U6, bin sooo sauer

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Beitrag von mamalein1981 30.03.11 - 13:39 Uhr

Huhu,

ich stille noch zu, Luisa wird Freitag ein Jahr. Der Arzt total entsetzt, man solle mit 5 o 6 Monaten zufüttern und langsam anfangen mit dem abstillen. Der fand es bei der U5 schon doof, dass ich noch stille(voll noch, weil sie nichts gegessen hat), erst mit 7,5 Monaten fing es langsam an.
Außerdem sind jetzt Schadstoffe in der Muttersmilch und das BESTE:Die Mutter-KLind-Bindungkönne sich so nicht lösen. Spinnt der? Sie soll sich ja gar nicht lösen#verliebt

WAS MEINT IHR DAZU?

LG, Tina

Beitrag von emmy06 30.03.11 - 13:42 Uhr

das mit der bindungs- loslösungssache musste ich mir 2008 bei der u6 des großen auch anhören...
habe dann gekontert, das ich bereits länger arbeiten gehen würde, unser sohn zur tagesmutter ginge und äußerst sozialkompetent und nicht mamaabhängig sei! der arzt war still und das thema stillen war nie wieder thema zwischen uns ;-)
gestillt hat der große knapp 2 jahre....



lg

Beitrag von stella711 30.03.11 - 13:48 Uhr

Ich finde er hat recht und nicht sauer sein :)

Beitrag von mamalein1981 30.03.11 - 13:51 Uhr

Wenn ich fragen darf, warum hat er recht? Bitte auch die Meinung begründen:-)

Beitrag von mullemaus23 30.03.11 - 13:53 Uhr

ich finde auch das er recht hat.

Beitrag von tosse10 30.03.11 - 13:50 Uhr

Hallo,

stillen ist was sehr persönliches zwischen Mutter und Kind! Ich finde es schlimm wenn andere sich da einmischen. Ich gebe zu, wenn das Kleine irgendwann Richtung Kindergarten immer noch Mama den Pulli runterzieht, dann ist es für mich befremdlich, aber immer noch kein Grund mich einzumischen. Das aber Kinderärzte so einen Quatsch verbreiten finde ich schon sehr wunderlich.

LG
die tosse (die Nr 1 nur 7 Monate gestillt hat, aus verschiedenen Gründen. Und sich drauf freut das Sohn Nr 2 gerne etwas länger darf)

Beitrag von mamalein1981 30.03.11 - 13:52 Uhr

Hat er doch kein Recht! Hab gegoogelt bei WHO:-). Was der bei den Lehrgängen lernt frag ich mich:-)

Beitrag von mimilotta1976 30.03.11 - 13:53 Uhr

Hallo,
nicht aufregen#liebdrueck
DU bist die Mutter und DU weißt, was dein Kind braucht.
Ich stille auch schon knapp 9 Monate voll, weil meine
Maus sich erst jetzt für Essen interessiert.
Aber das bißchen Gemüse und Obst das sie isst, zählt
noch nicht als Mahlzeit sondern nur als Snack;-)
Mein Kinderarzt findet es sehr gut, daß ich so lange stille
und solange sie sich gut entwickelt, könnte ich
auch 1 Jahr voll stillen.
LG
Mimi

Beitrag von thalia.81 30.03.11 - 13:55 Uhr

Folgendes frage ich mich, wenn ich deinen Thread lesen und mein umfeld palavern höre #bla

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn das Kind eine sehr enge Bindung zur Mutter hat? #kratz

Sprechen da die Neider? Ich höre das auch fast täglich und es k.... mich total an. Ich selber wurde sehr lange vollgestillt, schlief im FB, wurde getragen und habe eine super Beziehung zu meiner Mutter (auf die sogar mein Schwieger #drache neidisch ist)

Ich schlafe übrigens mittlerweile im eigenen Bett, kann laufen, habe einen Beruf erlernt... was reden die Leute da immer für 'nen Schrott?

Reg dich nicht auf! du machst das vollkommen richtig #herzlich

Beitrag von binecz 30.03.11 - 14:35 Uhr

Jaaaaaaa...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich schlafe übrigens mittlerweile im eigenen Bett, kann laufen, habe einen Beruf erlernt... was reden die Leute da immer für 'nen Schrott?

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Aber gib es zu, du wirst noch gestillt, schließlich hast du das grad nicht ausgeschlossen!!!










#rofl#rofl#rofl
Recht hast du. Wir Mütter sollten uns nicht so verunsichern lassen.
Stillbine mit Stillphine 7,5Monate #verliebt

Beitrag von wir3inrom 30.03.11 - 15:20 Uhr

~Ich schlafe übrigens mittlerweile im eigenen Bett, kann laufen, habe einen Beruf erlernt...~


Lass mich raten, und jeden Sonntag nach dem Kuchen gehst du zu deiner Mutter, ziehst ihr den Pulli hoch und stillst noch ein bisschen. :-p


Ich frag mich ja immer, was sich andere Leute, Ärzte inklusive, ständig Gedanken um meine Brüste machen müssen.. Und was gegen eine gute Mutter-Kind-Bindung spricht. #kratz

Beitrag von mimilotta1976 30.03.11 - 15:30 Uhr

Huhu#winke

>Ich schlafe übrigens mittlerweile im eigenen Bett, kann laufen, habe einen Beruf erlernt...<

Wahnsinn!! Du hast tatsächlich laufen gelernt und schläfst
in deinem Bett? Alleine? Ohne Mama?#rofl#rofl;-)
Ich auch#huepfund ich habe als Kind auch bei meinen
Eltern im Bett geschlafen. Und das mache ich bei meiner
Kleinen genauso und lass mir da auch von niemandem reinreden.
LG
Mimi

Beitrag von putzemann 30.03.11 - 13:56 Uhr

so ein trottl!
könnt mich immer so ärgern über so dumme leut...
mein fazit: weiter stllen!!#pro

lg

Beitrag von nine-09 30.03.11 - 14:00 Uhr

Also,

mit der Bindung??? find ich quatsch,denn auch Babys die nicht so lange gestillt werden haben eine extreme (schöne) Bindung zur Mama.
Das hat nichts mit dem stillen zu tun. Mach das so lange du kannst.

Ich konnte nur zwei Wochen stillen und trotzdem ist mein Sohn Mama gebunden.

LG Janine

Beitrag von mamalein1981 30.03.11 - 14:13 Uhr

Uiii, man ist es nicht gewohnt beu Urbia, dass man solche netten Antworten bekommt, zumindest nicht immer:-)
Da´nke ihr Lieben!!!!

LG

Beitrag von nityanandi 30.03.11 - 14:37 Uhr

aus entwicklungspsychologischer sicht spricht einiges gegen das langzeitstillen. das ist mit einem jahr sicher noch kein problem, aber wenn sich das kind dann gegen mitte/ende des zweiten lj. in der loslösungsphase befindet, wirkt das stillen tatsächlich rückbindend und erschwert dem kind die für seine weitere entwicklung wichtige loslösung von seiner primären bezugsperson = der mutter.
viele grüße!

Beitrag von wir3inrom 30.03.11 - 15:16 Uhr

Worauf stützt du diese Aussage?

Beitrag von nityanandi 30.03.11 - 16:18 Uhr

wie gesagt, entwicklungspsychologische erkenntnisse.
mal etwas ausführlicher, nicht von mir, sondern von dr.posth:

Nun zur Psychologie und dem Langzeitstillen. Wenn wir einmal den ernährungsphysiologischen Aspekt außen vorlassen, bleibt in der Tat nicht so sehr viel übrig, das gegen ein Stillen weit über das erste Lebensjahr hinaus spricht. Die Sorge der Entwicklungspsychologie ist nun darin zu sehen, daß die Loslösungstendenz des Kleinkindes, welche in sich den errungenen persönlichen, kindlichen Willen und die einsetzende Abwehr sowie den Trotz beinhaltet, in der Situation des Gestilltwerdens einem verschärften Ambivalenzkonflikt unterliegt. Konkret: Das sich aus der Mutter-Kind-Dyade befreiende Kind erlebt in zwei fundamentalen Bedürfnissen, nämlich Nahrungstrieb und Trostsuche, die anhaltende Abhängigkeit von der entscheidenden Person. Es herrscht keine eindeutige Klarheit dahingehend, wer fortan Subjekt und wer Objekt ist. Das internalisierte Subjekt-Objekt (nach H. Kohut), die primäre Bezugsperson/Mutter, bleibt extrem mächtig in der Vorstellungswelt des sich loslösenden Kindes. Das kann einerseits zu grandiosen Vorstellungen über das Ich-Subjekt (des Kindes) selbst führen, andererseits dessen permanente Schwächung herbeiführen, wenn nämlich die Mutter äußerst dominant bleibt und das Kind zu Zwecken einer eigenen Befriedigung an sich bindet. Auch diese unbequeme Tatsache muß ja in aller Offenheit dann gesagt werden dürfen.
Der Ambivalenzkonflikt der Loslösung, also einerseits die geliebte Position im Schatten der Mutter in sich zu bewahren, andererseits dem freiheitsverstellenden Schatten der Mutter zu entkommen, kann als weiter gestilltes Kind schwer aufgelöst werden. Normalerweise fungiert dafür das Übergangsobjekt (D.W.Winnicott), aber wenn das Subjekt-Objekt und das Übergangsobjekt identisch zu sein scheinen, was dann?
Sie können sagen, das sind alles tiefenpsychologische Hirngespinste, und die Studien scheinen das Gegenteil zu beweisen. Aber da frage ich gleich zurück, was ist den in den Studien überhaupt untersucht und beobachtet worden (mal abgesehen davon, wie es gemacht wurde, z.B. elterliche Selbstauskünfte per Fragebogen)? Und wurde überhaupt das Richtige später unter die Lupe genommen, wo wahrscheinlich die Prämissen der Untersucher ganz andere waren. Sie verstanden vielleicht nicht viel von der Selbstpsychologie und urteilten nach ganz anderen Kriterien.
Aber ich will nicht weiter in Verdacht geraten, ein großer Gegner des Langzeitstillens zu sein. Grundsätzlich wird wohl viel davon abhängen, wie einfühlsam und authentisch die Mutter damit umgeht, wenn das Kind immer wieder angelaufen kommt und die Präsentation der mütterlichen Brust fordert, um an ihr nicht nur Hunger, sondern auch seinen Frust zu stillen. Es abverlangt von der Mutter ja viel Bereitschaft. Und zu einem abgerundeten Bild gehört es dann, daß die Mutter beim Einschlafen, des nachts und in Verzicht auf jede Fremdbetreuung ihrem Kind zur Verfügung steht!
Vielleicht hat das ja gute Auswirkungen auf das spätere Sozialverhalten. Aber was ist dann der eigentliche Grund? Das Stillen oder die zuwendungsintensive, einfühlsame Betreuung?
Und was ist mit all den ungestillten Flaschenkindern? Waren sie vielleicht die Vergleichsgruppe? Und waren diese dann weniger sozial trotz intensiver Zuwendung durch die Mutter/Eltern in der frühen Kindheit? sie sehen, ich tue mich schwer mit einer Entscheidung dafür oder dagegen. Langzeitstillen aus Gründen einer Nahrungsmangels für Kinder oder aus der Vorstellung heraus, Stillen sei ein probates Verhütungsmittel für weitere Kindern in zu kurzem Abstand werde ich niemals kritisieren. Das sind Dinge, die in der sog. Dritten Welt eine große Rolle spielen. Für uns in den Industrieländern gelten solche Vorstellungen nicht. Wir müssen da schon etwas weiter denken. Tiefenpsychologie ist für mich eine Form der Weiterdenkens. Viele Grüße

Beitrag von blockhusebaby09 30.03.11 - 19:40 Uhr

Der gute dr.posth wurde sicherlich zu früh abgestillt ;-)
So ein Blödsinn,der Mensch hat wie jedes Säugetier ein natürliches Abstillalter und die meisten Kinder stillen sich bis zum 3.Lebenjahr von selbst ab.
Selbst die WHO empfielt das Stillen bis 2 Jahre.
Wenn ein Schulkind noch gestillt wird ,halte ich das auch für fragwürdig aber nich bei einen Kleinkind.
Ein Kleinkind braucht noch Milch und warum soll es besser sein ihm diese von einen artfremden Säugetier zu geben wenn die eigene zur Verfügung steht.
Es ist schon erschreckend wenn das Natürliche als bedenklicher eingestuft wir als das völlig Unnatürliche.
Kuhmilch ist auch Muttermilch,nur halt die fürs Kalb,für ein Menschenkind ist die eigene Muttermilch immer noch am besten.

LG

Beitrag von baby.2010 30.03.11 - 16:00 Uhr

naja.sag ich nix mehr zu...;-)

LG sandra, die Youcef (1 jahr) immernoch stillt #verliebt

Beitrag von berry26 30.03.11 - 16:03 Uhr

Ich hätte dem Mann ganz einfach gesagt, das er sich doch bitte an SEIN Fachgebiet halten soll und nicht irgendeinen unqualifizierten Blödsinn verbreiten soll!

Da müsste er schon eine Corifee auf dem Gebiet der Kindermedizin sein, das ich weiter zu so einem anmaßenden Trottel gehen würde. Ich habe ehrlich gesagt noch NIE einen Kinderarzt gehabt der sich in Sachen Ernährung eingemischt hat. Klar... Tipps geben alle (mehr oder minder gute) aber das sich ein Arzt dermaßen zu der Ernährung (oder zu was auch immer) äussert ist eine Unverschämtheit.

LG

Judith

Beitrag von blockhusebaby09 30.03.11 - 19:52 Uhr

Ja viele KÄ wissen nicht viel übers Stillen.
Meiner hatte mir mal geraten ich soll meine Tochter langsamer stillen,dann spuckt sie nicht so viel.
Wie ich die Milchflussgeschwindigkeit steuern kann, konnte er mir dann aber auch nicht sagen.#rofl
Still so lange wie du und dein Kind es möchtet.
Die meisten Kinder stillen sich bis zum 3.Geburtstag von selbst ab.
Und wegen den Schadstoffen,das waren Argumente von vor 30-40 Jahren als die Flaschenmilch noch in und die Brust out war.
Sein Wissensstad ist warscheinlich aus dieser Zeit.
Aber Kühe leben nun mal auch auf unseren Planeten und haben daher genau so Schadstoffe in der Milch.;-)
Von daher lass dich was das Stillen betrifft nicht vom KA reinreden,der versteht in etwa so viel davon wie ich von Autoreparieren.

Ganz liebe Grüße

Beitrag von gingerbun 30.03.11 - 23:11 Uhr

Tja Ärzte haben halt keine Ahnung. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Haha, Schadstoffe in der MuMi.. ich schmeiss mich weg. Klasse.. !!!
Darauf würd ich gar nichts geben!
Britta