Entbindung nach vaginalem Riss

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mcngirl 30.03.11 - 19:00 Uhr

Hallo,
bei der Geburt unseres Sohnes hatte ich einen vaginalen Riss der vernäht wurde. Dieser musste nach einige Zeit nochmal aufgetrennt werden, da nicht ordnungsgemäß durchgeführt ( ahh, das war ne Geschichte...;-( )
Ich hatte echt noch über 1 Jahr nach der Geburt schmerzen, Sex ging nur im dunkeln da ich immer qualvoll das Gesicht verzog und OBs wurden alle entsorgt.
Jetzt, nach fast 2 Jahren, geht es wieder so einigermaßen.
Aber die Angst bleibt, dass bei der zweiten Geburt ( im Juli) wieder alles aufgeht.
Mit meinem Arzt habe ich bislang noch nicht über die Geburt gesprochen, da ich ca einen Monat vor der jetzigen Schwangerschaft eine FG hatte.
Ich mag nicht nochmal aufreissen und dann wieder so eine Tortur durchmachen...kann man in so einer Situation einen Kaiserschnitt vorschlagen oder ist das eh im Ermessen des Arztes und man selbst kann das nicht beeinflussen?
Danke für eure Antworten

Beitrag von malso.malso 30.03.11 - 19:10 Uhr

Natürlich wird man -auf Wunsch, und mit der Begründung Geburtstrauma o.ä.- einen Kaiserschnitt machen können, aber ich denke nicht, daß du dir bewußt machst, was da auf dich zukommt/ zukommen könnte:

Genauso wie eine vaginale Verletzung Probleme machen KANN (bei den meisten Frauen verheilt sowas VÖLLIG unkompliziert!) KANN ein Kaiserschnitt für Probleme sorgen, nur daß es dann um ganz andere "Kaliber" geht:
Verletzung benachbarter Organe (Harnblase, Darm ->künstlicher Darmausgang), Wundheilungsstörungen, Verlust der Gebärmutter, innere Verwachsungen mit lebendslangen Beschwerden, Narkosezwischenfälle (Lähmung durch SPA)....
Insofern halte ich eine primäre Sectio für die schlechtere Wahl.




Zudem, mal ganz OT:
Dir hat -so hab ichs jetzt verstanden- 1 Jahr lang der Sex extreme Schmerzen bereitet, und die Lösung war das Licht auszumachen?!?
Damit dein Freund deine Qual nicht sieht, oder wie hab ich mir das vorzustellen?
Die Feministin in mir weint.

Beitrag von mcngirl 30.03.11 - 19:16 Uhr

die Geburt an sich hat ja kein Trauma dargestellt sondern als mein Sohn einmal da war, das vernähen und wieder auftrennen. Ehrlich, ich hab mich wie eine Verstümmelte gefühlt.
Aber das heißt ja nicht, dass ich nicht auch wieder Lust gehabt hätte mit meinem Mann zu schlafen. Oftmals kam der Wunsch von mir, die Schmerzen beim Eindringen habe ich irgendwie immer bis zu dem Punkt verdrängt wo es dann passierte. Hab ja auch immer gehofft, dass es endlich besser wird und quasi "abstumpft", finde das jetzt nicht schlimm;-)

Beitrag von solymar 30.03.11 - 23:27 Uhr

Hallo

Bei mir war es wohl nicht ganz so arg wie bei dir. Ich bin waerend der Geburt nicht gerissen sondern es wurde ein Dammschnitt gemacht der leider auch nicht richtig verheilen konnte. So wie du hatte ich ein gutes Jahr Schmerzen und wurde auch aus diesem Grund oefter bei meiner FAE vorstellig. Letztendlich musste ich viel massieren da die Narbe hart wurde und alles wurde mit einer Oestrogensalbe behandelt. War nicht toll und auch mir graut es schon einwenig vor einem weitern Dammschnitt. Ob du deshalb ein KS bekommen kannst weis ich allerdings nicht. Irgendwie kam mir das auch noch nicht in den Sinn. Ich sage mir einfach dass es nach der naechsten Geburt schon wird. Man kann ja nicht zweimal so ein Pech haben. Wuensch dir alles gute.

LG

Silvia