Screening 20. Woche sinnvoll bei sonstiger Unauffälligkeit?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von binie80 30.03.11 - 10:50 Uhr

Guten Morgen,
ich hatte gestern ein Gespräch mit meinem Freund über das Organscreening in der 20. Woche.... wir wissen es nicht so genau, deshalb frag ich euch jetzt mal.
Bis jetzt war/ist alles bestens, Schwangerschaft verläuft super, Entwicklung des Kindes auch und vollkommen normal. Nackenfalte war unauffällig und sonst laut FÄ auch alles bestens und vollkommen normal.
In einer Woche hab ich jetzt wieder nen Termin, sie meinte sie guckt dann nach den Organen etc...
Sie meinte auch man könnte zusätlich noch ein Organscreening machen.
Was haltet ihr davon?
Wenn die Frauenärztin nichts Auffälliges sieht und alles normal aussieht würdet ihr dann noch zusätzlich ein Screening machen?
Wird sonst noch was ausser den Organen geguckt?
Was geht davon über die Leistungen der FÄ hinaus?
Vielen Dank für eure Antworten

Beitrag von brine87 30.03.11 - 10:54 Uhr

wenn ich deiner familie keine vorerkrankungen sind muss man das auch nicht unbedingt machen
ich werde das auch nicht machen
ich kann mir auch echt nicht vor stellen das man in ner 20ssw einen herzfehler oder sonst was erkennen kann

Beitrag von binie80 30.03.11 - 10:56 Uhr

das beruhigt mich, dass du es auch nicht machen lassen wirst.... ich denke dass die FÄ shcon viel sehen kann auch dem US und wenn sie echt meint es wäre sinnvoll noch mal genauer schauen zu lassen dann kann ich ja immer noch überlegen....
Wie weit bist du?

Beitrag von uckaya 30.03.11 - 10:57 Uhr

doch, wir haben den US auf einem Beamer mitverfolgen können. Es ist schon erstaunlich, was man alles sehen kann. Die vier Herzkammern, die Aorta, etc. alles zu sehen.

LG Andrea

Beitrag von steffisz 30.03.11 - 10:58 Uhr

Doch, man kann dann schon erkennen, ob das Herz richtig arbeitet oder nicht. Man kann die Klappen sehen, wie sie sich öffnen und schließen und so weiter. Ich fand es sehr faszinierend das zu sehen.

Beitrag von uckaya 30.03.11 - 10:56 Uhr

Hei, also ich habe bei beiden Kindern ein Organscreening gemacht (eins davon sogar selbst bezahlt). Aber ich war über 35, wir haben einen Downfall in der Familie, eine Nackenfaltenmessung oder ähnlich Tests hatte ich nicht machen lassen. Der Organus wurde in einer anderen Praxis gemacht, das Gerät war noch genauer als bei meiner FA.

Wenn es sowieso dein FA macht und das Gerät gleich ist, es bis jetzt keine Auffälligkeiten gibt und der "normale" US in der 20. SW nichts ergibt, würde ich mir das Geld sparen und ins Kinderzimmer investieren.

LG und noch eine schöne Kugelzeit.

Andrea

Beitrag von binie80 30.03.11 - 10:58 Uhr

Liebe Andrea,
danke für die Antwort. Um was man sich nicht alles Gedanken macht.... Meine FÄ hat einen Super US, da kann man ganz toll alles sehen!
Lg

Beitrag von steffisz 30.03.11 - 10:56 Uhr

Guten Morgen,
es hört sich so an, als hättest du eine FÄ, die sehr genau nach allem schaut. Mir hat es an Sicherheit ausgereicht, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt die Organe sehr genau angeschaut hat. Beim kleinsten Zweifel überweisen die weiter, sie wollen ja kein Risiko eingehen.
Die Geräte in Praxen für Feindiakgnostik sind neuer und können genauer messen. Dort kann das Herz beispielsweise in viel feinerer Auflösung betrachtet werden und somit Herzfehler oft sogar schon hinsichtlich ihrer Schwere festgestellt werden.

Liebe Grüße, Steffi 36. SSW

Beitrag von zwergnummer3 30.03.11 - 10:59 Uhr

Hallo,

du hast die NFM machen lassen, warum solltest du das Organscreening auslassen?

Beim Organscreening werden sämtliche Organe und der Blutfluss intensiv angeschaut (level 2) und bestehende Fehlbildungen meistens erkannt, sodass man im Vorfeld Risiken minimieren kann. Ob dir deine FÄ eine Überweisung gibt oder du es selbst zahlen musst, hängt von der Ärztin ab.

LG#sonne

Beitrag von binie80 30.03.11 - 11:01 Uhr

Ich hab keine NFM machen lassen, bewusst nicht, aber meine Ärztin hat sich alles genau angesehen, und meinte Nacken wäre vollkommen unauffällig.... Das mit dem Blutfluss weiss ich nicht, ob meine FÄ das auch anschaut....

Beitrag von zwergnummer3 30.03.11 - 11:07 Uhr

Ich weiss auch nicht, wie fit deine FÄ in Bezug auf Ultraschalluntersuchungen ist. Das Organscreening wird jedenfalls von Spezialisten gemacht, die nicht nur andere Geräte, sondern auch eine andere Ausbildung und Erfahrung haben müssen. Es gibt so viele Arten von Fehlbildungen, bei denen die Kinder lebensfähig sind, aber eine deutlich bessere Therapiechance haben, wenn man diese Fehlbildung im Vorfeld weiss. Die Untersuchung ist nicht invasiv und hat wahrscheinlich keine/wenig Nebenwirkungen und die Ärzte können Fakten erkennen. Ich sehe keine Nachteile!

LG#sonne

Beitrag von sandrinchen85 30.03.11 - 10:59 Uhr

guten morgen :)

wir haben bei stella in der 21.woche(oder 22.)das organscreening in der klinik machen lassen wo ich auch entbunden hab.
das ganze ging ca 20 minuten und es wurde alles genau untersucht.also alle organe,die versorgung des babys,sonstige fehlbildungen(offener rücken o.ä.).
für mich persönlich war das wahnsinnig beruhigend :) aber natürlich auch wunderschön mein baby so intensiv sehen zu können.er hat dann als gimmick noch auf 3-d umgeschaltet #verliebt
ich habe dafür eine überweisung bekommen,aber sonst muss man es normalerweise wohl bezahlen sofern keine indikation vorliegt.meine fä überweist aber wohl grundsätzlich dahin sofern die eltern das möchten eben um auf nummer sicher zu gehen.
bei mir war das aber eh dran wg ner gerinnungsstörung,ss-diabetes und fam.herzfehler(bei meinem papa).

diesmal geh ich auch wieder in der 21.woche und freu mich schon wieder meine kleine zu sehen und hoffe,dass auch diesmal alles gut ist :)
lg

sandra mit stella marie (16 monate) und bauchmaus 18ssw

Beitrag von eisblume84 30.03.11 - 11:02 Uhr

So dann möchte ich doch auch mal was dazu sagen.

Wir waren bei der FD, obwohl wir noch beide jung sind und es auch keine Vorgeschichten in der Familie gibt.

Die NFM haben wir nicht machen lassen, es ging uns nicht darum zu wissen ob das Kind behindert ist oder nicht. Wir hätten es immer behalten.

Die FD haben wir machen lassen um sicher zu gehen ob die Organe und das Skelett in Ordnung ist.
Bei ev. Auffälligkeiten kann man sich schon drauf vorbereiten und sich auch die entsprechende Entbindungsklinik aussuchen, ansonsten muss man damit rechnen, dass einem das Kind nach der Geburt sofort weggenommen wird #schwitz

Und wer will das schon????

LG

Beitrag von juice87 30.03.11 - 11:05 Uhr

Das normale screening reicht aus wenn man keine vorerkrankungen hat.das ist ja dieser große us.ich hatte das erst,da wurd das kleinhirn vermessen und die klappen angeschaut vom herzen,aber auch die gallenblase?war es glaub ich..war alles unauffälig :).lg franzi mit finja fast 3 und mäuschen 21 ssw

Beitrag von stefk 30.03.11 - 11:19 Uhr

Hallo! #winke

Wir haben es nicht machen lassen, da es bei uns bei der normalen VU laut Mutterpass keine Auffälligkeiten gab und ich was sowas angeht meinem FA vertraue.
Klar, er ist auch nur ein Mensch, kann sich mal täuschen, sieht nicht alles, aber uns erschien es bei einer völlig komplikationslosen Schwangerschaft, keinen Auffälligkeiten bei den bisherigen US und keinen familiären Vorgeschichten nicht nötig.

LG,
stef

Beitrag von binie80 30.03.11 - 11:23 Uhr

Hallo Stef,
eigentlich sehe ich das genauso... ich kann mich halt verrückt machen wenn ich zuviel nachdenke.... na erstmal nächste Woche zu meiner FÄ, dann werden wir weiter sehen....
alles gute

Beitrag von dentatus77 30.03.11 - 11:47 Uhr

Hallo!
Bei mir verlief die erste Schwangerschaft auch super, NFM u. andere Screenings hab ich nicht machen lassen, das Organscreening allerdings schien und scheint mir bis heute sinnvoll. Der Grund dafür ist, dass nur so Auffälligkeiten vor der Geburt festgestellt werden können. Und das KH, wo ich entbunden hatte, hat keine Kinderklinik oder Neugeborenenstation. Im Falle eines Falles wäre das Kind also verlegt worden. Wäre das Organscreening negativ verlaufen, hätte ich gleich woanders entbunden.
Liebe Grüße!