Umfrage: Nabelschnurblut

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fragaria 30.03.11 - 12:01 Uhr

Hallo,

wo ich gerade hier oben diese Werbung sehe..... Macht ihr das? Nabelschnurblut abnehmen lassen und aufbewahren? Wir werden es wohl nicht machen, haben es bei unserem ersten Sohn nicht gemacht und jetzt bestimmt auch nicht. Meine Ärztin hatte damals davon abgeraten.

Bin gespannt auf eure Antworten

Fragaria

Beitrag von corinna.2010.w 30.03.11 - 12:03 Uhr

Das kostet meineswissens nach auch echt viel geld.

aber ich lass es auch nicht machen ...

lg
corinna
#schwanger mit BabyBoy in der 26ssw

Beitrag von steffisz 30.03.11 - 12:04 Uhr

Nein, ich finde das einen Schmarrn.

#winke

Beitrag von shiningstar 30.03.11 - 12:06 Uhr

Wir werden das Nabelschnurblut spenden :)

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 30.03.11 - 12:08 Uhr

Meine FÄ hat mich da gestern drauf angesprochen. Es würde 1600 Euro kosten, aber man kann es in Raten zahlen (6 Euro im Monat). Sie ist ziemlich überzeugt von und hat es mir ans Herz gelegt. Ich überlege es zu tun.
Seracell heißt... hmmm, die Firma? Was auch immer. So findet man das, was meine FÄ empfohlen hat auch über googel. Ich hab mich allerdings noch nicht weiter drüber belesen. Werde das aber demnächst tun.

Also... vielleicht tu ich es.

Beitrag von juliz85 30.03.11 - 12:15 Uhr

Wir haben uns auch damit beschäftigt. Allerdings gibt es wenige bzw keine seriöse Studien... Nur Werbung der Firmen, die das machen. Kostet so ca um die 2000 Euro, monatlich so 10-12. Man kann wohl das Blut auch nur 20 JAhre aufbewahren, danach ist es nicht mehr zu gebrauchen. Ob man es vorher benutzen kann, ist leider fraglich, da zb bei Leukämie eher fremdes Blut genommen wird, weil das eigene die Krebszellen dann schon in sich hätre. Aber die Firmen selber werben ja mit ihren Erfolgen, obwohl selbst die rar sind. Aber meon Arzt meinte, es könnte sich noch viel entwickeln in den nächsten Jahren. Also, wenn man das Geld hat, is es nicht verkehrt.
Und generell in eine öffentliche BAnk zu spenden finde ich gut! Kostet nix und hilft anderen MEnschen oder falls man es selber doch braucht und es noch da sein sollte, kann man auch sein eigenes wiederbekommen.

Beitrag von dazz 30.03.11 - 12:16 Uhr

Meiner Meinung nach ist das das Beste was man fuer sein Kind machen kann -
Wir haben es beim ersten gemacht, werden es beim zweiten machen, und wenn es mal ein dritter wird, auch beim Dritten!

Ich wuerde deine Aerztin noch mal fragen.
In den letzten Jahren hat sich viel in diesem Bereich getan - und es konnte einigen Kindern schon damit geholfen werden -
Wenn ich jetzt auch noch an die naechsten Jahre denke - dann ist es fuer mich fast Pflicht!!
Viele Eltern investieren so viel Geld in "unnuetze" Sachen - aber nicht in die Gesundheit.

Kostet viel?? ... rechne doch mal aus, wieviel eine Versicherung auf die naechsten Jahre kostet.

LG
dazz

Beitrag von pipo.27- 30.03.11 - 12:28 Uhr

Also ich lasse es machen. Wenn das soll später mein Kind leben reten wie so soll ich es wegwerfen? Du kannst nie wissen was noch passieren kann. Ich hab mich bei seracell informiert. Du zahlst einmalig 290€ und dann jeder Monat 6 € jemand Werft 5 €am Tag für zigaretten also keine grosse verlust

Beitrag von motmot1410 30.03.11 - 12:28 Uhr

Nein, wir machen es nicht. Es gibt auch kaum einen seriösen Mediziner, der das Einfrieren für den eigenen Bedarf ernsthaft empfiehlt. Die ganze Stammzellenforschung steckt noch in den Kinderschuhen und in den meisten Fällen macht es auch überhaupt keinen Sinn die eigenen Stammzellen zu verwenden, weil die Krankheit dort halt auch schon "gespeichert" ist.
Es macht allerdings Sinn das Nabelschnurblut zu spenden. Dann kommt es der Forschung zu Gute (in seltenen Fällen rettet es auch einem anderem Menschen das Leben) und trägt dazu bei, dass man in Zukunft vielleicht die ein oder andere Krankheit heilen kann.

Es gibt übrigens keinen einzigen dokumentierten Fall, in dem einem Kind das eigenen Nabelschnurblut zu Gute kam. Die Fälle mit denen die privaten Banken gerne werben, sind alles Fälle, in denen man das Blut von jüngeren Geschwistern verwendet hat. Diese Geschwisterkinder sind dann per IVF in Kombination mit einer PID entstanden, um den erkranken Kindern das Leben zu retten.

Beitrag von winter2010 30.03.11 - 12:29 Uhr

Hallo,

zu deiner Frage.
Ich selbst arbeite auf einer haemato/onkologischen Station, wir führen autologe sowie allogene Stammzelltransplantationen durch. Ich kann nur aus der Erfahrung der letzten fünf Jahre sprechen, ist es Wahnsinn was die Forschung auf diesen Bereich erreicht hat. Wir konnten vielen Menschen helfen , sie von ihren lebensgefährlichen Erkrankungen heilen.

Ich glaube viele verstecken sich hinter der Aussage, es würde noch nicht genügend Erfahrung mit den Nabelschnurblut ( Stammzellen) geben. Für mich klingt das etwas nach Ausrede, schließlich kostet es eine Menge Geld. Aber auf die Jahre gesehen, nicht so teuer.

Für die Gesundheit und die Gewissheit, für mein Kind alles mir mögliche getan zu haben, optimal Vorzusorgen für den Fall der Fälle sind mir die Euros das alle mal wert.

Liebe Grüße Winterfrau mit #stern und Bauchprinz 23SSW.

Beitrag von maari 30.03.11 - 12:32 Uhr

Hi,

ich habe mich relativ intensiv mit dem Thema beschäftigt und wir waren zu dem Entschluss gekommen, es zu spenden. Nun nimmt aber die Organisation, mit der die Klinik in der ich voraussichtlich entbinden werde zusammenarbeitet, aufgrund mangelnder Finanzmittel (Spenden) momentan gar keine Nabelschnurblutspenden mehr an... :-(
Ich hätte ja zu der Nabelschnurblutspende auch noch etwas dazu gespendet, wie bei der Stammzellenspenderregistration auch, aber damit ist es wohl nicht getan. Schade!

Zum Wegwerfen ist es uns aber zu schade und von der alles entscheidenden Bedeutung des sogenannten Auspulsieren lassens bin ich auch nicht so recht überzeugt, so dass wir es nun wohl eher einlagern lassen werden.

LG Maari (28. SSW)

Beitrag von blair1304 30.03.11 - 12:35 Uhr

Nein, nicht für unser Kind.....für andere:

http://www.dkms-nabelschnurblutbank.de/eltern.html

Macht meines Erachtens mehr Sinn.

LG kathrin

Beitrag von dk-mel 30.03.11 - 12:37 Uhr

ich würde es gern spenden, aber soweit ich weiß geht das in meiner wunschklinik nicht :-(

für den eigenen gebrauch finde ich es a zu teuer, b zu egoistisch (wer lagert schon sein eigenes blut ein, um bei einem unfall sich selbst zu helfen???) und c kann man damit eben auf die eigene person bezogen noch nicht sooo viel mit retten...

Beitrag von maddy122 30.03.11 - 13:16 Uhr

Jap habe mich auch recht lange damit beschäftigt prospekte zuschicken lassen ect!!!

Und uns nun dagegen entschieden das Blut einlagern zu lassen aber spenden werden wir finde das genauso wichtig!!!

Beitrag von abo79 30.03.11 - 13:59 Uhr

Also wir werden das Blut auch spenden! Ich finde die Kosten einfach zu hoch um es für unser Kind aufzubewahren #aerger

Beitrag von luna-star 30.03.11 - 15:39 Uhr

Wir spenden es, da es im Falle eines Falles unserem Kind nichts nützt, sondern dieses auch auf eine Spende angewiesen ist.