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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von seinelady 30.03.11 - 12:14 Uhr

hallo, ich weiß um in dieser kategorie tätig zu werden und fleißig zu posten hab ich noch zeit ;-)
doch ich hab da mal eine frage.
ich möchte unsere merle unbedingt stillen, ist gesünder und auch billiger ;-)
und ich hab angst das es wie bei vielen bekannten so sein wird, das ich keine milch haben werde..
gibt es da tips was milch fördert?
für manche mag die frage dumm sein, aber bin nun mal unerfahren..
liebe grüße tiny und im bauchii merle

Beitrag von mausi6375 30.03.11 - 12:20 Uhr

Hallo tiny,

Es gibt lebensmittel, denen man nachsagt das sie milchfördend sind.
Stilltee, malzbier.....
Pfefferminztee und salbei ist tabu, das hemmt die milchbildung

Lg

Beitrag von haruka80 30.03.11 - 12:24 Uhr

huhu Tiny,

ich hab in meiner 1. SS die selben Fragen gehabt und auch vorher schon meine Hebi ausgequetscht.

Im Krankenhaus kriegt man meistens schon Stilltee und Malzbier nach der Entbindung, das regt die Milchproduktion an. Schau, dass du in ein stillfreundliches Krankenhaus gehst und du dein Kind schon im Kreissaal anlegen kannst. Im Normalfall regelt das Angebot die NAchfrage, also wenn dein Kind oft angelegt wird, wird mehr produziert.
Die Frage ist ja immer, wenn gesagt wird, hatte zu wenig Milch, woran es lag. Zu selten angelegt, zu wenig gegessen/getrunken, zu stressig....

Ich war 2x bei ner Stillberatung, weils bei mir leider nicht klappte, mein Sohn kam 3 Wo zu früh und ich hatte ihn die ersten Tage gar nicht bei mir und habe nachher ein paar Monate gepumpt, damit er MuMi bekommt. Bei mir wurde noch festgestellt, dass meine rechte Brust verkümmerte Milchdrüsen hat, die eine Brust produziert also nix (bzw kaum was, hatte da immer nur n paar Tropfen).

Aber selbst ich hätte sicher stillen können, hätte ich die Ausdauer gehabt und über Wochen immer wieder versucht, nur gefeedert etc, irgendwann hätte er sicherlich die Brust genommen. Mir fehlte die KRaft, Pumpen und Flasche waren nachher einfacher(das kannte er ja auch von der Intensivstation).

Ich hab für dieses Mal ne Hebamme, die auch ausgebildete Stillberaterin ist, so spar ich mir die Wege ins Krankenhaus zur Stillberatung wie ichs letztes Mal gemacht habe.

Wichtig ist wirklich die Ausdauer, dass du nicht aufgibst, obwohl es anfangs auch schmerzhaft ist. N Baby braucht anfangs nicht viel Milch und mit der ZEit weiß deine Brust auch, wieviel sie produzieren muß

L.G.

Beitrag von simplejenny 30.03.11 - 12:34 Uhr

Fenchel-Anis-Kümmel Tee gibts z.B. bei Rossmann ganz günstig. Oder wenns ganz schlimm ist, dann ein Schlückchen Sekt (der alkoholfreie soll auch funktionieren)

Viel Glück

Beitrag von maerzschnecke 30.03.11 - 12:36 Uhr

Wirklich keine oder zuwenig Milch haben die wenigsten. Das sollte also wirklich Deine geringste Sorge sein.

Ich würde mir ein sog. stillfreundliches KH aussuchen. Dort bekommst Du auf jeden Fall Unterstützung beim Anlegen in den ersten Tagen.

Milchbildend ist vorallem eine gute, ausgewogene reichhaltige Ernährung. Malzbier, Malzkaffee, Stilltee unterstützen gut. Außerdem sind Bockshornkleekapseln aus der Apotheke super.

Beitrag von sarahjane 30.03.11 - 14:47 Uhr

Zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass Du den Druck von Dir nimmst. Denn der kann sehr kontraproduktiv wirken. :-)

Wenn möglich, lege Merle gleich nach der Geburt an beiden Brüsten an.

Und versuche, in einem Krankenhaus zu entbinden, in welchem Roomin-in betrieben wird. Das bedeutet, die Babys bleiben den ganzen Tag über bei ihren Müttern im Zimmer, wenn es die Gesundheit beider erlaubt.

Lege Merle von Anfang an nach ihrem persönlichen Bedarf an beiden Brüsten an, auch wenn es sehr kurze Abstände sind.

(Auch ein Kind, welches mit käuflicher Säuglingsmilch ernährt wird, sollte das Fläschchen nach seinem persönlichen Bedarf erhalten.)

Trage Merle viel herum, schlaft im gleichen Zimmer (nicht unbedingt im gleichen Bett, denn hier gilt es zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um das SIDS-Risiko zu senken).

Trinke 4 bis 6 Tassen Fenchel-, Kümmel-, Anistee am Tag, 1 Flasche Malzbier und viel kohlensäurearmes Wasser, so dass Du pro Tag auf eine Gesamttrinkmenge von 2 bis 3 Litern kommst.
Trinke wenig Koffein-, Teein- und Kohlensäurehaltiges.

Besorge Dir evtl. aus der Apotheke etwas Bockshornkleesamenhaltiges und lasse Dich vor Ort beraten, welches Präparat besonders gut für Brustmütter geeignet ist.

Achte auf 3 bis 5 vollwertige/ausgewogene Mahlzeiten am Tag.

Verzichte auf Salbei- und Pfefferminztee.

Sollte es mal nötig werden, mit Abgepumptem oder mit käuflicher Säuglingsmilch zuzufüttern, biete vorher IMMER erst beide Brüste an.

Achte darauf, Stress zu vermeiden, ruhe Dich viel aus, entspanne, wann immer es geht und lasse Dir zumindest in den ersten Wochen im Haushalt helfen (Partner, Eltern, Verwandte, Freunde, Nachbarn etc.).

Beitrag von maerzschnecke 30.03.11 - 16:09 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von seinelady 30.03.11 - 18:39 Uhr

vielen dank für die hilfe, bei den ganzen sachen kann es ja nur klappen;-)