untersuchen lassen vorm üben

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von niggi1983 30.03.11 - 12:42 Uhr

Hey!

Mein Mann und ich wollten auch bald mit dem üben anfangen, wollten uns aber vorher untersuchen lassen, ob bei uns nicht das Risiko besteht, dass wir ein behindertes Kind kriegen könnten. Wir haben Bekannte, bei denen hat sich irgendwas im Körper nicht vertragen und das führte dazu, dass die Frau eine sehr schwierige Schwangerschaft hatte und bei der Geburt fast gestorben wäre #schock Sie hat es zum Glück überlebt, aber das Kind ist behindert und hat keine hohe Lebenserwartung.
Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit dieser Vorsorgeuntersuchung? Wie läuft das ab? Und wo kann man sie machen lassen? Beim Hausarzt?
Fragen über Fragen...ich hoffe ihr könnt mir helfen! ;-)

Danke für eure Antworten!

LG Niggi #winke

Beitrag von hoolie 30.03.11 - 12:46 Uhr

Meinst du ne genetische Beratung?
Gibts bei mir im KH so ne eigene Abteilung....

Es kann dir immer passieren, dass etwas bei der SS ned optimal läuft. auch wenn ihr beide kerngesund seid

#klee

Beitrag von majleen 30.03.11 - 12:48 Uhr

Sowas wird normalerweise nicht gemacht. Wichtig ist, dass man überprüfen lässt, ob der Imprägnier da ist (Röteln)

Normalerweise wird man nach 1 Jahr üben näher untersucht. Aber auch da gibt es erst mal keine genetische Untersuchtung (ausser ihr hattet schon mehrere Fehlgeburten).

Ich würde mich an eurer Stelle nicht so viele Gedanken machen. Ist bei euch in der Familie denn schon mal sowas vorgekommen? Nein? Dann sind die Risiken auch nicht höher, als bei anderen. Genetische Probleme können leider immer auftreten. Es ist bei jeder Frau so, dass nicht alle Eizellen genetisch richtig sind (also z.B. Trisomie 18 oder 21 in sich tragen). Beim Mann ist das genauso.

Enfach mal entspannen und es darauf ankommen lassen. Viel Glück #klee

Beitrag von majleen 30.03.11 - 12:49 Uhr

Imprägnier= Impfschutz (aber das iPad mag das Wort wohl nicht)

Beitrag von hoolie 30.03.11 - 12:50 Uhr

ohjaaa die technik.. kommt mir bekannt vor..

Beitrag von majleen 30.03.11 - 12:52 Uhr

Ja, so kommt es doch immer wieder zu recht lustigen Wörtern #rofl

Beitrag von jujo79 30.03.11 - 12:50 Uhr

Hallo!
Seit ihr wirklich sicher, dass ihr das machen wollt? Irgendwas finden sie ja bei jedem und was nützt einem die Aussage, dass z.B. das Risiko einer bestimmten Behinderung bei 1:500 liegt? Selbst wenn das Risiko dann recht klein ist, kann es euch ja trotzdem treffen. Es gewinnen schließlich auch Leute im Lotto, obwohl die Chancen gering sind. Außerdem kann man die ganzen Eventualitäten gar nicht untersuchen, das zahlt sicher auch keine Krankenkasse und würde wohl Monate dauern.
Und auch bei "gesunden" Menschen kann etwas während der Schwangerschaft oder der Geburt passieren. Eine Gewissheit hat man eben nie im Leben.
Etwas Mut zum Risiko gehört gewissermaßen zum Leben und zum Kinderkriegen dazu!
Man muss eben positiv denken!
Grüße JUJO

Beitrag von shorty23 30.03.11 - 13:50 Uhr

Hallo Niggi,

kann gut verstehen, dass dich das beunruhigt und sehr beschäftigt, was da bei euren Bekannten passiert ist, aber ich denke nicht, dass das ein Grund dafür ist, sich so ausführlich durchchecken zu lassen. Ich denke auch, dass es nie eine 100%ige Garantie gibt, dass nicht doch etwas ist und was macht ihr, wenn herauskommt, dass die Chance 1:100 ist, dass etwas ist, bekommt ihr dann keine Kinder? Oder sagt ihr euch, naja, 99x geht's gut, wir werden schon darunter sein? Wie geht man denn damit um? Ich weiß auch nicht genau, was für eine Art Test ihr machen wollt, genetische Beratung? Das geht glaube ich nur im KH.

Unsere Tochter hatte übrigens kurz nach der Geburt einen Schlaganfall, das war furchtbar, aber das konnte niemand voraussehen, das war einfach Pech! Egal wie viel Untersuchungen wir davor gemacht hätten, es hätte uns niemand sagen können! So ist das Leben einfach.

Also überlegt es euch gut, ob ihr das wirklich wollt, wie ihr mit dem Ergebnis umgeht und was ihr macht, wenn trotz "alles wunderbar" Stempel dann doch was ist!
LG