Ins Auto gefahren und abgehauen....

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Beitrag von marion0689 30.03.11 - 12:03 Uhr

Hallo.

Wir hatten ja lang keine Problemchen etc mehr...war ja klar, dass bald wieder was passiert :-/

Heute früh laufe ich auf den Parkplatz vor und sehe, dass mir hinten links (wohl beim Ausparken) jemand reingedonnert ist.
Über dem Rad ist es eingdallt und natürlich total verkratzt.

Es handelt sich dabei um einen Privatparkplatz, auf dem nur einige Autos von den Nachbarn stehen.
Unter anderem ein lindgrüner Polo, der gestern noch neben meinem Wagen stand. Heute ist er weg, das Auto zerkratzt und es gibt laut Polizei ein paar grüne Lackspuren.
Das grüne Auto gehört übrigens einer 19-jährigen.

Natürlich kann die Polizei jetzt so nichts machen, sie wollen sich den grünen Polo aber mal anschauen. Der ist aber seit heute morgen weg. Hoffentlich kommt die heut abend wieder.

Was glaubt ihr, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den "Täter" schnappt? Laut Nachbar, der Lackierer sist, wird der Schaden so zwischen 750 und 1000 Euto liegen :-/

Was erwartet den Unfallverursacher?? Eigentlich wollten wir sie nicht reinreiten, da sie ja auch noch in der Probezeit ist. Aber sie gehört zu der Sorte "ich bin megacool und rede nicht mit den Nachbarn". Also glaube ich kaum, dass wir mit ihr reden können und es im Guten lösen.

So, musste meinem Ärger jetzt auch mal Luft machen...
mein armes Auto :(

LG

Beitrag von taenscher 30.03.11 - 12:27 Uhr

anzeige gegen unbekannt bei der polizei machen.
die nachbarin würde ich darauf ansprechen, ob sie beim ein- bzw. ausparken etwas bemerkt habe.
du kannst erwähnen, das grüne lackspuren an deinem fzg. vorhanden sind, ob diese tatsächlich von ihr stammen, kann nur ein gutachter feststellen.

Beitrag von caitlynn 30.03.11 - 12:58 Uhr

da freut man sich doch über vollkaskoversicherung die deckt auch vandalismus ab :-)

Ich würde auch anzeige gegen unbekannt machen und alles angeben was du weisst und dann abwarten ob der polo wieder auftaucht und schauen dass der nicht auf einmal blau ist :-)


lg cait

Beitrag von hauke-haien 30.03.11 - 13:02 Uhr

Ihr müsst sie schon dazu bringen, es selbst zuzugeben, wenn sie es denn überhaupt war.
Die bloße Feststellung, dass der Lack von ihrem Auto stammt, heißt ja nicht, dass sie auch gefahren ist.
Eine Halterhaftung gibt es in diesem Fall nicht.
Verneint sie also die Fahrereigenschaft, kann ihr nichts passieren!

Viel Glück
H.H.

Beitrag von mel1983 30.03.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich rechne euch wenig Chancen aus.

Mir ist einer reingefahren - auch so komisches Grün - beim Ausparken.

Lack von ihm eindeutig an meinem Wagen sichtbar, seine Ecke zerkratzt bzw. abgeschabt.

Am Nachmittag rief ich die Polizei. Der grüne Wagen stand auch wieder da. Die Polizisten haben die Höhen der Kratzspuren und so weiter abgeglichen.

Aber seine Frau sagte, er sei nicht gefahren.

Das war's. Glück für ihn, Pech für mich.

Grüße

Beitrag von sissy1981 30.03.11 - 13:23 Uhr

Das ist recht einfach die Polizei wird schauen ob entweder bei Ihr Lackantragungen sind oder aber ein frischer Schaden überlackiert wurde - gegebenenfalls wird ein Gutachten mit Gegenüberstellung gemacht und höchstwahrscheinlich auch eines ob der Schadenshergang für den Fahrer merkbar war - da ihr auch im ungünstigsten Fall Fahrerflucht angelastet werden könnte (auch wenn dies eher unwahscheinlich ist, wenn es ein Privatparkplatz ist und sie nachbarin die öfters dort Parkt, da kann man den Vorsatz eher verneinen.

Würde sie übrigens wirklich sagen, sie wäre nicht gefahren würde ihre Versicherung den Schaden trotzdem begleichen wenn auf Grund festgestellter Kongruenz ihr Auto als "Tatwerkzeug" identifiziert wurde. Diese würde sie aber dann Regress nehmen und die Polizei würde ihr wohl ein Fahrtenbuch auferlegen.

In der Probezeit wird sie ein Aufbauseminar machen müssen (wegen dem Unfall) oder den FS verlieren (wenn Fahrerflucht bewiesen würde).

So oder so würde ich an eurer Stelle Anzeige gegen unbekannt machen, einfach falls sie es nicht war.