Komische Geschichte - was meint Ihr?!?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von butzelinchen 30.03.11 - 15:01 Uhr

Also,

am 08.03., also gestern vor 2 Wochen, war ich wegen vorzeitiger Wehen notfallmässig im Frauenspital. Dort wurde ich ambulant untersucht, Abstriche gemacht, Urin genommen, CTG geschrieben usw. GMH war verkürzt auf 2,8 cm. Sie haben mich wieder nach Hause geschickt, ich sollte mich schonen, Magnesium nehmen und 5x/d Bryophyllum. Sie meinten wenn etwas mit dem Abstrich oder Urin nicht stimmt, bekomme ich in den nächsten Tagen ein Rezept per Post.

So. Nun war heute ein Brief im Briefkasten. Ich hätte eine behandlungsbedürftige Blasenentzündung mit einem Rezept für 7 Tage Antibiotika.

Also ich finde das komisch. Abgesehen davon, dass ich total beschwerdefrei bin, wie kann das denn sein, dass das erst so spät kommt? Ausgestellt ist das Rezept am 24.3.

Ich habe nun dort angerufen und die Hebamme am Telefon meinte, dass sie meine Akte nicht mehr vorliegen hat. Aber da das Rezept ja am 24.3. ausgestellt wurde und die Ärztin gesehen hat, dass ich bereits am 8.3. da war, sollte ich es nehmen. Es gibt auch Blasenentzündungen ohne Beschwerden und es würde bestimmt eine Indikation vorliegen.

Jetzt rief gerade die diensthabende Ärztin zurück. Bei dem Stix seien Bakterien gefunden worden, aber bei der Bebrütung sei nichts gewachsen. Beim Abstrich waren viele "gute" Bakterien vorhanden (naja, ich nehme auch Vagisan Waschlotion ;-)). Sie wusste nicht wer das Rezept ausgestellt hat, aber ich solle es einfach vernichten. Die Einnahme sei nicht nötig.

Ich finde das reichlich komisch. Ich habe sowas echt noch nie erlebt.... Finde das extrem unprofessionell. Ich bin selbst Krankenschwester und ehrlich, sowas habe ich noch nie gehört. Und das im grossen Unispital.

In 22 Tagen habe ich ET und werde dort entbinden... Na subba #zitter

Bin echt mehr als verwundert #kratz... Was haltet Ihr davon?

Butzelinchen + Leo inside (ET -22)

Beitrag von marjatta 30.03.11 - 15:13 Uhr

Naja, grundsätzlich hat die Hebamme schon recht, dass man in der Schwangerschaft eine Blasenentzündung nicht immer merkt. Gleichzeitig, wenn natürlich die Zellkultur nichts ergibt, ist es auch überflüssig, das AB zu nehmen.

So ist das in großen Krankenhäusern. Die Koordination ist nicht immer optimal, schon gar nicht, wenn die Unterlagen nicht einsehbar sind... Dabei hätte ich bei einer Uniklinik schon erwartet, dass sie im digitalen Zeitalter angekommen sind #kratz.

Also, ich würde jetzt auch das AB nicht nehmen. Muss ja nicht sein. Und da Du ja schon so dicht bei bist... freu Dich auf Deinen Zwerg.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 25.SSW

Beitrag von bobby81 30.03.11 - 15:17 Uhr

Hi,

ich glaube, ich würde mal eben zu meiner FÄ und ´ne Pipiprobe abgeben.
Und wenn da was ist, kannst du dir immer noch Medis verschreiben lassen.

Das man ´ne Blasenentzündung nicht merkt kann wirklich passieren.
Hatte ich auch schon.

LG

Beitrag von libretto79 30.03.11 - 16:01 Uhr

Und was ich mich bei Deiner Geschichte frage:

Was ist mit dem verkürzten GMH? Interessiert der keinen mehr???
Wie hängt der mit einer Blasenentzündung zusammen?

Also ich würde mich glaube ich nochmal sicherheitshalber untersuchen lassen!

Geh doch mal zu Deinem Frauenarzt, der kann erstens nochmal den GMH checken und zweitens machen die ja auch Urintest und darin kann der ja dann auch feststellen, ob irgendwas vorliegt.

Ich wäre jetzt jedenfalls nicht unbedingt beruhigter - im Gegenteil!

LG
libretto

Beitrag von vinny08 30.03.11 - 16:14 Uhr

Sie ist doch schon in der 37. SSW, da ist ein verkürzter GMH normal. Unternommen wird da sowieso nichts mehr.
LG

Beitrag von butzelinchen 30.03.11 - 16:33 Uhr

Ich bin morgen in der 38. SSW, also ist das ok wenn der GMH sich jetzt verkürzt.

Ich hatte seit dem 8.3. auch schon 2 Kontrollen bei meinem FA. Da war alles total unauffällig....

Rätselhaft...

Aber ich habe das Rezept eben weggeworfen. So ein HickHack...

Danke für Eure Antworten #winke