Geschwister ziehen in ein Zimmer - Erfahrungen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von uckaya 30.03.11 - 11:03 Uhr

Hallo Zusammen,

im Mai wollen wir unsere beiden Mädchen (2 1/2 und 9 Monate) in ein Zimmer ziehen lassen. Bis jetzt schläft die Große in einem Zimmer und die Kleine bei mir im Beistellbett (oder besser gesagt in meinem Arm).

Wer hat Erfahrungen mit Geschwisterzimmern? Wie hab ihr das am Anfang gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen, wenn einer Probleme mit dem Schlafen hatte?

Danke für eure Erfahrungsberichte.

LG Andrea

Beitrag von stefannette 30.03.11 - 14:27 Uhr

Unsere Großen kamen erst später zusammen in ein Zimmer. Da der Große sehr tief schläft, hat er kaum was mitbekommen wenn die Zweite unruhig war.
Jetzt schlafen meine JUngs (Nr 3 und 4 ) zusammen und das klappt ganz gut. Ich hab den Kleinen,wenn er geweint hat,allerdings dann immer zu uns genommen. Dann war Ruhe!

Beitrag von miau2 30.03.11 - 14:59 Uhr

Hi,
unsere beiden Jungs teilen sich ein Schlafzimmer, seit der Große drei und der Kleine ca. 1,5 ist.

Es hat eigentlich von Anfang an prima geklappt. Beide haben sogar besser geschlafen als davor, finde ich.

Das Einschlafen war überhaupt kein Problem, da der Kleine noch lange abends gestillt wurde und dann ganz leise und fast schon tief schlafend ins Bett gelegt wurde - und der Große hatte in der Zeit seinen Papa alleine mit dem gewohnten "Ritual".

Als ich dann abgestillt habe (da war der Kleine gute 2) hat er innerhalb weniger Tage und ohne irgendein Problem das Ritual vom Großen mit übernommen. Für den war das nicht ganz so einfach, da er den Papa ja plötzlich teilen musste - aber auch da haben wir eine Lösung gefunden. Ich hatte ja plötzlich die (Still)Zeit gewonnen.

Das hat alles wunderbar geklappt und klappt weitestgehend auch im Moment. Nur will unser Kleiner seit ca. 5 Tagen - ohne jeden erkennbaren Grund, es liegt nicht an der Zeitumstellung, es liegt nicht an zu viel Mittagsschlaf, und er ist ausnahmsweise kerngesund - abends nicht mehr einschlafen, macht entweder ein Höllentheater oder liegt laut singend im Bett für ca. eine Stunde.

Da machen wir das dann schon mal so, dass der Große in meinem Bett schläft und dann bevor wir ins Bett gehen in sein Bett getragen wird - wach wird er davon nicht.

Aber ansonsten ist das für uns eine ganz tolle Lösung, mit der sich beide Jungs wohl fühlen (ist auch freiwillig, Platz zum "trennen" hätten wir inzwischen).

Nachts Probleme haben wir keine. Selbst wenn mal einer weinend wach wird wacht der andere nicht davon auf - oder schläft sofort weiter. Wir lassen die Kinder ja nicht stundenlang weinen, sondern reagieren sofort und können auch i.d.R. sofort beruhigen. Und wo mehr notwendig ist - dafür wäre zur Not ein Platz im Elternbett.

Wenn einer richtig krank ist kommt das gesunde Kind ins Elternbett und ein Elternteil schläft im Kinderzimmer. wenn beide richtig krank sind schlafen wir halt zu dritt im Kinderzimmer.

viele Grüße
Miau2