meisten deutlich geringer als das Elterngeld. Und davor gab es gar nichts!
Liebe Grüße!

Beitrag von mallorca31 30.03.11 - 09:20 Uhr

Naja so ist es auch nicht ich habe mindestens 40 gearbeitet. Dafür bekomme ich andere Goody´s Firmenwagen, Firmenhandy, Haushaltsgeld, keine Miete....da die Mitarbeiter auch gut verdienen und die Firma gut laufen soll ist es so auch ganz gut.

Also habe jetzt mit der Dame nochmals gesprochen, ich bekomme 300 Euro den mindessatz und kann bis 30 Std. dazu verdienen.

Beitrag von windsbraut69 30.03.11 - 09:40 Uhr

"Dafür bekomme ich andere Goody´s Firmenwagen, Firmenhandy, Haushaltsgeld, keine Miete...."

#rofl

Beitrag von dentatus77 30.03.11 - 11:55 Uhr

Versteh ich trotzdem nicht.
Seid ihr verheiratet?
Hast du dir mal überlegt, was ist, wenn ihr euch trennt oder die Firma trotzdem nicht gut läuft? Dann würdest du im Falle eines Falles nicht einmal ein gescheites ALG1 bekommen. Das ist nämlich genauso wie das Elterngeld Einkommensabhängig.
Und wie schon gesagt: Du weißt ja nicht erst seit gestern von deiner Schwangerschaft und der darauf folgenden möglichen Elternzeit. Und ungeplant war die SS auch nicht.
Da informiert man sich doch vorher.
Ganz davon abgesehen, deine Vergünstigungen laufen doch sicher weiter, wo bitteschön liegt also dein Problem bzg. deines Ausgangsthreads?
Liebe Grüße!

Beitrag von corry275 30.03.11 - 09:25 Uhr

Hallo,

mal ne blöde Frage bekommt man bei ner 15 Stundenstelle generell nur den Mindestsatz von 300 €uro?

Stecke in etwa in der selben Situation, hab aber zum Glück einige Monate in denen ich mehr gearbeitet hab.

Muss sagen dann würde ich es wirklich als zu wenig Unterstützung für Familien sehen. Hätte mich alternativ besser ohne Arbeit auf mein Studium konzentriert und sogesehen fürs nichtstun die 300 € bekommen.

Find ich tatsächlich auch nicht wirklich fair.

LG

Beitrag von schneck0 30.03.11 - 09:38 Uhr

Es geht doch darum, dass man den Mindestsatz bekommt, auch wenn man nach der Geburt 15 Stunden arbeiten geht.

Wenn Du nicht arbeiten gehst, bekommst Du 67% von dem Durchschnittsgehalt der letzten 12 Monate. Du kannst ausrechnen, ob das mehr als 300 EUR sind.

Beitrag von corry275 30.03.11 - 09:44 Uhr

Danke für die Antwort. Bin da noch mitten dabei und hatte gestern eine unschöne Konfrontation mit dem Elterngeldrechner, der mir bei meinem Einkommen erklärt hat, dass ich für die Monate in denen ich nur 15 Stunde auf Steuerklasse I hatte, keinen Anspruch hätte, also die Monate mit Null angerechnet werden.

Habe wie gesagt nur Glück, dass ich andere Monate mit mehr Verdienst habe.

Beitrag von windsbraut69 30.03.11 - 09:38 Uhr

Du wirst zu wenig unterstützt?
Du hast keine finanziellen Einbußen und bekommst im ersten Jahr monatlich fast 500 Euro mehr....

Ich frage mich, was "Euch" so vorschwebt an staatlicher Unterstützung.

Beitrag von susannea 30.03.11 - 14:10 Uhr

So ein Blödsinn da auf die Elternzeit zu verzichten. Du darfst auch in Elternzeit das so weiter machen, bekommst trotzdem die 300 Euro und hast dann die komplette Elternzeit Kündigungsschutz, sonst nur solange du Elterngeld erhältst.

Also nein, nicht verzichten, sondern mit der Stundenzahl trotzdem weiter arbeiten!

Wobei das bei dir ja wohl keine UNterschied macht.

Evtl. guckt ihr, ob du die Stunden nicht jeden Monat bezahlt bekommst oder du aufs Stundenkonto für eine Zeit arbeitest, dann wird es nicht in allen Monaten abgezogen!