Ist das zu viel???

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von stumpi2 31.03.11 - 09:13 Uhr

Hallo,

bitte um Rat...

mein sohn (6,5 jahre) spielt seit 1,5 jahren mit leib und seele fußball im verein. nun hat er den wunsch geäußert, auch noch handball spielen zu wollen. beides wäre 1x die woche für 1,5 stunden. ab oktober möchte er (wirklich ER!!!) gitarrenunterricht nehmen für wöchentlich 0,5 stunden.

was meint ihr...ist das machbar? oder schon zu viel????

danke schon mal....#winke

Beitrag von anja676 31.03.11 - 09:23 Uhr

Hallo,

abgesehen davon, dass es im Regelfall nicht bei 1x Training die Woche bleiben wird, stehen dann sicherlich an den Wochenenden Spiele an. Bei uns ist es zumindest so, dass sich über kurz oder lang die Jungs für eine der beiden Sportarten entscheiden müssen, da es sonst ständig zu Kollisionen kommt. Lass ihn doch Beides ausprobieren und dann entscheiden, welche Sportart er lieber machen möchte.

Ich denke, die halbe Stunde Gitarrenunterricht die Woche wäre sicherlich drin, wenn Ihr mittelfristig bei einer Sportart bleibt. Dann hättet Ihr bzw. er auch noch genug Zeit zum üben.

LG Anja

Beitrag von masinik 31.03.11 - 09:27 Uhr

Huhu!#winke

Ich persönlich finde Fußball und Handball auf einmal zu viel. Er hat ja auch Spiele (so ist das bei uns zumindest, Punktspiele am Wochenende auch schon bei den Kleinen). Kommt er sich da nicht in die Quere?

Gitarre spielen dagegen finde ich gut. So hat er einen Ausgleich zwischen Sport und Musik und hat noch ein paar freie Tage für Freunde etc.
Und dazu kommt er muss ja dann auch immer ein wenig für den Gitarrenunterricht üben.......

lg
masinik
#winke

PS.: Meine Tochter (allerdings schon 10) spielt Querflöte (1 x die Woche Unterricht) und hat 1 x die Woche Volleyball. Das reicht ihr.

Beitrag von zaubertroll1972 31.03.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

meinem Sohn ist es nicht zuviel. Er spielt 2 Mal die Woche Fußball ( plus Spiel am Wochenende ) und geht einmal die Woche zum Schwimmtraining. Dazu kommt auch Gitarrenunterricht, der allerdings noch in der Schule ( Jeki Programm ) stattfindet. Im 3. Schuljahr wird er dann entweder 2 Mal die Woche zum Gitarrenunterricht in die Schule gehen oder privat einmal die Woche Unterricht haben. Wir haben uns noch nicht entschieden.
Es gibt Kinder die sind schnell ausgelaugt und denen wird`s dann auch zuviel aber das könnt nur Ihr beurteilen.
Mein Sohn hat viel Energie und trifft sich auch vor dem Fußball- oder Schwimmtraining noch mit seinen Freunden um zu spielen.
Er könnte wirklich jeden Tag Programm haben.

LG Z.

Beitrag von stumpi2 31.03.11 - 10:13 Uhr

danke für deine antwort....;-)

ja so ist unser sohn auch...er trifft sich vor seinem training auch noch mit freunden und kickt....man könnte meinen er wäre davon schon fix und fertig...aber nein auch beim training gibt er dann noch 100%!

im moment trainiert er mittwochs ne stunde für den citylauf im mai... davor wird gekickt!!! ;-) er läuft trotzdem die 1600m fast durch! ganz schafft er sie noch nicht aber dafür trainieren sie ja ;-) er geht zwischendurch ein paar schritte wegen seitenstechen. aber diese sache ist ja im mai vorbei.

eine freundin will uns das partout ausreden, schickt ständig artikel im internet wo es um überforderung der kinder geht...

ich meine er macht ja nicht jeden tag was anderes....

ich denke auch er würde zugeben wenn es ihm doch zu viel werden würde...ich denke auch man kann nicht alle kinder miteinander vergleichen.

aber es ihm verbieten oder ausreden wenn er es sich sooo wünscht???
ich lass es ihn jetzt probieren und dann sehen wir weiter...aufhören kann er immer noch mit dem handball!

danke nochmal...wie alt ist denn dein sohn???

lg #winke

Beitrag von zaubertroll1972 01.04.11 - 18:46 Uhr

Hi,
mein Sohn ist 7, er wird im Juli 8.
Er könnte den ganzen Tag durchlaufen und spielen und Gas geben und am Abend trotzdem noch bis in die Puppen aufbleiben.
Bei ihm mache ich mir auch wegen einer Überforderung gar keine Sorgen.
Solange die Kinder auch etwas selber wollen und Spaß haben macht es ihnen nichts aus.
Mein Sohn hat Freunde in der Klasse, die sind nach der Schule fix&fertig und müssen sich echt aufraffen nochmal hoch zukommen oder raus zugehen. Wie gesagt...die Kinder sind verschieden.
Mein Sohn ist jetzt auch nicht der super Fußballer. Wir hatten auch schon mal an Leichtathletik gedacht da er ein guter Läufer ist. Aber mein Mann ist auch Trainier beim Fußball und wenn unser Sohn beim Fußball aufhört möchte mein Mann sich dann auch nicht mehr soviel Zeit für`s Training der Kinder nehmen. Wir schauen jetzt einfach mal wie lange unser Sohn noch Lust hat zu spielen. Wie gesagt, er ist jetzt eher mittelmäßig aber uns ist das jetzt nicht so wichtig. In der Mannschaft mit Freunden, draußen was zu tun...das ist doch einfach schon gut. Und wenn er dann nicht merh möchte dann schauen wir ob`s was anderes gibt.
Viel Glück für Euren Citylauf....ich finde das klingt toll! :-)

LG Z.

Beitrag von katjafloh 31.03.11 - 10:40 Uhr

Ich finde es wird zu viel. Einmal Sport (Fußball od. Handball) und 1x Musikunterricht reich völlig. Du mußt auch bedenken, daß er möglichst täglich min. 3x die Woche Gitarre üben muß, sonst wird da nix. Und mit Freunden treffen will er sich doch auch noch. Oder?

LG Katja

Beitrag von h-m 31.03.11 - 10:47 Uhr

Ich würde es ihn ausprobieren lassen. Er kann ja immer noch wieder mit etwas aufhören.

Nur die schon mehrfach angesprochene Sache mit den Spielen würde ich vielleicht vorher klären. Meine Tochter spielt auch Fußball und hat fast jedes Wochenende ein Spiel oder Turnier. Ich denke, bei Handball wird es ähnlich sein.

Dann ist sie noch im Schwimmverein, aber nicht im Leistungsschwimmen. Somit bestreitet sie auch keine Wettkämpfe an den Wochenenden.

Beitrag von manavgat 31.03.11 - 16:07 Uhr

Ich würde es ihn ausprobieren lassen. Er kann ja immer noch wieder mit etwas aufhören.


Keine gute Idee.


Diese Hobby-Hopping führt oft dazu, dass gar nix mehr gemacht wird. Man muss auch mal durch eine Flaute durch.

Gruß

Manavgat

Beitrag von scotland 31.03.11 - 10:59 Uhr

Bei uns funktioniert das, allerdings ist unsere Tochter fast 9. Sie ist in zwei Sportvereinen (jeweils 1x 60 Minuten Training) und spielt zwei Instrumente (1x in der Woche 30 Min Gruppenunterricht, 1x zweiwöchig Einzelunterricht).
Ich bin froh um jede Minute, in der sie Sport macht, finde ich ziemlich wichtig.

GLG
Scotland

Beitrag von anarchie 31.03.11 - 10:59 Uhr

huhu!

Meine kinder haben je 2 Termine.
sohn(8) schlagzeug und breakdance
tochter(7) reiten und geige

mehr möchte ich nicht.
wobei tochter jetzt wieder mit laufen anfängt(zehntel-marathon trainning) und sohn jeden tag skatet....

Kommt ja auch aufs Kind drauf an, auch, wies zeitlich liegt.
Musikschule haben meine um 14.30 - um 15.15 sind wir wieder daheim, bzw, könne sie sich trotzdem verabreden...
alos ist nur ein tag wirklich blockiert...das lauftraining findet am Sportplatz der schule direkt dannach statt, da ist sie um 14.15 zuhause, immernoch früh..

3 feste termine plus Spiele finde ich arg viel..



melanie mit 4 kids

Beitrag von schullek 31.03.11 - 12:03 Uhr

ich denke ihr könntet da in zeitkonflikte kommen. vor allem, wenn es am wochenende um punktspiele geht. zumal es sicherlich nicht bei einmal die woche pro sport bleiben wird. bei uns hat schon die f jugend zweimal die woche training.

wie wäre es, wenn du ihm die möglichkeit gibst jetzt ins handball reinzuschnuppern udn dann muss er sich entscheiden zwischen den beiden sportarten?
gitarre und fußball sind bei einem guten schüler sicherlich möglich.

lg

Beitrag von bluehorse 31.03.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

mein Sohn spielt ebenfalls Fußball (inkl. Spiele am Wochenende) und Tennis (bisher noch ohne Turniere). Dazu hat er seit 2 Jahren Geigenunterricht. Er macht das auf eigenen Wunsch und es ist ihm nicht zu viel. Er hat auch genügend Zeit für andere Dinge.
Wenn dein Sohn es möchte soll er es ausprobieren. Wenn es ihm zu viel wird kann er immer noch wieder damit aufhören.

LG bluehorse

Beitrag von maxi03 31.03.11 - 14:05 Uhr

Bei uns funktioniert es, obwohl ich nicht glücklich darüber bin.

Unsere (bald 7) spielt ein Instrument, wobei sie direkt von der Betreuung zum Unterricht (ist auf dem Schulgelände) geht, so dass der Nachtmittag ab 16.00 frei ist. Dann geht sie noch 2x Do und Fr zum Sport je 1,5 Stunden. Sie macht Leichtathletik und Turnen und hat somit keine Wettkämpfe - noch nicht.

Musst du halt ausprobieren. Ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Wenn du es deinem Sohn zutraust.

LG

Beitrag von manavgat 31.03.11 - 16:06 Uhr

Ich würde außer Fußball keine weitere Sportart erlauben, da das allein schon sehr zeitintensiv ist. Gitarre ist gut, lass ihn.

Gruß

Manavgat

Beitrag von juki 31.03.11 - 19:38 Uhr

Hallo...

Kim(fast7)geht montags zum Ballett, dienstags zum Klavier, freitags zum Turnen und samstags zum Reiten!!!Hinzu kommt tägliches üben fürs Klavier!!
Ihr ist es nicht zu viel, da alle Termine so liegen, dass sie vorher oder nachher noch spielen gehen kann bzw. Zeit hat zum gammeln...

LG

Beitrag von gr202 31.03.11 - 19:57 Uhr

Unser Sohn spielt Fußball, seitdem er kanpp 4 ist, jetzt ist er 8 1/2 und begeisteter Kicker, hat auch Talent dazu. Training 2 x die Woche je 1 1/2 Stunden, jeden Samstag ein Spiel, dazu noch 1 x die Woche 1 Stunde abends Schwimmen. Wenn es nach ihm ginge, würde er auch noch Baseball, Handball und was weiß ich alles machen. Da haben wir aber keine Zeit zu, ich arbeite 3-4 Tage Vollzeit. So verabredet er sich halt mit Freunden zum Kicken oder Fahrradfahren und ist gut ausgelastet.

Gruß
GR

Beitrag von th.mm. 03.04.11 - 18:43 Uhr

Hallo,

unsere Kids sind auch ca. in dem Alter Sohn 6,5 und Tochter 5.

Das Problem kenne ich, habe auch ständig Angst, sie zu überfordern. Aber ich bin halt der Meinung das dies für vieles das beste Einstigsalter ist und wenn sie Lust darauf haben und es wirklich regelmäßig machen möchten sollen sie es tun. Ich denke die nächsten Jahre wird dann schon eine Spezialisierung auf wenige Sachen passieren, aber solange sie mit Freude dabei sind verbiete ich Ihnen es nicht.

Gut es gibt eine Ausnahme mit der ich mit meinem Sohn kämpfe. Er will Freitag abend direkt im Anschluß nach "Rotes Kreuz" noch ins Schach. Aber das fängt erst um 18.30 Uhr an und eigentlich kann er sich nicht mehr konzentrieren. Aber sein Herz hängt so daran, daß ich mich halt mit dazu setze, und wenn ich merke jetzt geht nichts mehr, mit ihm Nachhause gehe. Das war halt unser kompromis.

Sohn macht: Turnen (1std), Rotes Kreuz(1,5Std), Schach (1,5 Std) Schwimmen (1Std)

Tochter macht: Turnen (1 1/4Std) Reiten (1Std) Rotes Kreuz (1,5Std)
Tanzen (45 Min) Singen (45 Min) Schwimmen (1Std)

Aber Tochter geht auch noch in den Kindergarten, ich denke wenn sie in 1,5 Jahre in die Schule kommt muß sich das auch verringert haben.

Liebe Grüße
:-)
Martina