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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von -zaubermaus- 30.03.11 - 10:24 Uhr

Hallöchen,
ich habe heute ein Vorstellungsgespräch für eine zweite Ausbildung als Bürokauffrau.
Leider bin ich mir nicht ganz schlüssig ob ich von der SS (jetzt 8. SSW) erzählen soll?
Ich weis, dass die Herren die Frage nach einer SS oder Kinderwunsch nicht stellen dürfen und dass ich von mir aus nix sagen muss, aber ich empfinde es schon als einen" Vertrauensbruch"

Da die Ausbildung am 1.8. beginnt und ich ab 1.10. in MuSchu gehen müsste, wäre es schon blöd wenn ich nichts sage.

Vielleicht sind sie ja so nett und lassen mich trotzdem anfangen oder versichern mir eine Stelle fürs nächste Jahr, wenn ich es jetzt sage?!?

Hat vielleicht jemand eine ähnliche Situation erlebt?

Lg zaubermaus mit Muckelchen #ei 7+ 4

Beitrag von arielle11 30.03.11 - 10:42 Uhr

Hallo!

Also mal ganz ehrlich, Du willst Dich jetzt auf eine Ausbildung bewerben die im August beginnt, wo Du aber nach 8Wochen in den MuSchu gehst?

Und dann machst Du 2-3 Jahre Elternzeit und willst dann Deine Ausbildung mit kleinem Kind weiter fortführen?

Den Arbeitgeber möchte ich mal sehen, der dann noch Vertrauen in Dir hat. Und das ist erst recht wichtig wenn Du dort was lernen möchtest.

arielle

Beitrag von thea21 30.03.11 - 10:46 Uhr

Ist natürlich wesentlich besser, dass Kind zu bekommen und DANN 3 Jahre daheim zu bleiben um mit 26 Jahren, ungelernt noch mal richtig Karriere zu machen! ;-)

Im GRunde wäre es MIR egal, ob der Ausbilder Vertrauer in mich hat, ich würde ihm einfach durch gute Arbeit/Noten/Abschluss beweisen, wie gut ich bin.

Beitrag von arielle11 30.03.11 - 11:02 Uhr

Warum ungelernt, es ist ihre 2. Ausbildung!

Es erwarten immer alle, das der Arbeitgeber korrekt ist, der Ausbilder vernünftig ausbildet und wenn dann mal was negatives kommt, dann sind alle so unfair und gemein.

Aber gilt das dann nicht für den Arbeitgeber?

In meiner 2. Ausbildung als Bürokauffrau gab es einige die älter als 26 waren und auch Kinder hatten.

Und wer richtig "Karriere" machen möchte, startet nicht mit 24 ein Ausbildung als Bürokauffrau und ist dann gleich zu Ausbildungsbeginn hochschwanger!

arielle

Beitrag von -zaubermaus- 30.03.11 - 10:55 Uhr

Die Bewerbung ging schon im Januar raus, da war ich noch gar nicht schwanger...nach einer Erkrankung wurde mir auch versichert dass es sehr unmöglich ist überhaupt schwanger zu werden.wer hätte also damit gerechnet?
...man muss mich jetzt also nicht so blöd hinstellen#nanana

Beitrag von arielle11 30.03.11 - 11:05 Uhr

Wer hat Dich denn bitte als blöde hingestellt? #kratz

Ich habe auf das geantwortet was Du geschrieben hast, das da noch mehr hintersteht kann ich ja schlecht ahnen! :-p

Trotzdessen, ich würde mir einen andern Weg überlegen. Das ist meine persönliche Einstellung, die wahrscheinlich auch aus einem anderen Hintergrund entsteht.

arielle

Beitrag von carlotka 30.03.11 - 10:59 Uhr

Wer sagt denn, dass sie 2-3 Jahre Elternzeit macht. Sie kann doch nach dem Mutterschutz die Ausbildung wieder aufgreifen.

Ich würde auch nichts sagen.

Beitrag von thea21 30.03.11 - 10:44 Uhr

Natürlich sagst du, dass du schwanger bist, so bekommst du 100, ach was 10000%ig eine Absage.

Im Ernst. Wenn du an dich denkst und weiterkommen willst, sagst du NIX!

Beitrag von malvm 30.03.11 - 10:58 Uhr

Hmm, ich würde das auch so sehen wenn der Beginn sofort wäre.....

Aber wenn sie im August dort ankommt und die Schwangerschaft wird ja nicht zu verstecken sein würde ich als AG mir schon vera... vorkommen.

Ich würde es ansprechen, ich gehe mal davon aus, du willst sofort nach dem Mutterschutz weitermachen?

Spreche offen und ehrlich darüber, das wäre mein Rat:-)

LG
Vanessa

Beitrag von thea21 30.03.11 - 12:53 Uhr

Ja, sie soll ja auch nicht 6 Monate später sagen: "Huch, da hab ich wohl was vergessen", sondern den Vertrag unterschreiben und dann hingehen und sagen: "Unfall, bin schwanger, das und das ist mein Lösungsansatz."

Wie Manavgat schon schrieb, kann sie Alternativ den Kit aus den Fenstern essen, davon wird sie nicht satt, erstrecht ihr Kind nicht.

Im Grunde hat sie einen sehr viel schwereren Stand, wenn sie offen spielt und später mit einem Kind (Beetreuung hin oder her, ich habe selbst ne Tochter und weiß wie schwer organisatorische Dinge manches mal sind) versucht Fuß zu fassen um überhaupt erstmal irgendwo "Beachtung" zu finden.

Ich gebe Manavgat hier immer und zu 100% Recht, das ich nicht verstehe, wieso Frauen so sehr und so arg emotional handeln.

Mein Arbeitgeber denkt rational und in erster Linie wirtschaftlich (von zwischenmenschlichem Gefühlsdusel mal abgesehen) und genau SO sollte es Frau auch machen.

Niemanden interessiert wie sozial und fair ich gegenüber meinem potentiellen Arbeitgeber war, wenn ich danach im Jobcenter Schlange stehe!

Beitrag von vwpassat 30.03.11 - 11:18 Uhr

Sag ab und überlass jemandem die Lehrstelle, dem eine Ausbildung wichtiger ist als die Fortpflanzung.

Oder aber Du hast wirklich nen Arsch in der Hose, machst Deinen Mutterschutz und hast sofort danach eine vernünftige Vollzeitbetreuung für Dein Kind. Dann würd ich die Klappe halten.

Beitrag von biene81 30.03.11 - 11:20 Uhr

So sehe ich das auch.

Beitrag von arielle11 30.03.11 - 11:22 Uhr

"Oder aber Du hast wirklich nen Arsch in der Hose, machst Deinen Mutterschutz und hast sofort danach eine vernünftige Vollzeitbetreuung für Dein Kind. Dann würd ich die Klappe halten."

#pro

Beitrag von anarchie 30.03.11 - 11:40 Uhr

Hallo!

Sag nichts.
Mach den Vertrag und wenn alles sicher ist, dann sagt du, dss du überraschend schwanger bist(bist du ja auch - Glückwunsch!!!).
Und teilst dem AG mit, ob und wielange du Elternzeit nehmen willst.

Dann kann er, wenn du 3 jahre daheim bleibst, noch jemand Aderen in Ausbildung nehmen - oder wie auch immer planen.


lg

melanie

Beitrag von manavgat 30.03.11 - 12:38 Uhr

Leider bin ich mir nicht ganz schlüssig ob ich von der SS (jetzt 8. SSW) erzählen soll?

Sorry, aber manche Frauen!


Selbstverständlich sagst Du nichts. Du bist nicht krank sondern schwanger und wenn Du den Vertrag bekommst, dann murmelst Du was von Unfall und zu spät gemerkt.


Alternativ kannst Du den Fensterkitt fressen, weil Dich jetzt schwanger keiner einstellt! und du auch später mit einem Kind unter 3 (manche Arbeitgeber unter 12) keine Chance bekommst.

Reiß Dich zusammen und geh strategisch vor.

"Böse" (strategische) Frauen kriegen den Job.

"Gute" (dämliche) Frauen werden arbeitslos.

Gruß

Manavgat

Beitrag von thea21 30.03.11 - 12:45 Uhr

#pro

Beitrag von anarchie 30.03.11 - 12:48 Uhr

#pro

lg

melanie

Beitrag von moeriee 30.03.11 - 13:24 Uhr

Gott, ich dachte schon, ich wäre die Einzige, die so denkt... Ich würde auch nichts sagen!

Beitrag von brynlie 30.03.11 - 15:00 Uhr

Ich stimme Dir aus vollem Herzen zu.

Grüße,
brynlie

Beitrag von cherry19.. 30.03.11 - 12:54 Uhr

Wie hast du es denn geplant?
Machst du nur den Mutterschutz oder dann auch Elternzeit?

Wenn du nur den Mutterschutz nicht da wärst, würde ich an deiner Stelle wohl nichts sagen. Im Übrigen, sofern dir die Ausbildung sehr wichtig ist, kannst du den Mutterschutz VOR der Entbindung für dich handhaben, wie du möchtest. Ist es dir Möglich, die Ausbildung in der Zeit fortzuführen, hast du dann echt nur den Mutterschutz danach, den du fehlen würdest.

Solltest du Elternzeit planen, dann verschiebe die Ausbildung besser, denn dann ists ja echt fast arschlos, die zwei Monate hinzugehen.

Einfacher wäre es sicherlich, wenn dein Kind größer ist, als wenn es so klein ist und dich nachts immer wieder aus den Federn holt ;-)

Beitrag von myimmortal1977 30.03.11 - 16:00 Uhr

Huhu #herzlich

Die Frage richtet sich an den moralischen Aspekt.

Gehen wir mal der Reihe nach.... Im ersten BW-Gespräch würde ICH es nicht sagen.

Man kann ja noch nicht mal davon ausgehen, dass man die Stelle bekommt. Von daher hat sich die Frage ob sagen oder nicht so wie so erledigt, wenn Du die Stelle nicht bekommst.

Sollte Dich dennoch das Glück treffen und man will Dich tatsächlich einstellen, ja denn musst Du an Dein Gewissen appellieren, ob ja oder nein.

Es ist natürlich ein Vertrauensbruch, wenn man eine bestehende Schwangerschaft verschweigt.

Auf der anderen Seite nimmt auch fast kein AG Rücksicht auf Dich, wenn es um seine eigenen Belange geht.

Wie sieht denn die zukünftige Planung bei Dir aus? Würdest Du nur den MuSchu mitnehmen und dann gleich wieder einsteigen wollen? Oder würdest Du in Elternzeit gehen wollen?

Wenn Du in EZ gehst, feuert der AG Dich sicherlich ab dem ersten Tag Deiner Rückkehr.

Warte erstmal die Zu- oder Absage nach dem Erstgespräch ab. Und entscheide dann aus Deinem Gefühl heraus.

Ich denke aber mal ganz Stark, dass Deine Zukunftsaussichten mit MuSchu UND (!!!) EZ in dem Unternehmen so wie so 10 Meter unter der Erde liegen.

Alles Gute für Dich und für die Schwangerschaft!

Janette

Beitrag von thea21 30.03.11 - 16:04 Uhr

<<<Wenn Du in EZ gehst, feuert der AG Dich sicherlich ab dem ersten Tag Deiner Rückkehr. >>>

Auszubildende kann man nur sehr schwer kündigen.

Beitrag von manavgat 30.03.11 - 16:15 Uhr

Gewissen?


Nicht Dein Ernst, oder?


Ist es jetzt schon moralisch verwerflich, dass Frauen schwanger werden?


Gruß

Manavgat

Beitrag von fred_kotelett 30.03.11 - 17:30 Uhr

"Ist es jetzt schon moralisch verwerflich, dass Frauen schwanger werden?"

In Anbetracht der Überbevölkerung unseres Planeten könnte man immerhin darüber diskutieren :)

Beitrag von myimmortal1977 31.03.11 - 03:57 Uhr

Ich meinte eher das Gewissen, dass sie die Schwangerschaft bewusst verschwiegen hat.

Denn SIE muss unter Umständen mit der Missgunst der Belegschaft leben. Und wie massiv z. B. Vorgesetzte austicken können und mit was für fiesen Mitteln vorgegangen werden kann, hört und liest man sehr oft.

Und dafür ist nicht jeder gebaut!

Jedes Tun, jedes Handeln, jedes Unterlassen zieht eine Konsequenz nach sich. Dessen sollte man sich bewusst sein und im Anschluss mit den Konsequenzen auch leben können.

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